Tag 436

Informationen zum Buch


Fragen

  • Unter welchen Umständen ist es für einen Christen besser, kein „Götzenopferfleische" zu essen?
  • Wie gestaltete Paulus sein Leben, um möglichst viele Menschen für Jesus zu gewinnen? 

Bibeltext

1. Korinther 8

Was aber die Götzenopfer betrifft, <so> wissen wir (denn wir alle haben Erkenntnis; die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn jemand meint, etwas erkannt zu haben, <so> hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt) – was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, <so> wissen wir, dass ein Götzenbild nichts ist in <der> Welt und dass keiner Gott ist als nur einer. Denn wenn es nämlich <solche> gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf <der> Erde (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt), <so> ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle <Dinge> sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle <Dinge> sind, und wir durch ihn.
 
Aber nicht in allen ist die Erkenntnis, sondern einige essen, infolge des Gewissens, <das sie> bis jetzt vom Götzenbild <haben>, als von einem Götzenopfer, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt. Speise aber macht uns vor Gott nicht angenehm; weder haben wir, wenn wir nicht essen, einen Nachteil, noch haben wir, wenn wir essen, einen Vorteil. Gebt aber Acht, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoß wird. Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, bestärkt werden, die Götzenopfer zu essen? Und durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. Wenn ihr aber so gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, <so> sündigt ihr gegen Christus. Darum, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoß gibt, <so> will ich für immer kein Fleisch essen, um meinem Bruder keinen Anstoß zu geben.

1. Korinther 9

Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? Wenn ich für andere nicht ein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens für euch; denn das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im Herrn. Meine Verteidigung vor denen, die mich zur Untersuchung ziehen, ist diese: Haben wir etwa nicht <das> Recht, zu essen und zu trinken? Haben wir etwa nicht <das> Recht, eine Schwester als Frau <mit uns> zu führen wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas? Oder haben allein ich und Barnabas nicht <das> Recht, nicht zu arbeiten? Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht [von] dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde? Rede ich dies etwa nach Menschen<weise>, oder sagt nicht auch das Gesetz dies? Denn in dem Gesetz Moses steht geschrieben: „Du sollst <dem> Ochsen, der drischt, nicht das Maul verbinden.“ Ist Gott etwa um die Ochsen besorgt? Oder spricht er <nicht> durchaus unsertwegen? Denn es ist unsertwegen geschrieben, dass der Pflügende auf Hoffnung pflügen und der Dreschende auf Hoffnung <dreschen> soll, um <daran> teilzuhaben. Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, ist es <etwas> Großes, wenn wir euer Fleischliches ernten? Wenn andere dieses Rechtes an euch teilhaftig sind, nicht viel mehr wir? Aber wir haben von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, um dem Evangelium des Christus kein Hindernis zu bereiten. Wisst ihr nicht, dass die, die mit den heiligen <Dingen> beschäftigt sind, aus dem Tempel essen? Dass die, die am Altar dienen, mit dem Altar teilen? So hat auch der Herr für die, die das Evangelium verkündigen, angeordnet, vom Evangelium zu leben. Ich aber habe von keinem dieser <Dinge> Gebrauch gemacht. Ich habe dies aber nicht geschrieben, damit es so mit mir geschehe; denn es wäre besser für mich zu sterben, als dass jemand meinen Ruhm zunichtemachen sollte. Denn wenn ich das Evangelium verkündige, <so> habe ich keinen Ruhm, denn eine Notwendigkeit liegt mir auf; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte! Denn wenn ich dies freiwillig tue, <so> habe ich Lohn, wenn aber unfreiwillig, <so> bin ich mit einer Verwaltung betraut. Was ist nun mein Lohn? Dass ich, das Evangelium verkündigend, das Evangelium kostenfrei mache, so dass ich von meinem Recht am Evangelium keinen Gebrauch mache.
 
Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. Und ich bin den Juden geworden wie ein Jude, damit ich <die> Juden gewinne; denen, <die> unter Gesetz <sind>, wie unter Gesetz (obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin), damit ich die, <die> unter Gesetz <sind>, gewinne; denen, <die> ohne Gesetz <sind>, wie ohne Gesetz (obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen), damit ich die, <die> ohne Gesetz <sind>, gewinne. Den Schwachen bin ich geworden <wie> ein Schwacher, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, damit ich mit ihm teilhaben möge.
 
Wisst ihr nicht, dass die, die in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Preis empfängt? Lauft <nun> so, dass ihr <ihn> erlangt. Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche. Ich laufe daher so, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der <die> Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Leib und führe <ihn> in Knechtschaft, damit ich nicht etwa, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.

 


meine Antworten

Unter welchen Umständen ist es für einen Christen besser, kein „Götzenopferfleische" zu essen?

  • wenn man den Schwachen zum Anstoß wird (1. Kor 8,9.11-13)

Wie gestaltete Paulus sein Leben, um möglichst viele Menschen für Jesus zu gewinnen?

  • Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. (1. Kor 9,19)
  • Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz - obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin -, damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne; (1. Kor 9,20)
  • denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz - obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne. (1. Kor 9,21)
  • Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. (1. Kor 9,22)
  • Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, um an ihm Anteil zu bekommen. (1. Kor 9,23)
  • Wisst ihr nicht, daßssdie, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber {einer} den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt! Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der in die Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde. (1. Kor 9,24-27)

Informationen

 

weiterführende Dokumente

Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 435

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Fragen

  • In der Gemeinde Korinth gab es Menschen, die in Unzucht lebten. Mit welchen Argumenten macht Paulus ihnen deutlich, dass sich dieser Lebensstil mit dem Christsein nicht vereinbaren lässt?
  • Wie begründet Paulus seine Empfehlung, ehelos zu bleiben? 

Bibeltext

1. Korinther 5

Überhaupt hört man, <dass> Hurerei unter euch <sei>, und zwar eine solche Hurerei, die nicht einmal unter den Nationen <vorkommt>: dass einer seines Vaters Frau hat. Und ihr seid aufgebläht und habt nicht vielmehr Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte weggetan würde. Denn ich, zwar dem Leib nach abwesend, aber im Geist anwesend, habe schon als anwesend geurteilt, den, der dieses so verübt hat, im Namen unseres Herrn Jesus [Christus] (wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus versammelt seid) einen solchen dem Satan zu überliefern zum Verderben des Fleisches, damit der Geist errettet werde am Tag des Herrn [Jesus]. Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seiet, wie ihr ungesäuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet worden. Darum lasst uns Festfeier halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig <der> Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem <der> Lauterkeit und Wahrheit.
 
Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Hurern Umgang zu haben; nicht durchaus mit den Hurern dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich die zu richten, die draußen sind? Ihr, richtet ihr nicht die, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott; tut den Bösen von euch selbst hinaus.

1. Korinther 6

Darf jemand unter euch, der eine Sache gegen den anderen hat, vor den Ungerechten rechten und nicht vor den Heiligen? Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr unwürdig, über die geringsten <Dinge> zu richten? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden, geschweige denn <Dinge> dieses Lebens? Wenn ihr nun über <Dinge> dieses Lebens zu richten habt, <so> setzt diese dazu ein, die gering geachtet sind in der Versammlung. Zur Beschämung sage ich es euch. So ist nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern zu entscheiden vermag? Sondern es rechtet Bruder mit Bruder, und das vor Ungläubigen! Es ist nun schon überhaupt ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? Aber ihr tut unrecht und übervorteilt, und das Brüder! Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte <das> Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Räuber werden <das> Reich Gottes erben. Und solches sind einige von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes.
 
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem beherrschen lassen.
Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als auch jene zunichtemachen. Der Leib aber nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib. Gott aber hat sowohl den Herrn auferweckt, als er auch uns auferwecken wird durch seine Macht. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht, dass der, welcher der Hure anhängt, ein Leib <mit ihr> ist? „Denn es werden“, spricht er, „die zwei ein Fleisch sein.“ Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist <mit ihm>. Flieht die Hurerei! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Leibes; wer aber hurt, sündigt gegen seinen eigenen Leib. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib <der> Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch <wohnt>, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlicht nun Gott in eurem Leib.

1. Korinther 7

Was aber das betrifft, wovon ihr [mir] geschrieben habt, <so> ist es gut für einen Menschen, keine Frau zu berühren. Aber um der Hurerei willen habe ein jeder seine eigene Frau, und eine jede habe ihren eigenen Mann. Der Mann leiste der Frau die <eheliche> Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann. Die Frau hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; ebenso aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau. Entzieht euch einander nicht, es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeit lang, um zum Beten Muße zu haben; und kommt wieder zusammen, damit der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit. Dies aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise. Ich wünschte aber, alle Menschen wären wie auch ich selbst; aber jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. 
 
Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, <so> lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als entbrannt zu sein. Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau nicht vom Mann geschieden werde (wenn sie aber auch geschieden ist, <so> bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann) und dass ein Mann <seine> Frau nicht entlasse.
 
Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, und diese willigt ein, bei ihm zu wohnen, <so> entlasse er sie nicht. Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat, und dieser willigt ein, bei ihr zu wohnen, <so> entlasse sie den Mann nicht. Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Bruder; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. Wenn aber der Ungläubige sich trennt, <so> trenne er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen <Fällen> nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen. Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann erretten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau erretten wirst?
 
Doch wie der Herr einem jeden zugeteilt hat, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er; und so ordne ich <es> in allen Versammlungen an. Ist jemand als Beschnittener berufen worden, <so> ziehe er keine <Vorhaut>; ist jemand in der Vorhaut berufen worden, <so> lasse er sich nicht beschneiden. Die Beschneidung ist nichts, und die Vorhaut ist nichts, sondern <das> Halten <der> Gebote Gottes. Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist. Bist du als Sklave berufen worden, <so> lass es dich nicht kümmern; wenn du aber auch frei werden kannst, <so> benutze es vielmehr. Denn der als Sklave im Herrn Berufene ist ein Freigelassener <des> Herrn; ebenso ist der als Freier Berufene ein Sklave Christi. Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht Sklaven von Menschen. Jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, darin bleibe er bei Gott.
 
Was aber die Jungfrauen betrifft, <so> habe ich kein Gebot <des> Herrn; ich gebe aber eine Meinung als einer, der vom Herrn begnadigt worden ist, treu zu sein. Ich meine nun, dass dies gut ist der gegenwärtigen Not wegen, dass es für einen Menschen gut ist, so zu sein. Bist du an eine Frau gebunden, <so> suche nicht frei zu werden; bist du frei von einer Frau, <so> suche keine Frau. Wenn du aber auch heiratest, <so> hast du nicht gesündigt; und wenn die Jungfrau heiratet, <so> hat sie nicht gesündigt; solche werden aber Trübsal im Fleisch haben; ich aber schone euch. Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit ist gedrängt. Im Übrigen, dass auch die, die Frauen haben, seien, als hätten sie keine, und die Weinenden als nicht Weinende und die sich Freuenden als sich nicht Freuende und die Kaufenden als nicht Besitzende und die die Welt Gebrauchenden als <sie> nicht als Eigentum Gebrauchende; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Ich will aber, dass ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist um die <Dinge> des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefalle; der Verheiratete aber ist um die <Dinge> der Welt besorgt, wie er der Frau gefalle. Es ist ein Unterschied zwischen der Frau und der Jungfrau. Die Unverheiratete ist um die <Dinge> des Herrn besorgt, damit sie heilig sei sowohl am Leib als auch am Geist; die Verheiratete aber ist für die <Dinge> der Welt besorgt, wie sie dem Mann gefalle. Dies aber sage ich zu eurem eigenen Nutzen, nicht um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern zur Wohlanständigkeit und zu ungeteiltem Anhangen an dem Herrn. Wenn aber jemand denkt, er handle ungeziemend mit seiner Jungfrau<schaft>, wenn er über die Jahre der Blüte hinausgeht, und es muss so geschehen, <so> tue er, was er will; er sündigt nicht; sie mögen heiraten. Wer aber in seinem Herzen feststeht und keine Not, sondern Gewalt hat über seinen eigenen Willen und dies in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrau<schaft> zu bewahren, der wird wohltun. Also, wer heiratet, tut wohl, und wer nicht heiratet, wird besser tun. Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, <so> ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn. Glückseliger ist sie aber, wenn sie so bleibt, nach meiner Meinung; ich denke aber, dass auch ich Gottes Geist habe.

 


meine Antworten

In der Gemeinde Korinth gab es Menschen, die in Unzucht lebten. Mit welchen Argumenten macht Paulus ihnen deutlich, dass sich

  • dieser Lebensstil mit dem Christsein nicht vereinbaren lässt?
  • weil sie durch Jeus rein sind und Unzucht macht ales unrein (1. Kor 5,6.7)

Wie begründet Paulus seine Empfehlung, ehelos zu bleiben?

  • weil man sich dann besser für die Sache des Herrn einsetzen kann (1. Kor 7,32-34)

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weitere Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 448

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Fragen

  • Weshalb sehnte sich der Apostel Paulus danach, die Christen in Rom zu sehen?
  • Womit beweisen die Heiden, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert? 

Bibeltext 

Römer 1

1 Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes 2 (das er durch seine Propheten in heiligen Schriften 📖​ zuvor verheißen hat) über seinen Sohn 3(der aus dem Geschlecht Davids gekommen ist dem Fleisch nach 4 und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft dem Geist 🕊️​ der Heiligkeit nach durch Toten-Auferstehung), Jesus Christus, unseren Herrn 5 (durch den wir Gnade 🎁 und Apostelamt empfangen haben zum Glaubensgehorsam 💖 unter allen Nationen für seinen Namen, 6 unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi)7 allen Geliebten Gottes, den berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade 🎁 euch und Friede 🕊️​ von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
 
8Zuerst einmal danke 🙏 ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, weil euer Glaube 💖 verkündigt wird in der ganzen Welt. 9 Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich diene in meinem Geist in dem Evangelium seines Sohnes, wie unablässig ich euch erwähne 🗨️, 10 allezeit flehend 🙏 in meinen Gebeten 🙏, ob ich vielleicht endlich einmal durch den Willen Gottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen. 11 Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe 🎁 mitteile, um euch zu befestigen, 12 das ist aber, um mit euch getröstet zu werden in eurer Mitte, ein jeder durch den Glauben 💖, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen. 12 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen (und bis jetzt verhindert worden bin), um auch unter euch etwas Frucht 🍇 zu haben, wie auch unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner. 15 So bin ich denn, soviel an mir ist, bereitwillig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen 🗨️.
 
16 Denn ich schäme 🗨️ mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft 💪 zum Heil 🛟 jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. 17 Denn Gottes Gerechtigkeit ⚖️ wird darin offenbart aus Glauben 💖 zu Glauben 💖, wie geschrieben steht: „Der Gerechte ⚖️ aber wird aus Glauben 💖 leben.“
 
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit ⚖️ der Menschen, die die Wahrheit 🗣️ in Ungerechtigkeit besitzen, 19 weil das von Gott Erkennbare 👀 unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart 👀 – 20 denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft 💪 als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung 💪 der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen 👀 werden –, damit sie ohne Entschuldigung seien, 21 weil sie, Gott kennend 💭, ihn weder als Gott verherrlichten 🙏 noch ihm Dank 🙏 darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz 💔 verfinstert 🕶️ wurde. 22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Toren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes 🖼️​ von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Darum hat Gott sie hingegeben in den Begierden ihrer Herzen 💔 zur Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden; 25die die Wahrheit 🗣️ Gottes mit der Lüge 🤥 vertauscht und dem Geschöpf Verehrung 🙏 und Dienst 🙏 dargebracht haben anstatt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen26 Deswegen hat Gott sie hingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Frauen🧍‍♀️ haben den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht, 27 als auch ebenso die Männer 🧍‍♂️ den natürlichen Verkehr mit der Frau🧍‍♀️ verlassen haben und in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie, Männer 🧍‍♂️ mit Männern 🧍‍♂️, Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen. 28Und weil sie es nicht für gut befanden, Gott in Erkenntnis 💭 zu haben, hat Gott sie hingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt; 29erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser, 30Verleumder, Gott Hassende, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, 31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige; 32die, obwohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes 💀 würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.

Römer 2

1 Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder, der da richtet ⚖️; denn worin du den anderen richtest ⚖️, verurteilst ⚖️ du dich selbst; denn du, der du richtest ⚖️, tust dasselbe. 2 Wir wissen aber, dass das Gericht ⚖️ Gottes nach der Wahrheit 🗣️ ist über die, die so etwas tun. 3 Denkst 💭 du aber dies, o Mensch, der du die richtest ⚖️, die so etwas tun, und verübst dasselbe, dass du dem Gericht ⚖️ Gottes entfliehen wirst? 4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte 🎁 und Geduld ⏳ und Langmut ⏳ und weißt nicht, dass die Güte 🎁 Gottes dich zur Buße leitet? 5 Nach deinem Starrsinn und deinem unbußfertigen Herzen 💔 aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tag 🕒 des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts ⚖️ Gottes, 6 der jedem vergelten wird nach seinen Werken: 7 denen, die mit Ausharren in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben; 8 denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit 🗣️ ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. 9 Drangsal 😢 und Angst 😢 über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen; 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden 🕊️ jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen; 11 denn es ist kein Ansehen 👀 der Person bei Gott.
 
12 Denn so viele ohne Gesetz 📖 gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz 📖 verloren gehen; und so viele unter Gesetz 📖​ gesündigt haben, werden durch Gesetz 📖​ gerichtet werden 13 (denn nicht die Hörer des Gesetzes 📖​ sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes 📖 werden gerechtfertigt ⚖️ werden. 14 Denn wenn Nationen, die kein Gesetz 📖​ haben, von Natur die Dinge des Gesetzes 📖 ausüben, so sind diese, die kein Gesetz 📖​ haben, sich selbst ein Gesetz 📖, 15 solche, die das Werk des Gesetzes 📖​ geschrieben zeigen in ihren Herzen ❤️, wobei ihr Gewissen 💭 mitzeugt und ihre Gedanken 💭 sich untereinander anklagen ⚖️ oder auch entschuldigen ⚖️) 16an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richten ⚖️ wird nach meinem Evangelium durch Jesus Christus.
 
17 Wenn du aber Jude genannt wirst und dich auf das Gesetz 📖​ stützt und dich Gottes rühmst 18 und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest, da du aus dem Gesetz 📖​ unterrichtet bist, 19 und getraust dich, ein Leiter der Blinden 🕶️ zu sein, ein Licht 💡 derer, die in Finsternis 🕶️ sind, 20 ein Erzieher 👨‍🏫 der Törichten, ein Lehrer 👨‍🏫 der Unmündigen, der die Form der Erkenntnis und der Wahrheit in dem Gesetz 📖​ hat – 21 der du nun einen anderen lehrst 👨‍🏫, du lehrst 👨‍🏫 dich selbst nicht? Der du predigst 🗨️, man solle nicht stehlen, du stiehlst? 22 Der du sagst 🗨️, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? Der du die Götzenbilder für Gräuel hältst, du begehst Tempelraub? 23 Der du dich des Gesetzes 📖​ rühmst 🗨️, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes 📖? 24 Denn der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert, wie geschrieben steht.
 
25 Denn Beschneidung ist zwar von Nutzen, wenn du das Gesetz 📖​ tust; wenn du aber ein Gesetzes 📖-Übertreter bist, so ist deine Beschneidung Vorhaut geworden. 26 Wenn nun die Vorhaut die Rechte des Gesetzes 📖​ beachtet, wird nicht seine Vorhaut für Beschneidung gerechnet werden 27 und die Vorhaut von Natur, die das Gesetz 📖​ erfüllt, dich richten ⚖️, der du mit Buchstaben 🔤 und Beschneidung ein Gesetzes 📖-Übertreterbist? 28Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens ❤️, im Geist, nicht im Buchstaben 🔤; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist. 

 


meine Antworten

Weshalb sehnte sich der Apostel Paulus danach, die Christen in Rom zu sehen?

  • damit er ihnen etwas von den geistlichen Gnadengaben mitteilen kann (Röm 1,12)
  • um sie zu stärken (Röm 1,12)
  • um bei ihnen mitgetröstet zu werden (Röm 1,12)

Womit beweisen die Heiden, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert?

  • durch ihr Gewissen (Röm 2,15)
  • durch ihre Gedanken (Röm 2,15)

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weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 447

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Fragen

  • Was sagt Paulus der Gemeinde in Korinth voraus?
  • Welche Bedingungen sind an die Verheißung geknüpft: „So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein!“ 

Bibeltext 

2. Korinther 13

1 Dieses dritte Mal komme ich zu euch: Aus dem Mund 👄​ von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache bestätigt werden. 2 Ich habe zuvor gesagt und sage zuvor, wie das zweite Mal anwesend und jetzt abwesend, denen, die zuvor gesündigt haben, und den Übrigen allen, dass ich, wenn ich wieder komme, nicht schonen werde. 3 Weil ihr einen Beweis sucht 🔍, dass Christus in mir redet 🗨️ (der euch gegenüber nicht schwach ist, sondern mächtig 💪 unter euch; 4 denn er ist wohl in Schwachheit gekreuzigt worden, aber er lebt durch Gottes Kraft 💪; denn auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben durch Gottes Kraft 💪 euch gegenüber), 5 so prüft euch selbst, ob ihr im Glauben 💖 seid, untersucht euch selbst; oder erkennt 💭 ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? – es sei denn, dass ihr etwa unbewährt seid. 6 Ich hoffe aber, dass ihr erkennen 💭 werdet, dass wir nicht unbewährt sind. 7 Wir beten 🙏 aber zu Gott, dass ihr nichts Böses tun mögt; nicht damit wir bewährt erscheinen, sondern damit ihr tut, was recht ist, wir aber wie Unbewährte seien. 8 Denn wir vermögen nichts gegen die Wahrheit, sondern für die Wahrheit. 9 Denn wir freuen 😁 uns, wenn wir schwach sind, ihr aber stark 🦾 seid; um dieses bitten wir auch, um eure Vervollkommnung. 10 Deswegen schreibe 🖊️ ich dies abwesend, damit ich anwesend nicht Strenge gebrauchen muss, nach der Gewalt, die der Herr mir gegeben hat zur Auferbauung und nicht zur Zerstörung.
 
11 Im Übrigen, Brüder, freut 😁 euch, werdet vollkommen, seid getrost, seid eines Sinnes, seid in Frieden 🕊️, und der Gott der Liebe 💕 und des Friedens 🕊️ wird mit euch sein.
 
12 Grüßt einander mit heiligem Kuss. Es grüßen euch die Heiligen alle. 13 Die Gnade 🎁 des Herrn Jesus Christus und die Liebe 💕 Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes 🕊️ sei mit euch allen!

 


meine Antworten

Was sagt Paulus der Gemeinde in Korinth voraus?

  • das er die Gemeinde in Korinth besuchen wird, und sie dabei nicht schonen wird (2. Kor 13,1.2)

Welche Bedingungen sind an die Verheißung geknüpft: „So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein!“

  • sich zu freuen (2. Kor 13,11)
  • sich zurechtbringen lassen (2. Kor 13,11)
  • sich ermuntern lassen (2. Kor 13,11)
  • eines Sinnes sein (2. Kor 13,11)
  • Frieden halten (2. Kor 13,11)

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weiterführende Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

Tag 446

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Fragen

  • In Korinth gab es Leute, die sich rühmten, ebenfalls Apostel - z.B. Paulus - zu sein. Wie beurteilt Paulus diese Menschen?
  • Weshalb ist Paulus guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlung, Nöten, etc. um Christi willen?

Bibeltext 

2. Korinther 11

1 Dass ihr doch ein wenig Torheit von mir ertragen könntet! Doch ertragt mich auch! 2 Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen. 3 Ich fürchte aber, dass etwa, wie die Schlange 🐍 Eva durch ihre List verführte, so euer Sinn verdorben und abgewandt werde von der Einfalt gegenüber dem Christus. 4 Denn wenn der, der kommt, einen anderen Jesus predigt 🗨️, den wir nicht gepredigt 🗨️ haben, oder ihr einen anderen Geist 🕊️​ empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr es gut.
 
5 Denn ich meine, dass ich in nichts den ausgezeichnetsten Aposteln nachstehe. 6 Wenn ich aber auch ein Unkundiger in der Rede 🗨️ bin, so doch nicht in der Erkenntnis; sondern in jeder Weise sind wir in allem euch gegenüber offenbar geworden. 7 Oder habe ich eine Sünde begangen, indem ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erhöht würdet, weil ich euch das Evangelium Gottes umsonst 🪙 verkündigt habe? 8 Andere Versammlungen habe ich beraubt, indem ich Lohn 🪙 empfing zu eurer Bedienung. 9 Und als ich bei euch anwesend war und Mangel hatte, fiel ich niemand zur Last (denn meinen Mangel 🪙 erstatteten die Brüder, die von Mazedonien kamen), und ich hielt mich in allem euch unbeschwerlich und werde mich so halten. 10 Die Wahrheit Christi ist in mir, dass mir dieses Rühmen 🗨️ in den Gegenden von Achaja nicht verwehrt werden soll! 11 Warum? Weil ich euch nicht liebe 💕? Gott weiß es.
 
12 Was ich aber tue, werde ich auch tun, damit ich denen die Gelegenheit abschneide, die eine Gelegenheit wollen, damit sie in dem, worin sie sich rühmen 🗨️, befunden werden wie auch wir. 13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts 💡 an; 15 es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt als Diener der Gerechtigkeit annehmen, deren Ende nach ihren Werken sein wird.
 
16 Wiederum sage ich: Niemand halte mich für töricht; wenn aber doch, so nehmt mich doch auf als einen Törichten, damit auch ich mich ein wenig rühmen 🗨️ möge. 17 Was ich rede, rede ich nicht nach dem Herrn, sondern als in Torheit, in dieser Zuversicht des Rühmens 🗨️. 18 Weil viele sich nach dem Fleisch rühmen 🗨️, so will auch ich mich rühmen 🗨️. 19 Denn ihr ertragt gern die Toren, da ihr klug seid. 20 Denn ihr ertragt es, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand von euch nimmt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt. 21Ich rede bezüglich der Unehre, als ob wir schwach gewesen wären.
 
Worin aber irgend jemand dreist ist ich rede in Torheit, bin auch ich dreist. 22 Sind sie Hebräer? Ich auch. Sind sie Israeliten? Ich auch. Sind sie Abrahams Nachkommen? Ich auch. Sind sie Diener Christi? 23 Ich rede 🗨️ als von Sinnen. Ich noch mehr. In Mühen überreichlicher, in Gefängnissen überreichlicher, in Schlägen übermäßig, in Todesgefahren oft. 24 Von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Schläge weniger einen. 25 Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht; 26 oft auf Reisen, in Gefahren durch Flüsse, in Gefahren durch Räuber, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße; 28 außer dem, was außergewöhnlich ist, noch das, was täglich 🕒 auf mich andringt: die Sorge um alle Versammlungen. 29 Wer ist schwach, und ich bin nicht schwach? Wem wird Anstoß gegeben, und ich brenne nicht? 30Wenn es nötig ist, sich zu rühmen 🗨️, so will ich mich dessen rühmen 🗨️, was meine Schwachheit betrifft. 31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus, der gepriesen ist in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge. 32In Damaskus ließ der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener bewachen, um mich festzunehmen, 33 und ich wurde durch ein Fenster in einem Korb an der Mauer hinabgelassen und entkam seinen Händen.

2. Korinther 12

1 Zu rühmen 🗨️ nützt mir wahrlich nicht; ich will aber auf Gesichte und Offenbarungen des Herrn kommen. 2 Ich kenne einen Menschen in Christus, vor vierzehn Jahren (ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht, Gott weiß es), einen Menschen, der entrückt wurde bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne einen solchen Menschen (ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht, Gott weiß es), 4 dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf. 5 Über einen solchen werde ich mich rühmen 🗨️; über mich selbst aber werde ich mich nicht rühmen 🗨️, es sei denn der Schwachheiten. 6 Denn wenn ich mich rühmen 🗨️ will, werde ich nicht töricht sein, denn ich werde die Wahrheit sagen 🗨️. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand höher von mir denke als das, was er an mir sieht oder was er von mir hört. 7 Und damit ich mich nicht durch das Übermaß der Offenbarungen überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, damit er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. 8 Für dieses flehte 🙏 ich dreimal zum Herrn, damit er von mir abstehen möge. 9 Und er hat zu mir gesagt 🗨️: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht. 10 Daher will ich mich am allerliebsten viel mehr meiner Schwachheiten rühmen 🗨️, damit die Kraft 💪 des Christus über mir wohne. Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Schmähungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten für Christus; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark 🦾.
 
11 Ich bin ein Tor geworden; ihr habt mich dazu gezwungen. Denn ich hätte von euch empfohlen werden sollen, denn ich habe in nichts den ausgezeichnetsten Aposteln nachgestanden, wenn ich auch nichts bin. 12 Die Zeichen des Apostels sind ja unter euch vollbracht worden in allem Ausharren, in Zeichen und Wundern 🦾 und mächtigen Taten 🦾. 13 Denn was ist es, worin ihr gegenüber den anderen Versammlungen verkürzt worden seid, es sei denn, dass ich selbst euch nicht zur Last gefallen bin? Vergebt mir dieses Unrecht. 
 
14 Siehe, dieses dritte Mal stehe ich bereit, zu euch zu kommen, und werde euch nicht zur Last fallen, denn ich suche nicht das Eure, sondern euch. 15 Denn nicht die Kinder sollen für die Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern für die Kinder. Ich will aber sehr gern alles verwenden und völlig verwendet werden für eure Seelen, wenn ich auch, je überreichlicher ich euch liebe 💕, umso weniger geliebt 💕 werde. 16 Doch es sei so, ich habe euch nicht beschwert; aber weil ich schlau bin, habe ich euch mit List gefangen. 17 Habe ich euch etwa durch einen von denen übervorteilt, die ich zu euch gesandt habe? 18 Ich habe Titus gebeten und den Bruder mit ihm gesandt; hat Titus euch etwa übervorteilt? Sind wir nicht in demselben Geist gewandelt? Nicht in denselben Fußstapfen?
 
19 Seit langem seid ihr der Meinung, dass wir uns vor euch verantworten. Wir reden vor Gott in Christus, alles aber, Geliebte, zu eurer Auferbauung. 20 Denn ich fürchte, dass, wenn ich komme, ich euch etwa nicht als solche finde, wie ich will, und dass ich von euch als solcher befunden werde, wie ihr nicht wollt: dass etwa Streit, Neid, Zorn, Zänkereien, Verleumdungen, Ohrenbläsereien, Aufgeblasenheit, Unordnungen vorhanden seien; 21 dass, wenn ich wieder komme, mein Gott mich euretwegen demütige und ich über viele trauern müsse, die zuvor gesündigt und nicht Buße getan haben über die Unreinheit und Hurerei und Ausschweifung, die sie getrieben haben.

 


meine Antworten

In Korinth gab es Leute, die sich rühmten, ebenfalls Apostel - z. B. Paulus - zu sein. Wie beurteilt Paulus diese Menschen?

  • er vergleicht sie mit Satan, der in Gestalt eines Engels des Lichts auftritt (2. Kor 11,14)

Weshalb ist Paulus guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlung, Nöten, etc. um Christi willen?

  • damit er nicht überheblich wird (2. Kor 12,7)
  • weil Gottes Gnade besser wirken kann (2. Kor 12,9)
  • wenn er schwach ist, dann ist er stark (2. Kor 12,10)

Informationen

 

weitere Dokumente

 Die Reisen des Apostels Paulus - Landkarte von Rigatio

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Blau Rede Gottes
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Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
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