Tag 398

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Weshalb wies Jesus seine elf Jünger zurecht, als er mit ihnen zu Tisch saß?
  • Wie ging Jesus vor, um den Emmaus-Jüngern zu erklären, dass Christus leiden und in seine Herrlichkeit eingehen musste?
  • Was verkündigten diese Jünger den elf Aposteln, als sie wieder in Jerusalem waren?
  • Nach seiner Auferstehung gab Jesus den Missionsauftrag an seine Jünger weiter. Mit welchen Worten sandte er sie aus?
  • Welche besondere Aufgabe gab Jesus dem Petrus, nachdem Jesus mit seinen Jüngern gegessen hatte?

Bibeltext 

Markus 16,12.13

12 Danach aber offenbarte er sich zweien von ihnen in einer anderen Gestalt, während sie unterwegs 🛣️ waren, als sie aufs Land gingen. 13Und diese gingen hin und verkündeten es den Übrigen; auch denen glaubten ✝️ sie nicht. 

Lukas 24,13-35

13Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tag 🕒 in ein Dorf, mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt. 14Und sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was sich zugetragen hatte. 15Und es geschah, während sie sich unterhielten und sich miteinander besprachen, dass Jesus selbst sich näherte und mit ihnen ging; 16aber ihre Augen 👀 wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten 💭. 17Er sprach 🗨️ aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen. 18Einer aber, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige, der in Jerusalem weilt und nicht erfahren hat, was in ihr geschehen ist in diesen Tagen 🕒? 19Und er sprach 🗨️ zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig 💪 in Werk 💪 und Wort 🗨️ vor Gott und dem ganzen Volk; 20und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten zur Verurteilung zum Tod 💀 überlieferten und ihn kreuzigten. 21Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen 🛟 solle. Doch auch bei all dem ist dies heute der dritte Tag 🕒, seitdem dies geschehen ist. 22Aber auch einige Frauen von uns haben uns außer uns gebracht: Am frühen Morgen 🕒 sind sie bei der Gruft 🪦 gewesen, 23und als sie seinen Leib 💀 nicht fanden, kamen sie und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe. 24Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft 🪦 und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht. 25Und er sprach 🗨️ zu ihnen: O ihr Unverständigen und trägen Herzens ❤️, an alles zu glauben ✝️, was die Propheten geredet 🗨️ haben! 26Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? 27Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte 🗨️ er ihnen in allen Schriften 📖​ das, was ihn selbst betraf. 
 
28Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie gingen; und er stellte sich, als wolle er weitergehen. 29Und sie nötigten ihn und sagten: Bleibe bei uns, denn es ist gegen Abend, und der Tag 🕒 hat sich schon geneigt. Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben. 30Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, dass er das Brot 🫓​ nahm und segnete 🙏; und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen. 31Ihre Augen 👀 aber wurden aufgetan, und sie erkannten 💭 ihn; und er wurde ihnen unsichtbar. 32Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz ❤️ in uns, als er auf dem Weg zu uns redete 🗨️ und als er uns die Schriften 📖​ öffnete? 33Und sie standen zu derselben Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt, 34welche sagten: Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen. 35Und sie erzählten, was auf dem Weg 🛣️ geschehen war und wie er von ihnen erkannt worden war an dem Brechen des Brotes.

Markus 16,14

14Nachher aber, als sie zu Tisch lagen, offenbarte er sich den Elfen und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen, die ihn auferweckt gesehen hatten, nicht geglaubt ✝️ hatten.

Lukas 24,36-43

36Während sie aber dies redeten, trat er selbst in ihre Mitte und spricht 🗨️ zu ihnen: Friede euch! 37Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. 38Und er sprach 🗨️ zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken 💭 auf in eurem Herzen? 39Seht meine Hände 🫴 und meine Füße 🦶, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Gebein, wie ihr seht, dass ich habe. 40Und als er dies gesagt 🗨️ hatte, zeigte er ihnen die Hände 🫴 und die Füße 🦶. 41Als sie aber noch nicht glaubten ✝️ vor Freude und sich verwunderten, sprach 🗨️ er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? 42Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch 🐟 und von einer Honigscheibe; 43und er nahm es und aß vor ihnen.

Johannes 20,19-29

19Als es nun Abend war an jenem Tag 🕒, dem ersten der Woche 🕒, und die Türen da, wo die Jünger waren, aus Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und stand in der Mitte und spricht 🗨️ zu ihnen: Friede euch! 20Und als er dies gesagt 🗨️ hatte, zeigte er ihnen seine Hände 🫴 und seine Seite. Da freuten 😁​ sich die Jünger, als sie den Herrn sahen 👀. 21Jesus sprach 🗨️ nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende auch ich euch. 22Und als er dies gesagt 🗨️ hatte, hauchte er in sie und spricht zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23Welchen irgend ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben, welchen irgend ihr sie behaltet, sind sie behalten.
 
24Thomas aber, einer von den Zwölfen, genannt Zwilling, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25Da sagten die anderen Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen 👀. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meinen Finger 🫵 in das Mal der Nägel lege und meine Hand 🫴 in seine Seite lege, so werde ich nicht glauben ✝️. 26Und nach acht Tagen 🕒 waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und stand in der Mitte und sprach 🗨️: Friede euch! 27Dann spricht 🗨️ er zu Thomas: Reiche deinen Finger 🫵 her und sieh meine Hände 🫴, und reiche deine Hand 🫴 her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig 28Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 29Jesus spricht 🗨️ zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt ✝️. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt ✝️ haben!

Johannes 21,1-25

1 Danach offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 2Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. 3 Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen 🐟. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. 
 
4 Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. 5 Jesus spricht 🗨️ nun zu ihnen: Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. 6 Er aber sprach 🗨️ zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden. Da warfen sie <es aus> und vermochten es vor der Menge der Fische 🐟 nicht mehr zu ziehen. 7 Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte 💕, zu Petrus: Es ist der Herr. Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um – denn er war nicht bekleidet – und warf sich in den See. 8 Die anderen Jünger aber kamen mit dem Boot – denn sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen 🐟 nach. 
 
9 Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer angelegt und Fisch 🐟 darauf liegen und Brot. 10 Jesus spricht zu ihnen: Bringt von den Fischen 🐟 her, die ihr jetzt gefangen habt. 11 Da ging Simon Petrus hinauf und zog das Netz voll großer Fische 🐟, hundertdreiundfünfzig, auf das Land; und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12 Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt! Keiner aber von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? – da sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch 🐟. 14 Dies ist schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, nachdem er aus den Toten auferweckt war.
 
15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht 🗨️ Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn Jonas, liebst 💕 du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb 💕 habe. Er spricht 🗨️ zu ihm: Weide meine Lämmer 🐑! 16 Wieder spricht 🗨️ er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn Jonas, liebst 💕 du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb 💕 habe. Er spricht 🗨️ zu ihm: Hüte meine Schafe 🐑! 17 Er spricht 🗨️ zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn Jonas, hast du mich lieb 💕? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb 💕?, und spricht zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb 💕 habe. Jesus spricht 🗨️ zu ihm: Weide meine Schafe 🐑! 18 Wahrlich ❗, wahrlich ❗, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst. 19 Dies aber sagte er, andeutend, mit welchem Tod 💀 er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt 🗨️ hatte, spricht 🗨️ er zu ihm: Folge mir nach! 
 
20 Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte 💕, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert? 21Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem? 22 Jesus spricht 🗨️ zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! 23 Es ging nun dieses Wort unter die Brüder aus: Jener Jünger stirbt nicht. Aber Jesus sprach 🗨️ nicht zu ihm, dass er nicht sterbe 💀, sondern: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?
 
24 Dies ist der Jünger, der von diesen Dingen zeugt und der dieses geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.
 
25 Es sind aber auch viele andere Dinge, die Jesus getan 💪 hat, und wenn diese einzeln niedergeschrieben würden, so würde, denke ich, selbst die Welt 🌍 die geschriebenen Bücher 📖 nicht fassen.

 


meine Antworten

Weshalb wies Jesus seine elf Jünger zurecht, als er mit ihnen zu Tisch saß?

  • weil seine keinen Glauben hatten (Mk 16,14)
  • wegen ihrer Herzenhärtigkeit (Mk 16,14)
  • weil sie denen nicht geglaubt hatten, die von ihn als Auferstanden berichteten (Mk 16,14)

Wie ging Jesus vor, um den Emmaus-Jüngern zu erklären, dass Christus leiden und in seine Herrlichkeit eingehen musste?

  • er erklärte ihnen die Schrift, die ihm betrafen angefangen von Mose bis zu den Propheten (Lk 24,27)

Was verkündigten diese Jünger den elf Aposteln, als sie wieder in Jerusalem waren?

  • sie erzählten, das sie den Auferstanden gesehen haben (Lk 24,35)
  • sie erzählten, wie sie Jesus am Brechen des Brotes erkannt hatten (Lk 24,35)

Nach seiner Auferstehung gab Jesus den Missionsauftrag an seine Jünger weiter. Mit welchen Worten sandte er sie aus?

  • Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. (Joh 20,21)

Welche besondere Aufgabe gab Jesus dem Petrus, nachdem Jesus mit seinen Jüngern gegessen hatte?

  • er soll die Schafe (Herde) weiden (hüten) (Joh 21,15-17)

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weiterführende Dokumente

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Tag 397

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Womit versuchten die Hohenpriester und die Ältesten, die Nachricht von der Auferstehung Jesu zu verfälschen?

Bibeltext

Matthäus 28,1-4

1 Aber nach dem Sabbat, in der Dämmerung des ersten Tages 🕒​ der Woche, kam Maria Magdalene und die andere Maria, um das Grab 🪦 zu besehen. 
2 Und siehe, da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab und trat hinzu, wälzte den Stein 🪨 weg und setzte sich darauf. 3Sein Aussehen aber war wie der Blitz ⚡ und sein Gewand weiß wie Schnee. 4Aber aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und wurden wie tot 💀. 

Markus 16,2-4

2Und sehr früh am ersten Tag 🕒 der Woche kommen sie zu der Gruft, als die Sonne ☀️ aufgegangen war. 3Und sie sprachen zueinander: Wer wird uns den Stein 🪨 von dem Eingang der Gruft 🪦 wegwälzen? 4Und als sie aufblickten 👀, sehen sie, dass der Stein 🪨 weggewälzt ist – er war nämlich sehr groß.

Lukas 24,1-3

1Am ersten Tag der Woche aber, ganz in der Frühe, kamen sie zu der Gruft 🪦 und brachten die Gewürzsalben 🏺, die sie bereitet hatten. 2Sie fanden aber den Stein 🪨 von der Gruft weggewälzt; 3und als sie hineingingen, fanden sie den Leib 💀 des Herrn Jesus nicht.

Johannes 20,1-3

1Am ersten Tag 🕒 der Woche 🕒 aber kommt Maria Magdalene früh, als es noch dunkel war, zur Gruft 🪦 und sieht den Stein 🪨 von der Gruft weggenommen. 2Sie läuft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft 🪦 weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 3Da ging Petrus hinaus und der andere Jünger, und sie gingen zu der Gruft 🪦.

Matthäus 28,5-8

5Der Engel aber hob an und sprach 🗨️ zu den Frauen: Fürchtet ihr euch nicht, denn ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht 🔍. 6Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht die Stätte, wo der Herr gelegen hat, 7und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er von den Toten 💀 auferstanden ist; und siehe, er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 
8Und sie gingen eilends von der Gruft 🪦 weg mit Furcht und großer Freude 😁 und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden.

Markus 16,5-8

5Und als sie in die Gruft hineingingen, sahen sie einen Jüngling zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem weißen Gewand, und sie entsetzten sich. 6Er aber spricht 🗨️ zu ihnen: Entsetzt euch nicht; ihr sucht 🔍​ Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hingelegt hatten. 7Aber geht hin, sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er euch vorausgeht nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
8Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft. Denn Zittern und Bestürzung hatte sie ergriffen, und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.

Lukas 24,3-12

3und als sie hineingingen, fanden 💀 sie den Leib des Herrn Jesus nicht.
4Und es geschah, als sie darüber in Verlegenheit waren, siehe, da traten zwei Männer in strahlenden Kleidern zu ihnen. 5Als sie aber von Furcht erfüllt wurden und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen 🗨️ sie zu ihnen: Was sucht 🔍 ihr den Lebendigen unter den Toten? 6Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch, wie er zu euch geredet hat, 7als er noch in Galiläa war, als er sagte: Der Sohn des Menschen muss in die Hände 🫴 sündiger Menschen überliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. 8Und sie erinnerten sich an seine Worte.
 
9Und sie kehrten von der Gruft 🪦 zurück und verkündeten dies alles den Elfen und den Übrigen allen. 10Es waren aber Maria Magdalene und Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die Übrigen mit ihnen; die sagten dies zu den Aposteln. 11Und diese Worte erschienen vor ihnen wie leeres Gerede, und sie glaubten ihnen nicht. 12Petrus aber stand auf und lief zu der Gruft 🪦; und als er sich hineinbückte, sieht er nur die Leinentücher liegen, und er ging weg nach Hause und verwunderte sich über das, was geschehen war.

Johannes 20,4-10

4Die beiden aber liefen zusammen, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam als Erster zu der Gruft 🪦; 5und sich vornüberbückend, sieht er die Leinentücher liegen; doch ging er nicht hinein. 6Da kommt auch Simon Petrus, ihm folgend, und ging in die Gruft 🪦 hinein und sieht die Leinentücher liegen 7und das Schweißtuch, das auf seinem Haupt war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem Platz. 8Dann ging nun auch der andere Jünger hinein, der als Erster zu der Gruft gekommen war, und er sah und glaubte. 9Denn sie kannten die Schrift noch nicht, dass er aus den Toten 💀 auferstehen musste. 10Da gingen die Jünger wieder heim.

Matthäus 28,11-15

11Während sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. 12Und sie versammelten sich mit den Ältesten und hielten Rat; und sie gaben den Soldaten reichlich Geld 🪙​ 13und sagten: Sprecht: Seine Jünger kamen bei Nacht und stahlen ihn, während wir schliefen. 14Und wenn dies dem Statthalter zu Ohren kommen sollte, werden wir ihn beschwichtigen und machen, dass ihr ohne Sorge seid. 15Sie aber nahmen das Geld 🪙​ und taten, wie sie unterrichtet worden waren. Und diese Rede wurde bei den Juden bekannt bis auf den heutigen Tag.

Matthäus 28,9.10

9Als sie aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach 🗨️: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu, umfassten seine Füße 🦶 und betet 🙏 ihm an. 10Da spricht 🗨️ Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht; geht hin, verkündet meinen Brüdern, dass sie hingehen sollen nach Galiläa, und dort werden sie mich sehen.

Markus 16,9-11

9Als er aber früh am ersten Tag 🕒 der Woche 🕒 auferstanden war, erschien er zuerst Maria Magdalene, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. 10Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die trauerten und weinten. 11Und als jene hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.
Lukas 24,9-11
9Und sie kehrten von der Gruft 🪦 zurück und verkündeten dies alles den Elfen und den Übrigen allen. 10Es waren aber Maria Magdalene und Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus, und die Übrigen mit ihnen; die sagten dies zu den Aposteln. 11Und diese Worte erschienen vor ihnen wie leeres Gerede, und sie glaubten ihnen nicht.

Johannes 20,11-18

11Maria aber stand bei der Gruft 🪦 draußen und weinte. Als sie nun weinte, bückte sie sich vornüber in die Gruft 12und sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, einen zu dem Haupt und einen zu den Füßen, da, wo der Leib Jesu gelegen hatte. 13Und diese sagen 🗨️ zu ihr: Frau, warum weinst 😢 du? Sie spricht zu ihnen: Weil sie meinen Herrn weggenommen und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben. 14Als sie dies gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sieht Jesus dastehen; und sie wusste nicht, dass es Jesus war. 15Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Frau, warum weinst 😢 du? Wen suchst du? Sie, in der Meinung, es sei der Gärtner, spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich werde ihn wegholen. 16Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Maria! Sie wendet sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: Rabbuni! – das heißt Lehrer. 17Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und meinem Gott und eurem Gott. 18Maria Magdalene kommt und verkündet den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und er dies zu ihr gesagt habe.

meine Antworten

Womit versuchten die Hohenpriester und die Ältesten, die Nachricht von der Auferstehung Jesu zu verfälschen?

  • durch Geld (Mt 28,12)
  • durch Meineid (Mt 18,13.14)

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weiterführende Dokumente

Tag 396

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Zu welcher Erkenntnis kam der Hauptmann mit seinen Männern durch die Ereignisse, die nach dem Sterben Jesu geschahen?
  • Woran erkannte der Hauptmann, dass Jesus wahrhaftig Gottes Sohn ist?
  • Weshalb wurden Jesus nicht die Beine gebrochen, nachdem er gestorben war?

Bibeltext 

Matthäus 27,45-56

45Aber von der sechsten Stunde 🕒​ an kam eine Finsternis 🕶️ über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46Um die neunte Stunde 🕒​ aber schrie 🗨️ Jesus auf mit lauter Stimme und sagte 🗨️: Eli, Eli, lama sabachthani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 47Als aber einige der Dastehenden es hörten, sagten sie: Dieser ruft Elia. 48Und sogleich lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und legte ihn um einen Rohrstab und gab ihm zu trinken. 49Die Übrigen aber sagten: Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten! 50Jesus aber schrie 🗨️ wieder mit lauter Stimme 🗨️ und gab den Geist auf 💀.
51Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss von oben bis unten in zwei Stücke; und die Erde erbebte, und die Felsen rissen, 52und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen 💀 wurden auferweckt; 53und sie kamen nach seiner Auferweckung aus den Grüften 🪦 hervor und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
 
54Als aber der Hauptmann und die, die mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen 👀 und das, was geschehen war, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn! 
 
55Es waren aber viele Frauen dort, die von weitem zusahen, solche, die Jesus von Galiläa nachgefolgt waren und ihm gedient hatten. 56Unter diesen waren Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus und Joses, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Markus 15,33-41

33Und als die sechste Stunde 🕒​ gekommen war, kam eine Finsternis 🕶️ über das ganze Land bis zur neunten Stunde 🕒; 34und zur neunten Stunde 🕒​ schrie 🗨️ Jesus mit lauter Stimme 🗨️: Eloi, Eloi, lama sabachtani?, was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 35Und als einige der Dabeistehenden es hörten, sagten sie: Siehe, er ruft Elia. 36Einer aber lief und füllte einen Schwamm mit Essig und legte ihn um einen Rohrstab und gab ihm zu trinken und sprach: Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen. 37Jesus aber gab einen lauten Schrei 🗨️ von sich und verschied 💀. 38Und der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten. 
 
39Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber dabeistand, sah, dass er so schrie 🗨️ und verschied 💀, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!
 
40Es waren aber auch Frauen, die von weitem zusahen, unter denen auch Maria Magdalene war und Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und von Joses, und Salome, 41die ihm, als er in Galiläa war, nachgefolgt waren und ihm gedient hatten; und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.

Lukas 23,44-49

44Und es war schon um die sechste Stunde 🕒; und es kam eine Finsternis 🕶️ über das ganze Land bis zur neunten Stunde 🕒. 145Und die Sonne ☀️ verfinsterte sich, der Vorhang des Tempels aber riss mitten entzwei. 46Und Jesus rief 🗨️ mit lauter Stimme 🗨️ und sprach 🗨️: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Als er aber dies gesagt 🗨️ hatte, verschied 💀 er.
 
47Als aber der Hauptmann sah, was geschehen war, verherrlichte er Gott und sagte: Wahrhaftig, dieser Mensch war gerecht.

48Und alle Volksmengen, die zu diesem Schauspiel zusammengekommen waren, schlugen sich, als sie sahen, was geschehen war, an die Brust und kehrten zurück. 
 
49Aber alle seine Bekannten standen von fern, auch die Frauen, die ihm von Galiläa nachgefolgt waren, und sahen dies.

Johannes 19,28-37

28Danach, da Jesus wusste 💭, dass alles schon vollbracht war, spricht 🗨️ er damit die Schrift erfüllt würde –: Mich dürstet! 29Es stand nun ein Gefäß 🏺 voll Essig 🏺 da. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und brachten ihn an seinen Mund. 30Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach 🗨️ er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab 💀 den Geist.
 
31Die Juden nun baten Pilatus, dass ihre Beine 🦵 gebrochen und sie abgenommen würden, damit die Leiber nicht am Sabbat 🕒 am Kreuz blieben, weil es Rüsttag war – denn der Tag jenes Sabbats 🕒 war groß. 32Da kamen die Soldaten und brachen die Beine 🦵 des ersten und des anderen, der mit ihm gekreuzigt war. 33Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine 🦵 nicht, 34sondern einer der Soldaten durchbohrte mit einem Speer 🗡️ seine Seite, und sogleich kam Blut 🩸 und Wasser 💧 heraus. 
 
35Und der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und er weiß, dass er sagt, was wahr ist, damit auch ihr glaubt. 36Denn dies geschah, damit die Schrift erfüllt würde: „Kein Bein 🦵 von ihm wird zerbrochen werden.“ 37Und wiederum sagt eine andere Schrift: „Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.“

Matthäus 27,57-61

57Als es aber Abend 🕒​ geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia, mit Namen Joseph, der auch selbst ein Jünger Jesu geworden war. 58Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib 💀 Jesu. Da befahl Pilatus, dass er ihm übergeben würde. 59Und Joseph nahm den Leib 💀 und wickelte ihn in reines, feines Leinentuch 60und legte ihn 💀 in seine neue Gruft 🪦, die er in dem Felsen 🪨 hatte aushauen lassen; und er wälzte einen großen Stein 🪨 an den Eingang der Gruft 🪦 und ging weg.
 
61Es waren aber Maria Magdalene und die andere Maria dort und saßen dem Grab 🪦 gegenüber.

Markus 15,42-47

42Und als es schon Abend 🕒​ geworden war weil es ja Rüsttag war, das ist der Vorsabbat 🕒, 43kam Joseph von Arimathia, ein angesehener Ratsherr, der auch selbst das Reich Gottes erwartete, und ging kühn zu Pilatus hinein und bat um den Leib 💀 Jesu. 44Pilatus aber wunderte sich, dass er schon tot sei; und er rief den Hauptmann herzu und fragte ihn, ob er schon lange gestorben 💀 sei. 45Und als er es von dem Hauptmann erfuhr, schenkte er Joseph den Leib. 46Und er kaufte🪙 feines Leinentuch, nahm ihn herab und wickelte ihn 💀 in das feine Leinentuch und legte ihn 💀 in eine Gruft 🪦, die aus einem Felsen 🪨 gehauen war; und er wälzte einen Stein 🪨 an den Eingang der Gruft.
 
47Aber Maria Magdalene und Maria, die Mutter von Joses, sahen zu, wo er hingelegt 🪦 wurde.

Lukas 23,50-55

50Und siehe, ein Mann, mit Namen Joseph, der ein Ratsherr war und ein guter und gerechter Mann – 51dieser hatte nicht eingewilligt in ihren Rat und in ihre Tat –, von Arimathia, einer Stadt der Juden, der das Reich Gottes erwartete, 52dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. 53Und als er ihn 💀 abgenommen hatte, wickelte er ihn 💀 in feines Leinentuch und legte ihn in eine in Felsen gehauene Gruft 🪦, wo noch nie jemand gelegen hatte. 54Und es war Rüsttag 🕒, und der Sabbat 🕒 brach an.
 
55Es folgten aber die Frauen nach, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren, und besahen die Gruft 🪦 und wie sein Leib 💀 hineingelegt wurde.

Johannes 19,38-42

38Danach aber bat Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber aus Furcht vor den Juden ein verborgener, den Pilatus, dass er den Leib 💀 Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm seinen Leib 💀 ab. 39Aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. 40Sie nahmen nun den Leib 💀 Jesu und wickelten ihn 💀 in Leinentücher mit den Gewürzsalben, wie es bei den Juden Sitte ist, zum Begräbnis zuzubereiten. 41An dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, war aber ein Garten und in dem Garten eine neue Gruft 🪦, in die noch nie jemand gelegt worden war. 42Dorthin nun, wegen des Rüsttags der Juden, weil die Gruft 🪦 nahe war, legten sie Jesus.

Matthäus 27,62-66

62Am folgenden Tag aber, der nach dem Rüsttag ist, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus 63und sprachen: Herr, wir haben uns erinnert, dass jener Verführer sagte, als er noch lebte: Nach drei Tagen stehe ich wieder auf. 64So befiehl nun, dass das Grab 🪦 gesichert 👮‍♂️ werde bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden; und die letzte Verführung wird schlimmer sein als die erste. 65Pilatus sprach zu ihnen: Ihr habt eine Wache 👮‍♂️; geht hin, sichert es, so gut ihr könnt. 66Sie aber gingen hin, und nachdem sie den Stein versiegelt hatten, sicherten sie das Grab mit der Wache 👮‍♂️.

Markus 16,1

1Und als der Sabbat 🕒 vergangen war, kauften Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürzsalben 🏺, um zu kommen und ihn zu salben 🏺.

Lukas 23,56

56Als sie aber zurückgekehrt waren, bereiteten sie Gewürzsalben 🏺 und Salböle 🏺; und den Sabbat 🕒 über ruhten sie nach dem Gebot 📖. 

 


meine Antworten

Zu welcher Erkenntnis kam der Hauptmann mit seinen Männern durch die Ereignisse, die nach dem Sterben Jesu geschahen?

  • das Jesus Gottes Sohn war (Mt 27,54; Mk 15,39)
  • das Jesus gerecht war (Lk 23,47)

Woran erkannte der Hauptmann, dass Jesus wahrhaftig Gottes Sohn ist?

  • am Erdbeben (Mt 27,54)
  • an allem was geschehen war (Mt 27,54; Mk 15,39; Lk 23,47)

Weshalb wurden Jesus nicht die Beine gebrochen, nachdem er gestorben war?

  • weil er schon gestorben war (Joh 19,33)
  • damit die Schrift erfüllt würde (Joh 19,36.37)
  • kein Bein von ihm wird zerbrochen werden. (Joh 19,36 vgl. Ps 34,21)
  • sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben. (Joh 19,37; vgl Sach 12,10)

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Tag 395

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Matthäusevangelium
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Fragen

  • Was ließ Pilatus auf das Schild am Kreuz Jesu schreiben?
  • Warum konnte Jesus dem Verbrecher am Kreuz die Zusage machen: „Wahrlich, ich sage: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“?

Bibeltext 

Matthäus 27,32-44

32 Als sie aber hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; diesen zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. 33Und als sie an einen Ort gekommen waren, genannt Golgatha, das heißt Schädelstätte, 34gaben sie ihm Wein 🍷, mit Galle vermischt, zu trinken; und als er es geschmeckt hatte, wollte er nicht trinken. 35Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider unter sich, indem sie das Los warfen. 36Und sie saßen und bewachten ihn dort. 37Und sie brachten oben über seinem Haupt seine Beschuldigungsschrift an: Dieser ist Jesus, der König 🫅 der Juden. 38Dann werden zwei Räuber 🦹‍♂️ mit ihm gekreuzigt, einer auf der rechten ➡️ und einer auf der linken ⬅️ Seite.
 
39Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten 40und sagten: Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette 🛟 dich selbst. Wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuz! 41Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: 42Andere hat er gerettet 🛟, sich selbst kann er nicht retten 🛟. Er ist Israels König 🫅; so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir wollen an ihn glauben. 43Er vertraute auf Gott, der rette 🛟 ihn jetzt, wenn er ihn begehrt; denn er sagte: Ich bin Gottes Sohn. – 44Auf dieselbe Weise aber schmähten ihn auch die Räuber 🦹‍♂️, die mit ihm gekreuzigt waren.

Markus 15,21-32

21Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater von Alexander und Rufus, sein Kreuz zu tragen. 
 
22Und sie bringen ihn zu der Stätte Golgatha, was übersetzt ist: Schädelstätte. 23Und sie gaben ihm Wein🍷, mit Myrrhe vermischt; er aber nahm es nicht. 24Und als sie ihn gekreuzigt hatten, verteilen sie seine Kleider unter sich, indem sie das Los darüber werfen, was jeder bekommen sollte. 25Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. 26Und als Aufschrift mit seiner Beschuldigung war angeschrieben: Der König 🫅der Juden. 27Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber 🦹‍♂️, einen auf der rechten ➡️ und einen auf seiner linken ⬅️ Seite. 28Da wurde die Schrift erfüllt, die spricht: »Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden«. 
 
29Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha, der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, 30rette 🛟 dich selbst und steige herab vom Kreuz. 31Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet 🛟, sich selbst kann er nicht retten 🛟. 32Der Christus, der König 🫅 Israels, steige jetzt vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben. Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.

Lukas 23,26-43

26Und als sie ihn wegführten, ergriffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, und legten das Kreuz auf ihn, damit er es Jesus nachtrage. 
 
27Es folgte ihm aber eine große Menge Volk und Frauen, die wehklagten 😢 und ihn beweinten 😢. 28Jesus wandte sich aber zu ihnen und sprach 🗨️: Töchter Jerusalems, weint 😢 nicht über mich, sondern weint 😢 über euch selbst und über eure Kinder; 29denn siehe, Tage kommen, an denen man sagen wird: Glückselig die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren, und die Brüste, die nicht genährt haben! 30Dann werden sie anfangen, zu den Bergen zu sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Bedeckt uns! 31Denn wenn man dies tut an dem grünen Holz, was wird an dem dürren geschehen?
 
32Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter 🦹‍♂️, um mit ihm hingerichtet zu werden. 
 
33Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter 🦹‍♂️, den einen 🦹‍♂️ auf der rechten ➡️, den anderen 🦹‍♂️ auf der linken ⬅️ Seite. 34Jesus aber sprach 🗨️: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie verteilten aber seine Kleider unter sich und warfen Lose darüber. 
 
35Und das Volk stand da und sah zu; es höhnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet 🛟; er rette 🛟 sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwählte Gottes! 36Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie herzutraten, ihm Essig 🏺 brachten und sagten: 37Wenn du der König 🫅 der Juden bist, so rette 🛟 dich selbst!
 
38Es war aber auch eine Aufschrift über ihm geschrieben in griechischer und lateinischer und hebräischer Schrift: Dieser ist der König 🫅 der Juden.
 
39Einer aber der gehängten Übeltäter 🦹‍♂️ lästerte ihn und sagte: Bist du nicht der Christus? Rette 🛟 dich selbst und uns! 40Der andere 🦹‍♂️ aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? 41Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. 42Und er 🦹‍♂️ sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst! 43Und er sprach 🗨️ zu ihm: Wahrlich, ich sage 🗨️ dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Johannes 19,17-27

17Und sein Kreuz tragend, ging er hinaus zu der Stätte, genannt Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgatha heißt, 18wo sie ihn kreuzigten und zwei andere mit ihm, auf dieser ➡️ und auf jener ⬅️ Seite, Jesus aber in der Mitte 🎯. 
 
19Pilatus schrieb aber auch eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazaräer, der König 🫅 der Juden. 20Diese Aufschrift nun lasen viele von den Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war geschrieben auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch. 21Die Hohenpriester der Juden sagten nun zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König 🫅 der Juden, sondern dass jener gesagt hat: Ich bin der König 🫅 der Juden. 22Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
 
23Die Soldaten nun nahmen, als sie Jesus gekreuzigt hatten, seine Kleider und machten vier Teile, jedem Soldaten einen Teil, und das Untergewand. Das Untergewand aber war ohne Naht, von oben an durchgehend gewebt. 24Da sprachen sie zueinander: Lasst uns dies nicht zerreißen, sondern darum losen, wem es gehören soll – 25damit die Schrift erfüllt würde, die spricht: „Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen.“ Die Soldaten nun haben dies getan.
 
26Bei dem Kreuz Jesu standen aber seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Kleopas, und Maria Magdalene. 26Als nun Jesus die Mutter sah 👀 und den Jünger, den er liebte💕  , dabeistehen, spricht 🗨️ er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! 27Dann spricht 🗨️ er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm der Jünger sie zu sich.

meine Antworten

Was ließ Pilatus auf das Schild am Kreuz Jesu schreiben?

  • Dies ist Jesus der Nazoräer, der König der Juden. (Mt 27,37; Mk 15,26; Lk 23,38; Joh 19,19)

Warum konnte Jesus dem Verbrecher am Kreuz die Zusage machen: „Wahrlich, ich sage: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“?

  • weil er Gott fürchtet (Lk 23,40)
  • weil er seine Schuld eingesehen (Lk 23,41)
  • weil er sie Jesus gebracht hat (Lk 23,43)
  • weil Jesus dafür am Kreuz hängt und stirbt (Lk 23,33)

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Tag 394

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Fragen

  • Weshalb wurde Barabbas freigelassen?

Bibeltext 

Matthäus 27,3-10

1 Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberstücke 🪙 den Hohenpriestern und Ältesten zurück 4und sagte: Ich habe gesündigt, indem ich schuldloses Blut 🩸 überliefert habe. Sie aber sagten: Was geht das uns an? Sieh du zu. 5Und er warf die Silberstücke 🪙 in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich. 6Die Hohenpriester aber nahmen die Silberstücke 🪙 und sprachen: Es ist nicht erlaubt, sie zu dem Korban zu geben, da es ja Blutgeld 🩸 ist. 7Sie hielten aber Rat und kauften 🪙 dafür den Acker des Töpfers als Begräbnisstätte für die Fremden. 8Deswegen ist jener Acker Blutacker 🩸 genannt worden bis auf den heutigen Tag. 9Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia geredet ist, der spricht: „Und sie nahmen die dreißig Silberstücke 🪙, den Preis des Geschätzten, den man geschätzt hatte seitens der Söhne Israels, 10und gaben sie für den Acker des Töpfers, wie mir der Herr befohlen hat.“

Apostelgeschichte 1,15-19

15Und in diesen Tagen stand Petrus in der Mitte der Brüder auf und sprach es war aber eine Menge von etwa hundertzwanzig beisammen: 16Brüder, die Schrift musste erfüllt werden, die der Heilige Geist durch den Mund Davids über Judas vorhergesagt hat, der denen, die Jesus griffen, ein Wegweiser geworden ist. 17Denn er war zu uns gezählt und hatte das Los dieses Dienstes empfangen. 18Dieser nun hat sich zwar von dem Lohn der Ungerechtigkeit einen Acker erworben und ist, kopfüber gestürzt, mitten entzweigeborsten, und alle seine Eingeweide sind ausgeschüttet worden. 19Und es ist allen Bewohnern von Jerusalem kundgeworden, so dass jener Acker in ihrer eigenen Mundart Akeldama, das ist Blutacker 🩸, genannt worden ist.

Matthäus 27,11-14

11Jesus aber stand vor dem Statthalter. Und der Statthalter fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? 12Jesus aber sprach 🗨️: Du sagst es. Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten angeklagt wurde, antwortete 🗨️ er nichts. 13Da spricht Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, wie vieles sie gegen dich vorbringen? 14Und er antwortete 🗨️ ihm auch nicht auf ein einziges Wort, so dass der Statthalter sich sehr verwunderte.

Markus 15,2-5

2Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortet 🗨️ und spricht 🗨️ zu ihm: Du sagst es. 3Und die Hohenpriester klagten ihn vieler Dinge an. 4Pilatus aber fragte ihn wieder und sprach: Antwortest du nichts? Sieh, wie vieler Dinge sie dich anklagen! 5Jesus aber antwortete 🗨️ gar nichts mehr, so dass Pilatus sich verwunderte.

Lukas 23,2-7

2Sie fingen aber an, ihn anzuklagen, indem sie sagten: Diesen haben wir befunden als einen, der unsere Nation verführt und wehrt, dem Kaiser Steuer zu geben, und sagt, dass er selbst Christus, ein König, sei. 3Pilatus aber fragte ihn und sprach: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete 🗨️ ihm und sprach 🗨️: Du sagst es. 4Pilatus aber sprach zu den Hohenpriestern und den Volksmengen: Ich finde keine Schuld an diesem Menschen. 5Sie aber bestanden darauf und sagten: Er wiegelt das Volk auf, indem er durch ganz Judäa hin lehrt, angefangen von Galiläa bis hierher. 
 
6Als aber Pilatus von Galiläa hörte, fragte er, ob der Mensch ein Galiläer sei. 7Und als er erfahren hatte, dass er aus dem Gebiet des Herodes sei, sandte er ihn zu Herodes, der auch selbst in diesen Tagen in Jerusalem war.

Johannes 18,28-38

28Sie führen nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium; es war aber frühmorgens. Und sie gingen nicht in das Prätorium hinein, um sich nicht zu verunreinigen, sondern das Passah essen zu können. 29Pilatus ging nun zu ihnen hinaus und sprach: Welche Anklage bringt ihr gegen diesen Menschen vor? 30Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wenn dieser nicht ein Übeltäter wäre, hätten wir ihn dir nicht überliefert. 31Da sprach Pilatus zu ihnen: Nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz 📖. Da sprachen die Juden zu ihm: Es ist uns nicht erlaubt, jemand zu töten – 32damit das Wort 🗨️ Jesu erfüllt würde, das er sprach 🗨️, andeutend, welchen Todes er sterben sollte. 
 
33Pilatus ging nun wieder in das Prätorium hinein und rief Jesus und sprach zu ihm: Bist du der König der Juden? 34Jesus antwortete 🗨️: Sagst du dies von dir selbst aus, oder haben dir andere von mir gesagt? 35Pilatus antwortete: Bin ich etwa ein Jude? Deine Nation und die Hohenpriester haben dich mir überliefert; was hast du getan? 36Jesus antwortete 🗨️: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde; jetzt aber ist mein Reich nicht von hier. 37Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete 🗨️: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. 38Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und als er dies gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und spricht zu ihnen: Ich finde keinerlei Schuld an ihm;

Lukas 23,8-12

8Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wünschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er von ihm gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen. 9Er befragte ihn aber mit vielen Worten; er aber antwortete 🗨️ ihm nichts. 10Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten aber standen da und klagten ihn heftig an. 11Als aber Herodes mit seinen Kriegsleuten ihn geringschätzig behandelt und verspottet hatte, warf er ihm ein glänzendes Gewand um und sandte ihn zu Pilatus zurück. 12Herodes und Pilatus aber wurden an demselben Tag Freunde miteinander, denn vorher waren sie gegeneinander in Feindschaft.

Matthäus 27,15-31

15Zum Fest aber war der Statthalter gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen freizulassen, den sie wollten. 16Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas. 17Als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Wen wollt ihr, dass ich euch freilassen soll, Barabbas oder Jesus, der Christus genannt wird? 18Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid überliefert hatten. 19Während er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen. 20Die Hohenpriester aber und die Ältesten überredeten die Volksmengen dazu, Barabbas zu erbitten, Jesus aber umzubringen. 21Der Statthalter aber antwortete und sprach zu ihnen: Welchen von den zweien wollt ihr, dass ich euch freilasse? Sie aber sprachen: Barabbas. 22Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, der Christus genannt wird? Sie sagen alle: Er werde gekreuzigt! 23Er aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrien übermäßig und sagten: Er werde gekreuzigt! 24Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch sich die Hände vor der Volksmenge und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blut 🩸 dieses Gerechten, seht ihr zu. 25Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut 🩸 komme über uns und über unsere Kinder! 26Dann ließ er ihnen Barabbas frei; Jesus aber ließ er geißeln und überlieferte ihn, damit er gekreuzigt würde. 
 
27Dann nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit in das Prätorium und versammelten um ihn die ganze Schar. 28Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Mantel um. 29Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Rohrstab in die Rechte; und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! 30Und sie spien ihn an, nahmen den Rohrstab und schlugen ihm auf das Haupt. 31Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an; und sie führten ihn weg, um ihn zu kreuzigen.

Markus 15,6-20

6Zum Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen freizulassen, um den sie baten. 7Es war aber einer, genannt Barabbas, mit den Aufrührern gebunden, die in dem Aufruhr einen Mord begangen hatten. 8Und die Volksmenge erhob ein Geschrei und fing an zu begehren, dass er tue, wie er ihnen zu tun pflegte. 9Pilatus aber antwortete ihnen und sprach: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freilasse? 10Denn er hatte erkannt, dass die Hohenpriester ihn aus Neid überliefert hatten. 11Die Hohenpriester aber wiegelten die Volksmenge auf, dass er ihnen lieber Barabbas freilasse. 12Pilatus aber antwortete und sprach wieder zu ihnen: Was wollt ihr denn, dass ich mit dem tue, den ihr König der Juden nennt? 13Sie aber schrien wieder: Kreuzige ihn! 14Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrien übermäßig: Kreuzige ihn! 15Da aber Pilatus der Volksmenge einen Gefallen tun wollte, ließ er ihnen Barabbas frei und überlieferte Jesus, nachdem er ihn hatte geißeln lassen, damit er gekreuzigt würde.
 
16Die Soldaten aber führen ihn in den Hof hinein, das ist das Prätorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen. 17Und sie legen ihm einen Purpurmantel an und flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf. 18Und sie fingen an, ihn zu grüßen: Sei gegrüßt, König der Juden! 19Und sie schlugen ihn mit einem Rohrstab auf das Haupt und spien ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm. 20Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an; und sie führen ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen.

Lukas 23,13-25

13Als aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte, 14sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abwendig; und siehe, ich habe ihn vor euch verhört und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden in den Dingen, derer ihr ihn anklagt; 15aber auch Herodes nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, nichts Todeswürdiges ist von ihm getan worden. 16Ich will ihn nun züchtigen und freilassen. 17Er musste ihnen aber unbedingt zum Fest einen Gefangenen freilassen. 18Sie schrien aber allesamt auf und sagten: Weg mit diesem, lass uns aber Barabbas frei! 19Dieser war wegen eines gewissen Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gefängnis geworfen worden. 20Pilatus rief ihnen aber wieder zu, da er Jesus freilassen wollte. 21Sie aber schrien dagegen und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! 22Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden. Ich will ihn nun züchtigen und freilassen. 23Sie aber bedrängten ihn mit großem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt würde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm überhand. 
 
24Und Pilatus urteilte, dass ihre Forderung geschehe. 25Er ließ aber den frei, der eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gefängnis geworfen worden war, den sie forderten; Jesus aber übergab er ihrem Willen.

Johannes 18,39.40

39ihr seid aber gewohnt, dass ich euch an dem Passah einen Gefangenen freilasse. 1Wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freilasse? 40Da schrien wiederum [alle] und sagten: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.

Johannes 19,1-16

1Dann nahm nun Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. 2Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und warfen ihm ein Purpurgewand um; 3und sie kamen auf ihn zu und sagten: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihm ins Angesicht. 4Und Pilatus ging wieder hinaus und spricht zu ihnen: Siehe, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde. 5Jesus nun ging hinaus, die Dornenkrone und das Purpurgewand tragend. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch!
6Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrien sie und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm. 7Die Juden antworteten ihm: Wir haben ein Gesetz 📖, und nach dem Gesetz 📖​ muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. 
 
8Als nun Pilatus dieses Wort hörte, fürchtete er sich noch mehr; 9und er ging wieder in das Prätorium hinein und spricht zu Jesus: Woher bist du? 10Jesus aber gab ihm keine Antwort 🗨️. Da spricht Pilatus zu ihm: Redest du nicht mit mir? Weißt du nicht, dass ich Gewalt habe, dich freizulassen, und Gewalt habe, dich zu kreuzigen? 11Jesus antwortete 🗨️ ihm: Du hättest keinerlei Gewalt gegen mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, der mich dir überliefert hat, größere Sünde. 12Daraufhin suchte Pilatus ihn freizulassen. Die Juden aber schrien und sagten: Wenn du diesen freilässt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich selbst zum König macht, spricht gegen den Kaiser.
13Als nun Pilatus diese Worte hörte, führte er Jesus hinaus und setzte sich auf den Richterstuhl an einen Ort, genannt Steinpflaster, auf Hebräisch aber Gabbatha. 14Es war aber Rüsttag des Passah; es war um die sechste Stunde. Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 15Sie aber schrien: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König als nur den Kaiser. 16Dann nun überlieferte er ihn an sie, damit er gekreuzigt würde. Sie aber nahmen Jesus hin und führten ihn fort.
 

 


meine Antworten

Weshalb wurde Barabbas freigelassen?

  • weil es Tradition war einen Gefangen loszugeben (Mt 24,15; Mk 15,6)
  • weil Pilatus sie vor die Wahl stellte Barabbas, den berüchtigten Gefangenen oder Jesus (Mt 24,16.17; Mk 15,7.9; Lk 23,19.20)
  • weil die Hohenpriester das Volk überredeten Barabbas loszugeben (Mt 24,20; Mk 15,11)
  • weil sie dann Barabbas forderten (Mt 24,21; Mk 15,11; Lk 23,18)

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