Tag 437

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Fragen

  • Das Volk Israel ist in der Wüste für uns zu einem warnenden Beispiel geworden. Vor welchen Sünden sollen wir uns hüten?
  • Welche Missstände sollen beim Abendmahl vermieden werden?

Bibeltext 

1. Korinther 10

1 Denn ich will nicht, dass ihr darüber unwissend seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke ☁️ waren und alle durch das Meer 🌅 hindurchgegangen sind 2 und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke ☁️ und in dem Meer 🌅 3und alle dieselbe geistliche Speise 🫓 aßen 4 und alle denselben geistlichen Trank 🥛 tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen 🪨, der sie begleitete. (Der Fels 🪨 aber war der Christus.) 5 Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste niedergestreckt worden. 6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht nach bösen Dingen begehren, wie auch jene begehrten. 7 Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen, wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, um zu essen 🫓 und zu trinken 🥛, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“
 
8Lasst uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend. 9 Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen 🐍 umgebracht wurden. 10Murrt auch nicht, so wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden. 11 Alle diese Dinge aber widerfuhren jenen als Vorbilder und sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf die das Ende der Zeitalter gekommen ist. 12 Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. 13 Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu 🤝, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang 🚪 schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.
 
14 Darum, meine Geliebten, flieht 🏃‍♂️ den Götzendienst. 15Ich rede als zu Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage. 16 Der Kelch 🍷 der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes 🩸 des Christus? Das Brot 🫓, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus? 17 Denn ein Brot 🫓, ein Leib sind wir, die Vielen, denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot 🫓. 18 Seht auf Israel nach dem Fleisch. Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? 19 Was sage ich nun? Dass ein Götzenopfer etwas sei, oder dass ein Götzenbild etwas sei? 20 Sondern dass das, was die Nationen opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen. 21 Ihr könnt nicht des Herrn Kelch 🍷 trinken und der Dämonen Kelch 🍷; ihr könnt nicht des Herrn Tisches teilhaftig sein und des Dämonen-Tisches. 22 Oder reizen wir den Herrn zur Eifersucht? Sind wir etwa stärker 🦾 als er?
 
23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut 🧱. 24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen. 25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esst, ohne zu untersuchen um des Gewissens 🤔 willen. 26 Denn „die Erde ist des Herrn und ihre Fülle.“ 27 Wenn jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt hingehen, so esst 🫓​ alles, was euch vorgesetzt wird, ohne zu untersuchen um des Gewissens 🤔 willen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagt: Dies ist als Opfer dargebracht worden, so esst 🫓 nicht, um dessentwillen, der es anzeigt, und um des Gewissens 🤔 willen, 29 des Gewissens 🤔 aber, sage ich, nicht deines eigenen, sondern desjenigen des anderen; denn warum wird meine Freiheit von einem anderen Gewissen 🤔 beurteilt? 30 Wenn ich mit Danksagung teilhabe, warum werde ich gelästert für das, wofür ich danksage? 31 Ob ihr nun esst 🫓​ oder trinkt 🥛 oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. 32 Seid ohne Anstoß, sowohl Juden als Griechen als auch der Versammlung Gottes; 33 wie auch ich mich in allen Dingen allen gefällig mache, indem ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der Vielen, damit sie errettet werden.

1. Korinther 11

1 Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi. 2 Ich lobe euch aber, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen, wie ich sie euch überliefert habe, festhaltet. 3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes 🧍‍♂️ist, das Haupt der Frau 🧍‍♀️aber der Mann🧍‍♂️, das Haupt des Christus aber Gott. 4 Jeder Mann🧍‍♂️, der betet oder weissagt, indem er etwas auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau 🧍‍♀️aber, die betet 🙏oder weissagt 🙏mit unbedecktem Haupt, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre. 6 Denn wenn eine Frau 🧍‍♀️nicht bedeckt ist, so lasse sie sich auch das Haar abschneiden; wenn es aber für eine Frau 🧍‍♀️schändlich ist, dass ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so lass sie sich bedecken. 7 Denn der Mann 🧍‍♂️freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; die Frau 🧍‍♀️aber ist des Mannes 🧍‍♂️Herrlichkeit. 8 Denn der Mann 🧍‍♂️ist nicht von der Frau🧍‍♀️, sondern die Frau 🧍‍♀️vom Mann🧍‍♂️; 9 denn der Mann🧍‍♂️ wurde auch nicht um der Frau 🧍‍♀️willen geschaffen, sondern die Frau 🧍‍♀️um des Mannes 🧍‍♂️willen. 10 Darum soll die Frau 🧍‍♀️eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen. 11 Dennoch ist weder die Frau ohne den Mann 🧍‍♂️noch der Mann 🧍‍♂️ohne die Frau 🧍‍♀️im Herrn. 12 Denn so wie die Frau 🧍‍♀️vom Mann 🧍‍♂️ist, so ist auch der Mann 🧍‍♂️durch die Frau🧍‍♀️; alles aber von Gott. 13 Urteilt bei euch selbst: Ist es anständig, dass eine Frau 🧍‍♀️unbedeckt zu Gott betet? 14 Lehrt euch nicht auch die Natur selbst, dass, wenn ein Mann 🧍‍♂️langes Haar hat, es eine Unehre für ihn ist, 15 wenn aber eine Frau 🧍‍♀️langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist, weil das Haar ihr anstatt eines Schleiers gegeben ist? 16 Wenn es aber jemand für gut hält, streitsüchtig zu sein, so haben wir solch eine Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes.
 
17 Indem ich aber dieses vorschreibe, lobe ich nicht, weil ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt. 18 Denn zuerst einmal, wenn ihr als Versammlung zusammenkommt, höre ich, es seien Spaltungen unter euch, und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.
 
20 Wenn ihr nun an einem Ort zusammenkommt, so ist das nicht des Herrn Mahl essen. 21 Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist trunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich nicht.
 
23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot 🫓 nahm, 24 und als er gedankt 🙏 hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis. 25 Ebenso auch den Kelch 🍷 nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch 🍷 ist der neue Bund in meinem Blut 🩸; dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch 🍷 trinkt, verkündigt ihr den Tod ✝️ des Herrn, bis er kommt.
 
27 Wer also irgend das Brot 🫓 isst oder den Kelch 🍷 des Herrn trinkt in unwürdiger Weise, wird des Leibes und des Blutes 🩸 des Herrn schuldig sein. 28 Jeder aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot 🫓 und trinke von dem Kelch 🍷. 29 Denn wer unwürdig isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, indem er den Leib nicht unterscheidet. 30Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.

31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten 💭, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. 33 Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. 34 Wenn jemand hungrig ist, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Übrige aber will ich anordnen, sobald ich komme.

 


meine Antworten

Das Volk Israel ist in der Wüste für uns zu einem warnenden Beispiel geworden. Vor welchen Sünden sollen wir uns hüten?

  • gierig sind nach dem Bösen (1. Kor 10,6)
  • Götzendienst (1. Kor 10,7.14)
  • nicht Unzüchtig sein (1. Kor 10,8)
  • Christus nicht versuchen (1. Kor 10,9)
  • nicht murren (1. Kor 10,10)

Welche Missstände sollen beim Abendmahl vermieden werden?

  • das Eigene zu essen (1. Kor 11,20)
  • das einer hungrig ist (1. Kor 11,21)
  • das einer betrunken ist (1. Kor 11,21)

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Tag 436

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Fragen

  • Unter welchen Umständen ist es für einen Christen besser, kein „Götzenopferfleische" zu essen?
  • Wie gestaltete Paulus sein Leben, um möglichst viele Menschen für Jesus zu gewinnen? 

Bibeltext

1. Korinther 8

1 Was aber die Götzenopfer betrifft, so wissen wir (denn wir alle haben Erkenntnis; die Erkenntnis bläht auf, die Liebe 💕 aber erbaut. 2 Wenn jemand meint, etwas erkannt zu haben, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; 3 wenn aber jemand Gott liebt 💕, der ist von ihm erkannt) – 4 was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, dass ein Götzenbild nichts ist in der Welt und dass keiner Gott ist als nur einer. 5 Denn wenn es nämlich solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf der Erde (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt), 6 so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
 
7 Aber nicht in allen ist die Erkenntnis, sondern einige essen, infolge des Gewissens, das sie bis jetzt vom Götzenbild haben, als von einem Götzenopfer, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt. 8 Speise aber macht uns vor Gott nicht angenehm; weder haben wir, wenn wir nicht essen, einen Nachteil, noch haben wir, wenn wir essen, einen Vorteil. 9 Gebt aber Acht❗, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoß wird. 10 Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, bestärkt werden, die Götzenopfer zu essen? 11 Und durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. 12 Wenn ihr aber so gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Christus. 13 Darum, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, so will ich für immer kein Fleisch essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben.

1. Korinther 9

1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2 Wenn ich für andere nicht ein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens für euch; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im Herrn. 3 Meine Verteidigung vor denen, die mich zur Untersuchung ziehen, ist diese: 4 Haben wir etwa nicht das Recht ⚖️, zu essen und zu trinken? 5 Haben wir etwa nicht das Recht ⚖️, eine Schwester 🧍‍♀️ als Frau 🧍‍♀️ mit uns zu führen wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas? 6 Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht ⚖️, nicht zu arbeiten? 7 Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde? 8 Rede ich dies etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das Gesetz 📖 dies? 9 Denn in dem Gesetz 📖 Moses steht geschrieben: „Du sollst dem Ochsen 🐂, der drischt, nicht das Maul verbinden.“ Ist Gott etwa um die Ochsen besorgt? 10 Oder spricht er nicht durchaus unsertwegen? Denn es ist unsertwegen geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung pflügen und der Dreschende auf Hoffnung dreschen soll, um daran teilzuhaben. 11 Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir euer Fleischliches ernten? 12 Wenn andere dieses Rechtes ⚖️ an euch teilhaftig sind, nicht viel mehr wir? Aber wir haben von diesem Recht ⚖️ keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, um dem Evangelium des Christus kein Hindernis zu bereiten. 13 Wisst ihr nicht, dass die, die mit den heiligen Dingen beschäftigt sind, aus dem Tempel essen? Dass die, die am Altar dienen, mit dem Altar teilen? 14 So hat auch der Herr für die, die das Evangelium verkündigen, angeordnet, vom Evangelium zu leben. 15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauch gemacht.Ich habe dies aber nicht geschrieben, damit es so mit mir geschehe; denn es wäre besser für mich zu sterben, als dass jemand meinen Ruhm zunichtemachen sollte. 16 Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn eine Notwendigkeit liegt mir auf; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! 17 Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn 🪙, wenn aber unfreiwillig, so bin ich mit einer Verwaltung betraut. 18 Was ist nun mein Lohn 🪙? Dass ich, das Evangelium verkündigend, das Evangelium kostenfrei mache, so dass ich von meinem Recht ⚖️ am Evangelium keinen Gebrauch mache.
 
19 Denn obwohl ich von allen frei 🆓 bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. 20 Und ich bin den Juden geworden wie ein Jude, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz 📖 sind, wie unter Gesetz 📖 (obwohl ich selbst nicht unter Gesetz 📖 bin), damit ich die, die unter Gesetz 📖 sind, gewinne; 21 denen, die ohne Gesetz 📖 sind, wie ohne Gesetz 📖 (obwohl ich nicht ohne Gesetz 📖 vor Gott bin, sondern Christus gesetzmäßig 📖 unterworfen), damit ich die, die ohne Gesetz 📖 sind, gewinne. 22 Den Schwachen 🤒 bin ich geworden wie ein Schwacher 🤒, damit ich die Schwachen 🤒 gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette 🛟. 23 Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, damit ich mit ihm teilhaben möge.
 
24 Wisst ihr nicht, dass die, die in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen 🏃, aber einer den Preis empfängt? Lauft 🏃 nun so, dass ihr ihn erlangt. 25 Jeder aber, der kämpft 🥊, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie eine vergängliche Krone 👑 empfangen, wir aber eine unvergängliche 👑. 26 Ich laufe 🏃 daher so, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe 🥊 so, nicht wie einer, der die Luft schlägt 🥊; 27 sondern ich zerschlage 🥊 meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, damit ich nicht etwa, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.

 


meine Antworten

Unter welchen Umständen ist es für einen Christen besser, kein „Götzenopferfleische" zu essen?

  • wenn man den Schwachen zum Anstoß wird (1. Kor 8,9.11-13)

Wie gestaltete Paulus sein Leben, um möglichst viele Menschen für Jesus zu gewinnen?

  • Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. (1. Kor 9,19)
  • Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz - obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin -, damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne; (1. Kor 9,20)
  • denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz - obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne. (1. Kor 9,21)
  • Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. (1. Kor 9,22)
  • Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, um an ihm Anteil zu bekommen. (1. Kor 9,23)
  • Wisst ihr nicht, daßssdie, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber {einer} den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt! Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der in die Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde. (1. Kor 9,24-27)

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weiterführende Dokumente

Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 435

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Fragen

  • In der Gemeinde Korinth gab es Menschen, die in Unzucht lebten. Mit welchen Argumenten macht Paulus ihnen deutlich, dass sich dieser Lebensstil mit dem Christsein nicht vereinbaren lässt?
  • Wie begründet Paulus seine Empfehlung, ehelos zu bleiben? 

Bibeltext

1. Korinther 5

1 Überhaupt hört 🧏🏻 man, dass Hurerei unter euch sei, und zwar eine solche Hurerei, die nicht einmal unter den Nationen vorkommt: dass einer seines Vaters Frau hat. 2 Und ihr seid aufgebläht und habt nicht vielmehr Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte weggetan würde. 3 Denn ich, zwar dem Leib nach abwesend, aber im Geist anwesend, habe schon als anwesend geurteilt ⚖️, den, der dieses so verübt hat, 4 im Namen unseres Herrn Jesus Christus (wenn ihr und mein Geist mit der Kraft 💪 unseres Herrn Jesus versammelt seid) 5 einen solchen dem Satan zu überliefern zum Verderben des Fleisches, damit der Geist errettet🛟 werde am Tag des Herrn Jesus. 6 Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seiet, wie ihr ungesäuert seid. Denn auch unser Passah 🐑, Christus, ist geschlachtet 💀 worden. 8 Darum lasst uns Festfeier halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit.
 
9 Ich habe euch in dem Brief ✉️ geschrieben 🖊️,nicht mit Hurern Umgang zu haben; 10 nicht durchaus mit den Hurern dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber habe ich euch geschrieben 🖊️, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. 12 Denn was habe ich die zu richten ⚖️, die draußen sind? Ihr, richtet ⚖️ ihr nicht die, die drinnen sind? 13 Die aber draußen sind, richtet ⚖️ Gott; tut den Bösen von euch selbst hinaus.

1. Korinther 6

1 Darf jemand unter euch, der eine Sache gegen den anderen hat, vor den Ungerechten rechten ⚖️ und nicht vor den Heiligen? 2 Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten ⚖️ werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet ⚖️ wird, seid ihr unwürdig, über die geringsten Dinge zu richten ⚖️? 3 Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten ⚖️ werden, geschweige denn Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun über Dinge dieses Lebens zu richten ⚖️ habt, so setzt diese dazu ein, die gering geachtet sind in der Versammlung. 5 Zur Beschämung sage 🗨️ ich es euch. So ist nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern zu entscheiden ⚖️ vermag? 6 Sondern es rechtet ⚖️ Bruder mit Bruder, und das vor Ungläubigen! 7 Es ist nun schon überhaupt ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel ⚖️ miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber unrecht tun?Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? 8 Aber ihr tut unrecht ⚖️ und übervorteilt, und das Brüder! 9 Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, 10 noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. 11 Und solches sind einige von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen 🚿, aber ihr seid geheiligt , aber ihr seid gerechtfertigt ⚖️ worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist 🕊️​ unseres Gottes.
 
12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem beherrschen lassen. 13 Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als auch jene zunichtemachen. Der Leib aber nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib. 14 Gott aber hat sowohl den Herrn auferweckt, als er auch uns auferwecken wird durch seine Macht 💪. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Das sei ferne! 16 Oder wisst ihr nicht, dass der, welcher der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? „Denn es werden“, spricht er, „die zwei ein Fleisch sein.“ 17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Flieht die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt gegen seinen eigenen Leib. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes 🕊️ ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid? 20 Denn ihr seid um einen Preis erkauft 🪙 worden; verherrlicht nun Gott in eurem Leib.

1. Korinther 7

1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben 🖊️ habt, so ist es gut für einen Menschen 🧍‍♂️, keine Frau 🧍‍♀️zu berühren. 2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeder seine eigene Frau 🧍‍♀️, und eine jede habe ihren eigenen Mann 🧍‍♂️. 3 Der Mann 🧍‍♂️ leiste der Frau🧍‍♀️ die eheliche Pflicht, ebenso aber auch die Frau🧍‍♀️ dem Mann 🧍‍♂️. 4 Die Frau🧍‍♀️ hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann 🧍‍♂️; ebenso aber hat auch der Mann 🧍‍♂️ nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau🧍‍♀️. 5 Entzieht euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeit 🕒 lang, um zum Beten 🙏 Muße zu haben; und kommt wieder zusammen, damit der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit. 6 Dies aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise. 7 Ich wünschte aber, alle Menschen 🧑🏻‍🦱 wären wie auch ich selbst; aber jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. 
 
8 Ich sage aber den Unverheirateten 🧍‍♀️und den Witwen🧍‍♀️: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich. 9 Wenn sie 🧍‍♀️sich aber nicht enthalten können, so lasst sie heiraten 💝, denn es ist besser zu heiraten, als entbrannt zu sein. 10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau🧍‍♀️ nicht vom Mann 🧍‍♂️ geschieden werde 11 (wenn sie aber auch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet 💝 oder versöhne sich mit dem Mann 🧍‍♂️) und dass ein Mann 🧍‍♂️ seine Frau🧍‍♀️ nicht entlasse.
 
12 Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder🧍‍♂️ eine ungläubige Frau🧍‍♀️ hat, und diese willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. 13 Und wenn eine Frau🧍‍♀️ einen ungläubigen Mann🧍‍♂️ hat, und dieser willigt ein, bei ihr zu wohnen, so entlasse sie den Mann🧍‍♂️ nicht. 14 Denn der ungläubige Mann 🧍‍♂️ist geheiligt durch die Frau🧍‍♀️, und die ungläubige Frau🧍‍♀️ ist geheiligt durch den Bruder; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. 15 Wenn aber der Ungläubige sich trennt, so trenne er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen. 16 Denn was weißt du, Frau🧍‍♀️, ob du den Mann🧍‍♂️ erretten 🛟 wirst? Oder was weißt du, Mann 🧍‍♂️, ob du die Frau🧍‍♀️ erretten 🛟​ wirst?
 
17 Doch wie der Herr einem jeden zugeteilt hat, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er; und so ordne ich es in allen Versammlungen an. 18 Ist jemand als Beschnittener berufen worden, so ziehe er keine Vorhaut; ist jemand in der Vorhaut berufen worden, so lasse er sich nicht beschneiden. 19 Die Beschneidung ist nichts, und die Vorhaut ist nichts, sondern das Halten der Gebote 📖 Gottes. 20 Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist. 21 Bist du als Sklave berufen worden, so lass es dich nicht kümmern; wenn du aber auch frei werden kannst, so benutze es vielmehr. 22 Denn der als Sklave im Herrn Berufene ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist der als Freier Berufene ein Sklave Christi. 23 Ihr seid um einen Preis 🪙​ erkauft worden; werdet nicht Sklaven von Menschen. 24 Jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, darin bleibe er bei Gott.
 
25 Was aber die Jungfrauen🧍‍♀️ betrifft, so habe ich kein Gebot des Herrn; ich gebe aber eine Meinung als einer, der vom Herrn begnadigt worden ist, treu 🤝 zu sein. 26 Ich meine nun, dass dies gut ist der gegenwärtigen Not wegen, dass es für einen Menschen gut ist, so zu sein. 27 Bist du an eine Frau🧍‍♀️ gebunden, so suche nicht frei zu werden; bist du frei von einer Frau🧍‍♀️, so suche keine Frau. 28 Wenn du aber auch heiratest 💝, so hast du nicht gesündigt; und wenn die Jungfrau🧍‍♀️ heiratet 💝, so hat sie nicht gesündigt; solche werden aber Trübsal im Fleisch haben; ich aber schone euch. 29 Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit 🕒 ist gedrängt. Im Übrigen, dass auch die, die Frauen🧍‍♀️ haben, seien, als hätten sie keine, 30 und die Weinenden 😢 als nicht Weinende 😢 und die sich Freuenden 😁 als sich nicht Freuende 😁 und die Kaufenden als nicht Besitzende 31 und die die Welt 🌍 Gebrauchenden als sie nicht als Eigentum Gebrauchende; denn die Gestalt dieser Welt 🌍 vergeht. 32 Ich will aber, dass ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete 🧍‍♂️ ist um die Dinge des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefalle; 33 der Verheiratete 🧍‍♂️ aber ist um die Dinge der Welt 🌍 besorgt, wie er der Frau🧍‍♀️ gefalle. 34 Es ist ein Unterschied zwischen der Frau🧍‍♀️ und der Jungfrau🧍‍♀️. Die Unverheiratete 🧍‍♀️ ist um die Dinge des Herrn besorgt, damit sie heilig sei sowohl am Leib als auch am Geist; die Verheiratete 🧍‍♀️ aber ist für die Dinge der Welt besorgt, wie sie dem Mann 🧍‍♂️gefalle. 35 Dies aber sage ich zu eurem eigenen Nutzen, nicht um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern zur Wohlanständigkeit und zu ungeteiltem Anhangen an dem Herrn. 36 Wenn aber jemand denkt 💭, er handle ungeziemend mit seiner Jungfrauschaft🧍‍♀️, wenn er über die Jahre der Blüte hinausgeht, und es muss so geschehen, so tue er, was er will; er sündigt nicht; sie mögen heiraten 💝. 37 Wer aber in seinem Herzen ❤️ feststeht und keine Not, sondern Gewalt hat über seinen eigenen Willen und dies in seinem Herzen ❤️ beschlossen hat, seine Jungfrauschaft🧍‍♀️ zu bewahren, der wird wohltun. 38 Also, wer heiratet 💝, tut wohl, und wer nicht heiratet 💝, wird besser tun. 39 Eine Frau 🧍‍♀️ist gebunden, solange ihr Mann 🧍‍♂️ lebt; wenn aber der Mann 🧍‍♂️ entschlafen ist, so ist sie frei, sich zu verheiraten 💝, mit wem sie will, nur im Herrn. 40 Glückseliger ist sie aber, wenn sie so bleibt, nach meiner Meinung; ich denke 💭 aber, dass auch ich Gottes Geist 🕊️ habe.

 


meine Antworten

In der Gemeinde Korinth gab es Menschen, die in Unzucht lebten. Mit welchen Argumenten macht Paulus ihnen deutlich, dass sich

  • dieser Lebensstil mit dem Christsein nicht vereinbaren lässt?
  • weil sie durch Jeus rein sind und Unzucht macht ales unrein (1. Kor 5,6.7)

Wie begründet Paulus seine Empfehlung, ehelos zu bleiben?

  • weil man sich dann besser für die Sache des Herrn einsetzen kann (1. Kor 7,32-34)

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Tag 441

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Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.

 

Bibeltext 

2. Korinther 1

Paulus, Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timotheus, der Bruder, der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, samt allen Heiligen, die in ganz Achaja sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und <dem> Herrn Jesus Christus!
 
Gepriesen <sei> der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden;denn so wie die Leiden des Christus uns gegenüber überreichlich sind, so ist auch durch den Christus unser Trost überreichlich. Sei es aber, dass wir bedrängt werden, <so ist es> eures Trostes und Heils wegen; sei es, dass wir getröstet werden, <so ist es> eures Trostes wegen, der im Ausharren in denselben Leiden wirksam ist, die auch wir erleiden. Und unsere Hoffnung für euch ist fest, da wir wissen, dass, wie ihr der Leiden teilhaftig seid, so auch des Trostes.
 
Denn wir wollen nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, was unsere Bedrängnis betrifft, die [uns] in Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so dass wir sogar am Leben verzweifelten. Wir selbst aber hatten das Urteil des Todes in uns selbst, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt, der uns von so großem Tod errettet hat und errettet, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er <uns> auch ferner erretten wird; indem auch ihr durch das Flehen für uns mitwirkt, damit für die von vielen Personen uns zuteil gewordene Gnadengabe durch viele für uns Danksagung dargebracht werde.
 
Denn dies ist unser Rühmen: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes und nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in <der> Gnade Gottes gewandelt sind in der Welt, am meisten aber bei euch. Denn wir schreiben euch nichts anderes als das, was ihr kennt oder auch anerkennt; ich hoffe aber, dass ihr <es> bis ans Ende anerkennen werdet, wie ihr auch uns zum Teil anerkannt habt, dass wir euer Ruhm sind, so wie auch ihr <der> unsere <seid> an dem Tag des Herrn Jesus.
 
Und in diesem Vertrauen wollte ich früher zu euch kommen, damit ihr eine zweite Gnade hättet, und bei euch hindurch nach Mazedonien reisen und wieder von Mazedonien zu euch kommen und von euch nach Judäa geleitet werden. Habe ich nun, indem ich mir dies vornahm, mich etwa der Leichtfertigkeit bedient? Oder was ich mir vornehme, nehme ich mir das nach <dem> Fleisch vor, damit bei mir das Ja-ja und das Nein-nein wäre? Gott aber ist treu, dass unser Wort an euch nicht Ja und Nein ist. Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, wurde nicht Ja und Nein, sondern es ist Ja in ihm. Denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm <ist> das Ja, darum auch durch ihn das Amen, Gott zur Herrlichkeit durch uns. Der uns aber mit euch befestigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, der uns auch versiegelt hat und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben hat. Ich aber rufe Gott zum Zeugen an auf meine Seele, dass ich, um euch zu schonen, nicht wieder nach Korinth gekommen bin. Nicht, dass wir über euren Glauben herrschen, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn ihr steht durch den Glauben.

2. Korinther 2

Ich habe aber bei mir selbst dies beschlossen, nicht wieder in Traurigkeit zu euch zu kommen. Denn wenn ich euch traurig mache, wer ist es auch, der mich fröhlich macht, wenn nicht der, der durch mich traurig gemacht wird? Und ebendies habe ich [euch] geschrieben, damit ich nicht, wenn ich komme, von denen Traurigkeit habe, deren ich mich freuen sollte; indem ich euch allen vertraue, dass meine Freude <die> von euch allen ist. Denn aus vieler Bedrängnis und Herzensangst schrieb ich euch mit vielen Tränen, nicht um euch traurig zu machen, sondern damit ihr die Liebe erkennt, die ich überreichlicher zu euch habe. 
 
Wenn aber jemand traurig gemacht hat, <so> hat er nicht mich traurig gemacht, sondern in gewissem Maß (damit ich nicht beschwere) euch alle. Genügend <ist> einem solchen diese Strafe, die von den Vielen ist, so dass ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und ermuntern solltet, damit nicht etwa ein solcher durch die übermäßige Traurigkeit verschlungen werde. Darum ermahne ich euch, ihm gegenüber Liebe zu üben. Denn dazu habe ich auch geschrieben, um eure Bewährung zu erkennen, ob ihr in allem gehorsam seid. Wem ihr aber etwas vergebt, <dem vergebe> auch ich; denn auch ich, was ich vergeben, wenn ich etwas vergeben habe, <habe ich> um euretwillen <vergeben> in <der> Person Christi, damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt.
 
Als ich aber nach Troas kam für das Evangelium des Christus und mir eine Tür aufgetan wurde im Herrn, hatte ich keine Ruhe in meinem Geist, weil ich Titus, meinen Bruder, nicht fand, sondern ich nahm Abschied von ihnen und zog fort nach Mazedonien.
 
Gott aber <sei> Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart! Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi in denen, die errettet werden, und in denen, die verloren gehen; den einen ein Geruch vom Tod zum Tod, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Und wer ist dazu tüchtig? Denn wir verfälschen nicht, wie die Vielen, das Wort Gottes, sondern als aus Lauterkeit, sondern als aus Gott, vor Gott, reden wir in Christus.

 


meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

  • Gott ist unser Vater (2. Kor 1,2)
  • Gott gibt Gnade (2. Kor 1,2)
  • Gott gibt Frieden (2. Kor 1,2)
  • Jesus ist der Christus (2. Kor 1,2)
  • Jesus Christus ist Herr (2. Kor 1,2)
  • Jesus Christus gibt Gnade (2. Kor 1,2)
  • Jesus Christus gibt Frieden (2. Kor 1,2)
  • Gott ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus (2. Kor 1,2)
  • Gott ist der Vater des Erbarmens (2. Kor 1,3)
  • Gott ist der Gott allen Trostes (2. Kor 1,3)
  • Gott tröstet uns in aller Bedrängnis (2. Kor 1,4)
  • Gott weckt Tote auf (2. Kor 1,9)
  • Gott errettet (2. Kor 1,10)
  • Gott ist treu (2. Kor 1,11)
  • Jesus Christus ist Gottes Sohn (2. Kor 1,19)
  • Jesus ist nicht ja und nein, sondern nur Ja (2. Kor 1,19)
  • Gott gibt Verheißungen (2. Kor 1,20)
  • Gott soll durch uns geehrt werden (2. Kor 1,20)
  • Gott festigt uns in Christus (2. Kor 1,21)
  • Gott gesalbt uns (2. Kor 1,21)
  • Gott versiegelt uns mit dem Heilige Geist (2. Kor 1,22)
  • Gott gibt uns den Heiligen Geist in unsere Herzen (2. Kor 1,22)

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

  • Gott aber <sei> Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart! Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi in denen, die errettet werden, und in denen, die verloren gehen; den einen ein Geruch vom Tod zum Tod, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. (2. Kor 1,15.16)

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • Gott loben (2. Kor 1,3)
  • trösten, wie Gott tröstet (2. Kor 1,4)
  • von Gott trösten lassen (2. Kor 1,4)
  • nicht auf uns selbst vertrauen (2. Kor 1,9)
  • auf Gott vertrauen (2. Kor 1,9)
  • für die Geschwister beten (2. Kor 1,11)
  • in Gnade Gottes wandeln (2. Kor 1,12)
  • Jesus predigen (2. Kor 1,19)
  • Gott danken (2. Kor 2,14)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

  • Gott tröstet uns (2. Kor 1,4)
  • durch Christus sind wir getröstet (2. Kor 1,5)

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Einleitung
  • das Handeln des Paulus

Informationen

 

weiterführende Dokumente

 

Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 440

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Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

Apostelgeschichte 19, 21-41

Als dies aber erfüllt war, nahm sich Paulus in seinem Geist vor, nachdem er Mazedonien und Achaja durchzogen habe, nach Jerusalem zu reisen, und sprach: Nachdem ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen. Er sandte aber zwei von denen, die ihm dienten, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien, und er selbst verweilte eine Zeit lang in Asien. 
Um jene Zeit aber entstand ein nicht geringer Aufruhr bezüglich des Weges. Denn ein gewisser Silberschmied, mit Namen Demetrius, der silberne Tempel <der> Artemis machte, verschaffte den Künstlern einen nicht geringen Erwerb; und nachdem er diese samt den damit <beschäftigten> Arbeitern versammelt hatte, sprach er: Männer, ihr wisst, dass aus diesem Erwerb unser Wohlstand ist; und ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein von Ephesus, sondern beinahe von ganz Asien eine große Volksmenge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, dass das keine Götter seien, die mit Händen gemacht werden. Nicht allein aber besteht für uns Gefahr, dass dieses Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts geachtet und auch ihre herrliche Größe, die ganz Asien und der Erdkreis verehrt, vernichtet wird.
 
Als sie aber <das> hörten und von Wut erfüllt wurden, schrien sie und sagten: Groß <ist> die Artemis <der> Epheser! Und die Stadt geriet in Verwirrung; und sie stürmten einmütig zum Theater und rissen <die> Mazedonier Gajus und Aristarchus, <die> Reisegefährten <des> Paulus, mit fort. Als aber Paulus unter das Volk gehen wollte, ließen die Jünger es ihm nicht zu. Aber auch einige der Asiarchen, die seine Freunde waren, sandten zu ihm und baten ihn, sich nicht zum Theater zu begeben. Die einen nun schrien dieses, die anderen jenes; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, weshalb sie zusammengekommen waren. Sie zogen aber Alexander aus der Volksmenge hervor, den die Juden vorschoben. Alexander aber winkte mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten. Als sie aber erkannten, dass er ein Jude war, erhob sich eine Stimme aus aller Mund, und sie schrien etwa zwei Stunden: Groß <ist> die Artemis <der> Epheser! Als aber der Stadtschreiber die Volksmenge beruhigt hatte, spricht er: Männer von Ephesus, wer von <den> Menschen wüsste denn nicht, dass die Stadt <der> Epheser eine Tempelhüterin der großen Artemis und des vom Himmel gefallenen <Bildes> ist? Da nun dies unbestreitbar ist, <so> geziemt es euch, ruhig zu sein und nichts Übereiltes zu tun. Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind noch unsere Göttin lästern. Wenn nun Demetrius und die Künstler mit ihm gegen jemand eine Streitsache haben, <so> werden Gerichtstage gehalten, und es sind Prokonsuln da; mögen sie einander verklagen. Wenn ihr aber wegen anderer <Dinge> ein Gesuch habt, <so> wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden. Denn wir laufen auch Gefahr, wegen des heutigen Tages <des> Aufruhrs angeklagt zu werden, da es keine Ursache gibt, derentwegen wir uns über diesen Auflauf werden verantworten können. Und als er dies gesagt hatte, entließ er die Versammlung. 

 

Apostelgeschichte 20,1

Nachdem aber der Tumult aufgehört hatte, ließ Paulus die Jünger zu sich kommen und ermahnte <sie>, nahm Abschied und ging fort, um nach Mazedonien zu reisen. 

 


meine Antworten

Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott besser kennenzulernen.
Was sagt dieser Abschnitt über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?

 

Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert.
Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Abschnitts ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?

 

Welches sind in diesem Abschnitt...
... die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?

 

... die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?

 

Erkenne ich in diesem Abschnitt...
... Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?

  • auf den Weg sein (Apg 19,23)

... Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?

 

... Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?

 

... Beispiele, die mich etwas lehren wollen?

 

Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Abschnitt geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

  • Aufruhr in Ephesus

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weiterführende Dokumente Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

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