Tag 235

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum 1. und 2. Buch Könige nach M. Röseler 
  2. Informationen zum 2. Buch Könige - J. MacArthur
  3. Einführung in das 2. Buch Könige - R. Liebi
  4. Informationen zum 1. und 2. Buch Chronik nach M. Röseler 
  5. Informationen zum 2. Buch Chronik nach J. MacArthur 

Fragen

  • Sanherib, der König von Assyrien, zog gegen Juda herauf. Womit versuchte er, das Volk einzuschüchtern?
  • Wozu forderte Hiskia die Priester und Leviten vor der Reinigung des Tempels auf?

Bibeltext

2. Könige 18; 2. Chronik 29

2. Könige 18

Und es geschah im dritten Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, da wurde Hiskia König, der Sohn des Ahas, des Königs von Juda. Fünfundzwanzig Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte neunundzwanzig Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abi, die Tochter Sekarjas. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater David getan hatte. Er tat die Höhen weg und zerschlug die Bildsäulen und rottete die Aschera aus und zertrümmerte die Schlange aus Kupfer, die Mose gemacht hatte; denn bis zu jenen Tagen hatten die Kinder Israel ihr geräuchert, und man nannte sie Nechustan. Er vertraute auf den HERRN, den Gott Israels; und nach ihm ist seinesgleichen nicht gewesen unter allen Königen von Juda noch unter denen, die vor ihm waren. Und er hing dem HERRN an, er wich nicht von ihm ab; und er hielt seine Gebote, die der HERR Mose geboten hatte. Und der HERR war mit ihm; überall, wohin er zog, gelang es ihm. Und er empörte sich gegen den König von Assyrien und diente ihm nicht. Er schlug die Philister bis Gaza und <verheerte> dessen Gebiet, vom Turm der Wächter an bis zur festen Stadt.

Und es geschah im vierten Jahr des Königs Hiskia, das war das siebte Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, da zog Salmaneser, der König von Assyrien, gegen Samaria herauf und belagerte es. Und er nahm es ein am Ende von drei Jahren; im sechsten Jahr Hiskias, das war das neunte Jahr Hoseas, des Königs von Israel, wurde Samaria eingenommen. Und der König von Assyrien führte Israel nach Assyrien weg; und er leitete sie nach Halach und an den Habor, den Strom Gosans, und in die Städte Mediens: weil sie auf die Stimme des HERRN, ihres Gottes, nicht gehört und seinen Bund übertreten hatten – alles, was Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat; und sie hatten nicht <darauf> gehört und <es> nicht getan.

Und im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia zog Sanherib, der König von Assyrien, herauf gegen alle festen Städte Judas und nahm sie ein. Da sandte Hiskia, der König von Juda, zum König von Assyrien nach Lachis und ließ <ihm> sagen: Ich habe gefehlt, kehre um von mir; was du mir auferlegen wirst, will ich tragen. Und der König von Assyrien legte Hiskia, dem König von Juda, 300 Talente Silber und 30 Talente Gold auf. Und Hiskia gab alles Silber, das sich im Haus des HERRN und in den Schätzen des Königshauses vorfand. Zu jener Zeit brach Hiskia von den Türflügeln des Tempels des HERRN und den Pfosten, die Hiskia, der König von Juda, überzogen hatte, das Gold ab und gab es dem König von Assyrien. Aber der König von Assyrien sandte von Lachis aus den Tartan und den Rabsaris und den Rabsake mit einem großen Heer gegen den König Hiskia nach Jerusalem. Und sie zogen herauf und kamen nach Jerusalem: Sie zogen herauf und kamen und hielten an der Wasserleitung des oberen Teiches, der an der Straße des Walkerfeldes <liegt>. Und sie riefen nach dem König. Da gingen zu ihnen hinaus Eljakim, der Sohn [[1]], der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber.

Und der Rabsake sprach zu ihnen: Sagt doch zu Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Was ist das für ein Vertrauen, womit du vertraust? Du sagst – <doch> nur ein Wort der Lippen ist es –: Da ist Rat und Macht zum Kampf. Nun, auf wen vertraust du, dass du dich gegen mich empört hast? Nun, siehe, du vertraust auf jenen geknickten Rohrstab, auf Ägypten, der, wenn jemand sich auf ihn stützt, ihm in die Hand fährt und sie durchbohrt. So ist der Pharao, der König von Ägypten, für alle, die auf ihn vertrauen. Und wenn ihr zu mir sprecht: Auf den HERRN, unseren Gott, vertrauen wir! – ist er es nicht, dessen Höhen und dessen Altäre Hiskia weggetan hat, als er zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Vor diesem Altar sollt ihr anbeten in Jerusalem? Und nun, lass dich doch ein mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: Ich will dir 2.000 Pferde geben, wenn du dir Reiter darauf setzen kannst. Und wie willst du einen einzigen Befehlshaber von den geringsten Knechten meines Herrn zurücktreiben? Aber du vertraust auf Ägypten wegen der Wagen und Reiter. Nun, bin ich etwa ohne den HERRN gegen diesen Ort heraufgezogen, um ihn zu verheeren? Der HERR hat zu mir gesagt: Zieh hinauf gegen dieses Land und verheere es!

Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, und Schebna und Joach sprachen zum Rabsake: Rede doch aramäisch zu deinen Knechten, denn wir verstehen es; und rede nicht jüdisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der Mauer ist. Und der Rabsake sprach zu ihnen: Hat mein Herr mich zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden? Nicht zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu essen und ihren Harn zu trinken?

Und der Rabsake trat hin und rief mit lauter Stimme <auf> Jüdisch und redete und sprach: Hört das Wort des großen Königs, des Königs von Assyrien! So spricht der König: Dass Hiskia euch nicht täusche; denn er wird euch nicht von seiner Hand erretten können. Und dass Hiskia euch nicht auf den HERRN vertröste, indem er spricht: Der HERR wird uns gewiss erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden! Hört nicht auf Hiskia! Denn so spricht der König von Assyrien: Macht Frieden mit mir und kommt zu mir heraus, so sollt ihr jeder von seinem Weinstock und jeder von seinem Feigenbaum essen und jeder das Wasser seiner Zisterne trinken, bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von Korn und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von Olivenbäumen und Honig, dass ihr lebt und nicht sterbt. Aber hört nicht auf Hiskia! Denn er verführt euch, indem er spricht: Der HERR wird uns erretten! Haben die Götter der Nationen ein jeder sein Land aus der Hand des Königs von Assyrien errettet? Wo sind die Götter von Hamat und Arpad? Wo die Götter von Sepharwaim, von Hena und Iwa? Haben sie <etwa> Samaria aus meiner Hand errettet? Welche sind es unter allen Göttern der Länder, die ihr Land aus meiner Hand errettet haben, dass der HERR Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte? Und das Volk schwieg still und antwortete ihm kein Wort; denn es war das Gebot des Königs, der gesagt hatte: Ihr sollt ihm nicht antworten!

Und Eljakim, der Sohn Hilkijas, der über das Haus war, und Schebna, der Schreiber, und Joach, der Sohn Asaphs, der Geschichtsschreiber, kamen mit zerrissenen Kleidern zu Hiskia und berichteten ihm die Worte des Rabsake.


2. Chronik 29

Jehiskia wurde König, als er fünfundzwanzig Jahre alt war, und er regierte neunundzwanzig Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abija, die Tochter Sekarjas. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater David getan hatte.

Im ersten Jahr seiner Regierung, im ersten Monat, öffnete er die Türen des Hauses des HERRN und besserte sie aus. Und er ließ die Priester und die Leviten kommen und versammelte sie auf dem Platz im Osten, und er sprach zu ihnen: Hört mich, ihr Leviten! Heiligt euch nun, und heiligt das Haus des HERRN, des Gottes eurer Väter, und bringt die Unreinheit aus dem Heiligtum hinaus! Denn unsere Väter haben treulos gehandelt und getan, was böse ist in den Augen des HERRN, unseres Gottes, und haben ihn verlassen; und sie haben ihr Angesicht von der Wohnung des HERRN abgewandt und ihr den Rücken zugekehrt; auch haben sie die Türen der Halle verschlossen und die Lampen ausgelöscht und dem Gott Israels kein Räucherwerk geräuchert und kein Brandopfer im Heiligtum dargebracht. Und der Zorn des HERRN ist über Juda und Jerusalem gekommen, und er hat sie der Misshandlung, der Verwüstung und der Verachtung hingegeben, wie ihr mit euren Augen seht. Und siehe, deswegen sind unsere Väter durchs Schwert gefallen, und unsere Söhne und unsere Töchter und unsere Frauen sind in Gefangenschaft. Nun ist es in meinem Herzen, einen Bund zu schließen mit dem HERRN, dem Gott Israels, damit die Glut seines Zorns sich von uns abwende. Meine Söhne, seid nun nicht lässig; denn euch hat der HERR erwählt, damit ihr vor ihm steht, um ihm zu dienen und um seine Diener und Räucherer zu sein.

Da machten sich die Leviten auf: Machat, der Sohn Amasais, und Joel, der Sohn Asarjas, von den Söhnen der Kehatiter; und von den Söhnen Meraris: Kis, der Sohn Abdis, und Asarja, der Sohn Jehallelels; und von den Gersonitern: Joach, der Sohn Simmas, und Eden, der Sohn Joachs; und von den Söhnen Elizaphans: Schimri und Jeghiel; und von den Söhnen Asaphs: Sekarja und Mattanja; und von den Söhnen Hemans: Jechiel und Simei; und von den Söhnen Jeduthuns: Schemaja und Ussiel. Und sie versammelten ihre Brüder und heiligten sich; und sie kamen nach dem Gebot des Königs, den Worten des HERRN gemäß, um das Haus des HERRN zu reinigen. Und die Priester gingen in das Innere des Hauses des HERRN, um es zu reinigen; und sie brachten alle Unreinheit, die sie im Tempel des HERRN fanden, in den Hof des Hauses des HERRN hinaus; und die Leviten nahmen sie auf, um sie an den Bach Kidron hinauszubringen. Und am Ersten des ersten Monats begannen sie mit der Heiligung; und am achten Tag des Monats kamen sie in die Halle des HERRN und heiligten das Haus des HERRN acht Tage lang; und am sechzehnten Tag des ersten Monats waren sie fertig.

Und sie gingen zum König Hiskia hinein und sprachen: Wir haben das ganze Haus des HERRN gereinigt und den Brandopferaltar und alle seine Geräte und den Tisch der Schichtbrote und alle seine Geräte. Und alle Geräte, die der König Ahas während seiner Regierung in seiner Treulosigkeit entweiht hat, haben wir hergerichtet und geheiligt; und siehe, sie sind vor dem Altar des HERRN.

Und der König Jehiskia machte sich früh auf und versammelte die Obersten der Stadt, und er ging in das Haus des HERRN hinauf. Und sie brachten sieben Stiere und sieben Widder und sieben Schafe und sieben Ziegenböcke zum Sündopfer für das Königreich und für das Heiligtum und für Juda. Und er befahl den Söhnen Aarons, den Priestern, sie auf dem Altar des HERRN zu opfern. Und sie schlachteten die Rinder, und die Priester nahmen das Blut auf und sprengten es an den Altar; und sie schlachteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar; und sie schlachteten die Schafe und sprengten das Blut an den Altar. Und sie brachten die Böcke des Sündopfers herzu vor den König und die Versammlung, und sie legten ihre Hände auf sie. Und die Priester schlachteten sie und taten ihr Blut zur Entsündigung an den Altar, um für ganz Israel Sühnung zu tun; denn für ganz Israel hatte der König das Brandopfer und das Sündopfer befohlen. Und er stellte die Leviten im Haus des HERRN auf, mit Zimbeln, mit Harfen und mit Lauten, nach dem Gebot Davids und Gads, des Sehers des Königs, und Nathans, des Propheten; denn das Gebot war durch den HERRN, durch seine Propheten. Und die Leviten standen da mit den Instrumenten Davids, und die Priester mit den Trompeten. Und Hiskia befahl, das Brandopfer auf dem Altar zu opfern. Und zur Zeit, als das Brandopfer anfing, begann der Gesang des HERRN und die Trompeten, und zwar unter Begleitung der Instrumente Davids, des Königs von Israel. Und die ganze Versammlung betete an, und der Gesang erscholl, und die Trompeten schmetterten; alles das <dauerte> bis zur Vollendung des Brandopfers. Und als man das Opfern des Brandopfers vollendet hatte, knieten der König und alle, die sich bei ihm befanden, nieder und beteten an. Und der König Jehiskia und die Obersten sagten zu den Leviten, dass sie dem HERRN lobsingen sollten mit den Worten Davids und Asaphs, des Sehers. Und sie lobsangen mit Freude und verneigten sich und beteten an.

Und Jehiskia hob an und sprach: Nun habt ihr euch dem HERRN geweiht; tretet herzu und bringt Schlachtopfer und Dankopfer zum Haus des HERRN. Und die Versammlung brachte Schlachtopfer und Dankopfer, und jeder, der willigen Herzens war, <brachte> Brandopfer. Und die Zahl der Brandopfer, die die Versammlung brachte, war: 70 Rinder, 100 Widder, 200 Schafe; alle diese zum Brandopfer für den HERRN. Und die geheiligten <Gaben> waren: 600 Rinder und 3.000 <Stück> Kleinvieh. Nur gab es zu wenig Priester, so dass sie nicht allen Brandopfern die Haut abziehen konnten; und so unterstützten sie ihre Brüder, die Leviten, bis das Werk vollendet war und bis die Priester sich geheiligt hatten; denn die Leviten waren redlichen Herzens, sich zu heiligen, mehr als die Priester. Aber es gab auch Brandopfer in Menge, mit den Fettstücken der Friedensopfer und mit den Trankopfern für die Brandopfer.
Und so wurde der Dienst des Hauses des HERRN eingerichtet.
Und Jehiskia und das ganze Volk freuten sich über das, was Gott dem Volk bereitet hatte; denn die Sache war plötzlich geschehen. 



meine Antworten

Sanherib, der König von Assyrien, zog gegen Juda herauf. Womit versuchte er, das Volk einzuschüchtern?

  • gewaltigen Heer (2. Kö 18,17)
  • Spott gegen den Glauben Hiskias (2. Kö 18,19)
  • Misstrauen gegen den Glauben Hiskias sähen (2. Kö 18,20-22)

Wozu forderte Hiskia die Priester und Leviten vor der Reinigung des Tempels auf?

  • sie sollen das Haus des Herrn reinigen (2. Chr 29,5)
  • sie sollen den Unrat rausschafen (2. Chr 29,5)
  • sie solen nicht lässig sein (2. Chr 29,11)
  • sie sollen die Diener des Herrn sein (2. Chr 29,11)

Informationen


weiterführende Dokumente

 das geteilte Land

Tag 234

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Hosea - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hosea - J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Hosea - R. Liebi

Fragen

  • Die Israeliten haben die Liebe Gottes zu ihnen oft nicht erkannt. Was tat Gott aus Liebe für sie?
  • Wozu fordert der Herr Israel angesichts der Tatsache, dass sie von ihm abgefallen sind auf?

Bibeltext

Hosea 10-14

Hosea 10

Israel ist ein wuchernder Weinstock, der seine Frucht ansetzte; nach der Menge seiner Frucht hat er die Altäre vermehrt, nach der Güte seines Landes haben sie die Bildsäulen verschönert. Heuchlerisch war ihr Herz, nun werden sie es büßen: Er wird ihre Altäre zertrümmern, ihre Bildsäulen zerstören. Ja, nun werden sie sagen: Wir haben keinen König; denn wir haben den HERRN nicht gefürchtet, und der König, was wird er für uns tun?

Sie haben <eitle> Worte geredet, falsch geschworen, Bündnisse geschlossen: So wird das Gericht sprossen wie Giftkraut in den Furchen des Feldes. Die Bewohner von Samaria werden um das Kalb von Beth-Awen bangen. Ja, sein Volk wird darüber trauern, und seine Götzenpriester werden seinetwegen beben, wegen seiner Herrlichkeit, weil sie von ihm fortgezogen ist; auch dies wird als Geschenk für den König Jareb nach Assyrien gebracht werden. Scham wird Ephraim ergreifen, und Israel wird zuschanden werden wegen seines Ratschlags.

Dahin ist Samaria <und> sein König, wie ein Splitter auf der Fläche des Wassers. Und die Höhen von Awen, die Sünde Israels, werden vertilgt werden; Dornen und Disteln werden über ihre Altäre wachsen. Und sie werden zu den Bergen sagen: Bedeckt uns!, und zu den Hügeln: Fallt auf uns!

Seit den Tagen von Gibea hast du gesündigt, Israel: Dort sind sie stehen geblieben; nicht erreichte sie in Gibea der Kampf gegen die Kinder des Frevels. Nach meiner Lust werde ich sie züchtigen, und Völker werden gegen sie versammelt werden, wenn ich sie an ihre beiden Sünden binden werde. Und Ephraim ist eine <ans Joch> gewöhnte junge Kuh, die zu dreschen liebt; und ich bin über die Schönheit ihres Halses hergefahren: Ich werde Ephraim einspannen, Juda soll pflügen, Jakob soll eggen. Sät euch zur Gerechtigkeit, erntet der Güte entsprechend: Pflügt euch einen Neubruch, denn es ist Zeit, den HERRN zu suchen, bis er kommt und euch Gerechtigkeit regnen lässt. Ihr habt Gottlosigkeit gepflügt, Unrecht geerntet, die Frucht der Lüge gegessen; denn du hast auf deinen Weg vertraut, auf die Menge deiner Helden.
Hos 10,14: Und es wird sich ein Getümmel erheben unter deinen Völkern, und alle deine Festungen werden zerstört werden, wie Schalman Beth-Arbel zerstörte am Tag des Krieges; die Mutter samt den Kindern wurde zerschmettert. So hat Bethel euch getan um der Bosheit eurer Bosheit willen. Mit dem Morgenrot wird Israels König ganz und gar vernichtet sein.

Hosea 11

Als Israel jung war, da liebte ich es, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Sooft sie sie riefen, gingen sie von ihrem Angesicht weg: Sie opferten den Baalim und räucherten den geschnitzten Bildern. Und ich gängelte Ephraim – er nahm sie auf seine Arme –, aber sie erkannten nicht, dass ich sie heilte. Mit Menschenbanden zog ich sie, mit Seilen der Liebe; und ich wurde ihnen wie solche, die das Joch auf ihren Kinnbacken emporheben, und sanft gegen sie, gab ich ihnen Nahrung. Es wird nicht ins Land Ägypten zurückkehren; sondern der Assyrer, der wird sein König sein, weil sie sich geweigert haben umzukehren. Und das Schwert wird in seinen Städten kreisen und seine Riegel vernichten und wird fressen um ihrer Ratschläge willen; denn mein Volk hängt am Abfall von mir, und ruft man es nach oben, keiner von ihnen erhebt sich.

Wie sollte ich dich hingeben, Ephraim, dich überliefern, Israel? Wie sollte ich dich wie Adama hingeben, wie Zeboim dich machen? Mein Herz hat sich in mir umgewendet, erregt sind alle meine Erbarmungen. Weder will ich die Glut meines Zorns ausführen noch Ephraim wieder verderben; denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte, und ich will nicht in Zornglut kommen.

Sie werden dem HERRN nachwandeln. Wie ein Löwe wird er brüllen; denn er wird brüllen, und zitternd werden die Kinder herbeieilen vom Meer. Wie Vögel werden sie zitternd herbeieilen aus Ägypten und wie Tauben aus dem Land Assyrien; und ich werde sie in ihren Häusern wohnen lassen, spricht der HERR.

Hosea 12

Mit Lüge hat Ephraim mich umringt, und das Haus Israel mit Trug; und Juda ist immer noch zügellos gegen Gott und gegen den Heiligen, der treu ist. Ephraim weidet sich an Wind und jagt dem Ostwind nach; den ganzen Tag mehrt es Lüge und Gewalttat; und sie schließen einen Bund mit Assyrien, und Öl wird nach Ägypten gebracht.
Auch mit Juda hat der HERR einen Rechtsstreit; und er wird Jakob heimsuchen nach seinen Wegen, nach seinen Handlungen ihm vergelten.

Im Mutterleib hielt er die Ferse seines Bruders, und in seiner Manneskraft kämpfte er mit Gott: Er kämpfte mit dem Engel und überwand, er weinte und flehte zu ihm; in Bethel fand er ihn, und dort redete er mit uns. Und der HERR, der Gott der Heerscharen – HERR ist sein Gedenkname. Du denn, kehre um zu deinem Gott; bewahre Güte und Recht, und hoffe beständig auf deinen Gott.

Ein Händler <ist er; > in seiner Hand ist eine Waage des Betrugs, er liebt zu übervorteilen. Und Ephraim spricht: Ich bin doch reich geworden, habe mir Vermögen erworben; in all meinem Erwerb wird man mir keine Ungerechtigkeit nachweisen, die Sünde wäre. Ich aber bin der HERR, dein Gott, vom Land Ägypten her; ich werde dich wieder in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen der Festzeit. Und ich habe zu den Propheten geredet, ja, ich habe Gesichte vermehrt und durch die Propheten in Gleichnissen geredet. Wenn Gilead Frevel ist, so werden sie nur Nichtiges werden. In Gilgal opferten sie Stiere; so werden auch ihre Altäre wie Steinhaufen sein auf den Furchen des Feldes. Und Jakob floh in das Gebiet von Aram, und Israel diente um eine Frau und hütete um eine Frau. Und der HERR führte Israel durch einen Propheten aus Ägypten herauf, und durch einen Propheten wurde es gehütet. Ephraim erzürnte ihn bitterlich, und sein Herr wird seine Blutschuld auf ihm lassen und ihm seine Schmähung vergelten.

Hosea 13

Wenn Ephraim redete, war Schrecken; es erhob sich in Israel. Aber es machte sich schuldig durch Baal und starb. Und nun fahren sie fort zu sündigen und machen sich von ihrem Silber gegossene Bilder, Götzenbilder nach ihrem Verstand, allesamt ein Werk der Künstler; von ebendiesen sagt man: Die Menschen, die opfern, küssen die Kälber! Darum werden sie sein wie die Morgenwolke und wie der Tau, der früh verschwindet, wie Spreu, die von der Tenne dahinfliegt, und wie Rauch aus dem Gitter. Ich aber bin der HERR, dein Gott, vom Land Ägypten her; und du kennst keinen Gott außer mir, und da ist kein Retter als <nur> ich. Ich habe dich ja gekannt in der Wüste, im Land der Gluten. Ihrer Weide entsprechend wurden sie satt, sie wurden satt, und ihr Herz erhob sich; darum haben sie mich vergessen. Und so wurde ich ihnen wie ein Löwe; wie ein Leopard lauere ich am Weg. Ich werde sie anfallen wie eine Bärin, die der Jungen beraubt ist, und werde den Verschluss ihres Herzens zerreißen; und ich werde sie dort verzehren wie ein Löwe; die Tiere des Feldes werden sie zerfleischen.

Es hat dich zugrunde gerichtet, Israel, dass du gegen mich, gegen deine Hilfe, bist. Wo ist nun dein König, dass er dich rette in allen deinen Städten, und wo deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir einen König und Fürsten? Ich gab dir einen König in meinem Zorn und nahm ihn weg in meinem Grimm.

Die Ungerechtigkeit Ephraims ist zusammengebunden, aufbewahrt seine Sünde. Wehen einer Gebärenden werden ihn ankommen. Er ist ein unweiser Sohn; denn wenn es Zeit ist, tritt er nicht ein in den Durchbruch der Kinder.

Von der Gewalt des Scheols werde ich sie erlösen, vom Tod sie befreien! Wo sind, o Tod, deine Seuchen? Wo ist, o Scheol, dein Verderben? Reue ist vor meinen Augen verborgen.

Denn er wird Frucht tragen unter den Brüdern.
Ein Ostwind wird kommen, ein Wind des HERRN, von der Wüste heraufsteigend, und sein Brunnen wird vertrocknen und sein Quell versiegen; er wird die Schatzkammer aller kostbaren Geräte plündern.

Hosea 14

Samaria wird büßen, denn es ist widerspenstig gewesen gegen seinen Gott; sie werden durchs Schwert fallen, ihre Kinder werden zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.

Kehre um, Israel, bis zu dem HERRN, deinem Gott, denn du bist gefallen durch deine Ungerechtigkeit. Nehmt Worte mit euch und kehrt um zu dem HERRN; sprecht zu ihm: Vergib alle Ungerechtigkeit und nimm an, was gut ist, dass wir <die Frucht> unserer Lippen als Schlachtopfer darbringen. Assyrien wird uns nicht retten; auf Pferden wollen wir nicht reiten und zum Machwerk unserer Hände nicht mehr sagen: Unser Gott! Denn die Waise findet Erbarmen bei dir.

Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, will sie willig lieben; denn mein Zorn hat sich von ihm abgewandt. Ich werde für Israel sein wie der Tau: Blühen soll es wie die Lilie und Wurzel schlagen wie der Libanon. Seine Schösslinge sollen sich ausbreiten, und seine Pracht soll sein wie der Olivenbaum und sein Geruch wie der Libanon. Die unter seinem Schatten Wohnenden sollen wieder Getreide hervorbringen und blühen wie ein Weinstock, dessen Ruf wie der Wein des Libanon ist. Ephraim <wird sagen>: Was habe ich fortan mit den Götzen zu schaffen? – Ich habe ihn erhört und auf ihn geblickt. – Ich bin wie eine grünende Zypresse. – Aus mir wird deine Frucht gefunden.

Wer weise ist, der wird dies verstehen; wer verständig ist, der wird es erkennen. Denn die Wege des HERRN sind gerade, und die Gerechten werden darauf wandeln; die Abtrünnigen aber werden darauf fallen.



meine Antworten

Die Israeliten haben die Liebe Gottes zu ihnen oft nicht erkannt. Was tat Gott aus Liebe für sie?

  • Gott rief Israel (Hos 11,1.2)
  • Gott lies Israel laufen (Hos 11,3)
  • Gott heilte Israel (Hos 11,3)
  • Gott zog Israel mit Seilen der Liebe (Hos 11,4)
  • Gott gab Israel zu essen (Hos 11,4)

Wozu fordert der Herr Israel angesichts der Tatsache, dass sie von ihm abgefallen sind auf?

  • Hos 14,2.3 Kehr um, Israel, bis zum HERRN, deinem Gott! Denn du bist gestürzt durch deine Schuld. Nehmt Worte mit euch und kehrt zum HERRN um! Sagt zu ihm: Vergib alle Schuld und nimm an, was gut ist! Wir wollen die Frucht unserer Lippen <als Opfer> darbringen.

Informationen

weiterführende Dokumente

 das geteilte Land

Tag 233

Informationen zum Buch 

  1. Informationen zum Prophete Hosea - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hosea - J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Hosea - R. Liebi

Fragen

  • Woran wird in Kapitel 6 deutlich, dass der Gesinnungswandel des Volkes in Juda nicht besonders tief greifend war?
  • Welche Strafe kündigt Gott Israel aufgrund ihrer Untreue ihm gegenüber an?

Bibeltext

Hosea 5-9

Hosea 5

Hört dies, ihr Priester, und hört zu, Haus Israel! Und ihr, Haus des Königs, nehmt es zu Ohren! Denn euch gilt das Gericht; denn ihr seid eine Schlinge in Mizpa geworden und ein ausgebreitetes Netz auf dem Tabor; und das Verderben haben die Abtrünnigen weit getrieben. Ich aber werde sie alle züchtigen. Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist nicht vor mir verborgen; denn nun hast du Hurerei getrieben, Ephraim, Israel hat sich verunreinigt. Ihre Handlungen gestatten ihnen nicht, zu ihrem Gott umzukehren; denn der Geist der Hurerei ist in ihrem Innern, und den HERRN kennen sie nicht. Und der Stolz Israels zeugt ihm ins Angesicht, und Israel und Ephraim werden fallen durch ihre Ungerechtigkeit; auch Juda fällt mit ihnen. Mit ihrem Kleinvieh und mit ihren Rindern werden sie hingehen, um den HERRN zu suchen, und werden ihn nicht finden: Er hat sich ihnen entzogen. Sie haben treulos gegen den HERRN gehandelt, denn sie haben fremde Kinder gezeugt; nun wird sie der Neumond verzehren mit ihren Erbteilen.

Stoßt in die Posaune in Gibea, in die Trompete in Rama; ruft laut in Beth-Awen: <Der Feind ist> hinter dir her, Benjamin! Ephraim wird zur Wüste werden am Tag der Strafe; über die Stämme Israels habe ich Gewisses verkündigt. Die Fürsten von Juda sind wie diejenigen geworden, die die Grenze verrücken; über sie werde ich meinen Grimm wie Wasser ausgießen. Ephraim ist bedrückt, zerschlagen vom Gericht; denn willig wandelte es nach Menschengeboten. Und ich werde für Ephraim wie die Motte sein und für das Haus Juda wie der Wurmfraß.

Und Ephraim sah seine Krankheit und Juda sein Geschwür; und Ephraim ging nach Assyrien und sandte zum König Jareb; der aber vermag euch nicht zu heilen und wird euer Geschwür nicht vertreiben. Denn ich werde für Ephraim wie ein Löwe sein und für das Haus Juda wie ein junger Löwe. Ich, ich werde zerreißen und davongehen; ich werde wegtragen, und niemand wird erretten. Ich werde davongehen, an meinen Ort zurückkehren, bis sie sich schuldig bekennen und mein Angesicht suchen. In ihrer Bedrängnis werden sie mich eifrig suchen.

Hosea 6

„Kommt und lasst uns zu dem HERRN umkehren; denn er hat zerrissen und wird uns heilen, er hat geschlagen und wird uns verbinden. Er wird uns nach zwei Tagen wieder beleben, am dritten Tag uns aufrichten; und so werden wir vor seinem Angesicht leben. So lasst uns den HERRN erkennen, <ja>, lasst uns nach seiner Erkenntnis trachten! Sein Hervortreten ist sicher wie die Morgendämmerung; und er wird für uns kommen wie der Regen, wie der Spätregen die Erde benetzt.“

Was soll ich dir tun, Ephraim, was soll ich dir tun, Juda, da eure Frömmigkeit wie die Morgenwolke ist und wie der Tau, der früh verschwindet? Darum habe ich sie behauen durch die Propheten, habe sie getötet durch die Worte meines Mundes; und deine Gerichte <sind wie das> Licht, <das> hervorgeht. Denn an Frömmigkeit habe ich Gefallen und nicht am Schlachtopfer, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern. Sie aber haben den Bund übertreten wie Adam, haben dort treulos gegen mich gehandelt.

Gilead ist eine Stadt von Übeltätern, voll Blutspuren. Und wie ein Straßenräuber auflauert, so die Rotte der Priester: Sie morden auf dem Weg nach Sichem, ja, sie verüben Schandtat. Im Haus Israel habe ich Schauderhaftes gesehen: Dort ist Ephraims Hurerei, Israel hat sich verunreinigt. Auch über dich, Juda, ist eine Ernte verhängt, wenn ich die Gefangenschaft meines Volkes wenden werde.

Hosea 7

Sobald ich Israel heilen will, werden die Ungerechtigkeit Ephraims und die Bosheiten Samarias offenbar; denn sie verüben Falschheit, und der Dieb dringt ein, draußen raubt die Streifschar. Und sie sprechen nicht in ihrem Herzen, dass ich all ihrer Bosheit gedenke; nun haben ihre Handlungen sie umringt, sie stehen vor meinem Angesicht. Mit ihrer Bosheit erfreuen sie den König und mit ihren Lügen die Fürsten. Sie sind allesamt Ehebrecher, wie ein Ofen, vom Bäcker geheizt, der zu schüren aufhört vom Kneten des Teiges an bis zu seiner Gärung. Am Tag unseres Königs machen sich die Fürsten krank von der Glut des Weines; er streckt seine Hand aus mit den Spöttern. Denn sie haben ihr Herz wie einen Ofen ihrer Arglist nahe gebracht; ihr Bäcker schläft die ganze Nacht; am Morgen brennt jener wie ein flammendes Feuer. Sie allesamt glühen wie ein Ofen und verzehren ihre Richter. Alle ihre Könige sind gefallen; niemand unter ihnen ruft mich an.

Ephraim vermischt sich mit den Völkern; Ephraim ist wie ein Kuchen geworden, der nicht umgewendet ist. Fremde haben seine Kraft verzehrt, und er weiß es nicht; auch ist graues Haar auf sein Haupt gesprengt, und er weiß es nicht. Und der Stolz Israels zeugt ihm ins Angesicht; und sie kehren nicht um zu dem HERRN, ihrem Gott, und bei all dem suchen sie ihn nicht. Und Ephraim ist wie eine einfältige Taube geworden, ohne Verstand; sie rufen Ägypten an, sie gehen nach Assyrien. Sobald sie hingehen, werde ich mein Netz über sie ausbreiten, wie die Vögel des Himmels werde ich sie herabziehen. Ich werde sie züchtigen gemäß dem, was ihrer Gemeinde verkündigt worden ist.

Wehe ihnen; denn sie sind von mir geflohen! Zerstörung über sie; denn sie sind von mir abgefallen! Und ich möchte sie erlösen, sie aber reden Lügen über mich. Und sie schreien nicht zu mir in ihrem Herzen, sondern sie heulen auf ihren Lagern; um Korn und Most scharen sie sich; sie weichen ab <und wenden sich> gegen mich. Und ich hatte ihre Arme unterwiesen <und> gestärkt, aber sie ersinnen Böses gegen mich. Sie wenden sich um, <doch> nicht nach oben: Sie sind wie ein trügerischer Bogen geworden. Ihre Fürsten werden durchs Schwert fallen wegen der Wut ihrer Zunge: Das wird ihre Verspottung sein im Land Ägypten.

Hosea 8

Die Posaune an deinen Mund! Wie ein Adler <stürzt er> auf das Haus des HERRN, weil sie meinen Bund übertreten und gegen mein Gesetz gefrevelt haben. Sie werden zu mir schreien: Mein Gott, wir kennen dich, wir, Israel! – Israel hat das Gute verworfen: Der Feind verfolge es! Sie haben Könige gemacht, aber nicht von mir aus; sie haben Fürsten eingesetzt, und ich wusste es nicht. Von ihrem Silber und von ihrem Gold haben sie sich Götzenbilder gemacht, damit es vernichtet werde. Er hat dein Kalb verworfen, Samaria; mein Zorn ist gegen sie entbrannt. Bis wann sind sie zur Reinheit unfähig? Denn auch dies ist von Israel; ein Künstler hat es gemacht, und es ist kein Gott, denn das Kalb Samarias wird zu Stücken werden. Denn Wind säen sie, und Sturm ernten sie; Halme hat es nicht, das Ausgesprosste bringt kein Mehl; wenn es auch <Mehl> brächte, so würden Fremde es verschlingen.

Israel ist verschlungen; nun sind sie unter den Nationen wie ein Gefäß geworden, an dem man kein Gefallen hat. Denn sie sind nach Assyrien hinaufgezogen. Der Wildesel bleibt für sich allein, <aber> Ephraim hat Liebhaber angeworben. Ob sie auch unter den Nationen anwerben: nun will ich sie sammeln; und sie werden anfangen, sich zu vermindern wegen der Last des Königs der Fürsten.

Denn Ephraim hat die Altäre zur Versündigung vermehrt, <und> die Altäre sind ihm zur Versündigung geworden. Ich schreibe ihm zehntausend <Satzungen> meines Gesetzes vor – wie Fremdes werden sie erachtet. Als Schlachtopfer meiner Opfergaben opfern sie Fleisch und essen es; der HERR hat kein Wohlgefallen daran. Nun wird er sich an ihre Ungerechtigkeit erinnern und ihre Sünden heimsuchen: Sie werden nach Ägypten zurückkehren. Und Israel hat den vergessen, der es gemacht hat, und hat Paläste gebaut, und Juda hat die festen Städte vermehrt; aber ich werde ein Feuer in seine Städte senden, das seine Schlösser verzehren wird.

Hosea 9

Freue dich nicht, Israel, bis zum Frohlocken, wie die Völker, denn du hast von deinem Gott weg gehurt, hast Hurenlohn geliebt auf allen Korntennen. Tenne und Kelter werden sie nicht ernähren, und der Most wird sie täuschen. Sie werden nicht im Land des HERRN bleiben, sondern Ephraim wird nach Ägypten zurückkehren, und sie werden Unreines essen in Assyrien. Sie werden dem HERRN keinen Wein spenden, und ihre Schlachtopfer werden ihm nicht angenehm sein: Wie Trauerspeise wird es ihnen sein. Alle, die davon essen, werden sich verunreinigen; denn für ihren Hunger wird ihre Speise sein, in das Haus des HERRN wird sie nicht kommen.

Was werdet ihr tun am Tag der Festzeit und am Tag des Festes des HERRN? Denn siehe, sie sind weggezogen wegen der Zerstörung; Ägypten wird sie sammeln, Moph sie begraben; ihre Kostbarkeiten an Silber werden die Nesseln in Besitz nehmen, Dornen werden in ihren Zelten sein.

Gekommen sind die Tage der Heimsuchung, gekommen die Tage der Vergeltung; Israel wird es erfahren. Der Prophet wird närrisch, der Mann des Geistes wahnsinnig, wegen der Größe deiner Ungerechtigkeit und der großen Feindseligkeit. Ephraim schaut aus neben meinem Gott; der Prophet – eines Vogelfängers Schlinge ist auf allen seinen Wegen, Feindseligkeit ist im Haus seines Gottes. Tief haben sie sich verdorben wie in den Tagen von Gibea. Er wird sich an ihre Ungerechtigkeit erinnern, er wird ihre Sünden heimsuchen.

Ich fand Israel wie Trauben in der Wüste; wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, in seinem ersten Trieb, ersah ich eure Väter. Sie aber gingen nach Baal-Peor und weihten sich der Schande, und sie wurden Gräuel wie ihr Liebhaber. Ephraim – wie ein Vogel wird ihre Herrlichkeit wegfliegen. Kein Gebären und keine Schwangerschaft und keine Empfängnis: Ja, wenn sie auch ihre Söhne großziehen, so werde ich sie ihnen doch rauben, <so dass> kein Mensch <mehr bleibt>; denn wehe ihnen, wenn ich von ihnen weichen werde! Ephraim, wie ich hinschaute, war ein Tyrus, auf der Weide gepflanzt; aber Ephraim muss seine Söhne zum Würger hinausbringen. Gib ihnen, HERR! Was wirst du <ihnen> geben? Gib ihnen einen unfruchtbaren Mutterleib und trockene Brüste!

All ihre Bosheit ist in Gilgal, denn dort habe ich sie gehasst. Wegen der Bosheit ihrer Handlungen werde ich sie aus meinem Haus vertreiben; ich werde sie nicht mehr lieben; alle ihre Fürsten sind Abtrünnige. Ephraim ist geschlagen: Ihre Wurzel ist verdorrt, sie werden keine Frucht bringen; selbst wenn sie gebären, werde ich die Lieblinge ihres Leibes töten. Mein Gott verwirft sie, weil sie nicht auf ihn gehört haben; und sie sollen Flüchtlinge sein unter den Nationen.



meine Antworten

Woran wird in Kapitel 6 deutlich, dass der Gesinnungswandel des Volkes in Juda nicht besonders tief greifend war?

  • Eigennutz (Hos 6,1-3)

Welche Strafe kündigt Gott Israel aufgrund ihrer Untreue ihm gegenüber an?

  • Ephraim (Israel) wird nicht im Land wohnen bleiben (Hos 9,3) sondern nach Assyrien vewrschlept werden (Hos 9,3)

Informationen


weiterführende Dokumente

 das geteilte Land

Tag 232

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Hosea - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hosea - J. MacArthur
  3. Einführung in den Propheten Hosea - R. Liebi

Fragen

  • Die Untreue Israels wird mit einer Hure verglichen. Durch die Züchtigungen Gottes geschieht aber eine Sinnesänderung im Volk. Welches Ergebnis bringt sie?
  • Der Herr muss sein Volk schelten. Was vermisst er unter ihnen?

Bibeltext

Hosea 1-4

Hosea 1

Das Wort des HERRN, das an Hosea, den Sohn Beeris, erging in den Tagen Ussijas, Jothams, Ahas’, Jehiskias, der Könige von Juda, und in den Tagen Jerobeams, des Sohnes Joas’, des Königs von Israel.

Als der HERR anfing, mit Hosea zu reden, da sprach der HERR zu Hosea: Geh hin, nimm dir ein Hurenweib und Hurenkinder; denn das Land treibt beständig Hurerei von dem HERRN weg.

Und er ging hin und nahm Gomer, die Tochter Diblaims; und sie wurde schwanger und gebar ihm einen Sohn. Und der HERR sprach zu ihm: Gib ihm den Namen Jisreel; denn noch eine kurze <Zeit>, so werde ich die Blutschuld von Jisreel am Haus Jehus heimsuchen und dem Königtum des Hauses Israel ein Ende machen. Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich den Bogen Israels im Tal Jisreel zerbrechen.

Und sie wurde wieder schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Gib ihr den Namen Lo-Ruchama; denn ich werde mich fortan nicht mehr über das Haus Israel erbarmen, dass ich ihnen irgendwie vergebe. Aber über das Haus Juda werde ich mich erbarmen und sie retten durch den HERRN, ihren Gott; und nicht werde ich sie retten durch Bogen und durch Schwert und durch Krieg, durch Pferde und durch Reiter.

Und sie entwöhnte Lo-Ruchama. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und er sprach: Gib ihm den Namen Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, und ich will nicht euer sein.

Hosea 2

Doch die Zahl der Kinder Israel wird sein wie der Sand des Meeres, der nicht gemessen und nicht gezählt werden kann; und es wird geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk!“, wird zu ihnen gesagt werden: „Kinder des lebendigen Gottes“. Und die Kinder Juda und die Kinder Israel werden sich miteinander versammeln und sich ein Haupt setzen und aus dem Land heraufziehen; denn groß ist der Tag von Jisreel. Sprecht zu euren Brüdern: „Mein Volk“, und zu euren Schwestern: „Begnadigte“.

Rechtet mit eurer Mutter, rechtet – denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann –, damit sie ihre Hurerei von ihrem Angesicht wegtue und ihren Ehebruch zwischen ihren Brüsten weg, damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie hinstelle wie an dem Tag, als sie geboren wurde, und ich sie der Wüste gleich mache und sie setze wie ein dürres Land und sie sterben lasse vor Durst. – Und über ihre Kinder werde ich mich nicht erbarmen, weil sie Hurenkinder sind. Denn ihre Mutter hat gehurt, ihre Gebärerin hat Schande getrieben; denn sie sprach: Ich will meinen Liebhabern nachgehen, die <mir> mein Brot und mein Wasser geben, meine Wolle und meinen Flachs, mein Öl und mein Getränk.

Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen verzäunen, und ich will ihr eine Mauer errichten, dass sie ihre Pfade nicht finden soll. Und sie wird ihren Liebhabern nachlaufen und sie nicht erreichen, und sie wird sie suchen und nicht finden; und sie wird sagen: Ich will hingehen und zu meinem ersten Mann zurückkehren, denn damals ging es mir besser als jetzt. Und sie erkannte nicht, dass ich ihr das Korn und den Most und das Öl gab und ihr Silber und Gold mehrte, das sie für den Baal verwendet haben. Darum werde ich mein Korn zurücknehmen zu seiner Zeit und meinen Most zu seiner bestimmten Zeit und werde <ihr> meine Wolle und meinen Flachs entreißen, die ihre Blöße bedecken sollten. Und nun werde ich ihre Schande aufdecken vor den Augen ihrer Liebhaber, und niemand wird sie aus meiner Hand erretten. Und ich werde all ihrer Freude, ihren Festen, ihren Neumonden und ihren Sabbaten und allen ihren Festzeiten ein Ende machen. Und ich werde ihren Weinstock und ihren Feigenbaum verwüsten, von denen sie sprach: Diese sind mein Lohn, den mir meine Liebhaber gegeben haben. Und ich werde sie zu einem Wald machen, und die Tiere des Feldes werden sie abfressen. Und ich werde an ihr die Tage der Baalim heimsuchen, an denen sie ihnen räucherte und sich mit ihren Ohrringen und ihrem Halsgeschmeide schmückte und ihren Liebhabern nachging; mich aber hat sie vergessen, spricht der HERR.

Darum siehe, ich werde sie locken und sie in die Wüste führen und zu ihrem Herzen reden; und ich werde ihr von dort aus ihre Weinberge geben und das Tal Achor zu einer Tür der Hoffnung. Und sie wird dort singen wie in den Tagen ihrer Jugend und wie an dem Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog. Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der HERR, da wirst du mich nennen: Mein Mann; und du wirst mich nicht mehr nennen: Mein Baal. Und ich werde die Namen der Baalim aus ihrem Mund wegtun, und sie werden nicht mehr mit ihrem Namen erwähnt werden.

Und ich werde an jenem Tag einen Bund für sie schließen mit den Tieren des Feldes und mit den Vögeln des Himmels und mit den kriechenden Tieren der Erde; und ich werde Bogen und Schwert und den Krieg aus dem Land zerbrechen und werde sie in Sicherheit wohnen lassen. Und ich will dich mir verloben in Ewigkeit, und ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und in Gericht und in Güte und in Barmherzigkeit, und ich will dich mir verloben in Treue; und du wirst den HERRN erkennen. Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich erhören, spricht der HERR: Ich werde den Himmel erhören, und dieser wird die Erde erhören; und die Erde wird das Korn und den Most und das Öl erhören; und sie, sie werden Jisreel erhören. Und ich will sie mir säen im Land und will mich über Lo-Ruchama erbarmen. Und ich will zu Lo-Ammi sagen: „Du bist mein Volk“; und es wird sagen: „Mein Gott“.

Hosea 3

Und der HERR sprach zu mir: Geh wieder hin, liebe eine Frau, die von ihrem Freund geliebt wird und Ehebruch treibt: Wie der HERR die Kinder Israel liebt, die sich aber zu anderen Göttern hinwenden und Traubenkuchen lieben. Und ich kaufte sie mir für fünfzehn <Sekel> Silber und einen Homer Gerste und einen Letech Gerste. Und ich sprach zu ihr: Du sollst mir viele Tage <so> bleiben, du sollst nicht huren und keinem Mann angehören; und <so werde> auch ich dir gegenüber <tun>. Denn die Kinder Israel werden viele Tage ohne König bleiben und ohne Fürsten und ohne Schlachtopfer und ohne Bildsäule und ohne Ephod und Teraphim. Danach werden die Kinder Israel umkehren und den HERRN, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich zitternd zu dem HERRN und zu seiner Güte wenden am Ende der Tage.

Hosea 4

Hört das Wort des HERRN, ihr Kinder Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn es ist keine Wahrheit und keine Güte und keine Erkenntnis Gottes im Land.
Schwören und Lügen und Morden und Stehlen und Ehebrechen; sie brechen ein, und Blutschuld reiht sich an Blutschuld. Darum trauert das Land und verschmachtet alles, was darin wohnt, sowohl die Tiere des Feldes als auch die Vögel des Himmels; und auch die Fische des Meeres werden weggerafft.

Doch niemand rechte und niemand tadle! Ist doch dein Volk wie die, die mit dem Priester rechten. Und du wirst fallen bei Tag, und auch der Prophet wird mit dir fallen bei Nacht; und ich werde deine Mutter vertilgen.

Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, dass du mir nicht mehr Priesterdienst ausübst; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen: So werde auch ich deine Kinder vergessen. Je zahlreicher sie geworden sind, desto mehr haben sie gegen mich gesündigt. Ich werde ihre Herrlichkeit in Schande verwandeln. Sie essen die Sünde meines Volkes und verlangen nach seiner Ungerechtigkeit. Und wie das Volk, so wird der Priester sein, und ich werde ihre Wege an ihnen heimsuchen und ihnen ihre Handlungen vergelten; und sie werden essen und nicht satt werden. Sie treiben Hurerei, aber sie werden sich nicht ausbreiten; denn sie haben es aufgegeben, auf den HERRN zu achten. Hurerei, Wein und Most nehmen den Verstand weg.

Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab tut es ihm kund; denn der Geist der Hurerei hat es irregeführt, und durch Hurerei verlassen sie ihren Gott. Sie opfern auf den Gipfeln der Berge und räuchern auf den Hügeln, unter Eiche und Pappel und Terebinthe, weil ihr Schatten gut ist; darum huren eure Töchter und treiben eure Schwiegertöchter Ehebruch. Ich werde es an euren Töchtern nicht heimsuchen, dass sie huren, und an euren Schwiegertöchtern, dass sie Ehebruch treiben; denn sie selbst gehen mit den Huren beiseite und opfern mit den Geweihten; und das Volk, das keinen Verstand hat, kommt zu Fall.

Wenn du hurst, Israel, so mache sich Juda nicht schuldig! Und kommt nicht nach Gilgal und zieht nicht hinauf nach Beth-Awen und schwört nicht: <So wahr> der HERR lebt! Denn Israel ist widerspenstig geworden wie eine widerspenstige Kuh; nun wird der HERR sie weiden wie ein Lamm in weitem Raum. Ephraim ist mit Götzen verbündet; lass ihn gewähren! Ihr Zechgelage ist ausgeartet; der Hurerei geben sie sich hin; leidenschaftlich lieben seine Fürsten die Schande. Der Wind hat ihn in seine Flügel geschlossen, und sie werden beschämt werden wegen ihrer Opfer.


 


meine Antworten

Die Untreue Israels wird mit einer Hure verglichen. Durch die Züchtigungen Gottes geschieht aber eine Sinnesänderung im Volk. Welches Ergebnis bringt sie?

  • Das Volk wird umkehren (Hos 2,18.25)

Der Herr muss sein Volk schelten. Was vermisst er unter ihnen?

  • Mangel an Erkenntnis (Hos 4,6)
  • Gesetzeskenntnis (Hos 4,6)

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weiterführende Dokumente

 das geteilte Land

TAG 245

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Prophete Jesaja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Jesaja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Jesaja (1-6) - R.Liebi
  4. Einführung in das Buch Jesaja (7-10) - R.Liebi
  5. Einführung in das Buch Jesaja (11-23) - R.Liebi

Fragen

  • Aus welchem Grund wird diese Erde zerbersten und zerfallen?
  • Was sollen die Bewohner der Erde durch das Gericht, das Gott über diese Erde ergehen lässt, lernen?

Bibeltext

Jesaja 24-27

Jesaja 24

1 Siehe, der HERR leert 💪 das Land aus und verödet es; und er kehrt 💪 seine Oberfläche um und zerstreut 💪 seine Bewohner. 2 Und wie dem Volk, so ergeht es dem Priester; wie dem Knecht, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Verleiher, so dem Entleiher; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. 3 Das Land wird völlig ausgeleert 💪 und geplündert 💪; denn der HERR hat dieses Wort geredet 🗨️. 4 Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Land. 5 Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze 📖 übertreten, die Satzung 📖 überschritten, gebrochen den ewigen Bund 🗨️. 6 Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und ihre Bewohner büßen; darum sind verbrannt die Bewohner der Erde, und wenig Menschen bleiben übrig. 7 Der Most 🍷 trauert, der Weinstock 🍇 schmachtet; alle, die fröhlichen Herzens ❤️ waren, seufzen; 8 die Freude der Tamburine ruht, das Getümmel der Frohlockenden hat aufgehört, die Freude der Laute ruht; 9 man trinkt keinen Wein 🍷 mehr unter Gesang, bitter schmeckt das starke Getränk 🍷 denen, die es trinken. 10 Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes Haus, so dass niemand hineingeht. 11  Klagegeschrei um den Wein 🍷ist auf den Straßen; untergegangen ist alle Freude, weggezogen die Wonne der Erde. 12 Von der Stadt ist nur eine Wüste übrig geblieben, und in Trümmer zerschlagen wurde das Tor. 13 Denn so wird es geschehen inmitten der Erde, in der Mitte der Völker: wie beim Abschlagen der Oliven 🫒, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte 🍇 zu Ende ist.

14 Jene werden ihre Stimme erheben 🙏, werden jubeln 🙏. Über die Majestät des HERRN jauchzen 🙏 sie vom Meer her: 15 „Darum gebt dem HERRN Ehre 🙏 im Osten, auf den Inseln des Meeres dem Namen des HERRN, des Gottes Israels!“ 16 Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge 🙏: „Herrlichkeit dem Gerechten!“ – Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir! Räuber rauben, und räuberisch raubend rauben sie. 17 Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde! 18 Und es geschieht, wer vor der Stimme des Grauens flieht, fällt in die Grube; und wer aus der Grube heraufsteigt, wird im Garn gefangen. Denn die Fenster in der Höhe öffnen sich, und es erbeben die Grundfesten der Erde. 19 Die Erde klafft auseinander, die Erde zerbirst, die Erde schwankt hin und her; 20 die Erde taumelt wie ein Betrunkener und schaukelt wie eine Nachthütte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung. Und sie fällt und steht nicht wieder auf.

21 Und es wird geschehen an jenem Tag 🕒, da wird der HERR heimsuchen 💪 die Heerschar der Höhe in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde. 22 Und sie werden in die Grube 🕳️ eingesperrt, wie man Gefangene einsperrt, und in den Kerker eingeschlossen; und nach vielen Tagen werden sie heimgesucht werden. 23 Und der Mond 🌙 wird mit Scham bedeckt und die Sonne ☀️​ beschämt werden; denn der HERR der Heerscharen herrscht 💪 als König 🫅 auf dem Berg 🌄 Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit.

Jesaja 25

1 HERR, du bist mein Gott; ich will dich erheben 🙏, preisen 🙏 will ich deinen Namen; denn du hast Wunder gewirkt 💪, Ratschlüsse 💭 von fern her, Treue und Wahrheit. 2 Denn du hast aus einer Stadt einen Steinhaufen gemacht 💪, die feste Stadt zu einem Trümmerhaufen, den Palast der Fremden zu etwas, was keine Stadt mehr ist:  Er wird in Ewigkeit nicht aufgebaut werden. 3 Darum wird dich ehren ein trotziges Volk, Städte gewalttätiger Nationen werden dich fürchten. 4 Denn du bist 💪 eine Festung 🧱 gewesen 💪 dem Geringen, eine Festung 🧱 dem Armen in seiner Bedrängnis, eine Zuflucht vor dem Regensturm 🌧️, ein Schatten vor der Glut; denn das Schnauben der Gewalttätigen war wie ein Regensturm 🌧️ gegen eine Mauer. 5 Wie die Glut in einem dürren Land beugtest 💪 du das Ungestüm der Fremden; wie die Glut durch den Schatten einer Wolke wurde der Siegesgesang der Gewalttätigen gedämpft.

6 Und der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg 🌄 allen Völkern ein Festmahl von Fettspeisen bereiten 💪, ein Festmahl von Hefenweinen 🍷, von markigen Fettspeisen, geläuterten Hefenweinen. 7 Und er wird auf diesem Berg 🌄 den Schleier vernichten, der alle Völker verschleiert, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist. 8 Den Tod 💀 verschlingt er für immer; und der Herr, HERR, wird die Tränen 😢 von jedem Angesicht abwischen 🫳, und die Schmach seines Volkes wird er wegnehmen 💪 von der ganzen Erde. Denn der HERR hat geredet 🗨️.

9 Und an jenem Tag 🕒 wird man sprechen: Siehe da, unser Gott, auf den wir harrten 🙏, dass er uns retten 🛟 würde; da ist der HERR, auf den wir harrten 🙏! Lasst uns frohlocken 🙏 und uns freuen in seiner Rettung 🛟! 10 Denn die Hand des HERRN wird auf diesem Berg 🌄 ruhen 🫳; und Moab wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird in einer Mistlache. 11 Und er wird seine Hände 🫳 darin ausbreiten 🫳, wie der Schwimmer sie ausbreitet, um zu schwimmen; und er wird seinen Hochmut niederzwingen 💪​ samt den Ränken seiner Hände. 12 Und deine festen, hochragenden Mauern 🧱 wird er niederwerfen, niederstürzen, zu Boden strecken bis in den Staub.

Jesaja 26

1 An jenem Tag 🕒 wird dieses Lied im Land Juda gesungen werden: Wir haben eine starke Stadt; Rettung 🛟​ setzt er zu Mauern 🧱  und zum Bollwerk 🧱 . 2 Öffnet die Tore, dass einziehe eine gerechte Nation, die Treue bewahrt! 3 Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich. 4 Vertraut 🙏 ewig auf den HERRN; denn in Jah, dem HERRN, ist ein Fels 🪨 der Ewigkeiten. 5 Denn er hat Hochwohnende niedergebeugt 💪, die hochragende Stadt; er hat sie niedergestürzt 💪, zu Boden gestürzt 💪, hat sie niedergestreckt 💪 bis in den Staub. 6 Es zertritt 💪 sie der Fuß 🦶, die Füße 🦶 der Elenden, die Tritte 🦶 der Geringen.

7 Der Pfad 🛣️ des Gerechten ist gerade; du bahnst 💪​ gerade den Weg 🛣️ des Gerechten. 8 Ja, wir haben dich, HERR, erwartet auf dem Pfad deiner Gerichte ⚖️; nach deinem Namen und nach deinem Gedächtnis ist das Verlangen der Seele. 9 Mit meiner Seele verlangte 🙏 ich nach dir in der Nacht; ja, mit meinem Geist in meinem Innern suchte ich dich früh; denn wenn deine Gerichte ⚖️ die Erde treffen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit. 10 Wird dem Gottlosen Gnade 🎁 erwiesen, so lernt er nicht Gerechtigkeit ⚖️: Im Land der Geradheit handelt er unrecht und sieht nicht die Majestät des HERRN. 11 HERR, deine Hand 🫴 war hoch erhoben, sie wollten nicht schauen. Schauen werden sie den Eifer um das Volk und beschämt werden; ja, deine Widersacher, Feuer wird sie verzehren.

12 HERR, du wirst uns Frieden geben 💪, denn du hast ja alle unsere Werke für uns vollendet 💪. 13 HERR, unser Gott, über uns haben Herren geherrscht außer dir; durch dich allein gedenken 🙏 wir deines Namens. 14 Tote leben nicht auf, Schatten stehen nicht wieder auf; darum hast du sie heimgesucht und vertilgt und hast jede Erinnerung an sie zunichtegemacht. 15 Du hast die Nation vermehrt, HERR, du hast die Nation vermehrt, du hast dich verherrlicht; du hast hinausgerückt alle Grenzen des Landes. 16 HERR, in der Bedrängnis haben sie dich gesucht 🔍🙏; als deine Züchtigung sie traf, flehten sie mit flüsterndem Gebet. 17 Wie eine Schwangere, die, dem Gebären nahe, sich windet und schreit in ihren Wehen, so sind wir gewesen, HERR, fern von deinem Angesicht. 18 Wir gingen schwanger, wir wanden uns; es war, als ob wir Wind geboren hätten: Rettung 🛟​ verschafften wir dem Land nicht, und die Bewohner des Erdkreises sind nicht gefallen. 19 Deine Toten 💀 werden aufleben, meine Leichen 💀 wieder aufstehen. Wacht auf und jubelt, die ihr im Staub liegt! Denn ein Tau des Lichts ist dein Tau; und die Erde wird die Schatten herausgeben.

20 Geh hin, mein Volk, tritt ein in deine Gemächer und schließ deine Tür hinter dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergeht! 21 Denn siehe, der HERR tritt hervor aus seiner Stätte, um die Ungerechtigkeit der Bewohner der Erde an ihnen heimzusuchen; und die Erde enthüllt ihr Blut 🩸 und bedeckt nicht länger ihre Ermordeten.

Jesaja 27

1 An jenem Tag 🕒 wird 💪 der HERR mit seinem harten und großen und starken Schwert ⚔️ heimsuchen ⚔️ den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird ⚔️ das Ungeheuer töten ⚔️, das im Meer ist.

2 An jenem Tag 🕒 wird man singen 🙏: Ein Weinberg feurigen Weines! Besingt ihn! 3 Ich, der HERR, behüte ihn, bewässere ihn alle Augenblicke; damit nichts ihn heimsucht, behüte ich ihn Nacht und Tag. 4 Grimm habe ich nicht. O hätte ich Dornen und Disteln vor mir, im Kampf würde ich auf sie losschreiten, sie allesamt verbrennen! 5 Oder man müsste meinen Schutz ergreifen, Frieden mit mir machen, Frieden machen mit mir.

6 In Zukunft wird Jakob Wurzel schlagen, Israel blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises.

7 Hat er es geschlagen, wie er dessen Schläger schlug? Oder ist es ermordet worden, wie er dessen Ermordete ermordete? 8 Mit Maßen, als du es verstießest, hast du mit ihm gerechtet; er scheuchte es weg mit seinem heftigen Hauch am Tag des Ostwindes. 9 Deshalb wird dadurch gesühnt werden die Ungerechtigkeit Jakobs. Und dies ist die ganze Frucht der Hinwegnahme seiner Sünde: dass es alle Altarsteine zerschlagenen Kalksteinen gleichmachen wird und Ascherim und Sonnensäulen sich nicht mehr erheben werden. 10 Denn die feste Stadt ist einsam, eine preisgegebene und verlassene Wohnstätte wie die Steppe. Dort weiden Kälber, und dort lagern sie und fressen ihre Zweige ab.  11 Wenn ihre Zweige dürr geworden sind, werden sie abgebrochen: Frauen kommen und zünden sie an. Denn es ist kein verständiges Volk; darum erbarmt sich seiner nicht, der es gemacht hat, und der es gebildet hat, erweist ihm keine Gnade.

12 Und es wird geschehen 💪 an jenem Tag 🕒, da wird der HERR Getreide ausschlagen 💪 von der Strömung des Euphrat bis zum Bach Ägyptens; und ihr werdet zusammengelesen werden 💪, einer nach dem anderen, ihr Kinder Israel.
13 Und es wird geschehen 💪 an jenem Tag 🕒, da wird in eine große Posaune 🎺 gestoßen werden, und die Verlorenen im Land Assyrien und die Vertriebenen im Land Ägypten werden kommen und den HERRN anbeten 🙏 auf dem heiligen Berg 🌄 in Jerusalem.



meine Antworten

Aus welchem Grund wird diese Erde zerbersten und zerfallen?

  • wegen Treuebruch zum Herrn (Jes 24,20)

Was sollen die Bewohner der Erde durch das Gericht, das Gott über diese Erde ergehen lässt, lernen?

  • das sie Gott suchen (Jes 26,16)

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
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Gelb Heiliger Geist