Tag 381

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Mit welchem alttestamentlichen Wort beantwortete Jesus die Frage der Pharisäer zum Thema Ehescheidung?
  • Wie wird die Zeit vor dem zweiten Kommen des Menschensohns beschrieben?
  • Was muss jemand tun, um vor Gott gerechtfertigt zu werden?
  • Welche Verheißung gilt für die Kinder, die zu Jesus gebracht wurden?

Bibeltext 

Lukas 17,11-37
Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, dass er mitten durch Samaria und Galiläa ging. Und als er in ein gewisses Dorf eintrat, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen. Und sie erhoben <ihre> Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser! Und als er <sie> sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern. Und es geschah, dass sie gereinigt wurden, während sie hingingen. Einer aber von ihnen, als er sah, dass er geheilt war, kehrte zurück und verherrlichte Gott mit lauter Stimme; und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und er war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind aber die neun? Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremden? Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin; dein Glaube hat dich gerettet.
 
Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; noch wird man sagen: Sieh hier!, oder: Dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. 
 
Er sprach aber zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, da ihr begehren werdet, einen der Tage des Sohnes des Menschen zu sehen, und ihr werdet <ihn> nicht sehen. Und man wird zu euch sagen: Sieh hier!, oder: Sieh dort! Geht nicht hin, folgt auch nicht. Denn ebenso wie der Blitz blitzend leuchtet von dem <einen Ende> unter dem Himmel bis zum <anderen Ende> unter <dem> Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag. Zuvor aber muss er vieles leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht. Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Sohnes des Menschen sein: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Flut kam und brachte alle um. Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom herausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird. An jenem Tag – wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus <hat>, steige nicht hinab, um es zu holen; und ebenso, wer auf <dem> Feld ist, wende sich nicht zurück. Erinnert euch an Lots Frau! Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; wer aber irgend es verliert, wird es erhalten. Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei <Frauen> werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, die andere aber gelassen werden. 
Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da werden auch die Adler versammelt werden.

Lukas 18,1-14

Er sagte ihnen aber [auch] ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht ermatten sollten, und sprach: Es war ein gewisser Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und sich vor keinem Menschen scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher. Und eine Zeit lang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und mich vor keinem Menschen scheue, will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht unaufhörlich kommt und mich quält. Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt. Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und ist er in Bezug auf sie langsam? Ich sage euch, dass er ihr Recht schnell ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?
 
Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer trat hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe. Der Zöllner aber, von fern stehend, wollte nicht einmal die Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich an die Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus vor jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Matthäus 19,1-12

Und es geschah, als Jesus diese Reden vollendet hatte, begab er sich weg von Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa, jenseits des Jordan. Und große Volksmengen folgten ihm, und er heilte sie dort. Und [die] Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es einem Mann erlaubt, aus jeder Ursache seine Frau zu entlassen? Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der, der <sie> schuf, sie von Anfang an <als> Mann und Frau machte und sprach: „Deswegen wird ein Mann den Vater und die Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein.“? Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll <der> Mensch nicht scheiden. Sie sagen zu ihm: Warum hat denn Mose geboten, einen Scheidebrief zu geben und sie zu entlassen? Er spricht zu ihnen: Mose hat euch wegen eurer Herzenshärte gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. Ich sage euch aber: Wer irgend seine Frau entlässt, nicht wegen Hurerei, und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; [und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch]. Seine Jünger sagen zu ihm: Wenn die Sache des Mannes mit der Frau so steht, <dann> ist es nicht ratsam zu heiraten. Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern die, denen es gegeben ist; denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es zu fassen vermag, der fasse es.

Markus 10,1-12

Und er machte sich von dort auf und kommt in das Gebiet von Judäa und von jenseits des Jordan. Und wieder kommen Volksmengen bei ihm zusammen, und wie er gewohnt war, lehrte er sie wiederum. Und es traten Pharisäer herzu und fragten ihn, um ihn zu versuchen: Ist es einem Mann erlaubt, <seine> Frau zu entlassen? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? Sie aber sagten: Mose hat gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und zu entlassen. Jesus aber sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshärte hat er euch dieses Gebot geschrieben; von Anfang <der> Schöpfung an aber machte [Gott] sie <als> Mann und Frau. „Deswegen wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein“; also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll <der> Mensch nicht scheiden.
Und in dem Haus befragten ihn die Jünger wiederum hierüber; und er spricht zu ihnen: Wer irgend seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch ihr gegenüber. Und wenn sie ihren Mann entlässt und einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch.

Matthäus 19,13-15

Dann wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er ihnen die Hände auflege und bete; die Jünger aber verwiesen es ihnen. Jesus aber sprach: Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solcher ist das Reich der Himmel. Und er legte ihnen die Hände auf und ging von dort weg.

Markus 10,13-16

Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber verwiesen es ihnen. Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen, wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird nicht dort hineinkommen. Und er nahm sie in die Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.

Lukas 18,15-17

Sie brachten aber auch die Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Als aber die Jünger es sahen, verwiesen sie es ihnen. Jesus aber rief sie zu sich und sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend das Reich Gottes nicht aufnimmt wie ein Kind, wird nicht dort hineinkommen. 

 


meine Antworten

Mit welchem alttestamentlichen Wort beantwortete Jesus die Frage der Pharisäer zum Thema Ehescheidung?

  • 1. Mose 2,24 (Mt 19,6; Mk 10,7.[[3]]; Lk 16,18)

Wie wird die Zeit vor dem zweiten Kommen des Menschensohns beschrieben?

  • Lukas 17,27.28
    • sie aßen,
    • sie tranken,
    • sie heirateten,
    • sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte.
    • Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots:
    • sie aßen,
    • sie tranken,
    • sie kauften,
    • sie verkauften,
    • sie pflanzten,
    • sie bauten

Was muss jemand tun, um vor Gott gerechtfertigt zu werden?

  • man muss sich selbst vor Gott erniedrigen (Lk 18,9-14)

Welche Verheißung gilt für die Kinder, die zu Jesus gebracht wurden?

  • den Kindern gehört das Reich Gottes (Mt 19,14; 10,14; Lk 18,16)

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Tag 380

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Fragen

  • Was werden diejenigen erleben, die an Jesus glauben?
  • Weshalb traf der Hohe Rat den Entschluss, Jesus zu töten?

Bibeltext

Johannes 11,1-54
Es war aber ein Gewisser krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorf <der> Maria und ihrer Schwester Martha.c (Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.) Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen <ihm> sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank. Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus. Als er nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. Danach spricht er dann zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen! Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag wandelt, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht wandelt, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden. Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen; sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. Dann nun sagte ihnen Jesus geradeheraus: Lazarus ist gestorben; und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt; aber lasst uns zu ihm gehen! Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den Mitjüngern: Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben! 
 
Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage in der Gruft liegen. Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien weit; viele von den Juden aber waren zu Martha und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten. Martha nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus. Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, <so> wäre mein Bruder nicht gestorben; aber auch jetzt weiß ich, dass, was irgend du von Gott erbitten magst, Gott dir geben wird. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies? Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. 
 
Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sagte: Der Lehrer ist da und ruft dich. Als aber diese es hörte, stand sie schnell auf und ging zu ihm. Jesus aber war noch nicht in das Dorf gekommen, sondern war noch an dem Ort, wo Martha ihm begegnet war. Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass Maria schnell aufstand und hinausging, folgten sie ihr, indem sie sagten: Sie geht zur Gruft, um dort zu weinen. Als nun Maria <dahin> kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier gewesen wärest, <so> wäre mein Bruder nicht gestorben. Als nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die mit ihr gekommen waren, seufzte er tief im Geist und erschütterte sich und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh! Jesus vergoss Tränen. Da sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt! Einige aber von ihnen sagten: Konnte dieser, der die Augen des Blinden auftat, nicht bewirken, dass auch dieser nicht gestorben wäre?
 
Jesus nun, wieder tief in sich selbst seufzend, kommt zur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor. Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubtest, <so> würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast. Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! [Und] der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern gebunden, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden. Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn los und lasst ihn gehen!
 
Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn. Einige aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte. Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer <das> Synedrium und sprachen: Was tun wir? Denn dieser Mensch tut viele Zeichen. Wenn wir ihn so <gewähren> lassen, werden alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und sowohl unseren Ort als auch unsere Nation wegnehmen. Ein Gewisser aber von ihnen, Kajaphas, der jenes Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisst nichts und überlegt auch nicht, dass es euch nützlich ist, dass ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme. Dies aber sagte er nicht von sich selbst aus, sondern da er jenes Jahr Hoherpriester war, weissagte er, dass Jesus für die Nation sterben sollte; und nicht für die Nation allein, sondern damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammelte.
Von jenem Tag an beratschlagten sie nun, ihn zu töten.
Jesus nun wandelte nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern ging von dort weg in die Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephraim; und dort verweilte er mit den Jüngern.

 


meine Antworten

Was werden diejenigen erleben, die an Jesus glauben?

  • sie werden Leben, auch wenn sie gestorben sind (Joh 11,25.26)
  • Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? (Joh 11,25.26)

Weshalb traf der Hohe Rat den Entschluss, Jesus zu töten?

  • weil er zu viele Zeichen tat (Joh 11,47)
  • weil so viele an ihn glauben, und es noch mehr werden könnten (Joh 11,48)
  • weil sie Angst vor den Römern hatten (Joh 11,48)

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Tag 379

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Fragen

  • Worauf sollen die Menschen hören, um vor der ewigen Qual bewahrt zu bleiben?
  • Wie oft sollen wir dem vergeben, der an uns sündigt?

Bibeltext 

Lukas 16,1-31
Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein gewisser reicher Mann, der einen Verwalter hatte; und dieser wurde bei ihm angeklagt, dass er seine Habe verschwende. Und er rief ihn und sprach zu ihm: Was ist dies, das ich von dir höre? Lege Rechenschaft ab von deiner Verwaltung, denn du kannst nicht mehr Verwalter sein. Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Zu graben vermag ich nicht, zu betteln schäme ich mich. Ich weiß, was ich tun werde, damit sie mich, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen. Und er rief jeden einzelnen der Schuldner seines Herrn herzu und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Der aber sprach: Hundert Bat Öl. Er sprach aber zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief, setze dich schnell hin und schreibe fünfzig. Danach sprach er zu einem anderen: Du aber, wie viel bist du schuldig? Der aber sprach: Hundert Kor Weizen. [Und] er spricht zu ihm: Nimm deinen Schuldbrief und schreibe achtzig. Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts ihrem eigenen Geschlecht gegenüber. Und ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Hütten.
 
Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. Wenn ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Wahrhaftige anvertrauen? Und wenn ihr in dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben?
 
Kein Hausknecht kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und <dem> Mammon. 
 
Dies alles hörten aber [auch] die Pharisäer, die geldliebend waren, und sie verhöhnten ihn. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst vor den Menschen als gerecht hinstellen, Gott aber kennt eure Herzen; denn was unter Menschen hoch ist, ist ein Gräuel vor Gott.
 
Das Gesetz und die Propheten <waren> bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein. Es ist aber leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.
 
Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und wer eine von <ihrem> Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.
 
Es war aber ein gewisser reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand und lebte alle Tage fröhlich <und> in Prunk. Ein gewisser Armer aber, mit Namen Lazarus, lag an dessen Tor, voller Geschwüre, und er begehrte sich von dem zu sättigen, was von dem Tisch des Reichen fiel; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in den Schoß Abrahams getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme. Abraham aber sprach: Kind, denke daran, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus ebenso das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. Und bei all diesem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, die von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können und sie nicht von dort zu uns herüberkommen <können>. Er sprach aber: Ich bitte dich nun, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest, denn ich habe fünf Brüder, damit er sie dringend warne, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber spricht [zu ihm]: Sie haben Mose und die Propheten; mögen sie auf diese hören. Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von <den> Toten zu ihnen geht, werden sie Buße tun. Er sprach aber zu ihm: Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus <den> Toten aufersteht.

Lukas 17,1-10

Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Ärgernisse kommen; doch wehe dem, durch den sie kommen! Es wäre ihm nützlicher, wenn ein Mühlstein um seinen Hals gelegt und er ins Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen Anstoß gebe!
 
Habt Acht auf euch selbst: Wenn dein Bruder sündigt, <so> weise ihn zurecht, und wenn er es bereut, <so> vergib ihm. Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt und siebenmal zu dir umkehrt und spricht: Ich bereue es, <so> sollst du ihm vergeben.
 
Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Mehre uns <den> Glauben! Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, <so> würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Werde entwurzelt und ins Meer gepflanzt!, und er würde euch gehorchen.
 
Wer aber von euch, der einen Knecht hat, der pflügt oder weidet, wird, wenn er vom Feld hereinkommt, zu ihm sagen: Komm und lege dich sogleich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite zu, was ich zu Abend essen soll, und gürte dich und bediene mich, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er das Befohlene getan hat? [Ich meine nicht.] So auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, <so> sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.
 


meine Antworten

Worauf sollen die Menschen hören, um vor der ewigen Qual bewahrt zu bleiben?

  • auf Mose und die Propheten (Lk 16,29)

Wie oft sollen wir dem vergeben, der an uns sündigt?

  • jedesmal, wenn einer uns um Vergebung bittet (Lk 17,4)

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Tag 392

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
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Fragen

  • Was wissen wir über die innere Verfassung Jesu im Garten Gethsemane?
  • Welchen Zweck des Gebets nannte Jesus seinen Jüngern im Garten Gethsemane?
  • Petrus versuchte, die Gefangennahme Jesus mit Gewalt abzuwenden. Weshalb hinderte ihn Jesus, sich so mutig für ihn einzusetzen?

Bibeltext

Matthäus 26,36-46

36 Dann kommt Jesus mit ihnen an einen Ort, genannt Gethsemane, und er spricht 🗨️ zu den Jüngern: Setzt euch hier, bis ich dorthin gegangen bin und gebetet 🙏 habe. 37 Und er nahm Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit und fing an, betrübt 😢 und beängstigt 😢 zu werden. 39 Dann spricht 🗨️ er zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt 😢 bis zum Tod 💀; bleibt hier und wacht mit mir. Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete 🙏 und sprach 🗨️: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch 🍷 an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. 40 Und er kommt zu den Jüngern und findet 🔍 sie schlafend; und er spricht 🗨️ zu Petrus: Also nicht eine Stunde 🕒 vermochtet ihr mit mir zu wachen? 41 Wacht und betet 🙏, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach. 42 Wiederum, zum zweiten Mal, ging er hin und betete 🙏 und sprach 🗨️: Mein Vater, wenn dieser Kelch 🍷 nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille. 43 Und als er kam, fand 🔍 er sie wieder schlafend, denn ihre Augen waren beschwert. 44 Und er ließ sie, ging wieder hin, betete 🙏 zum dritten Mal und sprach wieder dasselbe Wort. 45 Dann kommt er zu den Jüngern und spricht 🗨️ zu ihnen: So schlaft denn weiter und ruht euch aus; siehe, die Stunde 🕒 ist nahe gekommen, und der Sohn des Menschen wird in die Hände von Sündern überliefert. 46 Steht auf, lasst uns gehen; siehe, nahe ist gekommen, der mich überliefert.

Markus 14,32-42

32 Und sie kommen an einen Ort, mit Namen Gethsemane, und er spricht 🗨️ zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, bis ich gebetet 🙏 habe. 33 Und er nimmt Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und fing an, sehr bestürzt und beängstigt zu werden. 34 Und er spricht 🗨️ zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod; bleibt hier und wacht. 35 Und er ging ein wenig weiter, fiel auf die Erde und betete 🙏, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde 🕒 an ihm vorübergehe. Und er sprach: 36 Abba, Vater, alles ist dir möglich; nimm diesen Kelch 🍷 von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst! 37 Und er kommt und findet sie schlafend; und er spricht 🗨️ zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde 🕒 zu wachen? 38 Wacht und betet 🙏, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach. 39 Und er ging wieder hin, betete 🙏 und sprach dasselbe Wort. 40 Und als er wiederkam, fand 🔍 er sie schlafend, denn ihre Augen waren beschwert; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. 41 Und er kommt zum dritten Mal und spricht 🗨️ zu ihnen: So schlaft denn weiter und ruht euch aus. Es ist genug; die Stunde 🕒 ist gekommen: Siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder überliefert. 42 Steht auf, lasst uns gehen; siehe, der mich überliefert, ist nahe gekommen.

Lukas 22,39-46

39 Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach an den Ölberg; es folgten ihm aber auch die Jünger. 40 Als er aber an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet 🙏, dass ihr nicht in Versuchung kommt. 41 Und er zog sich ungefähr einen Steinwurf weit von ihnen zurück und kniete nieder, betete 🙏 42 und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch 🍷 von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! 43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte. 14 Und als er in ringendem Kampf war, betete 🙏 er heftiger. Und sein Schweiß 💧​ wurde wie große Blutstropfen 🩸, die auf die Erde herabfielen. 45 Und er stand auf vom Gebet 🙏, kam zu den Jüngern und fand 🔍 sie eingeschlafen vor Traurigkeit. 46 Und er sprach 🗨️ zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet 🙏, damit ihr nicht in Versuchung kommt.

Johannes 18,1

Als Jesus dies gesagt 🗨️ hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus auf die andere Seite des Baches Kidron, wo ein Garten war, in den er hineinging, er und seine Jünger.

Matthäus 26,47-56

47 Und während er noch redete 🗨️, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine große Volksmenge mit Schwertern ⚔️ und Stöcken, ausgesandt von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes. 48 Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Wen irgend ich küssen 👄 werde, der ist es; ihn greift. 49 Und sogleich trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi!, und küsste 👄 ihn sehr. 50 Jesus aber sprach 🗨️ zu ihm: Freund, wozu bist du gekommen! 51 Dann traten sie herzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn. Und siehe, einer von denen, die mit Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert ⚔️ und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr 👂 ab. 52 Da spricht 🗨️ Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert ⚔️ an seinen Platz; denn alle, die das Schwert ⚔️ nehmen, werden durch das Schwert ⚔️ umkommen. 53 Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten 🙏 könnte und er mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel stellen würde? 54 Wie sollten denn die Schriften erfüllt werden, dass es so geschehen muss? 
 
55 In jener Stunde 🕒 sprach 🗨️ Jesus zu den Volksmengen: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber, mit Schwertern ⚔️ und Stöcken, um mich zu fangen? Täglich 🕒 saß ich lehrend 🗨️ im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen. 56 Aber dies alles ist geschehen, damit die Schriften 📖 der Propheten erfüllt würden. Da verließen ihn die Jünger alle und flohen.

Markus 14,43-52

43 Und sogleich, noch während er redet 🗨️, kommt Judas, einer der Zwölf, herzu, und mit ihm eine Volksmenge mit Schwertern ⚔️ und Stöcken, ausgesandt von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten. 44 Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Wen irgend ich küssen 👄 werde, der ist es; ihn greift, und führt ihn sicher fort. 45 Und als er kam, trat er sogleich zu ihm und spricht: Rabbi!, und küsste 👄 ihn sehr. 45 Sie aber legten die Hände 🫴 an ihn und griffen ihn. 46 Ein gewisser von den Dabeistehenden aber zog das Schwert ⚔️, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr 👂 ab. 
 
48 Und Jesus hob an und sprach 🗨️ zu ihnen: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber, mit Schwertern ⚔️ und Stöcken, um mich zu fangen? 49 Täglich 🕒 war ich bei euch, im Tempel lehrend 🗨️, und ihr habt mich nicht gegriffenaber damit die Schriften 📖 erfüllt würden. 50 Und es verließen ihn alle und flohen. 51 Und ein gewisser Jüngling folgte ihm, der feines Leinentuch um den bloßen Leib geworfen hatte; und sie greifen ihn. 52 Er aber ließ das feine Leinentuch fahren und floh nackt von ihnen.

Lukas 22,47-53

47 Während er noch redete 🗨️, siehe, da kam eine Volksmenge, und der, der Judas hieß, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. 48 Jesus aber sprach 🗨️ zu ihm: Judas, überlieferst du den Sohn des Menschen mit einem Kuss? 49 Als aber die, die um ihn waren, sahen, was es werden würde, sprachen sie: Herr, sollen wir mit dem Schwert ⚔️ dreinschlagen? 50 Und ein gewisser von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr 👂 ab. 51 Jesus aber antwortete 🗨️ und sprach 🗨️: Lasst es so weit; und er rührte 🫴 das Ohr 👂 an und heilte ihn. 
 
52 Jesus aber sprach 🗨️ zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die gegen ihn herangekommen waren: Seid ihr ausgezogen wie gegen einen Räuber, mit Schwertern ⚔️ und Stöcken? 53 Als ich täglich 🕒 bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände 🫴 nicht gegen mich ausgestreckt; aber dies ist eure Stunde 🕒 und die Gewalt der Finsternis.

Johannes 18,2-11

2 Aber auch Judas, der ihn überlieferte, wusste den Ort, weil Jesus sich oft dort mit seinen Jüngern versammelte. Als nun Judas die Schar Soldaten und von den Hohenpriestern und Pharisäern Diener erhalten hatte, kommt er dahin mit Leuchten und Fackeln und Waffen. Jesus nun, der alles wusste 💭, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach 🗨️ zu ihnen: Wen sucht ihr? 5 Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazaräer. Jesus spricht 🗨️ zu ihnen: Ich bin es. Aber auch Judas, der ihn überlieferte, stand bei ihnen. Als er nun zu ihnen sagte 🗨️: Ich bin es, wichen sie zurück und fielen zu Boden. 7 Da fragte 🗨️ er sie wieder: Wen sucht ihr? Sie aber sprachen: Jesus, den Nazaräer. 8 Jesus antwortete 🗨️: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin; wenn ihr nun mich sucht 🔍, so lasst diese gehen! – 9 damit das Wort 📖 erfüllt würde, das er sprach: Von denen, die du mir gegeben hast, habe ich keinen verloren. 10 Simon Petrus nun, der ein Schwert ⚔️ hatte, zog es und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr 👂 ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. 11 Da sprach 🗨️ Jesus zu Petrus: Stecke das Schwert ⚔️ in die Scheide! Den Kelch 🍷, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?

Matthäus 26,57

57 Die aber Jesus gegriffen hatten, führten ihn weg zu Kajaphas, dem Hohenpriester, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren.

Markus 14,53

53 Und sie führten Jesus weg zu dem Hohenpriester; und alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten versammeln sich [um ihn].

Lukas 22,54

54 Sie nahmen ihn aber fest und führten ihn hin und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von weitem.

Johannes 18,12-14

12 Die Schar nun und der Oberste und die Diener der Juden nahmen Jesus fest und banden ihn; 13 und sie führten ihn zuerst zu Annas, denn er war Schwiegervater des Kajaphas, der jenes Jahr Hoherpriester war. 14 Kajaphas aber war es, der den Juden geraten hatte, es sei nützlich, dass ein Mensch für das Volk sterbe.

Johannes 18,24

24 Annas nun sandte ihn gebunden zu Kajaphas, dem Hohenpriester. 

meine Antworten

Was wissen wir über die innere Verfassung Jesu im Garten Gethsemane?

  • Jesus Seele ist sehr betrübt / bestürzt (Mt 26,37.38; Mk 14,33.34)
  • Jesus hatte Angst (Mt 26,37; Mk 14,33)

Welchen Zweck des Gebets nannte Jesus seinen Jüngern im Garten Gethsemane?

  • damit sie nicht in Versuchung kommen (Mt 26,41; Mk 14,38; Lk 22,40)

Petrus versuchte, die Gefangennahme Jesus mit Gewalt abzuwenden. Weshalb hinderte ihn Jesus, sich so mutig für ihn einzusetzen?

  • weil er sonst auch durch das Schwert umkommen würde (Mt 26,52)
  • weil Jesus für sich selber hätte sorgen könne (Mt 26,53)
  • weil die Schriften erfüllt werden sollten (Mt 26,54)
  • weil Jesus seinen Auftrag ausführen musste (Joh 18,11)

Informationen


weiterführende Dokumente 

 

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Tag 391

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Um was bittet Jesus den Vater im hohenpriesterlichen Gebet für seine Jünger?

Bibeltext 

Johannes 17

1 Dies redete 🗨️ Jesus und erhob seine Augen 👀 zum Himmel und sprach 🗨️: Vater, die Stunde 🕒 ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche – 2 so wie du ihm Gewalt gegeben 💪 hast über alles Fleisch, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. 3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen 💭. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben 🫴 hast, dass ich es tun sollte. 5 Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt 🌍 war. 
 
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart 🗨️, die du mir aus der Welt 🌍 gegeben 🫴 hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben 🫴, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt 💭, dass alles, was du mir gegeben 🫴 hast, von dir ist; 8 denn die Worte 🗨️, die du mir gegeben 🫴 hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt 💭, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt 💖, dass du mich gesandt hast. 
 
9 Ich bitte 🙏 für sie; nicht für die Welt 🌍 bitte 🙏 ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein, und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Und ich bin nicht mehr in der Welt 🌍, und diese sind in der Welt 🌍, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre 🙏 sie in deinem Namen, den du mir gegeben 🫴 hast, damit sie eins 💑 seien wie wir. 12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben 🫴 hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren gegangen – als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde. 13 Jetzt aber komme ich zu dir; und dieses rede ich in der Welt 🌍, damit sie meine Freude 😁​ völlig in sich haben. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie ich nicht von der Welt 🌍 bin. 15 Ich bitte 🙏 nicht, dass du sie aus der Welt 🌍 wegnehmest, sondern dass du sie bewahrest vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt 🌍, wie ich nicht von der Welt 🌍 bin. 17 Heilige sie durch die Wahrheit: Dein Wort ist Wahrheit. 18 Wie du mich in die Welt 🌍 gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt 🌍 gesandt; 19 und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit.
 
20 Aber nicht für diese allein bitte 🙏 ich, sondern auch für die, die durch ihr Wort 🗨️ an mich glauben 💖; 21 damit sie alle eins 💑 seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns eins 💑 seien, damit die Welt 🌍 glaube 💖, dass du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins 💑 seien, wie wir eins 💑 sind; 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie in eins 💑 vollendet seien und damit die Welt 🌍 erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt 💕 hast, wie du mich geliebt 💕 hast. 
 
24 Vater, ich will, dass die, die du mir gegeben 🫴 hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben 🫴 hast, denn du hast mich geliebt 💕 vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater! 25 Und die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe 💕, mit der du mich geliebt 💕 hast, in ihnen sei und ich in ihnen.

 


meine Antworten

Um was bittet Jesus den Vater im hohenpriesterlichen Gebet für seine Jünger?

  • das sie bewahrt werden (Joh 17,11)
  • das sie eins sind (Joh 17,11.21-23)
  • das vor den Bösen bewahrt werden (Joh 17,15)
  • das sie geheiligt werden (Joh 17,17.19)
  • das sie bei ihm sind (Joh 17,24)
 

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
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Beige wichtig
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Gelb Heiliger Geist