TAG 277

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Jeremia - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Jeremia - J. MacArthur

Fragen

  • Gott hatte angekündigt, dass er das Gericht über sein Volk bringen würde. Was wissen wir über die Ausmaße dieses Gerichtes?
  • Wie hätte das Unheil, das über Jerusalem beschlossen war, abgewendet werden können?

Bibeltext

Jeremia 4

Jeremia 4

Wenn du umkehrst, Israel, spricht der HERR, zu mir umkehrst, und wenn du deine Scheusale von meinem Angesicht wegtust und nicht <mehr> umherschweifst, sondern schwörst: „<So wahr> der HERR lebt!“, in Wahrheit, in Recht und in Gerechtigkeit, so werden die Nationen sich in ihm segnen und sich seiner rühmen.

Denn so spricht der HERR zu den Männern von Juda und in Jerusalem: Pflügt euch einen Neubruch, und sät nicht unter die Dornen. Beschneidet euch für den HERRN und tut die Vorhäute eurer Herzen weg, ihr Männer von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem, damit mein Grimm nicht wie ein Feuer ausbreche und unauslöschlich brenne wegen der Bosheit eurer Handlungen.

Verkündigt <es> in Juda und lasst <es> in Jerusalem vernehmen und sprecht: „Stoßt in die Posaune im Land!“ Ruft aus voller Kehle und sprecht: „Versammelt euch und lasst uns in die festen Städte ziehen!“ Erhebt ein Banner gegen Zion hin; flüchtet, bleibt nicht stehen! Denn ich bringe Unglück von Norden her und große Zerschmetterung. Ein Löwe steigt herauf aus seinem Dickicht, und ein Verderber der Nationen bricht auf; er zieht von seinem Ort aus, um dein Land zur Wüste zu machen, dass deine Städte zerstört werden, ohne Bewohner. Darum gürtet euch Sacktuch um, klagt und jammert! Denn die Zornglut des HERRN hat sich nicht von uns abgewandt. Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der HERR, da wird das Herz des Königs und das Herz der Fürsten vergehen; und die Priester werden sich entsetzen und die Propheten erstarrt sein.

Da sprach ich: Ach, Herr, HERR! Gewiss, getäuscht hast du dieses Volk und Jerusalem, als du sprachst: „Ihr werdet Frieden haben“; und das Schwert dringt bis an die Seele!

In jener Zeit wird diesem Volk und Jerusalem gesagt werden: Ein scharfer Wind von den kahlen Höhen in der Wüste ist auf dem Weg zur Tochter meines Volkes, nicht zum Worfeln und nicht zum Säubern. Ein Wind, zu voll dazu, wird mir kommen. Nun will auch ich Gerichte über sie aussprechen. Siehe, wie Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Rosse. Wehe uns, denn wir sind verwüstet!

Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie lange sollen deine heillosen Pläne in deinem Innern weilen? Denn eine Stimme berichtet von Dan und verkündet Unheil vom Gebirge Ephraim her. Meldet es den Nationen, siehe, verkündet es Jerusalem: Belagerer kommen aus fernem Land und lassen ihre Stimme erschallen gegen die Städte Judas; wie Feldwächter sind sie ringsumher gegen Jerusalem, denn gegen mich ist es widerspenstig gewesen, spricht der HERR. Dein Weg und deine Handlungen haben dir dies bewirkt; dies ist deine Bosheit; ja, es ist bitter, ja, es dringt bis an dein Herz.

Meine Eingeweide, meine Eingeweide! Mir ist angst! Die Wände meines Herzens! Es tobt <in> mir mein Herz! Ich kann nicht schweigen! Denn du, meine Seele, hörst den Schall der Posaune, Kriegsgeschrei: Zerstörung über Zerstörung wird ausgerufen. Denn das ganze Land ist verwüstet; plötzlich sind meine Zelte zerstört, meine Zeltbehänge in einem Augenblick. Wie lange soll ich das Banner sehen, den Schall der Posaune hören?

Denn mein Volk ist närrisch, mich kennen sie nicht; törichte Kinder sind sie und unverständig. Weise sind sie, Böses zu tun; aber Gutes zu tun, verstehen sie nicht. Ich schaue die Erde an, und siehe, sie ist wüst und leer; und zum Himmel, und sein Licht ist nicht da. Ich schaue die Berge an, und siehe, sie beben; und alle Hügel schwanken. Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle Vögel des Himmels sind geflohen. Ich schaue, und siehe, der Karmel ist eine Wüste; und alle seine Städte sind niedergerissen vor dem HERRN, vor der Glut seines Zorns.

Denn so spricht der HERR: Das ganze Land soll eine Wüste werden; doch will ich es nicht völlig zerstören. Darum wird die Erde trauern und der Himmel oben schwarz werden, weil ich es geredet, beschlossen habe; und ich werde es nicht bereuen und nicht davon abgehen. Vor dem Geschrei der Reiter und der Bogenschützen flieht jede Stadt; sie gehen ins Dickicht und ersteigen die Felsen. Jede Stadt ist verlassen, und kein Mensch wohnt darin. Und du, Verwüstete, was wirst du tun? Wenn du dich auch in Karmesin kleidest, wenn du mit goldenem Geschmeide dich schmückst, wenn du deine Augen mit Schminke aufreißt: Vergeblich machst du dich schön. Die Liebhaber verschmähen dich, sie trachten nach deinem Leben. Denn ich höre eine Stimme wie von einer Kreißenden, Angst wie von einer Erstgebärenden, die Stimme der Tochter Zion; sie seufzt, sie breitet ihre Hände aus: Wehe mir! Denn kraftlos erliegt meine Seele den Mördern.

Jeremia 5

Durchstreift die Gassen Jerusalems, und seht doch und erkundet und sucht auf ihren Plätzen, ob ihr jemand findet, ob einer da ist, der Recht übt, der Treue sucht so will ich ihr vergeben. Und wenn sie sprechen: „<So wahr> der HERR lebt!“, so schwören sie darum doch falsch.

HERR, sind deine Augen nicht auf die Treue gerichtet? Du hast sie geschlagen, aber es hat sie nicht geschmerzt. Du hast sie vernichtet sie haben sich geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihre Angesichter härter gemacht als Fels, sie haben sich geweigert umzukehren. Und ich sprach: Nur Geringe sind es; die sind betört, weil sie den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes, nicht kennen. Ich will doch zu den Großen gehen und mit ihnen reden; denn sie kennen den Weg des HERRN, das Recht ihres Gottes. Doch sie haben allesamt das Joch zerbrochen, die Fesseln zerrissen. Darum schlägt sie ein Löwe aus dem Wald, ein Wolf der Steppen vertilgt sie, ein Leopard belauert ihre Städte: Jeder, der aus ihnen hinausgeht, wird zerrissen; denn ihre Übertretungen sind viele, zahlreich ihre Abtrünnigkeiten.

Weshalb sollte ich dir vergeben? Deine Söhne haben mich verlassen und schwören bei Nicht-Göttern. Obwohl ich sie schwören ließ, haben sie Ehebruch getrieben und laufen scharenweise ins Hurenhaus. Wie wohlgenährte Pferde schweifen sie umher; sie wiehern jeder nach der Frau seines Nächsten. Sollte ich dies nicht heimsuchen, spricht der HERR, oder sollte an einer Nation wie dieser meine Seele sich nicht rächen?

Ersteigt seine Mauern und zerstört, doch richtet ihn nicht völlig zugrunde; nehmt seine Ranken weg, denn sie sind nicht des HERRN. Denn das Haus Israel und das Haus Juda haben sehr treulos gegen mich gehandelt, spricht der HERR. Sie haben den HERRN verleugnet und gesagt: Er ist nicht; und kein Unglück wird über uns kommen, und Schwert und Hunger werden wir nicht sehen; und die Propheten werden zu Wind werden, und der da redet, ist nicht in ihnen: So wird ihnen geschehen.

Darum, so spricht der HERR, der Gott der Heerscharen: Weil ihr dieses Wort redet, siehe, so will ich meine Worte in deinem Mund zu Feuer machen und dieses Volk zu Holz, und es soll sie verzehren. Siehe, ich bringe über euch eine Nation aus der Ferne, Haus Israel, spricht der HERR; es ist eine starke Nation, es ist eine Nation von alters her, eine Nation, deren Sprache du nicht kennst und deren Rede du nicht verstehst. Ihr Köcher ist wie ein offenes Grab; sie sind allesamt Helden. Und sie wird deine Ernte verzehren und dein Brot, sie wird deine Söhne und deine Töchter verzehren, sie wird verzehren dein Kleinvieh und deine Rinder, verzehren deinen Weinstock und deinen Feigenbaum; deine festen Städte, auf die du dich verlässt, wird sie mit dem Schwert zerstören. Aber auch in jenen Tagen, spricht der HERR, werde ich euch nicht den Garaus machen.

Und es soll geschehen, wenn ihr sagen werdet: „Weshalb hat der HERR, unser Gott, uns dies alles getan?“, so sprich zu ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern gedient habt in eurem Land, so sollt ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört.

Verkündet dies im Haus Jakob und lasst es hören in Juda und sprecht: Hört doch dies, törichtes Volk ohne Verstand, die Augen haben und nicht sehen, die Ohren haben und nicht hören. Wollt ihr mich nicht fürchten, spricht der HERR, und vor mir nicht zittern? Der ich dem Meer Sand zur Grenze gesetzt habe, eine ewige Schranke, die es nicht überschreiten wird; und es regen sich seine Wogen, aber sie vermögen nichts, und sie brausen, aber überschreiten sie nicht. Aber dieses Volk hat ein störriges und widerspenstiges Herz; sie sind abgewichen und weggegangen. Und sie sprachen nicht in ihrem Herzen: Lasst uns doch den HERRN, unseren Gott, fürchten, der Regen gibt, sowohl Frühregen als Spätregen zu seiner Zeit; der uns die bestimmten Wochen der Ernte einhält. Eure Ungerechtigkeiten haben dies weggewendet und eure Sünden das Gute von euch abgehalten. Denn unter meinem Volk finden sich Gottlose; sie lauern, wie Vogelfänger sich ducken; sie stellen Fallen, fangen Menschen. Wie ein Käfig voll Vögel, so sind ihre Häuser voll Betrug; darum sind sie groß und reich geworden. Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie überschreiten das Maß der Bosheit. Die Rechtssache richten sie nicht, die Rechtssache der Waisen, so dass es ihnen gelingen könnte; und das Recht der Armen entscheiden sie nicht. Sollte ich dies nicht heimsuchen, spricht der HERR, oder sollte an einer Nation wie dieser meine Seele sich nicht rächen?

Entsetzliches und Schauderhaftes ist im Land geschehen: Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, und mein Volk liebt es so. Was aber werdet ihr tun am Ende von <all> dem?

Jeremia 6

Flüchtet, ihr Kinder Benjamin, aus Jerusalem hinaus, und stoßt in die Posaune in Tekoa, und errichtet ein Zeichen über Beth-Hakkerem; denn Unglück ragt herein von Norden her und große Zerschmetterung. Die Schöne und die Verzärtelte, die Tochter Zion, vertilge ich. Hirten kommen zu ihr mit ihren Herden; sie schlagen Zelte rings um sie auf, weiden jeder seinen Raum ab. „Heiligt einen Krieg gegen sie! Macht euch auf und lasst uns am Mittag hinaufziehen! – Wehe uns! Denn der Tag hat sich geneigt, denn die Abendschatten strecken sich! Macht euch auf und lasst uns in der Nacht hinaufziehen und ihre Paläste verderben!“ Denn so hat der HERR der Heerscharen gesprochen: Fällt Bäume und schüttet einen Wall gegen Jerusalem auf! Sie ist die Stadt, die heimgesucht werden soll; sie ist voll Bedrückung in ihrem Innern. Wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so lässt sie ihre Bosheit quellen. Gewalttat und Zerstörung werden in ihr gehört, Wunde und Schlag sind beständig vor meinem Angesicht. Lass dich zurechtweisen, Jerusalem, damit meine Seele sich nicht von dir losreiße, damit ich dich nicht zur Wüste mache, zu einem unbewohnten Land.

So spricht der HERR der Heerscharen: Wie am Weinstock wird man Nachlese halten am Überrest Israels. Lege wieder deine Hand an, wie der Winzer an die Ranken. – Zu wem soll ich reden und wem Zeugnis ablegen, dass sie hören? Siehe, ihr Ohr ist unbeschnitten, und sie können nicht aufmerksam zuhören; siehe, das Wort des HERRN ist ihnen zum Hohn geworden, sie haben kein Gefallen daran. Und ich bin voll vom Grimm des HERRN, bin müde, ihn zurückzuhalten.Ergieße ihn über die Kinder auf der Gasse und über den Kreis der Jünglinge insgesamt; denn sowohl Mann als Frau werden getroffen werden, der Alte wie der Hochbetagte; und ihre Häuser werden anderen zugewandt werden, Felder und Frauen insgesamt. Denn ich strecke meine Hand aus gegen die Bewohner des Landes, spricht der HERR. Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten sind sie allesamt der Gewinnsucht ergeben; und vom Propheten bis zum Priester üben sie allesamt Falschheit, und sie heilen die Wunde der Tochter meines Volkes leichthin und sprechen: „Frieden, Frieden!“, und da ist doch kein Frieden. Sie werden beschämt werden, weil sie Gräuel verübt haben. Ja, sie schämen sich keineswegs, ja, Beschämung kennen sie nicht. Darum werden sie fallen unter den Fallenden; zur Zeit, da ich sie heimsuchen werde, werden sie straucheln, spricht der HERR.

So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Guten sei, und wandelt darauf; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Aber sie sprechen: Wir wollen nicht <darauf> wandeln. Und ich habe Wächter über euch bestellt, <die sagen>: Achtet auf den Schall der Posaune! Aber sie sprechen: Wir wollen nicht <darauf> achten. Darum hört, ihr Nationen, und wisse, du Gemeinde, was gegen sie <geschieht>! Höre es, Erde! Siehe, ich bringe Unglück über dieses Volk, die Frucht ihrer Gedanken; denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet, und mein Gesetz – sie haben es verschmäht. Wozu soll mir denn Weihrauch aus Scheba kommen und das gute Würzrohr aus fernem Land? Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgefällig und eure Schlachtopfer mir nicht angenehm. Darum, so spricht der HERR: Siehe, ich lege diesem Volk Anstöße, dass Väter und Söhne zugleich darüber straucheln, dass der Nachbar und sein Genosse umkommen.

So spricht der HERR: Siehe, es kommt ein Volk aus dem Land des Nordens, und eine große Nation macht sich auf vom äußersten Ende der Erde.
Jer 6,23: Bogen und Wurfspieß führen sie, sie sind grausam und ohne Erbarmen; ihre Stimme braust wie das Meer, und auf Pferden reiten sie: gerüstet gegen dich, Tochter Zion, wie ein Mann zum Kampf.

Wir haben die Kunde von ihm vernommen: Unsere Hände sind schlaff geworden; Angst hat uns ergriffen, Wehen, wie <bei> einer Gebärenden.

Geh nicht hinaus aufs Feld und wandle nicht auf dem Weg; denn der Feind hat ein Schwert – Schrecken ringsum! Tochter meines Volkes, gürte dir Sacktuch um und wälze dich in der Asche, trauere wie um den einzigen <Sohn,> führe bittere Klage! Denn plötzlich wird der Verwüster über uns kommen.

Ich habe dich zum Prüfer für mein Volk gesetzt, als eine Festung, damit du ihren Weg erkennen und prüfen mögest. Allesamt sind sie die Widerspenstigsten der Widerspenstigen; sie gehen als Verleumder umher, sie sind Kupfer und Eisen; sie sind allesamt Verderber. Versengt vom Feuer ist der Blasebalg, zu Ende ist das Blei; vergebens hat man geschmolzen und geschmolzen: Die Bösen sind nicht ausgeschieden worden. Verworfenes Silber nennt man sie, denn der HERR hat sie verworfen.



meine Antworten

Gott hatte angekündigt, dass er das Gericht über sein Volk bringen würde. Was wissen wir über die Ausmaße dieses Gerichtes?

  • Himmel und Erde werden betroffen sein (Jer 4,27.28)

Wie hätte das Unheil, das über Jerusalem beschlossen war, abgewendet werden können?

  • wenn die Menschen von Jerusalem ihre innere Haltung gegen Gott geändert hätten (Jer 4,4; 5,24)
  • wenn es Menschen geben würde, die Treue suchen (Jer 5,1)

Informationen

 

 

Tag 276

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Jeremia - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Jeremia - J. MacArthur

Fragen

  • Welchen Auftrag bekam Jeremia vom Herrn bei seiner Berufung?
  • Worin bestand die zweifache Sünde, die das Volk Gottes begangen hatte?

Bibeltext

Jeremia 1-3

Jeremia 1-3

Jer 1,1: Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, von den Priestern, die in Anatot waren, im Land Benjamin, an den das Wort des HERRN erging in den Tagen [[2]], des Sohnes Amons, des Königs von Juda, im dreizehnten Jahr seiner Regierung. Und es erging auch in den Tagen Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis zum Ende des elften Jahres Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, bis zur Wegführung Jerusalems im fünften Monat.

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Bevor ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt: Zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt. Und ich sprach: Ach, Herr, HERR, siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung. Da sprach der HERR zu mir: Sage nicht: Ich bin jung; denn zu allen, wohin ich dich senden werde, sollst du gehen, und alles, was ich dir gebieten werde, sollst du reden. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu erretten, spricht der HERR. Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich bestelle dich an diesem Tag über die Nationen und über die Königreiche, um auszurotten und niederzureißen und zu ze

rstören und abzubrechen, um zu bauen und um zu pflanzen.

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Ich sehe einen Mandelstab. Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen.

Und das Wort des HERRN erging an mich zum zweiten Mal, indem er sprach: Was siehst du? Und ich sprach: Ich sehe einen siedenden Topf, dessen Vorderteil nach Süden gerichtet ist. Und der HERR sprach zu mir: Von Norden her wird das Unglück losbrechen über alle Bewohner des Landes. Denn siehe, ich rufe alle Geschlechter der Königreiche im Norden, spricht der HERR, dass sie kommen und ein jeder seinen Thron an den Eingang der Tore Jerusalems stellen und gegen alle seine Mauern ringsum und gegen alle Städte Judas. Und ich werde meine Gerichte über sie aussprechen wegen all ihrer Bosheit, dass sie mich verlassen und anderen Göttern geräuchert und sich vor den Werken ihrer Hände niedergebeugt haben.

Du aber gürte deine Lenden und mach dich auf und rede zu ihnen alles, was ich dir gebieten werde. Verzage nicht vor ihnen, damit ich dich nicht vor ihnen verzagt mache. Und ich, siehe, ich mache dich heute zu einer festen Stadt und zu einer eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer gegen das ganze Land, sowohl <gegen> die Könige von Juda als auch <gegen> dessen Fürsten, dessen Priester und <gegen> das Volk des Landes. Und sie werden gegen dich kämpfen, aber dich nicht überwältigen; denn ich bin mit dir, spricht der HERR, um dich zu erretten.

Jeremia 2

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Geh und rufe vor den Ohren Jerusalems und sprich: So spricht der HERR: Ich gedenke dir die Zuneigung deiner Jugend, die Liebe deines Brautstandes, dein Wandeln hinter mir her in der Wüste, im unbesäten Land. Israel war heilig dem HERRN, der Erstling seines Ertrags; alle, die es verzehren wollten, wurden schuldig: Unglück kam über sie, spricht der HERR.

Hört das Wort des HERRN, Haus Jakob und alle Familien des Hauses Israel! So spricht der HERR: Was haben eure Väter Unrechtes an mir gefunden, dass sie sich von mir entfernt haben und der Nichtigkeit nachgegangen und nichtig geworden sind? Und sie sprachen nicht: Wo ist der HERR, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, der uns leitete in der Wüste, im Land der Steppen und der Gruben, im Land der Dürre und des Todesschattens, im Land, durch das niemand zieht und wo kein Mensch wohnt? Und ich brachte euch in ein Land der Baumgärten, damit ihr seine Frucht und seinen Ertrag äßet; und ihr seid hingekommen und habt mein Land verunreinigt, und mein Erbteil habt ihr zum Gräuel gemacht. Die Priester sprachen nicht: „Wo ist der HERR?“ Und die, die das Gesetz handhabten, kannten mich nicht, und die Hirten fielen von mir ab; und die Propheten weissagten durch den Baal und sind denen nachgegangen, die nichts nützen.

Darum werde ich weiter mit euch rechten, spricht der HERR; und mit euren Kindeskindern werde ich rechten. Denn geht hinüber zu den Inseln der Kittäer und seht, und sendet nach Kedar und hört aufmerksam zu; und seht, ob so etwas geschehen ist! Hat irgendeine Nation die Götter vertauscht? Und doch sind sie nicht Götter; aber mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht gegen das, was nichts nützt. Entsetzt euch darüber, ihr Himmel, und schaudert, erstarrt sehr!, spricht der HERR. Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen: Mich, die Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, geborstene Zisternen, die kein Wasser halten.

Ist Israel ein Knecht, oder ist er ein Hausgeborener? Warum ist er zur Beute geworden? Junge Löwen haben gegen ihn gebrüllt, ließen ihre Stimme hören und haben sein Land zur Wüste gemacht; seine Städte sind verbrannt worden, so dass niemand darin wohnt. Auch die Söhne von Noph und Tachpanches weideten dir den Scheitel ab. Hast du dir das nicht <selbst> bewirkt, weil du den HERRN, deinen Gott, verlassen hast zu der Zeit, als er dich auf dem Weg führte? Und nun, was hast du mit dem Weg nach Ägypten zu schaffen, um die Wasser des Sichor zu trinken? Und was hast du mit dem Weg nach Assyrien zu schaffen, um die Wasser des Stromes zu trinken? Deine Bosheit züchtigt dich, und deine Abtrünnigkeiten strafen dich; so erkenne und sieh, dass es schlimm und bitter ist, dass du den HERRN, deinen Gott, verlässt und dass meine Furcht nicht bei dir ist, spricht der Herr, der HERR der Heerscharen.

Denn von alters her hast du dein Joch zerbrochen, deine Fesseln zerrissen, und du hast gesagt: „Ich will nicht dienen!“ Sondern auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum gabst du dich preis als Hure. Und ich hatte dich als Edelrebe gepflanzt, lauter echtes Gewächs; und wie hast du dich mir verwandelt in entartete Ranken eines fremden Weinstocks! Ja, wenn du dich mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmst: Schmutzig bleibt deine Ungerechtigkeit vor mir, spricht der Herr, HERR.

Wie sprichst du: Ich habe mich nicht verunreinigt, ich bin den Baalim nicht nachgegangen? Sieh deinen Weg im Tal, erkenne, was du getan hast, du flinke Kamelin, die kreuz und quer umherläuft! Eine Wildeselin, die Wüste gewohnt, in ihrer Begierde schnappt sie nach Luft; ihre Brunst, wer wird sie hemmen? Alle, die sie suchen, brauchen sich nicht abzumühen: In ihrem Monat werden sie sie finden. Bewahre deinen Fuß vor dem Barfußgehen und deine Kehle vor dem Durst! Aber du sprichst: Es ist umsonst, nein! Denn ich liebe die Fremden, und ihnen gehe ich nach.

Wie ein Dieb beschämt ist, wenn er ertappt wird, so ist beschämt worden das Haus Israel, sie, ihre Könige, ihre Fürsten und ihre Priester und ihre Propheten, die zum Holz sprechen: „Du bist mein Vater!“, und zum Stein: „Du hast mich geboren!“ Denn sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Aber zur Zeit ihres Unglücks sprechen sie: „Steh auf und rette uns!“ Wo sind nun deine Götter, die du dir gemacht hast? Mögen sie aufstehen, ob sie dich retten können zur Zeit deines Unglücks! Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda.

Warum rechtet ihr mit mir? Allesamt seid ihr von mir abgefallen, spricht der HERR. Vergeblich habe ich eure Kinder geschlagen, sie haben keine Zucht angenommen; euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein reißender Löwe. O Geschlecht, das ihr seid, seht das Wort des HERRN! Bin ich für Israel eine Wüste gewesen oder ein Land tiefer Finsternis? Warum spricht mein Volk: Wir schweifen umher, wir kommen nicht mehr zu dir? Vergisst auch eine Jungfrau ihren Schmuck, eine Braut ihren Gürtel? Aber mein Volk hat mich vergessen, Tage ohne Zahl. Wie schön richtest du deinen Weg ein, um Liebe zu suchen! Darum hast du deine Wege auch an böse <Taten> gewöhnt. Ja, an den Säumen deiner Kleider findet sich das Blut unschuldiger Armer; <und> nicht beim Einbruch hast du sie ertappt, sondern wegen aller jener <Dinge> <hast du es getan>. Und du sagst: Ich bin unschuldig, ja, sein Zorn hat sich von mir abgewandt. Siehe, ich werde Gericht an dir üben, weil du sagst: Ich habe nicht gesündigt. Was läufst du so sehr, um deinen Weg zu ändern? Auch wegen Ägypten wirst du beschämt werden, wie du wegen Assyrien beschämt worden bist; auch von diesen wirst du weggehen mit deinen Händen auf deinem Haupt. Denn der HERR verwirft die, auf die du vertraust, und es wird dir mit ihnen nicht gelingen.

Jeremia 3

Er spricht: Wenn ein Mann seine Frau entlässt und sie von ihm weggeht und <die Frau> eines anderen Mannes wird, darf er wieder zu ihr zurückkehren? Würde jenes Land nicht entweiht werden? Du aber hast mit vielen Liebhabern gehurt, und doch solltest du zu mir zurückkehren!, spricht der HERR. Erhebe deine Augen zu den kahlen Höhen und sieh! Wo bist du nicht geschändet worden? An den Wegen saßest du für sie wie ein Araber in der Wüste; und du hast das Land entweiht durch deine Hurerei und durch deine Bosheit. Und die Regenschauer wurden zurückgehalten, und es ist kein Spätregen gewesen; aber du hattest die Stirn eines Hurenweibes, weigertest dich, dich zu schämen. Nicht wahr, von jetzt an rufst du mir zu: „Mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du! Wird er in Ewigkeit nachtragen, wird er für immer <Zorn> bewahren?“ Siehe, so redest du und begehst böse <Taten> und setzt sie durch.

Und der HERR sprach zu mir in den Tagen des Königs Josia: Hast du gesehen, was die abtrünnige Israel getan hat? Sie ging auf jeden hohen Berg und unter jeden grünen Baum und hurte dort. Und ich sprach: Nachdem sie dies alles getan hat, wird sie zu mir zurückkehren. Aber sie kehrte nicht zurück. Und ihre treulose Schwester Juda sah es; und ich sah, dass trotz all dem, dass ich die abtrünnige Israel, weil sie die Ehe gebrochen, entlassen und ihr einen Scheidebrief gegeben hatte, doch die treulose Juda, ihre Schwester, sich nicht fürchtete, sondern hinging und selbst auch hurte. Und es geschah, wegen des Lärms ihrer Hurerei entweihte sie das Land; und sie trieb Ehebruch mit Stein und mit Holz. Und selbst bei all dem ist ihre treulose Schwester Juda nicht zu mir zurückgekehrt mit ihrem ganzen Herzen, sondern nur mit Falschheit, spricht der HERR.

Und der HERR sprach zu mir: Die abtrünnige Israel hat sich gerechter erwiesen als die treulose Juda. Geh und rufe diese Worte aus nach Norden und sprich: Kehre zurück, du abtrünnige Israel, spricht der HERR; ich will nicht finster auf euch blicken. Denn ich bin gütig, spricht der HERR, ich werde nicht in Ewigkeit nachtragen. Nur erkenne deine Schuld, dass du von dem HERRN, deinem Gott, abgefallen und zu den Fremden hin und her gelaufen bist unter jeden grünen Baum; aber auf meine Stimme habt ihr nicht gehört, spricht der HERR. Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht der HERR, denn ich habe mich mit euch vermählt; und ich werde euch nehmen, einen aus einer Stadt und zwei aus einer Familie, und euch nach Zion bringen. Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Einsicht. Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Land mehrt und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht der HERR, so wird man nicht mehr sagen: „Die Bundeslade des HERRN“; und sie wird nicht mehr in den Sinn kommen, und man wird sich nicht mehr an sie erinnern und sie nicht suchen, und sie wird nicht wieder gemacht werden. In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron des HERRN nennen, und alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens des HERRN in Jerusalem; und sie werden nicht mehr dem Starrsinn ihres bösen Herzens nachwandeln. In jenen Tagen wird das Haus Juda mit dem Haus Israel ziehen, und sie werden miteinander aus dem Land des Nordens in das Land kommen, das ich euren Vätern zum Erbteil gegeben habe.

Und ich sprach: Wie will ich dich stellen unter den Söhnen und dir ein kostbares Land geben, ein Erbteil, das die herrlichste Zierde der Nationen ist! Und ich sprach: Ihr werdet mir zurufen: „Mein Vater!“, und ihr werdet euch nicht von mir abwenden. Ja, wie eine Frau ihren Freund treulos verlässt, so habt ihr treulos gegen mich gehandelt, Haus Israel, spricht der HERR.

Eine Stimme wird gehört auf den kahlen Höhen, ein Weinen, ein Flehen der Kinder Israel; weil sie ihren Weg verkehrt <und> den HERRN, ihren Gott, vergessen haben.

Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder; ich will eure Abtrünnigkeiten heilen. „Hier sind wir, wir kommen zu dir; denn du bist der HERR, unser Gott. Ja, trügerisch ist von den Hügeln, von den Bergen her das Lärmen; ja, in dem HERRN, unserem Gott, ist die Rettung Israels! Denn die Schande hat den Erwerb unserer Väter verzehrt von unserer Jugend an, ihr Kleinvieh und ihre Rinder, ihre Söhne und ihre Töchter. In unserer Schande müssen wir daliegen, und unsere Schmach bedeckt uns! Denn wir haben gegen den HERRN, unseren Gott, gesündigt, wir und unsere Väter, von unserer Jugend an bis auf diesen Tag, und wir haben nicht auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, gehört.“



meine Antworten

Welchen Auftrag bekam Jeremia vom Herrn bei seiner Berufung?

  • Prophet für die Nationen zu sein (Jer 1,5)
  • Sprecher Gottes zu sein (Jer 1,7)
  • auszureißen, niederzureißen, zugrunde zu richten und abzubrechen (Jer 1,10)
  • zu bauen und zu pflanzen (Jer 1,10)

Worin bestand die zweifache Sünde, die das Volk Gottes begangen hatte?

  • Gott abtrünnig zu sein (Jer 2)

Informationen

 

 

Tag 275

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Obadja - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Obadja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Obadja - R.Liebi

Fragen

  • Worin zeigt sich der Hochmut der Edomiter?
  • Wie haben sich die Edomiter den Israeliten gegenüber verhalten?

Bibeltext

Obadja 1

Gesicht Obadjas.
So spricht der Herr, HERR, über Edom: Eine Kunde haben wir von dem HERRN gehört, und ein Bote ist unter die Nationen gesandt worden: „Macht euch auf und lasst uns gegen es aufstehen zum Kampf!“ Siehe, ich habe dich klein gemacht unter den Nationen, du bist sehr verachtet. Der Übermut deines Herzens hat dich verführt, der du in Felsenklüften, auf hohem Sitz wohnst <und> in deinem Herzen sprichst: Wer wird mich zur Erde hinabstürzen? Wenn du dein Nest auch hoch bautest wie der Adler und wenn es zwischen die Sterne gesetzt wäre: Ich würde dich von dort hinabstürzen, spricht der HERR. Wenn Diebe über dich gekommen wären, wenn nächtliche Räuber – wie bist du vernichtet! –, würden sie nicht gestohlen haben, bis sie genug hätten? Wenn Winzer über dich gekommen wären, würden sie nicht eine Nachlese übrig gelassen haben? Wie sind <die von> Esau durchsucht, ausgeforscht ihre verborgenen Schätze!

Bis zur Grenze haben dich alle deine Bundesgenossen geschickt; betrogen, überwältigt haben dich deine Freunde, die dein Brot aßen; sie legten eine Schlinge unter dich. Es ist kein Verstand in ihm. Werde ich nicht an jenem Tag, spricht der HERR, die Weisen aus Edom vertilgen und den Verstand vom Gebirge Esaus? Und deine Helden, Teman, werden verzagen, damit jedermann vom Gebirge Esaus ausgerottet werde durch Ermordung. Wegen der an deinem Bruder Jakob verübten Gewalttat wird Schande dich bedecken, und du wirst ausgerottet werden auf ewig. An dem Tag, als du gegenüberstandest, an dem Tag, als Fremde sein Vermögen wegführten und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen. Und du solltest nicht auf den Tag deines Bruders sehen am Tag seines Missgeschicks und dich nicht freuen über die Kinder Juda am Tag ihres Untergangs, noch dein Maul aufsperren am Tag der Bedrängnis; du solltest nicht in das Tor meines Volkes einziehen am Tag seiner Not; und du, auch du solltest nicht auf sein Unglück sehen am Tag seiner Not, noch deine Hand ausstrecken nach seinem Vermögen am Tag seiner Not; und du solltest nicht am Kreuzweg stehen, um seine Flüchtlinge zu vertilgen, und solltest seine Entronnenen nicht ausliefern am Tag der Bedrängnis.

Denn der Tag des HERRN ist nahe über alle Nationen: Wie du getan hast, wird dir getan werden; dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren. Denn wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berg, so werden beständig trinken alle Nationen; ja, sie werden trinken und schlürfen und werden sein wie solche, die nie gewesen sind.

Aber auf dem Berg Zion wird Errettung sein, und er wird heilig sein; und die vom Haus Jakob werden ihre Besitzungen <wieder> in Besitz nehmen. Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein und das Haus Joseph eine Flamme, und das Haus Esau <wird> zu Stoppeln <werden>; und sie werden unter ihnen brennen und sie verzehren. Und das Haus Esau wird keinen Übriggebliebenen haben, denn der HERR hat geredet. Und die vom Süden werden das Gebirge Esaus, und die von der Niederung die Philister in Besitz nehmen; und sie werden das Gebiet Ephraims und das Gebiet Samarias <in Besitz nehmen>, und Benjamin wird Gilead in Besitz nehmen; und die Weggeführten dieses Heeres der Kinder Israel werden in Besitz nehmen, was den Kanaanitern gehört bis nach Zarpat hin; und die Weggeführten von Jerusalem, die in Sepharad sind, die Städte des Südens. Und es werden Retter auf den Berg Zion ziehen, um das Gebirge Esaus zu richten; und das Reich wird dem HERRN gehören.


 


meine Antworten

Worin zeigt sich der Hochmut der Edomiter?

  • Wohnungen in den Felsen (Ob 1,3.4)

Wie haben sich die Edomiter den Israeliten gegenüber verhalten?

  • gewalttätig (Ob 1,10.14)
  • feindlich (Ob 1,11.14)
  • schadenfroh (Ob 1,12.13)

Informationen

 

Tag 274

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  • Wie verhielt sich das Volk Gottes kurz vor seiner Wegführung in die babylonische Gefangenschaft den Boten Gottes gegenüber?

Bibeltext

2. Chronik 36

2. Chronik 36

Und das Volk des Landes nahm Joahas, den Sohn [[3]], und sie machten ihn zum König in Jerusalem an seines Vaters statt. Dreiundzwanzig Jahre war Joahas alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate in Jerusalem. Und der König von Ägypten setzte ihn ab in Jerusalem; und er legte dem Land eine Buße von hundert Talenten Silber und einem Talent Gold auf. Und der König von Ägypten machte seinen Bruder [[1]] zum König über Juda und Jerusalem und änderte seinen Namen in Jojakim. Seinen Bruder Joahas aber nahm Neko fest und führte ihn nach Ägypten.

Fünfundzwanzig Jahre war Jojakim alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre in Jerusalem. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, seines Gottes. Gegen ihn zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf; und er band ihn mit ehernen Fesseln, um ihn nach Babel zu führen. Auch von den Geräten des Hauses des HERRN brachte Nebukadnezar nach Babel und legte sie in seinen Tempel in Babel.

Und das Übrige der Geschichte Jojakims und seine Gräuel, die er verübt hat, und was an ihm gefunden wurde, siehe, das ist geschrieben im Buch der Könige von Israel und Juda. Und Jojakin, sein Sohn, wurde König an seiner statt.

Achtzehn Jahre war Jojakin alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate und zehn Tage in Jerusalem. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN. Und beim Umlauf des Jahres sandte der König Nebukadnezar hin und ließ ihn nach Babel bringen samt den kostbaren Geräten des Hauses des HERRN; und er machte seinen Bruder Zedekia zum König über Juda und Jerusalem.

Einundzwanzig Jahre war Zedekia alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre in Jerusalem. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, seines Gottes. Er demütigte sich nicht vor dem Propheten Jeremia, <als er> nach dem Befehl des HERRN <redete>. Und auch empörte er sich gegen den König Nebukadnezar, der ihn bei Gott hatte schwören lassen. Und er verhärtete seinen Nacken und verstockte sein Herz, so dass er nicht umkehrte zu dem HERRN, dem Gott Israels. Auch alle Obersten der Priester und das Volk häuften die Treulosigkeiten, nach allen Gräueln der Nationen, und verunreinigten das Haus des HERRN, das er in Jerusalem geheiligt hatte. Und der HERR, der Gott ihrer Väter, sandte zu ihnen durch seine Boten, früh sich aufmachend und sendend; denn er erbarmte sich seines Volkes und seiner Wohnung. Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verhöhnten seine Propheten, bis der Grimm des HERRN gegen sein Volk stieg, dass keine Heilung mehr war.

Und er ließ den König der Chaldäer gegen sie heraufkommen, und der erschlug ihre Jünglinge mit dem Schwert im Haus ihres Heiligtums: Er verschonte nicht den Jüngling und die Jungfrau, den Alten und den Greis: alle gab er in seine Hand. Und alle Geräte des Hauses Gottes, die großen und die kleinen, und die Schätze des Hauses des HERRN und die Schätze des Königs und seiner Obersten: alles brachte er nach Babel. Und sie verbrannten das Haus Gottes und rissen die Mauer von Jerusalem nieder; und alle seine Paläste verbrannten sie mit Feuer, und alle seine kostbaren Geräte verdarben sie. Und die vom Schwert Übriggebliebenen führte er nach Babel weg; und sie wurden ihm und seinen Söhnen zu Knechten, bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam; damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbate nachgeholt hätte. Alle Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren.

Und im ersten Jahr Kores’, des Königs von Persien – damit das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias erfüllt würde –, erweckte der HERR den Geist Kores’, des Königs von Persien; und er ließ einen Ruf ergehen durch sein ganzes Königreich, und zwar auch schriftlich, indem er sprach: So spricht Kores, der König von Persien: Alle Königreiche der Erde hat der HERR, der Gott des Himmels, mir gegeben; und er hat mich beauftragt, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem, das in Juda ist. Wer irgend unter euch aus seinem Volk ist, mit dem sei der HERR, sein Gott; und er ziehe hinauf!



meine Antworten

Wie verhielt sich das Volk Gottes kurz vor seiner Wegführung in die babylonische Gefangenschaft den Boten Gottes gegenüber?

  • ignorierten die Worte (2. Chr 36,12)
  • verhöhnten die Propheten (2. Chr 36,16)
  • verachteten die Worte (2. Chr 36,16)
  • verspotteten die Propheten (2. Chr 36,16)

Informationen

 

 

Tag 287

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Jeremia - M. Röseler
  2. Informationen zum Propheten Jeremia - J. MacArthur

Fragen

  • Jeremia bekam den Auftrag, einen Acker zu kaufen. Was wollte Gott seinem Volk damit verdeutlichen?
  • Welche Garantie gibt Gott dafür, dass er den Bund, den er mit David und mit seinem Volk geschlossen hat, hält?

Bibeltext

Jeremia 32-33

Jeremia 32

1 Das Wort 🗨️, das von Seiten des HERRN an Jeremia erging im zehnten Jahr Zedekias, des Königs 🫅 von Juda; dieses Jahr war das achtzehnte Jahr Nebukadrezars. 2 Und das Heer des Königs 🫅 von Babel belagerte damals Jerusalem. Und der Prophet Jeremia war im Gefängnishof eingesperrt, der im Haus des Königs 🫅 von Juda ist; 3 denn Zedekia, der König 🫅 von Juda, hatte ihn eingesperrt und gesagt: „Warum weissagst du und sprichst: So spricht der HERR: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs 🫅 von Babel, dass er sie einnimmt; 4  und Zedekia, der König 🫅 von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entkommen, sondern gewiss in die Hand des Königs 🫅 von Babel gegeben werden; und sein Mund wird mit dessen Mund reden, und seine Augen 👀 werden dessen Augen 👀 sehen; 5 und er wird Zedekia nach Babel führen, und dort wird er sein, bis ich mich seiner annehme, spricht der HERR. Wenn ihr mit den Chaldäern kämpft, so wird es euch nicht gelingen.“

6 Und Jeremia sprach: Das Wort 🗨️ des HERRN ist an mich ergangen, indem er sprach 🗨️: 7 Siehe, Hanamel, der Sohn Schallums, deines Onkels, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe dir mein Feld, das in Anatot ist; denn du hast das Lösungsrecht, um es zu kaufen. 8 Und Hanamel, der Sohn meines Onkels, kam zu mir, nach dem Wort 🗨️ des HERRN, in den Gefängnishof und sprach zu mir: Kaufe doch mein Feld, das in Anatot im Land Benjamin ist, denn du hast das Erbrecht, und du hast die Lösung; kaufe es dir. Und ich erkannte, dass dies das Wort 🗨️ des HERRN war. 9 Und ich kaufte von Hanamel, dem Sohn meines Onkels, das Feld, das in Anatot ist, und wog ihm das Geld 🪙​ ab: siebzehn Sekel Silber 🪙. 10 Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und nahm Zeugen, und ich wog das Geld 🪙​ auf der Waage ab. 11 Und ich nahm den Kaufbrief ✉️, den versiegelten: die Festsetzung und die Bestimmungen, und auch den offenen; 12 und ich gab den Kaufbrief ✉️ Baruch, dem Sohn Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen 👀 Hanamels, dem Sohn meines Onkels, und vor den Augen 👀 der Zeugen, die den Kaufbrief ✉️ unterschrieben hatten, vor den Augen 👀 aller Juden, die im Gefängnishof saßen. 13 Und ich befahl Baruch vor ihren Augen 👀 und sprach: 14 So spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, diesen Kaufbrief ✉️, sowohl den versiegelten als auch diesen offenen Brief ✉️, und lege sie in ein Tongefäß 🏺, damit sie viele Tage 🕒 erhalten bleiben. 15 Denn so spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Es werden wieder Häuser 🏠 und Felder und Weinberge 🍇 in diesem Land gekauft werden.

16 Und nachdem ich Baruch, dem Sohn Nerijas, den Kaufbrief ✉️ gegeben hatte, betete ich zu dem HERRN und sprach: 17 Ach, Herr, HERR! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht 💪 durch deine große Kraft 💪 und durch deinen ausgestreckten Arm 💪: Kein Ding ist dir unmöglich; 18 der du Güte 🎁 übst an Tausenden und die Ungerechtigkeit der Väter vergiltst in den Schoß ihrer Kinder nach ihnen; du großer, mächtiger 💪 Gott, dessen Name „HERR der Heerscharen“ ist, 19 groß an Rat und mächtig an Tat 💪; du, dessen Augen 👀 über alle Wege 🛣️ der Menschenkinder offen sind, um jedem zu geben nach seinen Wegen 🛣️ und nach der Frucht seiner Handlungen; 20 der du Zeichen 💪 und Wunder 💪 getan hast im Land Ägypten und bis auf diesen Tag 🕒, sowohl an Israel als auch an anderen Menschen, und dir einen Namen gemacht 💪 hast, wie es an diesem Tag 🕒 ist. 21 Und du hast dein Volk Israel aus dem Land Ägypten herausgeführt 💪 mit Zeichen 💪 und mit Wundern💪  und mit starker Hand 💪 und mit ausgestrecktem Arm 💪 und mit großem Schrecken 💪; 22 und hast ihnen dieses Land gegeben 💪, das du ihren Vätern geschworen 🗨️ hattest, ihnen zu geben 💪, ein Land, das von Milch 🥛 und Honig 🍯 fließt. 23 Und sie sind hineingekommen und haben es in Besitz genommen; aber sie hörten nicht auf deine Stimme 🗨️ und wandelten nicht in deinem Gesetz 📖; sie haben nichts getan von allem, was du ihnen zu tun geboten 🗨️ hattest. Da hast 💪 du ihnen all dieses Unglück widerfahren lassen. 24 Siehe, die Wälle reichen bis an die Stadt, damit man sie einnehmen kann; und durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest ist die Stadt in die Hand der Chaldäer gegeben, die gegen sie kämpfen. Und was du geredet hast, ist geschehen; und siehe, du siehst es. 25 Und doch hast du zu mir gesprochen 🗨️, Herr, HERR: Kaufe 🪙​ dir das Feld für Geld und nimm Zeugen; – und die Stadt ist ja in die Hand der Chaldäer gegeben!

26 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an Jeremia, indem er sprach: Siehe, ich bin der HERR, der Gott allen Fleisches; sollte mir irgendein Ding unmöglich sein? 26 Darum, so spricht 🗨️ der HERR: Siehe, ich gebe 💪 diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadrezars, des Königs 🫅 von Babel, dass er sie einnimmt. 29 Und die Chaldäer, die gegen diese Stadt kämpfen, werden hineinkommen und werden diese Stadt mit Feuer 🔥 anzünden und sie verbrennen 🔥, samt den Häusern 🏠, auf deren Dächern sie dem Baal geräuchert 🙏 und anderen Göttern Trankopfer gespendet 🙏 haben, um mich zu reizen. 30 Denn die Kinder Israel und die Kinder Juda taten von ihrer Jugend an nur, was böse ist in meinen Augen 👀; denn die Kinder Israel haben mich nur gereizt 💪 durch das Werk ihrer Hände, spricht der HERR. 31 Denn zu meinem Zorn 💪 und zu meinem Grimm 💪 ist mir diese Stadt gewesen von dem Tag 🕒 an, als man sie gebaut hat, bis auf diesen Tag 🕒, damit ich sie von meinem Angesicht wegtäte: 32 wegen all der Bosheit der Kinder Israel und der Kinder Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen 💪, sie, ihre Könige 🫅, ihre Fürsten, ihre Priester und ihre Propheten und die Männer 🧍‍♂️von Juda und die Bewohner von Jerusalem. 33 Und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Und obwohl ich sie lehrte 💪, früh mich aufmachend 💪 und lehrend 💪, so hörten🧏🏻 sie doch nicht, um Zucht anzunehmen. 34 Und sie haben ihre Scheusale in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt ist, um es zu verunreinigen. 35 Und sie haben die Höhen des Baal gebaut 🙏, die im Tal des Sohnes Hinnoms sind, um ihre Söhne und ihre Töchter dem Moloch durchs Feuer 🔥 gehen zu lassen – was ich nicht geboten 🗨️ habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist –, um diesen Gräuel zu verüben, damit sie Juda zu sündigen veranlassten.

36 Und darum, so spricht 🗨️ jetzt der HERR, der Gott Israels, von dieser Stadt, von der ihr sagt: „Sie ist in die Hand des Königs 🫅 von Babel gegeben durch das Schwert ⚔️ und durch den Hunger und durch die Pest“ – 37 siehe, ich werde 💪 sie aus allen Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben 💪 haben werde in meinem Zorn und in meinem Grimm und in großer Entrüstung; und ich werde 💪 sie an diesen Ort zurückbringen und sie in Sicherheit wohnen lassen. 38 Und sie werden mein Volk, und ich werde 💪 ihr Gott sein. 39 Und ich werde 💪 ihnen ein Herz ❤️ und einen Weg 🛣️ geben, damit sie mich fürchten alle Tage 🕒, ihnen und ihren Kindern nach ihnen zum Guten. 40 Und ich werde 💪 einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen lassen werde, ihnen Gutes zu tun 💪; und ich werde 💪 meine Furcht in ihr Herz ❤️ legen, damit sie nicht von mir abweichen. 41 Und ich werde 💪 mich über sie freuen, ihnen Gutes zu tun, und werde 💪 sie in diesem Land pflanzen in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen ❤️ und mit meiner ganzen Seele. 42 Denn so spricht 🗨️ der HERR: Wie ich über dieses Volk all dieses große Unglück gebracht 💪 habe, so will ich über sie all das Gute bringen, das ich über sie rede 🗨️. 43 Und es sollen Felder gekauft werden in diesem Land, von dem ihr sagt: „Es ist öde, ohne Menschen und ohne Vieh, es ist in die Hand der Chaldäer gegeben.“ 44 Man wird Felder für Geld 🪙 kaufen und Kaufbriefe ✉️ schreiben und sie versiegeln und Zeugen nehmen im Land Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem und in den Städten Judas, sowohl in den Städten des Gebirges als auch in den Städten der Niederung und in den Städten des Südens. Denn ich werde ihre Gefangenschaft wenden, spricht 🗨️ der HERR.

Jeremia 33

1 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging zum zweiten Mal an Jeremia, als er noch im Gefängnishof verhaftet war, indem er sprach 🗨️:

2 So spricht 🗨️ der HERR, der es tut 💪, der HERR, der es bildet 💪, um es zu verwirklichen 💪, HERR ist sein Name: 3 Rufe 🙏 zu mir, und ich will dir antworten 🗨️ und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun 🗨️, die du nicht weißt. 4 Denn so spricht 🗨️ der HERR, der Gott Israels, über die Häuser 🏠 dieser Stadt und über die Häuser 🏠 der Könige 🫅 von Juda, die abgebrochen werden wegen der Wälle und wegen des Schwertes; 5 indem man kommt, um gegen die Chaldäer zu kämpfen und die Häuser 🏠 mit den Leichnamen 💀 der Menschen zu füllen, die ich in meinem Zorn 💪 und in meinem Grimm 💪 geschlagen 💪 habe und um all deren Bosheit willen ich mein Angesicht 👀 vor dieser Stadt verborgen habe: 6 Siehe, ich will 💪 ihr einen Verband 🤕 anlegen und Heilung 🫶 bringen und sie heilen 🚑, und ich will 💪 ihnen eine Fülle von Frieden 🕊️ und Wahrheit offenbaren 🗨️. 7 Und ich werde 💪 die Gefangenschaft Judas und die Gefangenschaft Israels wenden und werde 💪 sie bauen wie im Anfang. 8 Und ich werde 💪 sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit ⚖️, womit sie gegen mich gesündigt haben; und ich werde 💪 alle ihre Ungerechtigkeiten ⚖️ vergeben 🫶, womit sie gegen mich gesündigt haben und womit sie von mir abgefallen sind. 9 Und sie soll mir zum Freudennamen, zum Ruhm und zum Schmuck sein bei allen Nationen der Erde, die all das Gute hören 🧏🏻 werden, das ich ihnen tue 💪. Und sie werden zittern und beben über all das Gute und über all den Frieden 🕊️, den ich ihr angedeihen lasse.

10 So spricht 🗨️ der HERR: An diesem Ort, von dem ihr sagt: „Er ist verödet, ohne Menschen 🧑🏻‍🦱 und ohne Vieh 🐑“, in den Städten Judas und auf den Straßen 🛣️ Jerusalems, die verwüstet sind, ohne Menschen 🧑🏻‍🦱 und ohne Bewohner und ohne Vieh 🛣️, wird wieder gehört werden 11 die Stimme der Wonne und die Stimme der Freude, die Stimme des Bräutigams und die Stimme der Braut, die Stimme derer, die sagen: Lobt 🙏 den HERRN der Heerscharen, denn der HERR ist gut, denn seine Güte währt ewig! - die Stimme derer, die Lob in das Haus 🏠 des HERRN bringen. Denn ich werde die Gefangenschaft des Landes wenden ↩️ wie im Anfang, spricht🗨️  der HERR.

12 So spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen: An diesem Ort, der verödet ist, ohne Menschen 🧑🏻‍🦱 und ohne Vieh 🐏, und in allen seinen Städten wird wieder eine Wohnung sein für die Hirten, die Herden 🐏 lagern lassen. 13 In den Städten des Gebirges, in den Städten der Niederung und in den Städten des Südens und im Land Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem und in den Städten Judas werden wieder die Herden unter den Händen des Zählers vorüberziehen, spricht 🗨️ der HERR.

14 Siehe, Tage 🕒 kommen, spricht 🗨️ der HERR, da ich das gute Wort 🗨️ erfüllen werde, das ich über das Haus 🏠 Israel und über das Haus 🏠 Juda geredet habe. 15 In jenen Tagen 🕒 und zu jener Zeit werde ich David einen Spross der Gerechtigkeit hervorsprossen lassen, und er wird Recht ⚖️ und Gerechtigkeit ⚖️ üben im Land. 16 In jenen Tagen 🕒 wird Juda gerettet 🛟​ werden und Jerusalem in Sicherheit wohnen; und dies wird der Name sein, womit man es benennen wird: „Der HERR, unsere Gerechtigkeit ⚖️.“ 17 Denn so spricht 🗨️ der HERR: Nie soll es David an einem Mann 🧍‍♂️ fehlen, der auf dem Thron des Hauses 🏠 Israel sitzt. 18 Und den Priestern, den Leviten, soll es nie an einem Mann 🧍‍♂️ vor mir fehlen, der Brandopfer 🙏 opfert und Speisopfer 🙏 anzündet 🔥 und Schlachtopfer 🙏 zurichtet alle Tage 🕒.

19 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an Jeremia, indem er sprach 🗨️: 20 So spricht 🗨️ der HERR: Wenn ihr meinen Bund 🗨️ bezüglich des Tages ☀️​ und meinen Bund 🗨️ bezüglich der Nacht 🌃 brechen könnt, so dass Tag ☀️​ und Nacht 🌃 nicht mehr seien zu ihrer Zeit, 21 so wird auch mein Bund 🗨️ mit meinem Knecht David gebrochen werden, dass er keinen Sohn habe, der auf seinem Thron König 🫅 sei, und auch mit den Leviten, den Priestern, meinen Dienern. 22 Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann, so werde ich die Nachkommen Davids, meines Knechtes, und die Leviten mehren, die mir dienen.

23 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an Jeremia, indem er sprach 🗨️: 24 Hast du nicht gesehen 👀, was dieses Volk redet, indem es spricht: „Die beiden Geschlechter, die der HERR erwählt hatte, die hat er verworfen“? Und so verachten sie mein Volk, so dass es vor ihnen keine Nation mehr ist. 25 So spricht 🗨️ der HERR: Wenn nicht mein Bund 🗨️ bezüglich des Tages ☀️ und der Nacht 🌃 besteht, wenn ich nicht die Ordnungen des Himmels und der Erde festgesetzt habe, 26 so werde 💪 ich auch die Nachkommen Jakobs und Davids, meines Knechtes, verwerfen, dass ich nicht mehr von seinen Nachkommen Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich werde ihre Gefangenschaft wenden ↩️ und mich ihrer erbarmen 🫶.


 


meine Antworten

Jeremia bekam den Auftrag, einen Acker zu kaufen. Was wollte Gott seinem Volk damit verdeutlichen?

  • als Zeichen dafür, das das Wort des Herrn eintrifft (Jer 32,6-12)

Welche Garantie gibt Gott dafür, dass er den Bund, den er mit David und mit seinem Volk geschlossen hat, hält?

  • Gott sagt Jeremia wer er ist: Gott ist der Gott alles Fleisches (Jer 32,27)
  • Gott sagt Jeremia: das ihm nichts unmöglich ist (Jer 32,27)
  • Gott sagt Jeremia: so wie das große Unheil kommt, so kommt auch das Gute was er verheißen hat (Jer 32, 42)
  • Gott gibt sein Wort, das er das Geschick des Landes wenden will (Jer 32,44; 33,7.11)
  • Gott lässt sich auf einen Test ein:

Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. (Jer 33,3 )

  • Gott ist treu (Jer 33,14-16.25.26)
  • immer soll es jemanden geben der auf den Thron Davids sitzt (Jer 33,17-22)
  • immer soll es jemanden (Leviten oder Priester) geben der Brandopfer und Speiseopfer opfert (Jer 33,18-22)
  • solange es Tag und Nacht gibt soll der Bund bestehen (Jer 33,25.26)

Informationen

 

 

Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist