Tag 303

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Hesekiel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hesekiel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hesekiel - R. Liebi

Fragen

  • Weshalb erwartet Gott von einem Sohn nicht, dass er die Schuld seines Vaters trägt?
  • Zwei Könige Judas werden mit Löwen verglichen. Wie erging es dem zweiten jungen Löwen?
  • Welcher König könnte damit gemeint sein?

Bibeltext

Hesekiel 18-19

Hesekiel 18

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Was habt ihr, dass ihr diesen Spruch im Land Israel gebraucht und sprecht: Die Väter essen unreife Früchte, und die Zähne der Söhne werden stumpf? <So wahr> ich lebe, spricht der Herr, HERR, wenn ihr ferner diesen Spruch in Israel gebraucht! Siehe, alle Seelen sind mein; wie die Seele des Vaters, so auch die Seele des Sohnes: Sie sind mein; die Seele, die sündigt, die soll sterben.

Und wenn jemand gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, nicht auf den Bergen isst und seine Augen nicht erhebt zu den Götzen des Hauses Israel und die Frau seines Nächsten nicht verunreinigt und der Frau in ihrer Unreinheit nicht naht und niemand bedrückt, sein Schuldpfand zurückgibt, keinen Raub begeht, sein Brot dem Hungrigen gibt und den Nackten mit Kleidung bedeckt, weder auf Zins gibt noch Wucher nimmt, seine Hand vom Unrecht zurückhält, der Wahrheit gemäß zwischen Mann und Mann richtet, in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte hält, um nach Wahrheit zu handeln – der ist gerecht; er soll gewiss leben, spricht der Herr, HERR.

Zeugt er aber einen gewalttätigen Sohn, der Blut vergießt und irgendeines von diesen tut – er selbst aber hat dies alles nicht getan –, wenn er sogar auf den Bergen isst und die Frau seines Nächsten verunreinigt, den Elenden und den Armen bedrückt, Raub begeht, das Pfand nicht zurückgibt und seine Augen zu den Götzen erhebt, Gräuel verübt, auf Zins gibt und Wucher nimmt – sollte er leben? Er soll nicht leben! Alle diese Gräuel hat er verübt: Er soll gewiss getötet werden, sein Blut soll auf ihm sein.

Und siehe, es zeugt einer einen Sohn, und dieser sieht alle Sünden seines Vaters, die er tut; er sieht sie und tut nicht dergleichen: Er isst nicht auf den Bergen und erhebt seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel, er verunreinigt nicht die Frau seines Nächsten, und er bedrückt niemand, nimmt kein Pfand und begeht keinen Raub, er gibt dem Hungrigen sein Brot und bedeckt den Nackten mit Kleidung, er hält seine Hand vom Elenden zurück, nimmt weder Zins noch Wucher, er tut meine Rechte, wandelt in meinen Satzungen – der wird nicht wegen der Ungerechtigkeit seines Vaters sterben; er soll gewiss leben. Sein Vater, weil er Erpressung verübt hat, Raub am Bruder begangen hat und das, was nicht gut war, inmitten seines Volkes getan hat – siehe, der soll wegen seiner Ungerechtigkeit sterben.

Und sprecht ihr: Warum trägt der Sohn die Ungerechtigkeit des Vaters nicht mit? Der Sohn hat ja Recht und Gerechtigkeit geübt, hat alle meine Satzungen gehalten und sie getan: Er soll gewiss leben. Die Seele, die sündigt, die soll sterben. Ein Sohn soll nicht die Ungerechtigkeit des Vaters mittragen und ein Vater nicht die Ungerechtigkeit des Sohnes mittragen; die Gerechtigkeit des Gerechten soll auf ihm sein, und die Gottlosigkeit des Gottlosen soll auf ihm sein.

Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und alle meine Satzungen hält und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiss leben, er soll nicht sterben. Aller seiner Übertretungen, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; wegen seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat, soll er leben. Habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen?, spricht der Herr, HERR, nicht <vielmehr> daran, dass er von seinen Wegen umkehre und lebe?

Wenn aber ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und unrecht tut, nach allen Gräueln tut, die der Gottlose verübt hat, sollte er leben? Aller seiner gerechten Taten, die er getan hat, soll nicht gedacht werden; wegen seiner Treulosigkeit, die er begangen, und wegen seiner Sünde, die er getan hat, wegen dieser soll er sterben. – Und ihr sprecht: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Hört doch, Haus Israel: Ist mein Weg nicht recht? Sind nicht <vielmehr> eure Wege nicht recht? Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und unrecht tut und deswegen stirbt, so stirbt er wegen seines Unrechts, das er getan hat.

Wenn aber ein Gottloser umkehrt von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, und Recht und Gerechtigkeit übt, <so> wird er seine Seele am Leben erhalten. Sieht er es ein und kehrt er um von allen seinen Übertretungen, die er begangen hat, so soll er gewiss leben, er soll nicht sterben. – Aber das Haus Israel spricht: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Sind meine Wege nicht recht, Haus Israel? Sind nicht <vielmehr> eure Wege nicht recht?

Darum werde ich euch richten, Haus Israel, jeden nach seinen Wegen, spricht der Herr, HERR. Kehrt um und wendet euch ab von allen euren Übertretungen, dass es euch nicht ein Anstoß zur Schuld werde; werft von euch alle eure Übertretungen, wodurch ihr übertreten habt, und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht der Herr, HERR. So kehrt um und lebt!

Hesekiel 19

Und du, erhebe ein Klagelied über die Fürsten Israels und sprich: Welch eine Löwin war deine Mutter! Zwischen Löwen lagerte sie, unter jungen Löwen zog sie ihre Jungen groß. Und sie zog eins von ihren Jungen auf, es wurde ein junger Löwe; und er lernte Raub rauben, er fraß Menschen. Und die Nationen hörten von ihm, in ihrer Grube wurde er gefangen; und sie brachten ihn mit Nasenringen in das Land Ägypten. Und als sie sah, dass ihre Hoffnung ausblieb, verloren war, da nahm sie ein anderes von ihren Jungen, machte es zu einem jungen Löwen. Und er wandelte unter Löwen, wurde ein junger Löwe; und er lernte Raub rauben, er fraß Menschen. Und er kannte ihre <zerstörten> Paläste, verheerte ihre Städte; und das Land und seine Fülle entsetzte sich vor der Stimme seines Gebrülls. Da stellten sich gegen ihn die Nationen aus den Landschaften ringsum; und sie breiteten ihr Netz über ihn aus, in ihrer Grube wurde er gefangen. Und sie setzten ihn mit Nasenringen in den Käfig und brachten ihn zum König von Babel; sie brachten ihn in eine der Festungen, damit seine Stimme nicht mehr gehört würde auf den Bergen Israels.

Deine Mutter war wie ein Weinstock wie du, an Wassern gepflanzt; vom vielen Wasser wurde er fruchtbar und voll Ranken. Und er bekam starke Zweige zu Herrscher-Zeptern, und sein Wuchs erhob sich bis zwischen die Wolken; und er wurde sichtbar durch seine Höhe, durch die Menge seiner Äste. Da wurde er ausgerissen im Grimm, zu Boden geworfen, und der Ostwind ließ seine Frucht verdorren; seine starken Zweige wurden abgerissen und dürr, Feuer verzehrte sie. Und nun ist er in die Wüste gepflanzt, in ein dürres und durstiges Land. Und ein Feuer ist ausgegangen vom Gezweig seiner Ranken, hat seine Frucht verzehrt; und an ihm ist kein starker Zweig mehr, kein Zepter zum Herrschen. – Das ist ein Klagelied und wird zum Klagelied.



meine Antworten

Weshalb erwartet Gott von einem Sohn nicht, dass er die Schuld seines Vaters trägt?

  • der Sohn soll nicht dise Schuld seines Vaters tragen (Hes 18,20)
  • die Gerechtigkeit des Gerechten soll auf ihm sein (Hes 18,20)
  • jeder der Umkehr soll leben (Hes 18,21)
    Hes 18,23 Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht <vielmehr> daran, daß er von seinen Wegen umkehrt und lebt?
    Hes 18,32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muß, spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt!

Zwei Könige Judas werden mit Löwen verglichen. Wie erging es dem zweiten jungen Löwen?

  • er wurde gefangen nach Babel geschaft (Hes 19,9)

Welcher König könnte damit gemeint sein?


Informationen

Tag 302

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Hesekiel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hesekiel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hesekiel - R. Liebi

Fragen

  • Worin zeigt sich die Treue Gottes gegenüber der untreuen Stadt Jerusalem?
  • Das Rätsel, in dem Nebukadnezar mit einem Adler verglichen wird, spornt zum genaueren Nachdenken an. Wie erginge es dem Weinstock, den der Adler stattdessen im Lande pflanzte?

Bibeltext

Hesekiel 16-17

Hesekiel 16

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Menschensohn, tu Jerusalem seine Gräuel kund und sprich: So spricht der Herr, HERR, zu Jerusalem: Dein Ursprung und deine Abstammung ist aus dem Land der Kanaaniter; dein Vater war ein Amoriter und deine Mutter eine Hethiterin. Und was deine Geburt betrifft – an dem Tag, als du geboren wurdest, wurde dein Nabel nicht abgeschnitten, und du wurdest nicht in Wasser gebadet zur Reinigung und nicht mit Salz abgerieben und nicht in Windeln gewickelt. Kein Auge blickte mitleidig auf dich, um dir eines dieser Dinge zu tun, um sich deiner zu erbarmen; und du wurdest auf das freie Feld geworfen, vor Abscheu an deinem Leben, an dem Tag, als du geboren wurdest.

Da ging ich an dir vorüber und sah dich zappeln in deinem Blut; und ich sprach zu dir: In deinem Blut lebe! Und ich sprach zu dir: In deinem Blut lebe! Zu Zehntausenden, wie das Gewächs des Feldes, machte ich dich; und du wuchsest heran und wurdest groß, und du gelangtest zu höchster Anmut; die Brüste rundeten sich, und dein Haar wuchs; aber du warst nackt und bloß. Und ich ging an dir vorüber und sah dich, und siehe, deine Zeit war die Zeit der Liebe; und ich breitete meinen Zipfel über dich aus und bedeckte deine Blöße; und ich schwor dir und trat in einen Bund mit dir, spricht der Herr, HERR, und du wurdest mein. Und ich badete dich in Wasser und spülte dein Blut von dir ab und salbte dich mit Öl. Und ich bekleidete dich mit Buntgewirktem und beschuhte dich mit Seekuhfellen, und ich umwand dich mit Byssus und bedeckte dich mit Seide; und ich schmückte dich mit Schmuck: Ich legte Armringe an deine Hände und eine Kette um deinen Hals und legte einen Reif in deine Nase und Ringe in deine Ohren und <setzte> eine Prachtkrone auf dein Haupt. Und so wurdest du mit Gold und Silber geschmückt, und deine Kleidung war Byssus und Seide und Buntgewirktes; du aßest Feinmehl und Honig und Öl. Und du warst überaus schön und gelangtest zum Königtum. Und dein Ruf ging aus unter die Nationen wegen deiner Schönheit, denn sie war vollkommen durch meine Herrlichkeit, die ich auf dich gelegt hatte, spricht der Herr, HERR.

Aber du vertrautest auf deine Schönheit, und du hurtest auf deinen Ruf hin und gossest deine Hurereien aus über jeden Vorübergehenden: Ihm wurde sie <zuteil>. Und du nahmst von deinen Kleidern und machtest dir bunte Höhen, und du hurtest darauf – was nicht vorkommen und nicht geschehen sollte. Und du nahmst deine prächtigen Geschmeide von meinem Gold und von meinem Silber, das ich dir gegeben hatte, und machtest dir Mannsbilder und hurtest mit ihnen. Und du nahmst deine buntgewirkten Kleider und bedecktest sie <damit>; und mein Öl und mein Räucherwerk setztest du ihnen vor; und meine Speise, die ich dir gegeben hatte, Feinmehl und Öl und Honig, womit ich dich gespeist hatte, die setztest du ihnen vor zum lieblichen Geruch. Und das ist geschehen, spricht der Herr, HERR.

Und du nahmst deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren hattest, und opfertest sie ihnen zum Fraß. War es zu wenig mit deiner Hurerei, dass du meine Kinder schlachtetest und sie hingabst, indem du sie ihnen durch <das Feuer> gehen ließest? Und bei allen deinen Gräueln und deinen Hurereien erinnertest du dich nicht an die Tage deiner Jugend, als du nackt und bloß warst, zappelnd in deinem Blut lagst.

Und es geschah, nach all deiner Bosheit (wehe, wehe dir!, spricht der Herr, HERR) bautest du dir Gewölbe und machtest dir Höhen auf allen Straßen. An jeder Wegecke bautest du deine Höhen, und du schändetest deine Schönheit und spreiztest deine Füße gegen jeden Vorübergehenden; und du mehrtest deine Hurerei. Du hurtest mit den Söhnen Ägyptens, deinen Nachbarn, <die> groß an Fleisch <sind>; und du mehrtest deine Hurerei, um mich zu reizen. Und siehe, ich streckte meine Hand gegen dich aus und verkürzte das dir Bestimmte; und ich gab dich der Gier derer hin, die dich hassen, der Töchter der Philister, die sich vor deinem unzüchtigen Weg schämen. Und du hurtest mit den Söhnen Assurs, weil du nie satt werden kannst; und du hurtest mit ihnen und wurdest auch nicht satt. Und du mehrtest deine Hurerei zum Händlerland Chaldäa hin; und auch davon wurdest du nicht satt.

Wie schmachtend ist dein Herz!, spricht der Herr, HERR, indem du dies alles tust, das Tun eines ausgelassenen Hurenweibes, indem du deine Gewölbe an jeder Wegecke baust und deine Höhen auf allen Straßen machst. Und du warst nicht <einmal> wie eine Hure, weil du den Lohn verschmähtest; die ehebrecherische Frau nimmt statt ihres Mannes Fremde an! Allen Huren gibt man Geschenke; du aber gabst deine Geschenke allen deinen Liebhabern, und du beschenktest sie, damit sie von ringsumher zu dir kämen, um Hurerei mit dir zu treiben. Und es war bei dir mit deinen Hurereien umgekehrt wie bei <anderen> Frauen, dass man nicht dir nachhurte; denn weil du Lohn gabst und dir kein Lohn gegeben wurde, war es bei dir umgekehrt.

Darum, Hure, höre das Wort des HERRN! So spricht der Herr, HERR: Weil deine Unreinheit ausgegossen und deine Blöße aufgedeckt worden ist in deinen Hurereien mit deinen Liebhabern, und wegen aller deiner gräuelhaften Götzen und wegen des Blutes deiner Kinder, die du ihnen gegeben hast, darum, siehe, werde ich alle deine Liebhaber sammeln, denen du gefielst, und alle, die du geliebt hast, samt allen, die du gehasst hast. Und ich werde sie von ringsumher gegen dich versammeln und deine Blöße vor ihnen aufdecken, so dass sie deine ganze Blöße sehen werden. Und ich werde dich richten nach den Rechten der Ehebrecherinnen und der Blutvergießerinnen und dich zum Blut des Grimmes und der Eifersucht machen. Und ich werde dich in ihre Hand geben, damit sie deine Gewölbe zerstören und deine Höhen niederreißen und dir deine Kleider ausziehen und deine prächtigen Geschmeide nehmen und dich nackt und bloß liegen lassen. Und sie werden eine Versammlung gegen dich heraufführen und dich steinigen und dich mit ihren Schwertern durchbohren. Und sie werden deine Häuser mit Feuer verbrennen und Gerichte an dir üben vor den Augen vieler Frauen. Und so werde ich dich aufhören lassen, eine Hure zu sein, und du wirst auch keinen Lohn mehr geben. Und ich werde meinen Grimm an dir stillen, und mein Eifer wird von dir ablassen; und ich werde ruhig sein und mich nicht mehr kränken.

Weil du dich nicht an die Tage deiner Jugend erinnert hast und mich durch dies alles gereizt hast, siehe, so habe auch ich deinen Weg auf <deinen> Kopf gebracht, spricht der Herr, HERR, damit du zu allen deinen Gräueln nicht <diese> Schandtat begehst.

Siehe, jeder Spruchredner wird über dich das Sprichwort reden und sprechen: Wie die Mutter, so ihre Tochter. Du bist die Tochter deiner Mutter, die ihren Mann und ihre Kinder verschmähte; und du bist die Schwester deiner Schwestern, die ihre Männer und ihre Kinder verschmähten. Eure Mutter war eine Hethiterin und euer Vater ein Amoriter. Und deine größere Schwester ist Samaria mit ihren Töchtern, die an deiner linken <Seite> wohnt; und deine Schwester, die kleiner ist als du <und> die an deiner rechten <Seite> wohnt, ist Sodom mit ihren Töchtern. Aber nicht auf ihren Wegen bist du gewandelt und hast nicht nur ein wenig nach ihren Gräueln getan; denn du hast mehr Böses getan als sie auf allen deinen Wegen. <So wahr> ich lebe, spricht der Herr, HERR: Sodom, deine Schwester, sie und ihre Töchter haben nicht getan, wie du getan hast, du und deine Töchter! Siehe, dies war die Ungerechtigkeit Sodoms, deiner Schwester: Stolz, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie waren hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie weg, sobald ich es sah. Und Samaria hat nicht die Hälfte deiner Sünden begangen; und du hast deine Gräuel zahlreicher gemacht als sie und hast deine Schwestern gerechtfertigt durch alle deine Gräuel, die du verübt hast. So trage auch du deine Schmach, die du deinen Schwestern zuerkannt hast; durch deine Sünden, die du gräulicher begangen hast als sie, sind sie gerechter als du. Und so werde auch du zuschanden und trage deine Schmach, weil du deine Schwestern gerechtfertigt hast.

Und ich werde ihre Gefangenschaft wenden, die Gefangenschaft Sodoms und ihrer Töchter und die Gefangenschaft Samarias und ihrer Töchter und die Gefangenschaft deiner Gefangenen in ihrer Mitte: damit du deine Schmach trägst und dich all dessen schämst, was du getan hast, indem du sie tröstest. Und deine Schwestern, Sodom und ihre Töchter, werden zurückkehren zu ihrem früheren Stand; und Samaria und ihre Töchter werden zurückkehren zu ihrem früheren Stand; und auch du und deine Töchter, ihr werdet zurückkehren zu eurem früheren Stand. Und Sodom, deine Schwester, wurde nicht erwähnt in deinem Mund am Tag deines Stolzes, ehe deine Bosheit aufgedeckt wurde, wie zur Zeit des Hohnes der Töchter Syriens und aller seiner Umwohner, der Töchter der Philister, die dich verachteten ringsumher. Deine Unzucht und deine Gräuel, du wirst sie tragen, spricht der HERR. Denn so spricht der Herr, HERR: Ja, ich will dir tun, so wie du getan hast, die du den Eid verachtet und den Bund gebrochen hast.

Doch will ich meines Bundes mit dir in den Tagen deiner Jugend gedenken und will dir einen ewigen Bund errichten. Und du wirst dich an deine Wege erinnern und dich schämen, wenn du deine Schwestern empfangen wirst, die größer sind als du, samt denen, die kleiner sind als du, und ich sie dir zu Töchtern geben werde, aber nicht infolge deines Bundes. Und ich werde meinen Bund mit dir errichten, und du wirst wissen, dass ich der HERR bin: damit du dich erinnerst und dich schämst und den Mund nicht mehr auftust wegen deiner Schmach, wenn ich dir alles vergebe, was du getan hast, spricht der Herr, HERR.

Hesekiel 17

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Menschensohn, gib ein Rätsel auf und rede ein Gleichnis zum Haus Israel und sprich: So spricht der Herr, HERR: Ein großer Adler mit großen Flügeln, langen Schwingen, voll buntfarbigen Gefieders, kam zum Libanon und nahm den Wipfel einer Zeder <weg>. Den obersten ihrer Schösslinge brach er ab und brachte ihn in ein Händlerland, in eine Stadt von Kaufleuten setzte er ihn. Und er nahm vom Samen des Landes und setzte ihn in ein Saatfeld, er brachte ihn zu vielen Wassern, behandelte ihn wie einen Weidenbaum. Und er wuchs und wurde zu einem üppigen Weinstock von niedrigem Wuchs, damit seine Ranken sich zu ihm hin wendeten und seine Wurzeln unter ihm wären; und er wurde zu einem Weinstock und trieb Äste und breitete <sein> Laubwerk aus.

Und da war ein anderer großer Adler mit großen Flügeln und vielem Gefieder. Und siehe, dieser Weinstock streckte seine Wurzeln lechzend zu ihm hin und breitete seine Ranken nach ihm aus, damit er ihn tränke, fort von den Beeten seiner Pflanzung. In ein gutes Feld, an vielen Wassern war er gepflanzt, um Zweige zu treiben und Frucht zu tragen, um zu einem herrlichen Weinstock zu werden. Sprich: So spricht der Herr, HERR: Wird er gedeihen? Wird man nicht seine Wurzeln ausreißen und seine Frucht abschneiden, so dass er verdorrt? Alle frischen Blätter seines Triebes werden verdorren; und nicht mit großem Arm und zahlreichem Volk wird es möglich sein, ihn von seinen Wurzeln emporzuheben. Und siehe, wenn er auch gepflanzt ist, wird er gedeihen? Wird er nicht, sobald der Ostwind ihn berührt, ganz verdorren? Auf den Beeten, wo er wächst, wird er verdorren.

Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: Sprich doch zu dem widerspenstigen Haus: Wisst ihr nicht, was das ist? Sprich: Siehe, der König von Babel ist nach Jerusalem gekommen und hat seinen König und seine Fürsten weggenommen und hat sie zu sich nach Babel geführt. Und er hat vom königlichen Geschlecht genommen und einen Bund mit ihm geschlossen und hat ihn einen Eid eingehen lassen; die Mächtigen des Landes aber hat er mitgenommen, damit das Königreich niedrig bleibe, damit es sich nicht erhebe <und> damit es seinen Bund halte, damit es Bestand habe. Aber er empörte sich gegen ihn, indem er seine Boten nach Ägypten sandte, damit es ihm Pferde und viel Volk gäbe. Wird er gedeihen? Wird er, der dies getan hat, entkommen? Da er den Bund gebrochen hat, sollte er entkommen? <So wahr> ich lebe, spricht der Herr, HERR, wenn er nicht an dem Ort des Königs, der ihn zum König gemacht hat, dessen Eid er verachtet und dessen Bund er gebrochen hat, bei ihm in Babel sterben wird! Und nicht wird der Pharao mit einem großen Heer und mit einer zahlreichen Schar für ihn etwas ausrichten im Kampf, wenn man einen Wall aufschüttet und Belagerungstürme baut, um viele Seelen auszurotten. Da er den Eid verachtet und den Bund gebrochen hat – und siehe, er hatte seine Hand darauf gegeben und tat <dennoch> dies alles –, so wird er nicht entkommen. Darum, so spricht der Herr, HERR: <So wahr> ich lebe, wenn ich nicht meinen Eid, den er verachtet, und meinen Bund, den er gebrochen hat, ihm auf seinen Kopf bringe! Und ich will mein Netz über ihn ausbreiten, und in meinem Garn wird er gefangen werden; und ich will ihn nach Babel bringen und dort mit ihm rechten wegen seiner Treulosigkeit, die er gegen mich begangen hat. Und alle seine Flüchtlinge unter allen seinen Scharen, sie werden durchs Schwert fallen, und die Übriggebliebenen werden in alle Winde zerstreut werden. Und ihr werdet wissen, dass ich, der HERR, geredet habe.

So spricht der Herr, HERR: Und ich werde vom Wipfel der hohen Zeder <einen Schössling> nehmen und ihn setzen; vom obersten ihrer Schösslinge werde ich einen zarten abbrechen und ihn auf einen hohen und erhabenen Berg pflanzen. Auf den hohen Berg Israels werde ich ihn pflanzen; und er wird Zweige treiben und Frucht tragen und zu einer herrlichen Zeder werden; und unter ihr werden alle Vögel wohnen, alles Geflügelte – im Schatten ihrer Zweige werden sie wohnen. Und alle Bäume des Feldes werden erkennen, dass ich, der HERR, den hohen Baum erniedrigt, den niedrigen Baum erhöht habe, den grünen Baum verdorren und den dürren Baum sprossen ließ. Ich, der HERR, habe geredet und werde es tun.


 


meine Antworten

Worin zeigt sich die Treue Gottes gegenüber der untreuen Stadt Jerusalem?

  • obwohl Jerusalem mit anderen Göttern Hurrerei betrieb, gab Gott ihnen noch zu essen (Hes 16,19)
  • obwohl Jerusalem mit anderen Göttern Hurrerei betrieb, denkt Gott noch an sie (Hes 16)
  • obwohl Jerusalem mit anderen Göttern Hurrerei betrieb, will Gott sich an den Bund errinnern den er mit Israel geschlossen hat (Hes 16,60)
  • obwohl Jerusalem mit anderen Göttern Hurrerei betrieb, will Gott wieder mit ihnen einen Bund schließen (Hes 16,62)
  • obwohl Jerusalem mit anderen Göttern Hurrerei betrieb, will Gott ihnen vergeben (Hes 16,63)

Das Rätsel, in dem Nebukadnezar mit einem Adler verglichen wird, spornt zum genaueren Nachdenken an. Wie erginge es dem Weinstock, den der Adler stattdessen im Lande pflanzte?

  • er wandte sich zu einen noch größeren Herrscher hin (Hes 17,7)

Informationen

 

Tag 7 

Informationen


Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2.  Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

1. Mose 11

1 Und die ganze Erde 🌍​ hatte eine Sprache 🗨️ und dieselben Worte 🗨️.
2 Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Sinear und wohnten dort.
3 Und sie sprachen 🗨️ einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel.
4 Und sie sprachen 🗨️: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reicht, und machen wir uns einen Namen, dass wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde 🌍​!

5 Und der HERR fuhr herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, die die Menschenkinder bauten.
6 Und der HERR sprach🗨️: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. 7 Wohlan, lasst uns herabfahren und ihre Sprache dort verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen!

8 Und der HERR zerstreute 💪 sie von dort über die ganze Erde 🌍​; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen.
9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte 💪 der HERR die Sprache der ganzen Erde 🌍​, und von dort zerstreute💪 sie der HERR über die ganze Erde 🌍​.

10 Dies sind die Geschlechter Sems: Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpaksad, zwei Jahre nach der Flut.
11 Und Sem lebte, nachdem er Arpaksad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

12 Und Arpaksad lebte 35 Jahre und zeugte Schelach.
13 Und Arpaksad lebte, nachdem er Schelach gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

14 Und Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Heber.
15 Und Schelach lebte, nachdem er Heber gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

16 Und Heber lebte 34 Jahre und zeugte Peleg.
17 Und Heber lebte, nachdem er Peleg gezeugt hatte, 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

18 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Reghu.
19 Und Peleg lebte, nachdem er Reghu gezeugt hatte, 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

20 Und Reghu lebte 32 Jahre und zeugte Serug.
21 Und Reghu lebte, nachdem er Serug gezeugt hatte, 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

22 Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nahor.
23 Und Serug lebte, nachdem er Nahor gezeugt hatte, 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

24 Und Nahor lebte 29 Jahre und zeugte Tarah.
25 Und Nahor lebte, nachdem er Tarah gezeugt hatte, 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.

26 Und Tarah lebte 70 Jahre und zeugte Abram, Nahor und Haran.

27 Und dies sind die Geschlechter Tarahs: Tarah zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot.
28 Und Haran starb 💀 vor dem Angesicht seines Vaters Tarah im Land seiner Geburt, in Ur in Chaldäa.
29 Und Abram und Nahor nahmen sich Frauen; der Name der Frau Abrams war Sarai, und der Name der Frau Nahors Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und des Vaters der Jiska.
30 Und Sarai war unfruchtbar, sie hatte kein Kind.
31 Und Tarah nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn, und Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abram; und sie zogen miteinander aus Ur in Chaldäa, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen bis Haran und wohnten dort.
32 Und die Tage Tarahs waren 205 Jahre, und Tarah starb 💀 in Haran.


Meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen. Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott kommt näher (1. Mo 11,5)
  • Gott schaft unterschiedliche Sprachen (1. Mo 11,7-9)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Sprache (1. Mo 11,1.7.9)
  • zerstreut werden (1. Mo 11,4.8.9)
  • Geschlechterfolge, Entstehungsgeschichte --> toledot (1. Mo 11,10.27)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • Gott im Mittelpunkt haben (1. Mo 11,1-9)
  • Gottes Gebote folgen ⇒ verteilen über die Erde (1. Mo 9,7) ⇒ die Menschen wollten es aber nicht (1. Mo 11,4)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

 

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

  • Menschen wollten sie einen Namen machen (1. Mo 11,4)
  • Hochmut kommt vor dem Fall (1. Mo 11,3.4 ⇒ 1. Mo 11,8.9)
  • Gott gebührt die Ehre (1. Mo 11,4)

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

  • Turmbau zu Babel - Gott im Zentrum (1. Mo 11,1-9)

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Turmbau zu Babel und die Anfänge mit Abraham

Informationen


Weiterführende Dokumente

 

Tag 5 

Informationen


Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2.  Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

1. Mose 9

1 Und Gott segnete 🫳 Noah und seine Söhne und sprach 🗨️ zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde; 2 und die Furcht und der Schrecken vor euch sei auf allen Tieren 🐄 der Erde 🌍 und auf allen Vögeln 🐦 des Himmels! Alles, was sich auf dem Erdboden regt, und alle Fische 🐟 des Meeres, in eure Hand 🫴 sind sie gegeben.

3 Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.

4 Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut 🩸, sollt ihr nicht essen; 5 und wahrlich, euer Blut 🩸, nach euren Seelen, werde ich fordern; von jedem Tier 🐄 werde ich es fordern, und von der Hand des Menschen 🧑🏻‍🦱, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen 🧑🏻‍🦱 fordern.
6 Wer Menschenblut 🩸 vergießt, durch den Menschen 🧑🏻‍🦱 soll sein Blut 🩸 vergossen werden; denn im Bild Gottes hat er den Menschen 🧑🏻‍🦱 gemacht.

7 Ihr nun, seid fruchtbar und mehrt euch, wimmelt auf der Erde 🌍 und mehrt euch auf ihr!

8 Und Gott sprach 🗨️ zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm und sagte🗨️: 9 Und ich, siehe, ich errichte meinen Bund 🤝 mit euch und mit euren Nachkommen nach euch; 10 und mit jedem lebendigen Wesen, das bei euch ist, an Vögeln 🐦, an Vieh und an allen Tieren 🐄 der Erde 🌍 bei euch, was irgend von allen Tieren 🐄 der Erde 🌍 aus der Arche gegangen ist.
11 Und ich errichte meinen Bund 🤝 mit euch. Und nicht mehr soll alles Fleisch ausgerottet werden durch die Wasser der Flut. Und keine Flut soll mehr sein, um die Erde 🌍 zu verderben.

12 Und Gott sprach 🗨️Dies ist das Zeichen des Bundes🤝, den ich stifte zwischen mir und euch und jeder lebendigen Seele, die bei euch ist, auf ewige Geschlechter hin: 13 Meinen Bogen🌈​ setze ich in die Wolken ☁️, und er soll das Zeichen des Bundes 🤝sein zwischen mir und der Erde. 14 Und es wird geschehen, wenn ich Wolken ☁️ über die Erde 🌍 führe, so soll der Bogen 🌈​in den Wolken ☁️ erscheinen, 15 und ich werde meines Bundes 🤝 gedenken 💭, der zwischen mir und euch ist und jedem lebendigen Wesen von allem Fleisch. Und nicht mehr sollen die Wasser 💧 zu einer Flut werden, um alles Fleisch zu verderben.
16 Und der Bogen 🌈​ wird in den Wolken ☁️ sein; und ich werde ihn ansehen, um zu gedenken 💭 des ewigen Bundes 🤝zwischen Gott und jedem lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf der Erde 🌍 ist.

17 Und Gott sprach 🗨️ zu Noah: Das ist das Zeichen 🌈 des Bundes🤝​, den ich errichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf der Erde 🌍 ist.

18 Und die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, waren Sem und Ham und Japhet; und Ham ist der Vater Kanaans. 19 Diese drei sind die Söhne Noahs, und von diesen aus ist die ganze Erde 🌍 bevölkert worden.

20 Und Noah fing an, ein Ackerbauer zu werden, und pflanzte einen Weinberg 🍇.
21 Und er trank von dem Wein 🍷 und wurde betrunken 🍷, und er entblößte sich in seinem Zelt.
22 Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen.
23 Da nahmen Sem und Japhet das Oberkleid und legten es beide auf ihre Schultern und gingen rückwärts und bedeckten die Blöße ihres Vaters; und ihre Angesichter waren abgewandt, und sie sahen die Blöße ihres Vaters nicht.
24 Und Noah erwachte von seinem Wein 🍷 und erfuhr, was sein jüngster Sohn ihm getan hatte. 

25 Und er sprach 🗨️: Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!

26 Und er sprach 🗨️: Gepriesen 🙏 sei der HERR, der Gott Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
27 Weit mache es Gott dem Japhet, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
28 Und Noah lebte nach der Flut 350 Jahre;
29 und alle Tage Noahs waren 950 Jahre, und er starb.

1. Mose 10

1 Und dies sind die Geschlechter der Söhne Noahs: Sem, Ham und Japhet. Es wurden ihnen Söhne geboren nach der Flut.

2 Die Söhne Japhets: Gomer und Magog und Madai und Jawan und Tubal und Mesech und Tiras.
3 Und die Söhne Gomers: Askenas und Riphat und Togarma.
4 Und die Söhne Jawans: Elisa und Tarsis, Kittim und Dodanim.
5 Von diesen aus verteilten sich die Bewohner der Inseln der Nationen in ihren Ländern, jede nach ihrer Sprache, nach ihren Familien, in ihren Nationen.

6 Und die Söhne Hams: Kusch und Mizraim und Put und Kanaan.
7 Und die Söhne Kuschs: Seba und Hawila und Sabta und Raghma und Sabteka. Und die Söhne Raghmas: Scheba und Dedan.
8 Und Kusch zeugte Nimrod; der fing an, ein Gewaltiger zu sein auf der Erde.
9 Er war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN; darum sagt 🗨️ man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN!
10 Und der Anfang seines Reiches war Babel und Erek und Akkad und Kalne im Land Sinear.
11 Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rechobot-Ir und Kalach 12 und Resen zwischen Ninive und Kalach: Das ist die große Stadt.

13 Und Mizraim zeugte Ludim und Anamim und Lehabim und Naphtuchim
14 und Pathrusim und Kasluchim (von denen die Philister ausgegangen sind) und Kaphtorim.

15 Und Kanaan zeugte Sidon, seinen Erstgeborenen, und Heth 16 und den Jebusiter und den Amoriter und den Girgasiter 17 und den Hewiter und den Arkiter und den Siniter 18 und den Arwaditer und den Zemariter und den Hamatiter. Und nachher haben sich die Familien der Kanaaniter zerstreut.

19 Und das Gebiet der Kanaaniter erstreckte sich von Sidon nach Gerar hin, bis Gaza; nach Sodom und Gomorra und Adama und Zeboim hin, bis Lescha.

20 Das sind die Söhne Hams nach ihren Familien, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, in ihren Nationen.

21 Und Sem, dem Vater aller Söhne Hebers, dem Bruder Japhets, des Ältesten, auch ihm wurden Söhne geboren.
22 Die Söhne Sems: Elam und Assur und Arpaksad und Lud und Aram.
23 Und die Söhne Arams: Uz und Hul und Geter und Masch.
24 Und Arpaksad zeugte Schelach, und Schelach zeugte Heber.
25 Und Heber wurden zwei Söhne geboren: Der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde 🌍 geteilt; und der Name seines Bruders war Joktan.
26 Und Joktan zeugte Almodad und Scheleph und Hazarmawet und Jerach 27 und Hadoram und Usal und Dikla 28 und Obal und Abimael und Scheba 29 und Ophir und Hawila und Jobab; diese alle waren Söhne Joktans.
30 Und ihr Wohnsitz war von Meschar nach Sephar hin, dem Gebirge des Ostens.

31 Das sind die Söhne Sems nach ihren Familien, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, nach ihren Nationen.

32 Das sind die Familien der Söhne Noahs nach ihren Geschlechtern, in ihren Nationen; und von diesen aus haben sich nach der Flut die Nationen auf der Erde 🌍 verteilt.


Meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen. Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott segnet (1. Mo 9,1)
  • Gott spricht zu den Menschen (1. Mo 9,1-17)
  • Gott gibt Auftrag (1. Mo 9,1.7)
  • Gott gibt Erlaubnis alles zu essen (1. Mo 9,3.4)
  • Gott gibt Verbot (1. Mo 9,4)
  • Gott gibt Gebot (1. Mo 9,6)
  • Gott schließt Bund mit Noah und seiner Familie (1. Mo 9,9)
  • Gott gibt Versprechen niemals alles Fleisch mehr durch das Wasser zu vernichten (1. Mo 9,11-17)
  • Gott setzt Regenbogen als Zeichen ein (1. Mo 9,12-17 siehe auch Hes 1,28)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. (1. Mo 9,3)
  • Bund (1. Mo 9,9-17)
  • (Regen-)Bogen (1. Mo 9,12-17)
  • Geschlechterfolge, Entstehungsgeschichte --> toledot (1. Mo 10,1.32)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

  • Gottes Versprechen niemals alles Fleisch mehr durch das Wasser zu vernichten (1. Mo 9,11-17)

Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

  • nicht zu viel Alkohol (1. Mo 9,21)

Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

  • Noahs Alkoholproblem (1. Mo 9,21)

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Gottes Bund mit Noah

Informationen


Weiterführende Dokumente

 

Tag 5 

Informationen


Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2.  Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

1. Mose 7

1 Und der HERR sprach 🗨️ zu Noah: Geh 🚶 in die Arche, du und dein ganzes Haus 🏠; denn dich habe ich als gerecht ⚖️ vor mir befunden in diesem Geschlecht. 2 Von allem reinen Vieh 🐄 sollst du sieben und sieben zu dir nehmen, ein Männchen und sein Weibchen; und von dem Vieh 🐄, das nicht rein ist, zwei, ein Männchen und sein Weibchen; 3 auch von den Vögeln 🐦 des Himmels sieben und sieben, männlich und weiblich: um Samen am Leben zu erhalten auf der Fläche der ganzen Erde.

4 Denn in noch sieben Tagen 🕒, so lasse ich auf die Erde regnen 🌧️ vierzig Tage 🕒​ und vierzig Nächte 🕒​ und werde von der Fläche des Erdbodens alles Bestehende vertilgen, das ich gemacht 💪 habe.

5 Und Noah tat 🦾 nach allem, was der HERR ihm geboten 🗨️ hatte.

6 Und Noah war 600 Jahre alt, als die Flut kam: Wasser 💧 über die Erde.
7 Und Noah und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm gingen in die Arche vor den Wassern 💧​ der Flut. 8 Von dem reinen Vieh 🐄 und von dem Vieh 🐄, das nicht rein ist, und von den Vögeln 🐦​ und von allem, was sich auf dem Erdboden regt, 9 kamen zwei und zwei zu Noah in die Arche, ein Männliches und ein Weibliches, wie Gott Noah geboten 🗨️ hatte.

10 Und es geschah nach sieben Tagen 🕒, da kamen die Wasser 💧​ der Flut über die Erde.
11 Im sechshundertsten Lebensjahr 🕒​ Noahs, im zweiten Monat 🕒, am siebzehnten Tag 🕒​ des Monats 🕒, an diesem Tag 🕒​ brachen auf alle Quellen der großen Tiefe, und die Fenster 🌧️ des Himmels öffneten sich.
12 Und der Regen 🌧️ fiel auf die Erde vierzig Tage 🕒​ und vierzig Nächte 🕒.
13 An ebendiesem Tag 🕒​ gingen Noah und Sem und Ham und Japhet, die Söhne Noahs, und die Frau Noahs und die drei Frauen seiner Söhne mit ihnen in die Arche: 14 sie und alle Tiere nach ihrer Art und alles Vieh 🐄 nach seiner Art und alles Gewürm 🐍, das sich auf der Erde regt, nach seiner Art, und alle Vögel 🐦​ nach ihrer Art, jeder Vogel 🐦​ von allerlei Gefieder.
15 Und sie gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei von allem Fleisch, in dem ein Hauch des Lebens war.
16 Und die hineingingen, waren männlich und weiblich, von allem Fleisch, wie Gott ihm geboten hatte.

Und der HERR schloss 💪 hinter ihm zu.

17 Und die Flut kam vierzig Tage 🕒​ lang über die Erde. Und die Wasser 💧​ mehrten sich und hoben die Arche empor; und sie erhob sich über die Erde.
18 Und die Wasser 💧​ nahmen überhand und mehrten sich sehr auf der Erde; und die Arche fuhr auf der Fläche der Wasser 💧.
19 Und die Wasser 💧​ nahmen so sehr überhand auf der Erde, dass alle hohen Berge 🌄, die unter dem ganzen Himmel sind, bedeckt wurden.
20 Fünfzehn Ellen darüber nahmen die Wasser 💧​ überhand, und die Berge 🌄 wurden bedeckt.
21 Da verschied alles Fleisch, das sich auf der Erde regte, an Vögeln 🐦​ und an Vieh 🐄 und an Tieren 🐄 und an allem Gewimmel, das auf der Erde wimmelte, und alle Menschen 🧑🏻‍🦱; 22 alles starb, in dessen Nase ein Odem von Lebenshauch war, von allem, was auf dem Trockenen war.
23 Und vertilgt wurde alles Bestehende, das auf der Fläche des Erdbodens war, vom Menschen bis zum Vieh 🐄, bis zum Gewürm 🐍 und bis zu den Vögeln 🐦 des Himmels; und sie wurden von der Erde vertilgt. Und nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war.
24 Und die Wasser 💧​ nahmen überhand auf der Erde hundertfünfzig Tage 🕒.

1. Mose 8

1 Und Gott gedachte 💭​an Noah und an alle Tiere und an alles Vieh 🐄, das mit ihm in der Arche war. Und Gott ließ 💪 einen Wind 🌨️ über die Erde fahren, und die Wasser 💧​ sanken.
2 Und die Quellen der Tiefe und die Fenster des Himmels 🌧️ wurden verschlossen, und dem Regen 🌧️ vom Himmel wurde gewehrt.
3 Und die Wasser 💧 wichen von der Erde, fortwährend weichend. Und die Wasser 💧​ nahmen ab nach Verlauf von hundertfünfzig Tagen 🕒.
4 Und im siebten Monat, am siebzehnten Tag 🕒​ des Monats 🕒, ruhte die Arche auf dem Gebirge 🌄 Ararat.
5 Und die Wasser 💧​ nahmen fortwährend ab bis zum zehnten Monat 🕒; im zehnten Monat 🕒, am Ersten des Monats 🕒, wurden die Spitzen der Berge 🌄 sichtbar.

6 Und es geschah nach Verlauf von vierzig Tagen 🕒, da öffnete Noah das Fenster 🪟 der Arche, das er gemacht hatte, 7 und ließ den Raben 🕊️ hinaus; und der flog hin und her, bis die Wasser 💧​ von der Erde vertrocknet waren.
8 Und er ließ die Taube 🕊️ von sich hinaus, um zu sehen, ob die Wasser 💧​ sich verlaufen hätten von der Fläche des Erdbodens; 9aber die Taube 🕊️ fand keinen Ruheort für ihren Fuß und kehrte ↩️ zu ihm in die Arche zurück; denn die Wasser 💧​ waren noch auf der Fläche der ganzen Erde; und er streckte seine Hand aus und nahm sie und brachte sie zu sich in die Arche.
10 Und er wartete noch sieben weitere Tage 🕒​ und ließ die Taube 🕊️ wieder aus der Arche hinaus.
11 Und die Taube 🕊️ kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein abgerissenes Olivenblatt war in ihrem Schnabel. Und Noah erkannte, dass die Wasser 💧 sich von der Erde verlaufen hatten.
12 Und er wartete noch sieben weitere Tage 🕒​ und ließ die Taube 🕊️ hinaus; und sie kehrte fortan nicht wieder zu ihm zurück.

13 Und es geschah im sechshundertersten Jahr 🕒, im ersten Monat 🕒, am Ersten 🕒​ des Monats 🕒, da waren die Wasser 💧​ von der Erde vertrocknet. 14 Und Noah tat die Decke von der Arche und sah: Und siehe, die Fläche des Erdbodens war getrocknet.
Und im zweiten Monat 🕒, am siebenundzwanzigsten Tag 🕒​ des Monats 🕒, war die Erde trocken.

15 Und Gott redete 🗨️ zu Noah und sprach 🗨️:
16 Geh aus der Arche, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir.
17 Alle Tiere, die bei dir sind, von allem Fleisch, an Vögeln 🐦​ und an Vieh 🐄 und an allem Gewürm 🐍, das sich auf der Erde regt, lass mit dir hinausgehen, dass sie auf der Erde wimmeln und fruchtbar seien und sich mehren auf der Erde.
18 Und Noah ging hinaus und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm.
19 Alle Tiere, alles Gewürm 🐍 und alle Vögel 🐦, alles, was sich auf der Erde regt, nach ihren Arten, gingen aus der Arche.

20 Und Noah baute 🧱 dem HERRN einen Altar; und er nahm von allem reinen Vieh 🐄 und von allen reinen Vögeln 🐦​ und opferte 🙏 Brandopfer auf dem Altar.

21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch, und der HERR sprach 🗨️ in seinem Herzen ❤️:

Nicht mehr will ich fortan den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Sinnen des menschlichen Herzens ❤️ ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich fortan alles Lebende schlagen, wie ich getan habe. 22 Fortan, alle Tage 🕒​ der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer 🕒​ und Winter 🕒, Tag ☀️​ und Nacht 🌙.


Meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen. Was sagt dieses Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott spricht noch (1. Mo 7,1; 8,15-17)
  • Gott ist Auftraggeber (1. Mo 7,1; 8,15-17)
  • Gott hat die Welt und die Natur(katastrophen) in der Hand (1. Mo 7,4; 8,1)
  • Gott setzt Zeitpunkt zum Ende für die Rettungsmöglichkeit (1. Mo 7,16)
  • Gott vergisst nichts (1. Mo 8,1)
  • Gott gibt Versprechen (1. Mo 8,21.22)
  • Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.

Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitt ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Und Noah tat nach allem, was der HERR ihm geboten hatte. (1. Mo 7,5; 8,15)
  • Und der HERR schloss hinter ihm zu. (1. Mo 7,16)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

  • alles das tun was Gott sagt (1. Mo 7,5; 8,15)
  • es gibt ein zu spät (1. Mo 7,16 s.a. Mt 25,1-13) 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • auf das Wort Gottes hören und ihm folgen (1. Mo 7,5; 8,15)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

  • Nicht mehr will ich fortan den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich fortan alles Lebende schlagen, wie ich getan habe. Fortan, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1. Mo 8,21.22)

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

  • Gehorsam Noahs (1. Mo 7,5; 8,15)

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Die Sintflut und der Segen Gottes
 

Informationen


Weiterführende Dokumente

 

Weitere Beiträge …

Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist