Tag 269

Information zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Habakuk - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Habakuk - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Habakuk - R.Liebi

Fragen

  • Wofür betete Habakuk, nachdem Gott den Überfall der Chaldäer (=die Babylonier) angekündigt hatte?
  • Habakuk bekam von Gott eine Antwort. Wie wird es dem ergehen, der nicht aufrichtig (oder „halsstarrig“) ist?

Bibeltext

Habakuk 1-2

Habakuk 1

Der Ausspruch, den Habakuk, der Prophet, geschaut hat.

Wie lange, HERR, habe ich gerufen, und du hörst nicht! Ich schreie zu dir: „Gewalttat!“, und du rettest nicht. Warum lässt du mich Unheil sehen und schaust Mühsal an? Und Verwüstung und Gewalttat sind vor mir, und Streit entsteht, und Hader erhebt sich. Darum wird das Gesetz kraftlos, und das Recht kommt niemals hervor; denn der Gottlose umzingelt den Gerechten: Darum kommt das Recht verdreht hervor.

Seht unter den Nationen und schaut und erstaunt, staunt; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen – ihr würdet es nicht glauben, wenn es erzählt würde. Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, das grimmige und ungestüme Volk, das die Breiten der Erde durchzieht, um Wohnungen in Besitz zu nehmen, die ihm nicht gehören. Es ist schrecklich und furchtbar; sein Recht und seine Hoheit gehen von ihm aus. Und schneller als Leoparden sind seine Pferde und rascher als Abendwölfe; und seine Reiter sprengen daher, und seine Reiter kommen von fern, fliegen herbei wie ein Adler, der zum Fraß eilt. Sie kommen allesamt zur Gewalttat; das Streben ihrer Angesichter ist vorwärts gerichtet, und Gefangene rafft es zusammen wie Sand. Und es verspottet Könige, und Fürsten sind ihm ein Gelächter; es lacht jeder Festung, und es schüttet Erde auf und nimmt sie ein. Dann fährt es daher <wie> der Wind und zieht weiter und macht sich schuldig: Diese seine Kraft ist sein Gott!

Bist du nicht von alters her, HERR, mein Gott, mein Heiliger? Wir werden nicht sterben. HERR, zum Gericht hast du es gesetzt, und, o Fels, zur Züchtigung es bestellt. Du bist zu rein von Augen, um Böses zu sehen, und Mühsal vermagst du nicht anzuschauen. Warum schaust du Räubern zu, schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er, und machst die Menschen den Fischen des Meeres gleich, dem Gewürm, das keinen Herrscher hat? Er hebt sie alle mit der Angel herauf, er zieht sie herbei mit seinem Netz und sammelt sie in sein Garn; darum freut er sich und frohlockt. Darum opfert er seinem Netz und räuchert seinem Garn, denn durch sie ist sein Teil fett und seine Speise feist. Soll er deshalb sein Netz ausleeren und beständig darauf ausgehen, Nationen schonungslos hinzumorden?

Habakuk 2

Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird und was ich erwidern soll auf meine Klage. – Da antwortete mir der HERR und sprach: Schreibe das Gesicht auf, und grabe es in Tafeln ein, damit man es geläufig lesen könne; denn das Gesicht geht noch auf die bestimmte Zeit, und es strebt zum Ende hin und lügt nicht. Wenn es sich verzögert, so harre darauf; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.

Siehe, aufgeblasen, nicht aufrichtig ist in ihm seine Seele. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Und überdies: Der Wein ist treulos; der übermütige Mann, der bleibt nicht, er, der seinen Schlund weit aufsperrt wie der Scheol, und er ist wie der Tod und wird nicht satt; und er rafft an sich alle Nationen und sammelt zu sich alle Völker. Werden nicht diese alle über ihn einen Spruch und eine Spottrede anheben, Rätsel über ihn? Und man wird sagen:
Wehe dem, der aufhäuft, was nicht sein ist – bis wann? –, und der Pfandlast auf sich lädt! Und werden nicht plötzlich aufstehen, die dich beißen, und aufwachen, die dich fortscheuchen werden? Und du wirst ihnen zur Beute werden. Denn du hast viele Nationen beraubt; und so werden alle übrig gebliebenen Völker dich berauben wegen des Blutes der Menschen und der Gewalttat an Land <und> Stadt und an allen ihren Bewohnern.

Wehe dem, der bösen Gewinn macht für sein Haus, um sein Nest hoch zu setzen, um sich zu retten aus der Hand des Unglücks! Du hast Schande für dein Haus geplant, die Vertilgung vieler Völker, und hast dein Leben verwirkt. Denn der Stein wird schreien aus der Mauer, und der Sparren aus dem Holzwerk ihm antworten.

Wehe dem, der Städte mit Blut baut und Städte mit Ungerechtigkeit gründet! Siehe, ist es nicht von dem HERRN der Heerscharen, dass Völker sich fürs Feuer abmühen und Völkerschaften sich vergebens plagen? Denn die Erde wird voll der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN sein, so wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Wehe dem, der seinem Nächsten zu trinken gibt, indem du deinen Zorn beimischst und sie auch betrunken machst, um ihre Blöße anzuschauen! Du hast dich mit Schande gesättigt anstatt mit Ehre: Trinke auch du und zeige dein Unbeschnittensein; der Becher der Rechten des HERRN wird sich zu dir wenden, und schimpfliche Schande <wird> über deine Herrlichkeit <kommen>. Denn die Gewalttat am Libanon wird dich bedecken, und die Zerstörung der Tiere, die sie in Schrecken versetzte: wegen des Blutes der Menschen und der Gewalttat an Land <und> Stadt und an allen ihren Bewohnern.

Was nützt ein geschnitztes Bild, dass sein Bildner es geschnitzt hat, ein gegossenes Bild und das Lügen lehrt, dass der Bildner seines Bildes darauf vertraut, um stumme Götzen zu machen?

Wehe dem, der zum Holz spricht: „Wache auf!“, zum schweigenden Stein: „Erwache!“ – Er sollte lehren? Siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und gar kein Odem ist in seinem Innern. Aber der HERR ist in seinem heiligen Palast: Schweige vor ihm, ganze Erde!


 


meine Antworten

Wofür betete Habakuk, nachdem Gott den Überfall der Chaldäer (=die Babylonier) angekündigt hatte?

  • das die Menschen wie Kriechtiere bzw. Fische im Wasser sind, die keinen Herrscher haben (Hab 1,14)

Habakuk bekam von Gott eine Antwort. Wie wird es dem ergehen, der nicht aufrichtig (oder „halsstarrig“) ist?

  • er wird seine verdients Strafe bekommen (Hab 2,4)
  • der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben (Hab 2,4)

Informationen

 

 

Tag 268

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Zefanja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Zefanja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Zefanja - R.Liebi

Fragen

  • Es wird eine Zeit geben, in der die Völker einmütig den Namen des Herrn anrufen und ihm einträchtig dienen werden. Welches wichtige Ereignis wird dieser Zeit vorausgehen?
  • Worüber wird sich Jerusalem freuen?

Bibeltext

Zefanja 3

Zefanja 3

Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der bedrückenden Stadt! Sie hat auf keine Stimme gehört, keine Zucht angenommen; auf den HERRN hat sie nicht vertraut, ihrem Gott sich nicht genaht. Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übrig lassen. Ihre Propheten sind Prahler, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetz Gewalt an. Der HERR ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht; Morgen für Morgen stellt er sein Recht ans Licht, ohne zu fehlen. Aber der Ungerechte kennt keine Scham. Ich habe Nationen ausgerottet, ihre Zinnen sind verödet; ich habe ihre Straßen verwüstet, dass niemand darüber zieht; ihre Städte sind verheert, dass niemand da ist, kein Bewohner mehr. Ich sprach: Möchtest du mich nur fürchten, möchtest du Zucht annehmen – und ihre Wohnung würde nicht ausgerottet werden –, alles, was ich über sie verhängt habe! Doch sie haben sich früh aufgemacht, haben in allen ihren Taten böse gehandelt.

Darum harrt auf mich, spricht der HERR, auf den Tag, an dem ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.

Denn dann werde ich die Lippen der Völker in reine <Lippen> verwandeln, damit sie alle den Namen des HERRN anrufen und ihm einmütig dienen. Von jenseits der Ströme Äthiopiens werden sie mir meine Flehenden, meine zerstreute Schar, als Opfergabe darbringen. An jenem Tag wirst du dich nicht mehr aller deiner Handlungen schämen müssen, womit du gegen mich übertreten hast; denn dann werde ich deine stolz Frohlockenden aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst dich fortan nicht mehr überheben auf meinem heiligen Berg. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und geringes Volk übrig lassen, und sie werden zum Namen des HERRN Zuflucht nehmen. Der Überrest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Mund wird keine Zunge des Truges gefunden werden; denn sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken.

Juble, Tochter Zion; jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! Der HERR hat deine Gerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt; der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte, du wirst kein Unglück mehr sehen. An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: Fürchte dich nicht! Zion, lass deine Hände nicht erschlaffen! Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held. Er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel. Die wegen der Festversammlung Trauernden werde ich sammeln; sie waren aus dir, Schmach lastete auf ihnen. Siehe, ich werde zu jener Zeit mit allen deinen Bedrückern abrechnen und die Hinkenden retten und die Vertriebenen sammeln; und ich werde sie zum Lob und zum Namen machen in allen Ländern ihrer Schmach. In jener Zeit werde ich euch herbeibringen und zu der Zeit euch sammeln; denn ich werde euch zum Namen und zum Lob machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich eure Gefangenschaft vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.


 


meine Antworten

Es wird eine Zeit geben, in der die Völker einmütig den Namen des Herrn anrufen und ihm einträchtig dienen werden. Welches wichtige Ereignis wird dieser Zeit vorausgehen?

  • die Nationen werden versammelt (Zef 3,8)
  • die Königreiche werden zusammenkommen (Zef 3,8)
  • das Strafgericht wird stattfinden (Zef 3,8)

Worüber wird sich Jerusalem freuen?

  • Gott hat das Strafgericht über Jerusalem weggenommen (Zef 3,15)
  • Gott hat die Feinde weggenommen (Zef 3,15)
  • Gott wird als König in ihrer Mitte sein (Zef 3,15.17)
  • Jerusalem wird kein Unglück mehr sehen (Zef 3,15)
  • Gott freut sich über Jerusalem (Zef 3,17)

Informationen

 

 

 

Tag 267

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Zefanja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Zefanja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Zefanja - R.Liebi

Fragen

  • Wozu werden die Bewohner Judas aufgefordert, um sich vielleicht am Tag des Herrn bergen zu können?
  • Weswegen sollen die Moabiter und Ammoniter bestraft werden?

Bibeltext

Zefanja 2

Zefanja 2

Geht in euch und sammelt euch, du Nation ohne Scham, ehe der Beschluss gebiert – wie Spreu fährt der Tag daher –, ehe denn die Glut des Zorns des HERRN über euch kommt, ehe denn der Tag des Zorns des HERRN über euch kommt! Sucht den HERRN, alle ihr Sanftmütigen des Landes, die ihr sein Recht gewirkt habt; sucht Gerechtigkeit, sucht Demut; vielleicht werdet ihr am Tag des Zorns des HERRN geborgen.

Denn Gaza wird verlassen und Askalon eine Wüste sein, Asdod – am <hellen> Mittag wird man es vertreiben, und Ekron wird entwurzelt werden. Wehe den Bewohnern des Landstrichs am Meer, der Nation der Keretiter! Das Wort des HERRN <kommt> über euch, Kanaan, Land der Philister, und ich werde dich vernichten, dass kein Bewohner mehr bleibt! Und der Landstrich am Meer wird zu Weideplätzen voller Hirtenzisternen und Kleinviehhürden werden; und es wird ein Landstrich sein für den Überrest des Hauses Juda: Sie werden darauf weiden <und> sich am Abend in den Häusern Askalons lagern; denn der HERR, ihr Gott, wird sich ihrer annehmen und ihre Gefangenschaft wenden.

Ich habe die Schmähung Moabs und die Lästerungen der Kinder Ammon gehört, womit sie mein Volk geschmäht und gegen dessen Gebiet großgetan haben. Darum, <so wahr> ich lebe, spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, soll Moab gewiss wie Sodom und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ein Besitztum der Brennnesseln und eine Salzgrube und eine Wüste in Ewigkeit. Der Überrest meines Volkes wird sie berauben, und das Übriggebliebene meiner Nation sie beerben. Dies wird ihnen für ihren Hochmut <zuteil>, weil sie das Volk des HERRN der Heerscharen geschmäht und gegen es großgetan haben. Furchtbar wird der HERR gegen sie sein, denn er wird alle Götter der Erde hinschwinden lassen; und alle Inseln der Nationen werden ihn anbeten, jeder von seiner Stätte aus.

Auch ihr Äthiopier werdet Erschlagene meines Schwertes sein.

Und er wird seine Hand nach Norden ausstrecken und wird Assyrien vernichten und Ninive zur Wüste machen, dürr wie die Steppe. Und in seiner Mitte werden sich Herden lagern, allerlei Tiere in Menge; sowohl Pelikane als auch Eulen werden auf seinen Säulenknäufen übernachten. Eine Stimme singt im Fenster, Trümmer sind auf der Schwelle, denn er hat das Zederngetäfel bloßgelegt. Das ist die frohlockende Stadt, die in Sicherheit wohnte, die in ihrem Herzen sprach: Ich bin es und gar keine sonst! Wie ist sie zur Wüste geworden, zum Lagerplatz der wilden Tiere! Jeder, der an ihr vorüberzieht, wird zischen, wird seine Hand schwenken.


 


meine Antworten

Wozu werden die Bewohner Judas aufgefordert, um sich vielleicht am Tag des Herrn bergen zu können?

  • Zef 2,3 Sucht den HERRN, alle ihr Demütigen des Landes, die ihr sein Recht getan habt, sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht werdet ihr geborgen am Zornestag des HERRN.

Weswegen sollen die Moabiter und Ammoniter bestraft werden?

  • wegen ihres Hochmutes (Zef 2,10)
  • weil sie das Volk des Herrn geschmäht haben (Zef 2,10)
  • weil sie sich gegen das Volk des Herrn grossgetan haben (Zef 2,10)

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Tag 280

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Jeremia - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Jeremia - J. MacArthur

Fragen

  • Wie soll es den Nachbarn Israels ergehen, die das Erbteil, das Gott seinem Volk gegeben hat, antasten?
  • Wofür betete Jeremia auf Grund der Trockenheit in seinem Lande?

Bibeltext

Jeremia 12-14

Jeremia 12

1 Du bist gerecht ⚖️, HERR, wenn ich mit dir hadere; doch über <deine> Urteile möchte ich mit dir reden: Warum ist der Weg der Gottlosen glücklich, sind sicher alle, die Treulosigkeit üben? 2 Du hast 💪 sie gepflanzt, sie haben auch Wurzel geschlagen; sie kommen vorwärts, tragen auch Frucht 🍇. Du bist nahe in ihrem Mund 👄, doch fern von ihren Nieren. 3 Du aber, HERR, du kennst 💭 mich, du siehst mich und prüfst 💪 mein Herz ❤️​ gegen dich. Reiße sie weg wie Schafe 🐑 zur Schlachtung, und weihe sie für den Tag des Würgens! 4Wie lange soll das Land trauern und das Kraut des ganzen Feldes welken? Wegen der Bosheit seiner Bewohner sind Vieh und Vögel dahin; denn sie sprechen: Er wird unser Ende nicht sehen.

5Wenn du mit Fußgängern läufst und sie dich ermüden, wie willst du denn mit Pferden 🏇​ wetteifern? Und wenn du auf ein Land des Friedens 🕊️ dein Vertrauen setzt, wie willst du es denn machen in der Pracht des Jordan? 6Denn auch deine Brüder und das Haus deines Vaters, auch sie sind treulos gegen dich, auch sie rufen dir nach aus voller Kehle. Glaube ihnen nicht, wenn sie freundlich mit dir reden.

7Ich habe mein Haus verlassen, mein Erbteil verstoßen, ich habe den Liebling meiner Seele in die Hand seiner Feinde gegeben. 8Mein Erbteil ist mir geworden wie ein Löwe 🦁​ im Wald 🌳; es hat seine Stimme gegen mich erhoben, darum habe ich es gehasst. 9Ist mir mein Erbteil ein bunter Raubvogel 🦅, dass Raubvögel 🦅 rings um es her sind? Auf, versammelt alle Tiere des Feldes, bringt sie zum Fraß herbei! 10Viele Hirten haben meinen Weinberg 🍇 verdorben, mein Feldstück zertreten; sie haben mein kostbares Feldstück zur öden Wüste gemacht. 11Man hat es zur Öde gemacht: Verwüstet trauert es um mich her. Das ganze Land ist verwüstet, weil niemand es zu Herzen ❤️ nahm. 12Über alle kahlen Höhen in der Wüste sind Verwüster gekommen; denn ein Schwert von dem HERRN frisst von einem Ende des Landes bis zum anderen Ende des Landes: Kein Friede allem Fleisch! 13Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet; sie haben sich erschöpft und nichts ausgerichtet. So werdet zuschanden an euren Erträgen vor der Zornglut des HERRN!

14So spricht 🗨️ der HERR über alle meine bösen Nachbarn, die das Erbteil antasten, das ich mein Volk Israel habe erben lassen: Siehe, ich werde 💪 sie aus ihrem Land herausreißen 💪, und das Haus Juda werde 💪 ich aus ihrer Mitte reißen 💪. 15Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen 💪 habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen 🫶 und sie zurückbringen ↩️, jeden in sein Erbteil und jeden in sein Land. 16Und es soll geschehen, wenn sie die Wege meines Volkes wirklich lernen, so dass sie bei meinem Namen schwören: So wahr der HERR lebt! – so wie sie mein Volk gelehrt haben, beim Baal zu schwören –, so sollen sie inmitten meines Volkes aufgebaut werden. 17Wenn sie aber nicht hören, so werde ich jene Nation ausreißen, ausreißen und vertilgen, spricht der HERR.

Jeremia 13

1 So hat der HERR zu mir gesprochen 🗨️: Geh und kaufe dir einen leinenen Gürtel, und lege ihn um deine Hüften; aber ins Wasser 💧​ sollst du ihn nicht bringen. 2 Und ich kaufte 🪙 den Gürtel, nach dem Wort 🗨️ des HERRN, und legte ihn um meine Hüften. 3 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging zum zweiten Mal an mich, indem er sprach 🗨️: 4 Nimm den Gürtel, den du gekauft hast, der um deine Hüften ist, und mach dich auf, geh an den Euphrat und verbirg ihn dort in einer Felsspalte. 5 Da ging ich hin und verbarg ihn am Euphrat, wie der HERR mir geboten 🗨️ 🗨️ hatte. 6 Und es geschah am Ende vieler Tage, da sprach 🗨️ der HERR zu mir: Mach dich auf, geh an den Euphrat und hole von dort den Gürtel, den ich dir gebot 🗨️, dort zu verbergen. 7 Und ich ging an den Euphrat und grub und nahm den Gürtel von dem Ort, wo ich ihn verborgen hatte; und siehe, der Gürtel war verdorben, taugte zu gar nichts mehr.

8 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an mich, indem er sprach 🗨️: 9 So spricht 🗨️ der HERR: So werde 💪 ich verderben den Stolz Judas und den großen Stolz Jerusalems. 10 Dieses böse Volk, das sich weigert, meine Worte 🗨️ zu hören 🧏🏻, das im Starrsinn seines Herzens ❤️ wandelt und anderen Göttern nachläuft, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzubeugen 🙏: Es soll werden wie dieser Gürtel, der zu gar nichts taugt. 11 Denn wie der Gürtel sich an die Hüften eines Mannes anschließt, so habe ich 💪 das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda an mich geschlossen, spricht 🗨️ der HERR, damit sie mir zum Volk und zum Namen und zum Ruhm und zum Schmuck seien; aber sie haben nicht gehört 🧏🏻.

12 Und sprich 🗨️ dieses Wort zu ihnen: So spricht 🗨️ der HERR, der Gott Israels: Jeder Krug 🏺 wird mit Wein 🍷 gefüllt. Und wenn sie zu dir sagen: „Wissen wir nicht sehr gut, dass jeder Krug 🏺 mit Wein 🍷 gefüllt wird?“, 13 so sprich zu ihnen: So spricht 🗨️ der HERR: Siehe, ich werde alle Bewohner dieses Landes und die Könige, die auf dem Thron Davids sitzen, und die Priester und die Propheten und alle Bewohner von Jerusalem mit Trunkenheit erfüllen. 14 Und ich werde 💪 sie zerschmettern, einen gegen den anderen, die Väter und die Kinder zugleich, spricht 🗨️ der HERR; ich werde kein Mitleid haben, nicht verschonen und mich nicht erbarmen 🫶, dass ich sie nicht verderbe.

15 Hört 🧏🏻 und nehmt zu Ohren 👂, überhebt euch nicht! Denn der HERR hat geredet 🗨️. 16 Gebt dem HERRN, eurem Gott, Ehre, bevor er finster 🕶️ macht 💪 und bevor eure Füße 🦶 sich an Bergen der Dämmerung stoßen und ihr auf Licht 💡 wartet, und er es in Todesschatten verwandelt und zur Dunkelheit 🕶️ macht. 17Wenn ihr aber nicht hört, so wird meine Seele im Verborgenen weinen wegen eures Hochmuts; und tränen 😢 wird mein Auge 👀 und von Tränen 😢 rinnen, weil die Herde 🐑 des HERRN gefangen weggeführt ist.

18 Sprich zum König 🫅 und zur Königin 🫅: Setzt euch tief herunter; denn herabgesunken ist von euren Häuptern die Krone eurer Herrlichkeit. 19Die Städte des Südens sind verschlossen, und niemand öffnet; Juda ist weggeführt insgesamt, ist vollständig weggeführt.

20 Erhebt eure Augen 👀 und seht die von Norden Kommenden! Wo ist die Herde 🐑, die dir gegeben war, dein herrliches Kleinvieh? 21 Was willst du sagen, wenn er die zum Haupt über dich bestellt, die du als Vertraute an dich gewöhnt hast? Werden nicht Wehen dich ergreifen, wie eine gebärende Frau? 22 Und wenn du in deinem Herzen ❤️ sprichst: „Warum ist mir dies begegnet?“ – wegen der Größe deiner Schuld sind deine Säume aufgedeckt und haben deine Fersen Gewalt gelitten.

23 Kann ein Kuschit seine Haut wandeln, ein Leopard 🐆 seine Flecken? Dann könntet auch ihr Gutes tun, die ihr Böses zu tun gewöhnt seid. 24 Darum werde ich sie zerstreuen wie Stoppeln, die durch den Wind der Wüste dahinfahren. 25 Das ist dein Los, dein von mir zugemessenes Teil, spricht 🗨️ der HERR, weil du mich vergessen und auf Lüge vertraut hast. 26 Und so werde auch ich deine Säume aufstreifen über dein Gesicht, dass deine Schande gesehen werde. 27 Dein Ehebrechen und dein Wiehern, die Schandtat deiner Hurerei auf den Hügeln im Feld – deine Gräuel habe ich gesehen. Wehe ❗ dir, Jerusalem! Du wirst nicht rein werden – wie lange wird es noch dauern?

Jeremia 14

1 Das Wort 🗨️ des HERRN, das an Jeremia erging bezüglich der Dürre.

2 Juda trauert, und seine Tore schmachten, liegen in Trauer am Boden, und Jerusalems Klagegeschrei steigt empor. 3 Und seine Vornehmen schicken seine Geringen nach Wasser 💧; sie kommen zu den Zisternen, finden kein Wasser 💧, sie kommen leer zurück mit ihren Gefäßen 🏺; sie sind beschämt und mit Scham bedeckt und verhüllen ihr Haupt. 4 Wegen des Erdbodens, der bestürzt ist, weil kein Regen 🌧️ im Land war, sind die Ackerbauern beschämt, verhüllen ihr Haupt. 5 Ja, auch die Hirschkuh 🦌 auf dem Feld, sie gebiert und verlässt ihre Jungen; denn kein Gras ist da. 6 Und die Wildesel 🫏 stehen auf den kahlen Höhen, schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen schmachten hin, denn kein Kraut ist da.

7 Wenn unsere Ungerechtigkeiten gegen uns zeugen, HERR, so handle 💪 um deines Namens willen; denn unsere Abtrünnigkeiten sind zahlreich, gegen dich haben wir gesündigt. 8 Du Hoffnung Israels, sein Retter 🛟 in der Zeit der Bedrängnis, warum willst du sein wie ein Fremder im Land und wie ein Wanderer, der zum Übernachten eingekehrt ist? 9 Warum willst du sein wie ein bestürzter Mann, wie ein Held, der nicht zu retten vermag? Du bist doch in unserer Mitte, HERR, und wir sind nach deinem Namen genannt; verlass uns nicht!

10 So spricht 🗨️ der HERR zu diesem Volk: So haben sie geliebt 💕 umherzuschweifen, sie hielten ihre Füße 🦶 nicht zurück; und der HERR hat kein Wohlgefallen an ihnen; nun wird er ihrer Ungerechtigkeiten gedenken 💭 und ihre Sünden heimsuchen 💪.

11 Und der HERR sprach 🗨️ zu mir: Bitte 🙏 nicht für dieses Volk zum Guten. 12 Wenn sie fasten 🙏, werde ich nicht auf ihr Flehen 🙏 hören; und wenn sie Brandopfer 🙏 und Speisopfer 🙏 opfern, werde ich kein Wohlgefallen an ihnen haben; sondern ich werde 💪 sie durch Schwert ⚔️ und durch Hunger und durch Pest vernichten. 13 Und ich sprach: Ach, Herr, HERR! Siehe, die Propheten sprechen zu ihnen: Ihr werdet kein Schwert sehen, und Hunger wird euch nicht treffen, sondern ich werde euch einen sicheren Frieden geben an diesem Ort. 14 Und der HERR sprach zu mir: Die Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts geboten und nicht zu ihnen geredet; sie weissagen euch Lügengesicht und Wahrsagerei und Nichtigkeit und Trug ihres Herzens ❤️. 15 Darum, so spricht 🗨️ der HERR über die Propheten, die in meinem Namen weissagen, und ich habe sie doch nicht gesandt, und die da sprechen: Weder Schwert noch Hunger wird in diesem Land sein –: Diese Propheten sollen durch Schwert und durch Hunger aufgerieben werden. 16 Und das Volk, dem sie weissagen, soll wegen des Hungers und des Schwertes hingeworfen liegen auf den Straßen von Jerusalem; und niemand wird sie begraben, sie, ihre Frauen und ihre Söhne und ihre Töchter; und ich werde ihre Bosheit über sie ausschütten. 17 Und du sollst dieses Wort 🗨️ zu ihnen sprechen: Nacht und Tag rinnen meine Augen 👀 von Tränen 😢 und hören nicht auf; denn die Jungfrau, die Tochter meines Volkes, ist mit großer Zerschmetterung, mit einem sehr schmerzhaften Schlag zerschmettert. 18 Wenn ich aufs Feld hinausgehe, siehe da, vom Schwert Erschlagene; und wenn ich in die Stadt komme, siehe da, vor Hunger Verschmachtende. Denn sowohl Propheten als Priester ziehen im Land umher und wissen keinen Rat.

19 Hast du Juda ganz und gar verworfen 💪? Oder verabscheut deine Seele Zion? Warum hast du uns geschlagen 💪, dass keine Heilung für uns ist? Man hofft auf Frieden 🕊️, und da ist nichts Gutes, und auf die Zeit der Heilung, und siehe da, Schrecken. 20 HERR, wir kennen unsere Gottlosigkeit, die Ungerechtigkeit unserer Väter; denn wir haben gegen dich gesündigt. 21 Verschmähe uns nicht um deines Namens willen, entehre nicht den Thron deiner Herrlichkeit; gedenke, brich nicht deinen Bund 🗨️ mit uns! 22 Gibt es unter den Nichtigkeiten der Nationen Regenspender, oder kann der Himmel Regengüsse 🌧️ geben? Bist du es nicht, HERR, unser Gott? Und wir hoffen auf dich; denn du hast dies alles gemacht.



meine Antworten

Wie soll es den Nachbarn Israels ergehen, die das Erbteil, das Gott seinem Volk gegeben hat, antasten?

  • sie werden aus dem Land herausgerissen werden (Jer 12,14)

Wofür betete Jeremia auf Grund der Trockenheit in seinem Lande?

  • das Gott gnädig ist (Jer 14,7)
  • das Gott die seinem Volk wieder zuwendet (Jer 14,8)
  • das Gott sie nicht verlässt (Jer 14,8)

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Tag 279

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Jeremia - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Jeremia - J. MacArthur

Fragen

  • Die Furcht vor den Götzen der Heiden ist unnötig, denn sie können alle nichts tun. Welche Handlungen werden genannt, die diese Götzen nicht vollbringen können?
  • Was wollten die Männer von Anatot Jeremia antun?

Bibeltext

Jeremia 9-11

Jeremia 9

1 O dass ich in der Wüste eine Wanderer-Herberge hätte, so wollte 💪 ich mein Volk verlassen und von ihnen wegziehen! Denn sie sind allesamt Ehebrecher, eine Rotte Treuloser. 2 Und sie spannen ihre Zunge, ihren Bogen, mit Lüge, und nicht nach Treue herrschen sie im Land; denn sie schreiten fort von Bosheit zu Bosheit, und mich kennen sie nicht, spricht 🗨️ der HERR. 3 Hütet euch, jeder vor seinem Freund, und vertraut auf keinen Bruder; denn jeder Bruder treibt Hinterlist, und jeder Freund geht als Verleumder umher. 4 Und sie betrügen einer den anderen, und Wahrheit reden sie nicht; sie lehren ihre Zunge Lügen reden, sie mühen sich ab, verkehrt zu handeln. 5 Deine Wohnung 🏠 ist mitten unter Trug. Vor Trug weigern sie sich, mich zu erkennen, spricht 🗨️ der HERR. 6 Darum, so spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen: Siehe, ich will sie schmelzen und läutern; denn wie sollte ich anders handeln wegen der Tochter meines Volkes? 7 Ihre Zunge ist ein mörderischer Pfeil, man redet Trug; mit seinem Mund redet man Frieden mit seinem Nächsten, und in seinem Innern legt man ihm einen Hinterhalt. 8 Sollte ich dies nicht an ihnen heimsuchen 💪, spricht 🗨️ der HERR, oder sollte an einer Nation wie dieser meine Seele sich nicht rächen?

9 Über die Berge will ich ein Weinen 😢 und eine Wehklage 😢 erheben und über die Weideplätze der Steppe ein Klagelied. Denn sie sind verbrannt 🔥, so dass niemand hindurchzieht und man die Stimme der Herde nicht hört; sowohl die Vögel 🐦​ des Himmels als auch das Vieh 🐄 sind geflohen, weggezogen. 10 Und ich werde 🙏 Jerusalem zu Steinhaufen machen, zur Wohnung 🏠​ der Schakale, und die Städte von Juda zur Einöde machen, ohne Bewohner.

11 Wer ist der weise Mann 🧍‍♂️, dass er dieses versteht, und zu wem hat der Mund 🗨️ des HERRN geredet 🗨️, dass er es kundtut, warum das Land zugrunde geht und verbrannt 🔥 wird wie die Wüste, so dass niemand hindurchzieht? 12 Und der HERR sprach 🗨️: Weil sie mein Gesetz 📖 verlassen haben, das ich ihnen vorgelegt habe, und auf meine Stimme 🗨️  nicht gehört haben und nicht darin gewandelt sind, 13 sondern dem Starrsinn ihres Herzens ❤️ und den Baalim nachgegangen sind, was ihre Väter sie gelehrt haben. 14 Darum, so spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe, ich will 💪 ihnen, diesem Volk, Wermut zu essen und Giftwasser 🥛 zu trinken geben 15 und sie unter die Nationen zerstreuen, die sie nicht gekannt haben, weder sie noch ihre Väter; und ich will 💪 das Schwert ⚔️ hinter ihnen hersenden, bis ich sie vernichtet 💪 habe.

16 So spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen: Gebt Acht und ruft Klageweiber, dass sie kommen, und schickt zu den weisen Frauen, dass sie kommen 17 und schnell eine Wehklage über uns erheben, damit unsere Augen 👀 von Tränen 😢 rinnen und unsere Wimpern von Wasser 💧 fließen. 18 Denn eine Stimme der Wehklage wird aus Zion gehört: „Wie sind wir verwüstet! Wir sind völlig zuschanden geworden; denn wir haben das Land verlassen müssen, denn sie haben unsere Wohnungen umgestürzt.“ 19 Denn hört, ihr Frauen 🧍‍♀️, das Wort 🗨️ des HERRN, und euer Ohr 👂 fasse das Wort seines Mundes; und lehrt eure Töchter 🧍‍♀️Wehklage und eine die andere Klagegesang. 20 Denn der Tod ist durch unsere Fenster gestiegen, er ist in unsere Paläste gekommen, um das Kind auszurotten von der Gasse, die Jünglinge von den Straßen. 21 Rede: So spricht 🗨️ der HERR: Ja, die Leichen der Menschen 🧑🏻‍🦱 werden fallen wie Dünger auf der Fläche des Feldes und wie eine Garbe hinter dem Schnitter, die niemand sammelt.

22 So spricht 🗨️ der HERR: Der Weise 💭 rühme sich nicht seiner Weisheit 💭, und der Starke 🦾 rühme sich nicht seiner Stärke 🦾, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums,23 sondern wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, dass ich der HERR bin, der Güte 🎁, Recht ⚖️ und Gerechtigkeit ⚖️ übt auf der Erde; denn daran habe ich Gefallen, spricht 🗨️ der HERR. 24 Siehe, Tage 🕒 kommen, spricht 🗨️ der HERR, da werde 💪 ich alle Beschnittenen mit den Unbeschnittenen heimsuchen: 25 Ägypten und Juda und Edom und die Kinder Ammon und Moab und alle mit geschorenen Haarrändern, die in der Wüste wohnen; denn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens ❤️.

Jeremia 10

1 Hört das Wort 🗨️, das der HERR zu euch redet, Haus Israel! 2 So spricht 🗨️ der HERR: Lernt nicht den Weg der Nationen, und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, weil die Nationen vor ihnen erschrecken. 3 Denn die Satzungen der Völker sind Nichtigkeit; denn Holz 🪵 ist es, das einer aus dem Wald 🌳 gehauen 🪓 hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Beil 🪓 gefertigt. 4 Er schmückt es mit Silber 🪙 und mit Gold 🪙; mit Nägeln und mit Hämmern 🔨 befestigen sie es, dass es nicht wankt; sie sind wie eine gedrechselte Palme 🌴 und reden nicht; 5 sie werden getragen, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können nichts Böses tun, und Gutes zu tun steht auch nicht bei ihnen.

6 Gar keiner ist dir gleich, HERR; du bist groß, und groß ist dein Name in Macht 💪. 7 Wer sollte dich nicht fürchten, König der Nationen? Denn dir gebührt es. Denn unter allen Weisen der Nationen und in allen ihren Königreichen ist gar keiner dir gleich, 8 sondern sie sind allesamt dumm und töricht; die Unterweisung der Nichtigkeiten ist Holz. 9 Dünngeschlagenes Silber 🪙​ wird aus Tarsis gebracht und Gold 🪙​ aus Uphas, ein Werk des Künstlers und der Hände des Goldschmieds; blauer und roter Purpur ist ihr Gewand, ein Werk von Kunstfertigen sind sie allesamt. 10 Aber der HERR ist Gott in Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm 💪 erbebt die Erde, und seinen Zorn 💪 können die Nationen nicht ertragen.

11So sollt ihr zu ihnen sprechen: Die Götter, die den Himmel und die Erde nicht gemacht haben, diese werden verschwinden von der Erde und unter diesem Himmel hinweg.

12Er hat die Erde gemacht 💪 durch seine Kraft 💪, den Erdkreis festgestellt durch seine Weisheit und die Himmel ausgespannt durch seine Einsicht. 13Wenn er beim Schall des Donners Wasserrauschen am Himmel bewirkt 💪 und Dünste aufsteigen lässt 💪 vom Ende der Erde, Blitze ⛈️ beim Regen 🌧️ macht und den Wind 🍃 herausführt aus seinen Vorratskammern – 14 dumm wird jeder Mensch, ohne Erkenntnis; beschämt wird jeder Goldschmied über das geschnitzte Bild 🖼️, denn sein gegossenes Bild 🖼️ ist Lüge, und kein Geist ist in ihnen. 15 Nichtigkeit sind sie, ein Werk des Gespötts: Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde. 17 Jakobs Teil ist nicht wie diese; denn er ist es, der das All gebildet hat, und Israel ist der Stamm seines Erbteils; HERR der Heerscharen ist sein Name.

17 Raffe dein Gepäck zusammen aus dem Land, du Bewohnerin der Festung! 18 Denn so spricht 🗨️ der HERR: Siehe, ich werde diesmal die Bewohner des Landes wegschleudern und sie ängstigen, damit sie sie finden.

19 Wehe ❗ mir wegen meiner Wunde! Schmerzhaft ist mein Schlag. Doch ich spreche: Ja, das ist mein Leiden, und ich will es tragen. 20 Mein Zelt ist zerstört, und alle meine Seile sind zerrissen; meine Kinder sind von mir weggezogen und sind nicht mehr. Da ist niemand mehr, der mein Zelt ausspannt und meine Zeltbehänge aufrichtet. 21 Denn die Hirten sind dumm geworden und haben den HERRN nicht gesucht; darum haben sie nicht verständig gehandelt, und ihre ganze Herde hat sich zerstreut.

22 Horch, ein Gerücht: Siehe, es kommt, und ein großes Getöse vom Land des Nordens, um die Städte Judas zur Einöde zu machen, zur Wohnung der Schakale.

23 Ich weiß, HERR, dass nicht beim Menschen sein Weg steht, nicht bei dem Mann, der da wandelt, seinen Gang zu richten. 24Züchtige mich, HERR, doch nach Gebühr; nicht in deinem Zorn, dass du mich nicht aufreibst. 25 Ergieße deinen Grimm über die Nationen, die dich nicht kennen, und über die Geschlechter, die deinen Namen nicht anrufen! Denn sie haben Jakob aufgezehrt, ja, sie haben ihn aufgezehrt und ihn vernichtet und seine Wohnung verwüstet.

Jeremia 11

1 Das Wort 🗨️, das von Seiten des HERRN an Jeremia erging, indem er sprach 🗨️: 2 Hört auf die Worte 🗨️ dieses Bundes 🗨️ und redet zu den Männern von Juda und zu den Bewohnern von Jerusalem! 3 Und du, sprich 🗨️ zu ihnen: So spricht 🗨️ der HERR, der Gott Israels: Verflucht sei der Mann, der nicht hört auf die Worte 🗨️ dieses Bundes 🗨️, 4 den ich euren Vätern geboten 🗨️ habe an dem Tag, als ich sie herausführte aus dem Land Ägypten, aus dem eisernen Schmelzofen, indem ich sprach: Hört auf meine Stimme 🗨️ und tut diese Worte 🗨️, nach allem, was ich euch gebiete 🗨️, so werdet ihr mein Volk, und ich werde euer Gott sein; 6 damit ich den Eid aufrechterhalte, den ich euren Vätern geschworen habe, ihnen ein Land zu geben, das von Milch 🥛 und Honig 🥛 fließt, wie es an diesem Tag ist. Und ich antwortete und sprach: Amen, HERR!

6 Und der HERR sprach 🗨️ zu mir: Rufe alle diese Worte 🗨️ aus in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem und sprich 🗨️: Hört die Worte 🗨️ dieses Bundes 🗨️ und tut sie! 7 Denn ich habe euren Vätern ernstlich bezeugt 🗨️ an dem Tag, als ich sie aus dem Land Ägypten heraufführte 💪, bis auf diesen Tag, früh mich aufmachend 💪 und bezeugend, indem ich sprach 🗨️: Hört 🧏🏻 auf meine Stimme 🗨️! 8 Aber sie haben nicht gehört 🧏🏻 und ihr Ohr 👂 nicht geneigt, sondern sie wandelten jeder im Starrsinn ihres bösen Herzens ❤️. Und ich brachte über sie alle Worte 🗨️ dieses Bundes, die ich zu tun geboten 🗨️ habe und die sie nicht getan haben.

9 Und der HERR sprach 🗨️ zu mir: Es hat sich eine Verschwörung gefunden unter den Männern von Juda und unter den Bewohnern von Jerusalem. 10 Sie sind zurückgekehrt zu den Ungerechtigkeiten ihrer ersten Väter, die sich geweigert haben, auf meine Worte 🗨️ zu hören; und sie selbst sind anderen Göttern nachgegangen, um ihnen zu dienen. Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe. 11 Darum, so spricht 🗨️ der HERR: Siehe, ich bringe 💪 über sie ein Unglück, dem sie nicht werden entgehen können; und sie werden zu mir schreien 🙏, aber ich werde nicht auf sie hören 🧏🏻. 12 Und die Städte von Juda und die Bewohner von Jerusalem werden hingehen und zu den Göttern schreien 🙏, denen sie geräuchert haben; aber retten 🛟 werden diese sie nicht zur Zeit 🕒 ihres Unglücks. 13 Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda; und nach der Zahl der Straßen 🛣️ von Jerusalem habt ihr der Schande Altäre gesetzt, Altäre, um dem Baal zu räuchern.

14 Du aber, bitte 🙏 nicht für dieses Volk und erhebe weder Flehen 🙏 noch Gebet 🙏 für sie; denn ich werde nicht hören 🧏🏻 zu der Zeit 🕒, da sie wegen ihres Unglücks zu mir rufen werden.

15 Was hat mein Geliebter in meinem Haus zu schaffen, da die Vielen Anschläge verüben? Wird heiliges Fleisch deine Bosheit von dir wegnehmen? Dann könntest du frohlocken. 16 Einen grünen Olivenbaum 🫒, schön an herrlicher Frucht 🫒, hatte der HERR dich genannt; beim Lärm eines großen Getümmels legte er Feuer 🔥 an ihn, und es brachen seine Äste. 17 Und der HERR der Heerscharen, der dich gepflanzt hat, hat Böses über dich geredet 🗨️ wegen der Bosheit des Hauses Israel und des Hauses Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen, indem sie dem Baal räucherten.

18 Und der HERR hat es mir kundgetan 🗨️, und ich erfuhr es; damals zeigtest du mir ihre Handlungen. 19 Und ich war wie ein zahmes Lamm 🐑, das zum Schlachten geführt wird; und ich wusste nicht, dass sie Pläne gegen mich ersannen: „Lasst uns den Baum mit seiner Frucht verderben und ihn aus dem Land der Lebendigen ausrotten, dass man sich nicht mehr an seinen Namen erinnere!“ 20 Aber du, HERR der Heerscharen, der du gerecht ⚖️ richtest, Nieren und Herz ❤️​ prüfst, lass mich deine Rache an ihnen sehen; denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut.

21 Darum, so spricht 🗨️ der HERR über die Männer 🧍‍♂️ von Anatot, die nach deinem Leben trachten und sprechen: Du sollst nicht weissagen im Namen des HERRN, damit du nicht durch unsere Hände stirbst – 22 darum, so spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen: Siehe, ich suche 💪 sie heim; die Jünglinge werden durchs Schwert sterben, ihre Söhne und ihre Töchter werden vor Hunger sterben, 23 und sie werden keinen Überrest haben; denn ich bringe Unglück über die Männer von Anatot, das Jahr ihrer Heimsuchung.


 


meine Antworten

Die Furcht vor den Götzen der Heiden ist unnötig, denn sie können alle nichts tun. Welche Handlungen werden genannt, die diese Götzen nicht vollbringen können?

  • die Götzen tun nichts böses (Jer 10,5)
  • die Götzen tun aber auch nichts gutes (Jer 10,5)
  • keiner ist Gott gleich, Gott ist groß (Jer 10,6)

Was wollten die Männer von Anatot Jeremia antun?

  • sie wollten Jeremia töten (Jer 11,19.21)
  • sie wollten Jeremia das Wort verbieten (Jer 11,21)

Informationen

 

 

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist