Tag 319

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Daniel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Daniel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Daniel - R. Liebi

Fragen

  • Wie reagierten [[[[3]]]], Meschach und [[2]] auf den Befehl, das goldenen Bild anzubeten?
  • Was erkannte Nebukadnezar durch die Bewahrung der drei Männer, die er in den Feuerofen werfen ließ?

Bibeltext

Daniel 3

Der König Nebukadnezar machte ein Bild aus Gold: seine Höhe sechzig Ellen, seine Breite sechs Ellen; er richtete es auf in der Ebene Dura, in der Landschaft Babel. Und der König Nebukadnezar sandte aus, um die Satrapen, die Befehlshaber und die Statthalter, die Oberrichter, die Schatzmeister, die Gesetzeskundigen, die Rechtsgelehrten und alle Oberbeamten der Landschaften zu versammeln, damit sie zur Einweihung des Bildes kämen, das der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte.Da versammelten sich die Satrapen, die Befehlshaber und die Statthalter, die Oberrichter, die Schatzmeister, die Gesetzeskundigen, die Rechtsgelehrten und alle Oberbeamten der Landschaften zur Einweihung des Bildes, das der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte; und sie standen vor dem Bild, das Nebukadnezar aufgerichtet hatte. Und der Herold rief mit Macht: Euch wird befohlen, ihr Völker, Völkerschaften und Sprachen: Sobald ihr den Klang des Horns, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute, der Sackpfeife und aller Art von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar aufgerichtet hat. Und wer nicht niederfällt und anbetet, der soll sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden. Darum, sobald alle Völker den Klang des Horns, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und aller Art von Musik hörten, fielen alle Völker, Völkerschaften und Sprachen nieder und beteten das goldene Bild an, das der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte.

Deswegen traten zur selben Zeit chaldäische Männer herzu, die die Juden anzeigten. Sie hoben an und sprachen zum König Nebukadnezar: O König, lebe ewig! Du, o König, hast den Befehl gegeben, dass jedermann, der den Klang des Horns, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und der Sackpfeife und aller Art von Musik hört, niederfallen und das goldene Bild anbeten solle; und wer nicht niederfällt und anbetet, der solle in den brennenden Feuerofen geworfen werden. Nun sind jüdische Männer da, die du über die Verwaltung der Landschaft Babel bestellt hast: Sadrach, Mesach und Abednego; diese Männer, o König, achten nicht auf dich. Deinen Göttern dienen sie nicht, und das goldene Bild, das du aufgerichtet hast, beten sie nicht an.

Da befahl Nebukadnezar im Zorn und Grimm, Sadrach, Mesach und Abednego herbeizubringen. Da wurden diese Männer vor den König gebracht. Nebukadnezar hob an und sprach zu ihnen: Ist es Absicht, Sadrach, Mesach und Abednego, dass ihr meinen Göttern nicht dient und das goldene Bild nicht anbetet, das ich aufgerichtet habe? Nun, wenn ihr bereit seid, zur Zeit, wenn ihr den Klang des Horns, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und der Sackpfeife und aller Art von Musik hört, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe – wenn ihr es aber nicht anbetet, sollt ihr sofort in den brennenden Feuerofen geworfen werden; und wer ist der Gott, der euch aus meiner Hand erretten wird? Sadrach, Mesach und Abednego antworteten und sprachen zum König: Nebukadnezar, wir halten es nicht für nötig, dir ein Wort darauf zu erwidern. Ob unser Gott, dem wir dienen, uns aus dem brennenden Feuerofen zu erretten vermag – und er wird uns aus deiner Hand, o König, erretten – oder ob nicht, es sei dir kund, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Bild, das du aufgerichtet hast, nicht anbeten werden.

Da wurde Nebukadnezar von Grimm erfüllt, und das Aussehen seines Angesichts veränderte sich gegen Sadrach, Mesach und Abednego. Er hob an und befahl, den Ofen siebenmal mehr zu heizen, als zur Heizung nötig war. Und er befahl Männern, den stärksten Männern in seinem Heer, Sadrach, Mesach und Abednego zu binden, um sie in den brennenden Feuerofen zu werfen. Da wurden diese Männer in ihren Mänteln, Röcken und Mützen und ihren <übrigen> Kleidern gebunden und in den brennenden Feuerofen geworfen. Darum, weil das Wort des Königs streng und der Ofen außergewöhnlich geheizt war, tötete die Flamme des Feuers jene Männer, die Sadrach, Mesach und Abednego hinaufbrachten. Und diese drei Männer, Sadrach, Mesach und Abednego, fielen gebunden in den brennenden Feuerofen. Da erschrak der König Nebukadnezar, und er stand schnell auf, hob an und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen? Sie antworteten und sprachen zum König: Gewiss, o König! Er antwortete und sprach: Siehe, ich sehe vier Männer frei umhergehen mitten im Feuer, und keine Verletzung ist an ihnen; und das Aussehen des vierten gleicht einem Sohn der Götter. Da trat Nebukadnezar an die Öffnung des brennenden Feuerofens, hob an und sprach: Sadrach, Mesach und Abednego, ihr Knechte des höchsten Gottes, geht heraus und kommt her! Da gingen Sadrach, Mesach und Abednego aus dem Feuer heraus. Und die Satrapen, die Befehlshaber und die Statthalter und die Räte des Königs versammelten sich; sie sahen diese Männer, dass das Feuer keine Macht über ihre Leiber gehabt hatte: Das Haar ihres Hauptes war nicht versengt, und ihre Mäntel waren nicht verändert, und der Geruch des Feuers war nicht an sie gekommen.

Da 3,28: Nebukadnezar hob an und sprach: Gepriesen sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die auf ihn vertrauten und das Wort des Königs übertraten und ihre Leiber hingaben, um keinem Gott zu dienen oder ihn anzubeten, als nur ihrem Gott! Und von mir wird Befehl gegeben, dass jedes Volk, jede Völkerschaft und Sprache – wer Unrechtes spricht gegen den Gott Sadrachs, Mesachs und Abednegos, in Stücke zerhauen werden soll und dass sein Haus zu einer Kotstätte gemacht werden soll; weil es keinen anderen Gott gibt, der auf solche Weise zu erretten vermag. Darauf beförderte der König Sadrach, Mesach und Abednego in der Landschaft Babel.

Nebukadnezar, der König, allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Friede euch in Fülle! Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder mitzuteilen, die der höchste Gott an mir getan hat. Wie groß sind seine Zeichen, und wie mächtig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft <währt> von Geschlecht zu Geschlecht!


 


meine Antworten

Wie reagierten Schadrach, Meschach und Abed-Nego auf den Befehl, das goldenen Bild anzubeten?

  • sie weigerten sich (Dan 3,17.18)

Was erkannte Nebukadnezar durch die Bewahrung der drei Männer, die er in den Feuerofen werfen ließ?

  • das es keinen anderen Gott gibt der so retten kann (Dan 3,29)
  • Gottes Reich ist ein ewiges Reich (Dan 3,33)
  • Gottes Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht (Dan 3,33)

Informationen

 

 

Tag 318

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Daniel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Daniel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Daniel - R. Liebi

Fragen

  • Welche Veränderungen gab es im Leben Daniels und seiner Freunde, als sie an den königlichen Hof in Babylon kamen?
  • Was bedeutet der Stein, der das Bild zerstörte, das Nebukadnezar in seinem Traum gesehen hatte?

Bibeltext

Daniel 1-2

Daniel 1

Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, und einen Teil der Geräte des Hauses Gottes; und er brachte sie in das Land Sinear, in das Haus seines Gottes: Die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.

Und der König befahl Aschpenas, dem Obersten seiner Hofbeamten, dass er von den Kindern Israel, sowohl vom königlichen Geschlecht als auch von den Vornehmen, Jünglinge brächte, an denen keinerlei Fehl wäre und die schön von Aussehen und unterwiesen in aller Weisheit und kenntnisreich und mit Einsicht begabt und tüchtig wären, im Palast des Königs zu stehen, und dass man sie die Schriften und die Sprache der Chaldäer lehre. Und der König bestimmte ihnen für <jeden> Tag eine Tagesration von der Tafelkost des Königs und von dem Wein, den er trank, und dass man sie drei Jahre lang erzöge; und an deren Ende sollten sie vor dem König stehen.

Und unter ihnen waren von den Kindern Juda: Daniel, Hananja, Misael und Asarja. Und der Oberste der Hofbeamten gab ihnen Namen; und er nannte Daniel Beltsazar, und Hananja Sadrach, und Misael Mesach, und Asarja Abednego.

Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen; und er erbat sich vom Obersten der Hofbeamten, dass er sich nicht verunreinigen müsse. Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem Obersten der Hofbeamten. Und der Oberste der Hofbeamten sprach zu Daniel: Ich fürchte meinen Herrn, den König, der eure Speise und euer Getränk bestimmt hat; denn warum sollte er sehen, dass eure Angesichter verfallener wären als die der Jünglinge eures Alters, so dass ihr meinen Kopf beim König verwirktet? Und Daniel sprach zu dem Aufseher, den der Oberste der Hofbeamten über Daniel, Hananja, Misael und Asarja bestellt hatte: Versuche es doch mit deinen Knechten zehn Tage, und man gebe uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken; und dann mögen unser Aussehen und das Aussehen der Jünglinge, die die Tafelkost des Königs essen, von dir geprüft werden; und tu mit deinen Knechten nach dem, was du sehen wirst. Und er hörte auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage mit ihnen. Und am Ende der zehn Tage zeigte sich ihr Aussehen besser und völliger an Fleisch als das aller Jünglinge, die die Tafelkost des Königs aßen. Da tat der Aufseher ihre Tafelkost und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse.

Und diesen vier Jünglingen, ihnen gab Gott Kenntnis und Einsicht in aller Schrift und Weisheit; und Daniel hatte Verständnis für alle Gesichte und Träume. Und am Ende der Tage, nach denen der König sie zu bringen befohlen hatte, brachte sie der Oberste der Hofbeamten vor Nebukadnezar. Und der König redete mit ihnen; und unter ihnen allen wurde keiner gefunden wie Daniel, Hananja, Misael und Asarja; und sie standen vor dem König. Und in allen Sachen einsichtsvoller Weisheit, die der König von ihnen erfragte, fand er sie zehnmal allen Wahrsagepriestern <und> Sterndeutern überlegen, die in seinem ganzen Königreich waren. Und Daniel blieb bis zum ersten Jahr des Königs Kores.

Daniel 2

Und im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars hatte Nebukadnezar Träume, und sein Geist wurde beunruhigt, und sein Schlaf war für ihn dahin. Und der König befahl, dass man die Wahrsagepriester und die Sterndeuter und die Magier und die Chaldäer rufen sollte, um dem König seine Träume kundzutun; und sie kamen und traten vor den König. Und der König sprach zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, den Traum zu verstehen. Und die Chaldäer sprachen zum König auf Aramäisch: O König, lebe ewig! Sage deinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen. Der König antwortete und sprach zu den Chaldäern: Die Sache ist von mir fest beschlossen: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht kundtut, so sollt ihr in Stücke zerhauen werden, und eure Häuser sollen zu Kotstätten gemacht werden; wenn ihr aber den Traum und seine Deutung anzeigt, so sollt ihr Geschenke und Gaben und große Ehre von mir empfangen. Darum zeigt mir den Traum und seine Deutung an. Sie antworteten zum zweiten Mal und sprachen: Der König sage seinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung anzeigen. Der König antwortete und sprach: Ich weiß zuverlässig, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass die Sache von mir fest beschlossen ist, dass, wenn ihr mir den Traum nicht kundtut, es bei eurem Urteil bleibt; denn ihr habt euch verabredet, Lug und Trug vor mir zu reden, bis die Zeit sich ändert. Darum sagt mir den Traum, und ich werde wissen, dass ihr mir seine Deutung anzeigen könnt. Die Chaldäer antworteten vor dem König und sprachen: Kein Mensch ist auf dem Erdboden, der die Sache des Königs anzeigen könnte, weil kein großer und mächtiger König jemals eine Sache wie diese von irgendeinem Wahrsagepriester oder Sterndeuter oder Chaldäer verlangt hat. Denn die Sache, die der König verlangt, ist schwer; und es gibt keinen anderen, der sie vor dem König anzeigen könnte, als nur die Götter, deren Wohnung nicht bei dem Fleisch ist.

Darüber wurde der König zornig und ergrimmte sehr, und er befahl, alle Weisen von Babel umzubringen. Und der Befehl ging aus, und die Weisen wurden getötet; und man suchte Daniel und seine Genossen, um sie zu töten. Da erwiderte Daniel mit Verstand und Einsicht dem Arioch, dem Obersten der Leibwache des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen von Babel zu töten; er antwortete und sprach zu Arioch, dem Oberbeamten des Königs: Warum der strenge Befehl vom König? Da teilte Arioch Daniel die Sache mit. Und Daniel ging hinein und erbat sich vom König, dass er ihm eine Frist gewähre, um dem König die Deutung anzuzeigen. Hierauf ging Daniel in sein Haus; und er teilte die Sache seinen Genossen Hananja, Misael und Asarja mit, damit sie von dem Gott des Himmels Barmherzigkeit erbitten möchten wegen dieses Geheimnisses, damit Daniel und seine Genossen nicht mit den übrigen Weisen von Babel umkämen. Hierauf wurde Daniel in einem Nachtgesicht das Geheimnis offenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels. Daniel hob an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein. Und er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit, und Verstand den Verständigen; er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Dich, Gott meiner Väter, lobe und rühme ich, dass du mir Weisheit und Kraft gegeben und mir jetzt kundgetan hast, was wir von dir erbeten haben; denn du hast uns die Sache des Königs kundgetan.

Deshalb ging Daniel zu Arioch hinein, den der König beauftragt hatte, die Weisen von Babel umzubringen; er ging hin und sprach zu ihm so: Bring die Weisen von Babel nicht um; führe mich vor den König, und ich werde dem König die Deutung anzeigen. Da führte Arioch Daniel schnell vor den König, und er sprach zu ihm so: Ich habe einen Mann unter den Weggeführten von Juda gefunden, der dem König die Deutung kundtun wird. Der König hob an und sprach zu Daniel, dessen Name Beltsazar war: Bist du imstande, mir den Traum, den ich gesehen habe, und seine Deutung kundzutun? Daniel antwortete vor dem König und sprach: Das Geheimnis, das der König verlangt, können Weise, Beschwörer, Wahrsagepriester <und> Sterndeuter dem König nicht anzeigen. Aber es ist ein Gott im Himmel, der Geheimnisse offenbart; und er hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was am Ende der Tage geschehen wird. Dein Traum und die Gesichte deines Hauptes auf deinem Lager waren diese: Dir, o König, stiegen auf deinem Lager Gedanken auf, was nach diesem geschehen wird; und der, der die Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird. Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden wäre, dieses Geheimnis offenbart worden, sondern deshalb, damit man dem König die Deutung kundtut und du die Gedanken deines Herzens erfährst.

Du, o König, sahst: Und siehe, ein großes Bild; dieses Bild war gewaltig, und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. Dieses Bild, sein Haupt war aus feinem Gold; seine Brust und seine Arme aus Silber; sein Bauch und seine Lenden aus Kupfer; seine Schenkel aus Eisen; seine Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Du schautest, bis ein Stein sich losriss ohne Hände und das Bild an seinen Füßen aus Eisen und Ton traf und sie zermalmte. Da wurden zugleich das Eisen, der Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold zermalmt, und sie wurden wie Spreu der Sommertennen; und der Wind führte sie weg, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und der Stein, der das Bild geschlagen hatte, wurde zu einem großen Berg und füllte die ganze Erde. Das ist der Traum; und seine Deutung wollen wir vor dem König ansagen:

Du, o König, du König der Könige, dem der Gott des Himmels das Königtum, die Macht und die Gewalt und die Ehre gegeben hat; und überall, wo Menschenkinder, Tiere des Feldes und Vögel des Himmels wohnen, hat er sie in deine Hand gegeben und dich zum Herrscher über sie alle gesetzt – du bist das Haupt aus Gold. Und nach dir wird ein anderes Königreich aufstehen, geringer als du; und ein anderes, drittes Königreich, aus Kupfer, das über die ganze Erde herrschen wird. Und ein viertes Königreich wird stark sein wie Eisen; ebenso wie das Eisen alles zermalmt und zerschlägt, so wird es, wie das Eisen, das zertrümmert, alle diese zermalmen und zertrümmern. Und dass du die Füße und die Zehen teils aus Töpferton und teils aus Eisen gesehen hast – es wird ein geteiltes Königreich sein; aber von der Festigkeit des Eisens wird in ihm sein, weil du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast. Und die Zehen der Füße, teils aus Eisen und teils aus Ton: Zum Teil wird das Königreich stark sein, und ein Teil wird zerbrechlich sein. Dass du das Eisen mit lehmigem Ton vermischt gesehen hast – sie werden sich mit den Nachkommen der Menschen vermischen, aber sie werden nicht aneinander haften: so wie sich Eisen nicht mit Ton vermischt. Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht zerstört und dessen Herrschaft keinem anderen Volk überlassen werden wird; es wird alle jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber in Ewigkeit bestehen: Weil du gesehen hast, dass sich von dem Berg ein Stein losriss ohne Hände und das Eisen, das Kupfer, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott hat dem König kundgetan, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist gewiss und seine Deutung zuverlässig.

Da fiel der König Nebukadnezar nieder auf sein Angesicht und betete Daniel an; und er befahl, ihm Speisopfer und Räucherwerk darzubringen. Der König antwortete Daniel und sprach: In Wahrheit, euer Gott ist der Gott der Götter und der Herr der Könige und ein Offenbarer der Geheimnisse, da du vermocht hast, dieses Geheimnis zu offenbaren. Darauf machte der König Daniel groß und gab ihm viele große Geschenke, und er setzte ihn als Herrscher ein über die ganze Landschaft Babel und zum Obervorsteher über alle Weisen von Babel. Und Daniel bat den König, und er bestellte Sadrach, Mesach und Abednego über die Verwaltung der Landschaft Babel. Und Daniel war am Hof des Königs.


 


meine Antworten

Welche Veränderungen gab es im Leben Daniels und seiner Freunde, als sie an den königlichen Hof in Babylon kamen?

  • sie sollten von der Tafel des Königs essen (Dan 1,5)
  • sie bekamen neue Namen (Dan 1,7)
  • nachdem sie die Speise des Königs abgelehnt hatten, waren sie:
    • schöner (Dan 1,15)
    • wohlgenährter (Dan 1,15)
  • sie bekamen von Gott:
    • Kenntnisse und Verständnis in jeder Schrift und Weisheit (Dan 1,17)
    • Daniel verstand sich auf Gesichte und Träume jeder Art (Dan 1,17)

Was bedeutet der Stein, der das Bild zerstörte, das Nebukadnezar in seinem Traum gesehen hatte?

  • das ist Jesus
    • der nicht durch Hände losgemacht wurde, sondern von Gott geschickt wurde (Dan 2,34)
    • der die Welt veränderte / zerstörte (Dan 2,34.35)
    • das Evangelium breitete sich seitdem aus, wie der Stein (Dan 2,35)

Informationen

Tag 317

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Hesekiel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hesekiel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hesekiel - R. Liebi

Fragen

  1. Das eigentliche Ziel des Bibelstudiums ist, Gott, den Vater und den Herrn Jesus besser kennenzulernen. Was sagt dieses Kapitel über das Wesen und die Persönlichkeit Gottes aus?
  2. Gott hat mir die Bibel gegeben, damit sie mein Leben verändert. Welche Dinge in Bezug auf meine Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften fallen mir während der Bearbeitung dieses Kapitels ein, die der Korrektur oder Änderung bedürfen?
  3. Welches sind in diesem Kapitel ...
    • die Schlüsselverse, Schlüsselsätze, Schlüsselwörter?
    • die Schlüsselpunkte oder Prinzipien - und wie wirken sie in meinem Leben?
  4. Erkenne ich in diesem Kapitel ...
    • Anweisungen, denen ich gehorchen sollte?
    • Verheißungen, auf die ich mich berufen kann?
    • Wertmaßstäbe, nach denen ich mich richten sollte?
    • Beispiele, die mich etwas lehren wollen?
  5. Welche Überschrift (drei bis sechs Worte) würde ich diesem Kapitel geben, die mir hilft, seine Aussage zu behalten?

Die beste Vorbereitung für die Bearbeitung der einzelnen Kapitel: Lies das Kapitel ... lies es noch einmal ... und lies es noch einmal.


Bibeltext

Hesekiel 47-48

Hesekiel 47

Und er führte mich zurück zur Tür des Hauses; und siehe, Wasser flossen unter der Schwelle des Hauses hervor nach Osten, denn die Vorderseite des Hauses <lag> nach Osten; und die Wasser flossen herab von unten, von der rechten Seite des Hauses her, südlich vom Altar. Und er führte mich hinaus durchs Nordtor und führte mich außen herum zum äußeren Tor, den Weg zum nach Osten gerichteten <Tor>; und siehe, Wasser rieselten von der rechten Seite <des Tores> her. Und als der Mann nach Osten hinausging, war eine Mess-Schnur in seiner Hand. Und er maß 1.000 Ellen und ließ mich durch die Wasser gehen – Wasser bis an die Knöchel; und er maß 1.000 <Ellen> und ließ mich durch die Wasser gehen – Wasser bis an die Knie; und er maß 1.000 <Ellen> und ließ mich hindurchgehen – Wasser bis an die Hüften; und er maß 1.000 <Ellen> – ein Fluss, durch den ich nicht gehen konnte; denn die Wasser waren tief, Wasser zum Schwimmen, ein Fluss, der nicht zu durchgehen war.

Und er sprach zu mir: Hast du es gesehen, Menschensohn? Und er führte mich wieder zurück am Ufer des Flusses. Als ich zurückkehrte, siehe, <da standen> am Ufer des Flusses sehr viele Bäume auf dieser und auf jener Seite. Und er sprach zu mir: Diese Wasser fließen hinaus zum östlichen Kreis und fließen in die Ebene hinab und gelangen in das Meer; <und> werden sie in das Meer hinausgeführt, so werden die Wasser <des Meeres> gesund werden. Und es wird geschehen, dass alle lebendigen Seelen, die da wimmeln, überall, wohin der Doppelfluss kommt, leben werden. Und die Fische werden sehr zahlreich sein; denn wenn diese Wasser dorthin kommen, so werden die Wasser des Meeres gesund werden, und alles wird leben, wohin der Fluss kommt. Und es wird geschehen, dass Fischer daran stehen werden: Von En-Gedi bis En-Eglaim werden Plätze sein zur Ausbreitung der Netze. Nach ihrer Art werden seine Fische sein, sehr zahlreich, wie die Fische des großen Meeres. Seine Sümpfe und seine Lachen werden nicht gesund werden, sie werden salzig bleiben. Und am Fluss, an seinem Ufer, auf dieser und auf jener Seite, werden allerlei Bäume wachsen, von denen man isst, deren Blätter nicht verwelken und deren Früchte nicht ausgehen werden. Monat für Monat werden sie reife Früchte tragen, denn seine Wasser fließen aus dem Heiligtum hervor; und ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Heilung.

So spricht der Herr, HERR: Dies ist die Grenze, nach der ihr euch das Land als Erbe aufteilen sollt nach den zwölf Stämmen Israels: für Joseph <zwei> Lose. Und ihr sollt es erben, der eine wie der andere, <das Land>, das euren Vätern zu geben ich meine Hand erhoben habe; und dieses Land soll euch als Erbteil zufallen.

Und dies ist die Grenze des Landes: Auf der Nordseite, vom großen Meer an, des Weges nach Hetlon, gegen Zedad hin; Hamat, Berota, Sibraim, das zwischen der Grenze von Damaskus und der Grenze von Hamat liegt, das mittlere Hazer, das an der Grenze von Hauran liegt. Und die Grenze vom Meer her soll Hazar-Enon sein, die Grenze von Damaskus; und den Norden betreffend nordwärts, so ist Hamat die Grenze. Und das ist die Nordseite.

Und was die Ostseite betrifft, so ist zwischen Hauran und Damaskus und Gilead und dem Land Israel der Jordan; von der Nordgrenze zum östlichen Meer hin sollt ihr messen. Und das ist seine Ostseite.

Und die Mittagsseite nach Süden: von Tamar bis zum Haderwasser Kades <und> zum Bach <Ägyptens> hin bis an das große Meer. Und das ist die Südseite gegen Mittag.

Und die Westseite: das große Meer, von der Südgrenze, bis man Hamat gegenüber kommt; das ist die Westseite.

Und dieses Land sollt ihr unter euch aufteilen nach den Stämmen Israels. Und es soll geschehen: Euch und den Fremden, die in eurer Mitte weilen, die Kinder in eurer Mitte gezeugt haben, sollt ihr es als Erbteil verlosen; und sie sollen euch sein wie Einheimische unter den Kindern Israel; mit euch sollen sie um ein Erbteil losen inmitten der Stämme Israels. Und es soll geschehen, in dem Stamm, bei dem der Fremde weilt, dort sollt ihr ihm sein Erbteil geben, spricht der Herr, HERR.

Hesekiel 48

Und dies sind die Namen der Stämme:
Vom nördlichen Ende an, zur Seite des Weges nach Hetlon, gegen Hamat hin, <und> nach Hazar-Enon hin, der Grenze von Damaskus, nordwärts, zur Seite von Hamat – die Ost- <und> die Westseite sollen Dan gehören: ein <Los>. Und an der Grenze Dans, von der Ostseite bis zur Westseite: Aser eins. Und an der Grenze Asers, von der Ostseite bis zur Westseite: Naphtali eins. Und an der Grenze Naphtalis, von der Ostseite bis zur Westseite: Manasse eins. Und an der Grenze Manasses, von der Ostseite bis zur Westseite: Ephraim eins. Und an der Grenze Ephraims, von der Ostseite bis zur Westseite: Ruben eins. Und an der Grenze Rubens, von der Ostseite bis zur Westseite: Juda eins.

Und an der Grenze Judas, von der Ostseite bis zur Westseite, soll das Hebopfer sein, das ihr heben sollt: 25.000 <Ruten> Breite, und die Länge wie einer der Stammesanteile von der Ostseite bis zur Westseite; und das Heiligtum soll in dessen Mitte sein. Das Hebopfer, das ihr für den HERRN heben sollt, soll 25.000 <Ruten> in die Länge und 10.000 in die Breite sein. Und diesen soll das heilige Hebopfer gehören, den Priestern: nach Norden 25.000 <Ruten in die Länge> und nach Westen 10.000 in die Breite und nach Osten 10.000 in die Breite und nach Süden 25.000 in die Länge; und das Heiligtum des HERRN soll in dessen Mitte sein. Den Priestern – wer geheiligt ist von den Söhnen Zadoks –, die meinen Dienst versehen haben, die, als die Kinder Israel abirrten, nicht abgeirrt sind, wie die Leviten abgeirrt sind, ihnen soll ein Gehobenes vom Hebopfer des Landes gehören, ein Hochheiliges an der Grenze der Leviten.

Und die Leviten <sollen> gleichlaufend mit dem Gebiet der Priester 25.000 <Ruten> in die Länge und 10.000 in die Breite <erhalten>; die ganze Länge soll 25.000 und die Breite 10.000 sein. Und sie sollen nichts davon verkaufen oder vertauschen; und der Erstling des Landes soll nicht <an andere> übergehen, denn er ist dem HERRN heilig.

Und die 5.000 <Ruten>, die in der Breite übrig sind, längs der 25.000, soll gewöhnliches <Land> sein für die Stadt zur Wohnung und zum Freiplatz; und die Stadt soll in dessen Mitte sein. Und dies sollen ihre Maße sein: die Nordseite 4.500 <Ruten> und die Südseite 4.500 und an der Ostseite 4.500 und die Westseite 4.500. Und der Freiplatz der Stadt soll sein: nach Norden 250 <Ruten> und nach Süden 250 und nach Osten 250 und nach Westen 250. Und das Übrige in der Länge, gleichlaufend mit dem heiligen Hebopfer, 10.000 <Ruten> nach Osten und 10.000 nach Westen (es ist gleichlaufend mit dem heiligen Hebopfer), dessen Ertrag soll den Arbeitern der Stadt zur Nahrung dienen. Und die Arbeiter der Stadt, die sollen es bebauen aus allen Stämmen Israels.

Das ganze Hebopfer soll 25.000 mal 25.000 <Ruten> sein. Den vierten Teil des heiligen Hebopfers sollt ihr heben zum Eigentum der Stadt. Und das Übrige soll dem Fürsten gehören; auf dieser und auf jener Seite des heiligen Hebopfers und des Eigentums der Stadt, längs der 25.000 <Ruten> des Hebopfers bis zur Ostgrenze, und nach Westen längs der 25.000 zur Westgrenze hin, gleichlaufend mit den Stammesanteilen, soll dem Fürsten gehören. Und das heilige Hebopfer und das Heiligtum des Hauses soll in dessen Mitte sein. Und vom Eigentum der Leviten und vom Eigentum der Stadt ab, <die> in der Mitte dessen <liegen>, was dem Fürsten gehört, was zwischen der Grenze Judas und der Grenze Benjamins ist, soll dem Fürsten gehören.

Und die übrigen Stämme: von der Ostseite bis zur Westseite: Benjamin ein <Los>. Und an der Grenze Benjamins, von der Ostseite bis zur Westseite: Simeon eins. Und an der Grenze Simeons, von der Ostseite bis zur Westseite: Issaschar eins. Und an der Grenze Issaschars, von der Ostseite bis zur Westseite: Sebulon eins. Und an der Grenze Sebulons, von der Ostseite bis zur Westseite: Gad eins.

Und an der Grenze Gads, zur Mittagsseite hin nach Süden, da soll die Grenze sein von Tamar bis zum Wasser Meriba-Kades, bis zum Bach <Ägyptens> hin, bis an das große Meer. Das ist das Land, das ihr den Stämmen Israels als Erbteil verlosen sollt; und das sind ihre Teile, spricht der Herr, HERR.

Und dies <sollen> die Ausgänge der Stadt <sein>: von der Nordseite an 4.500 <Ruten> Maß; und die Tore der Stadt, nach den Namen der Stämme Israels: drei Tore nach Norden: das Tor Rubens eins, das Tor Judas eins, das Tor Levis eins. Und zur Ostseite hin, 4.500 <Ruten>, und drei Tore: das Tor Josephs eins, das Tor Benjamins eins, das Tor Dans eins. Und an der Südseite, 4.500 <Ruten> Maß, und ihre drei Tore: das Tor Simeons eins, das Tor Issaschars eins, das Tor Sebulons eins. An der Westseite, 4.500 <Ruten>, <und> ihre drei Tore: das Tor Gads eins, das Tor Asers eins, das Tor Naphtalis eins. Ringsum 18.000 <Ruten>. Und der Name der Stadt <soll> von nun an <heißen>: „Der HERR <ist> hier“.


 


meine Antworten

Aus dem Tempel floss ein Strom nach Osten hinaus. Welche Wirkung zeigte das Wasser dieses Stromes?

  • das Wasser macht gesund (Hes 47,8.9)

Wie soll die Stadt, in welcher der Tempel steht, genannt werden?

  • Hier ist der Herr (Hes 48,35)

Informationen


weiterführende Dokumente

Der neue Tempel (Siegfried F. Weber)

 

Tag 316

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Hesekiel - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Hesekiel - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Hesekiel - R. Liebi

Fragen

  • Wozu werden die Fürsten Israels aufgefordert?
  • Welche besonderen Regeln für den Tempeldienst sind am Sabbat gültig?

Bibeltext

Hesekiel 45-46

Hesekiel 45

Und wenn ihr das Land als Erbteil verlosen werdet, sollt ihr für den HERRN ein Hebopfer heben, als Heiliges vom Land: die Länge 25.000 <Ruten> lang und die Breite 10.000; dies soll heilig sein in seiner ganzen Grenze ringsum. Davon sollen zum Heiligtum gehören 500 mal 500 <Ruten> im Viereck ringsum, und 50 Ellen Freiplatz dazu ringsum. Und von diesem Maß sollst du eine Länge messen von 25.000 und eine Breite von 10.000; und darin soll das Heiligtum, das Allerheiligste, sein. Dies soll ein Heiliges vom Land sein; den Priestern, den Dienern des Heiligtums, soll es gehören, die herzunahen, um dem HERRN zu dienen, und es soll ihnen ein Platz für Häuser sein und ein Geheiligtes für das Heiligtum.

Und 25.000 <Ruten> in die Länge und 10.000 in die Breite soll den Leviten, den Dienern des Hauses, gehören, ihnen zum Eigentum, als Städte zum Wohnen.

Und als Eigentum der Stadt sollt ihr 5.000 in die Breite und 25.000 in die Länge geben, gleichlaufend mit dem heiligen Hebopfer; dem ganzen Haus Israel soll es gehören.

Und dem Fürsten <sollt ihr geben> auf dieser und auf jener Seite des heiligen Hebopfers und des Eigentums der Stadt, längs des heiligen Hebopfers und längs des Eigentums der Stadt, an der Westseite westwärts und an der Ostseite ostwärts, und der Länge nach gleichlaufend mit einem der Stammesanteile, <die> von der Westgrenze bis zur Ostgrenze <liegen>. Als Land soll es ihm gehören, als Eigentum in Israel; und meine Fürsten sollen mein Volk nicht mehr bedrücken, sondern das Land dem Haus Israel nach seinen Stämmen überlassen.

So spricht der Herr, HERR: Lasst es euch genug sein, ihr Fürsten Israels! Tut Gewalttat und Bedrückung weg, und übt Recht und Gerechtigkeit; hört auf, mein Volk aus seinem Besitz zu vertreiben, spricht der Herr, HERR. Gerechte Waage und gerechtes Epha und gerechtes Bat sollt ihr haben. Das Epha und das Bat sollen gleiches Maß haben, so dass das Bat den zehnten Teil des Homer enthalte und das Epha den zehnten Teil des Homer; nach dem Homer soll ihr Maß sein. Und der Sekel soll 20 Gera sein; 20 Sekel, 25 Sekel und 15 Sekel soll euch die Mine sein.

Dies ist das Hebopfer, das ihr heben sollt: Ein sechstel Epha vom Homer Weizen und ein sechstel Epha vom Homer Gerste sollt ihr geben; und die Gebühr an Öl, vom Bat Öl: ein zehntel Bat vom Kor, von 10 Bat, von einem Homer, denn 10 Bat sind ein Homer; und ein Stück vom Kleinvieh, von 200, von dem bewässerten Land Israel – zum Speisopfer und zum Brandopfer und zu den Friedensopfern, um Sühnung für sie zu tun, spricht der Herr, HERR. Das ganze Volk des Landes soll zu diesem Hebopfer für den Fürsten in Israel verpflichtet sein. Und dem Fürsten sollen obliegen die Brandopfer und das Speisopfer und das Trankopfer an den Festen und an den Neumonden und an den Sabbaten, zu allen Festzeiten des Hauses Israel. Er soll das Sündopfer und das Speisopfer und das Brandopfer und die Friedensopfer opfern, um Sühnung für das Haus Israel zu tun.

So spricht der Herr, HERR: Im ersten <Monat,> am Ersten des Monats, sollst du einen jungen Stier ohne Fehl nehmen und das Heiligtum entsündigen. Und der Priester soll vom Blut des Sündopfers nehmen und es an die Türpfosten des Hauses und an die vier Ecken der Umwandung des Altars und an die Pfosten der Tore des inneren Vorhofs tun. Und ebenso sollst du am Siebten des Monats für den tun, der aus Versehen sündigt, und für den Einfältigen. Und so sollt ihr Sühnung für das Haus tun.

Im ersten <Monat>, am vierzehnten Tag des Monats, soll euch das Passah sein, ein Fest von sieben Tagen; Ungesäuertes soll gegessen werden. Und der Fürst soll an diesem Tag für sich und für das ganze Volk des Landes einen Stier als Sündopfer opfern. Und die sieben Tage des Festes soll er dem HERRN sieben Stiere und sieben Widder ohne Fehl täglich, die sieben Tage, als Brandopfer opfern, und einen Ziegenbock täglich als Sündopfer. Und als Speisopfer soll er ein Epha <Feinmehl> zu jedem Stier und ein Epha zu jedem Widder opfern; und Öl, ein Hin zu jedem Epha.

Im siebten <Monat>, am fünfzehnten Tag des Monats, am Fest, soll er ebenso tun die sieben Tage bezüglich des Sündopfers wie des Brandopfers und bezüglich des Speisopfers wie des Öls.

Hesekiel 46

So spricht der Herr, HERR: Das Tor des inneren Vorhofs, das nach Osten sieht, soll die sechs Werktage geschlossen sein; aber am Sabbattag soll es geöffnet werden, und am Tag des Neumondes soll es geöffnet werden. Und der Fürst soll von außen her durch die Torhalle hineingehen und sich an die Pfosten des Tores stellen; und die Priester sollen sein Brandopfer und seine Friedensopfer opfern, und er soll auf der Schwelle des Tores anbeten und hinausgehen; das Tor soll aber nicht geschlossen werden bis zum Abend. Und das Volk des Landes soll am Eingang dieses Tores vor dem HERRN anbeten, an den Sabbaten und an den Neumonden.

Und das Brandopfer, das der Fürst dem HERRN am Sabbattag darbringen soll: sechs Lämmer ohne Fehl und ein Widder ohne Fehl. Und als Speisopfer: ein Epha <Feinmehl> zu jedem Widder; und zu den Lämmern als Speisopfer: eine Gabe seiner Hand; und Öl, ein Hin zu jedem Epha. Und am Tag des Neumondes: ein junger Stier ohne Fehl und sechs Lämmer und ein Widder; ohne Fehl sollen sie sein. Und ein Epha zu jedem Stier und ein Epha zu jedem Widder soll er als Speisopfer opfern; und zu den Lämmern, nach dem, was seine Hand aufbringen kann; und Öl, ein Hin zu jedem Epha.

Und wenn der Fürst hineingeht, soll er durch die Torhalle hineingehen; und durch sie soll er hinausgehen. Und wenn das Volk des Landes zu den Festzeiten vor den HERRN kommt: Wer durchs Nordtor hineingeht, um anzubeten, soll durchs Südtor hinausgehen; und wer durchs Südtor hineingeht, soll durchs Nordtor hinausgehen; er soll nicht durch das Tor zurückkehren, durch das er hineingegangen ist, sondern geradeaus hinausgehen. Und der Fürst soll mitten unter ihnen hineingehen, wenn sie hineingehen; und wenn sie hinausgehen, sollen sie <zusammen> hinausgehen.

Und an den Festen und zu den Festzeiten soll das Speisopfer sein: ein Epha <Feinmehl> zu jedem Stier und ein Epha zu jedem Widder; und zu den Lämmern eine Gabe seiner Hand; und Öl, ein Hin zu jedem Epha. Und wenn der Fürst dem HERRN ein freiwilliges Brandopfer oder freiwillige Friedensopfer opfern will, so soll man ihm das Tor öffnen, das nach Osten sieht; und er soll sein Brandopfer und seine Friedensopfer opfern, wie er am Sabbattag tut; und wenn er hinausgeht, so soll man das Tor verschließen, nachdem er hinausgegangen ist.

Und du sollst dem HERRN täglich ein einjähriges Lamm ohne Fehl als Brandopfer opfern, Morgen für Morgen sollst du es opfern. Und ein Speisopfer sollst du dazu opfern, Morgen für Morgen: ein sechstel Epha; und Öl, ein drittel Hin, um das Feinmehl zu befeuchten – als Speisopfer dem HERRN: ewige Satzungen, die beständig währen sollen. Und opfert das Lamm und das Speisopfer und das Öl, Morgen für Morgen, als ein beständiges Brandopfer.

So spricht der Herr, HERR: Wenn der Fürst einem seiner Söhne ein Geschenk gibt, so ist es dessen Erbteil; es soll seinen Söhnen gehören, es ist ihr Erbeigentum. Wenn er aber einem seiner Knechte ein Geschenk von seinem Erbteil gibt, so soll es ihm bis zum Freijahr gehören und dann wieder an den Fürsten kommen; es ist ja sein Erbteil: Seinen Söhnen, ihnen soll es gehören. Und der Fürst soll nichts vom Erbteil des Volkes nehmen, so dass er sie aus ihrem Eigentum verdrängt; von seinem Eigentum soll er seinen Söhnen vererben, damit mein Volk nicht zerstreut werde, jeder aus seinem Eigentum.

Und er brachte mich durch den Zugang, der an der Seite des Tores war, zu den heiligen Zellen für die Priester, die nach Norden sahen; und siehe, dort war ein Ort an der äußersten Seite nach Westen. Und er sprach zu mir: Das ist der Ort, wo die Priester das Schuldopfer und das Sündopfer kochen, wo sie das Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äußeren Vorhof hinaustragen, <wodurch sie> das Volk heiligen <würden>.

Und er führte mich hinaus in den äußeren Vorhof und ließ mich an den vier Ecken des Vorhofs vorübergehen; und siehe, in jeder Ecke des Vorhofs war ein Hof. In den vier Ecken des Vorhofs waren geschlossene Höfe, 40 <Ellen> lang und 30 breit; alle vier Eckhöfe hatten dasselbe Maß. Und in ihnen war eine Steinreihe ringsherum bei allen vieren; und Kochherde waren unter den Steinreihen ringsum angebracht. Und er sprach zu mir: Dies sind die Kochhäuser, wo die Diener des Hauses das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen.


 


meine Antworten

Wozu werden die Fürsten Israels aufgefordert?

  • das Volk nicht zu unterdrücken (Hes 45,8)
  • sollen Recht und Gerechtigkeit üben (Hes 45,9)
  • sollen für das Brandopfer, das Sepiseopfer und Trankopfer bringen (Hes 45,17)
  • zur Zeit des Passahs soll er
  • für sich und das Volk das Sündopfer bringen (Hes 45,22)
  • jeden Tag das Brandopfer darbringen (Hes 45,8)
  • das Speiseopfer darbringen (Hes 45,8)
  • soll anzubeten (Hes 46,2)

Welche besonderen Regeln für den Tempeldienst sind am Sabbat gültig?

  • das Tor, das nach Osten weist soll göffnet werden (Hes 46,1)
  • die Fürsten und das Volk sollen anbeten (Hes 46,2)
  • die Fürsten sollen sechs fehlerlose Lämmer und ein fehlerlosen Widder als Brandopfer darbringen (Hes 46,4)
  • das Tor soll danach wieder geschlossen werden (Hes 46,12)

Informationen


WEITERFÜHRENDE DOKUMENTE

 

Der neue Tempel (Siegfried F. Weber)

 

Tag 329

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Sacharja - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Sacharja - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Sacharja - R. Liebi

Fragen

  • Welche Bedeutung hat die Vision von der fliegenden Schriftrolle?
  • Wie wird die Aufgabe des Mannes beschrieben, der „Spross“ genannt wird?

Bibeltext

Sacharja 4-7

Sacharja 4

1 Und der Engel, der mit mir redete 🗨️, kam wieder und weckte mich wie einen Mann🧍‍♂️, der aus seinem Schlaf geweckt wird. 2 Und er sprach 🗨️ zu mir: Was siehst 👀 du? Und ich sprach: Ich sehe 👀, und siehe 👀, ein Leuchter 🕎 ganz aus Gold 🪙​ und sein Ölbehälter 🏺 an seinem oberen Ende und seine sieben Lampen 🕎 an ihm, sieben, und sieben Gießröhren zu den Lampen 🕎, die an seinem oberen Ende sind; 3 und zwei Olivenbäume 🌳​ neben ihm, einer rechts des Ölbehälters 🏺 und einer links von ihm.

4 Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete, und sagte: Mein Herr, was sind diese? 5 Und der Engel, der mit mir redete 🗨️, antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu mir: Weißt du nicht, was diese sind? Und ich sprach: Nein, mein Herr. 6 Da antwortete 🗨️ er und sprach 🗨️ zu mir und sagte: Dies ist das Wort 🗨️ des HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht 💪 und nicht durch Kraft 💪, sondern durch meinen Geist 🕊️, spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen. 7 Wer bist du, großer Berg 🌄, vor Serubbabel? Zur Ebene sollst du werden! Und er wird den Schlussstein 🧱​ herausbringen unter lautem Zuruf: Gnade 🎁, Gnade 🎁 ihm!

8 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an mich, indem er sprach 🗨️: 9 Die Hände 🫴 Serubbabels haben dieses Haus 🏠 gegründet, und seine Hände 🫴 werden es vollenden; und du wirst erkennen 💭, dass der HERR der Heerscharen mich zu euch gesandt hat. 10 Denn wer verachtet den Tag 🕒​ kleiner Dinge? Und mit Freuden werden jene Sieben das Senkblei in der Hand 🫴 Serubbabels sehen: Die Augen 👀 des HERRN, sie durchlaufen die ganze Erde.

11 Und ich hob an und sprach zu ihm: Was sind diese zwei Olivenbäume 🌳 rechts des Leuchters 🕎 und links? 12 Und ich hob zum zweiten Mal an und sprach zu ihm: Was sind die beiden Zweige der Olivenbäume 🌳, die neben den zwei goldenen 🪙​ Röhren sind, die das Gold 🪙​ von sich ausgießen? 13 Und er sprach 🗨️ zu mir und sagte: Weißt du nicht, was diese sind? Und ich sprach: Nein, mein Herr. 14 Da sprach 🗨️ er: Dies sind die beiden Söhne des Öls, die bei dem Herrn der ganzen Erde stehen.

Sacharja 5

1 Und ich erhob wiederum meine Augen 👀 und sah: Und siehe, eine fliegende Rolle 📜. Und er sprach 🗨️ zu mir: Was siehst du? 2 Und ich sprach: Ich sehe eine fliegende Rolle 📜, ihre Länge zwanzig Ellen und ihre Breite zehn Ellen. 3 Und er sprach 🗨️ zu mir: Dies ist der Fluch, der über die Fläche des ganzen Landes ausgeht; denn jeder, der stiehlt, wird entsprechend dem, was auf dieser Seite der Rolle 📜 geschrieben ist, weggefegt werden; und jeder, der falsch schwört, wird entsprechend dem, was auf jener Seite der Rolle 📜 geschrieben ist, weggefegt werden. 4 Ich habe ihn ausgehen lassen, spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen; und er wird in das Haus 🏠 des Diebes kommen und in das Haus 🏠 dessen, der bei meinem Namen falsch schwört; und er wird in seinem Haus 🏠 herbergen und es vernichten, sowohl sein Gebälk als auch seine Steine.

5 Und der Engel, der mit mir redete, trat hervor und sprach 🗨️ zu mir: Erhebe doch deine Augen 👀 und sieh: Was ist dies, das da hervorkommt? 6 Und ich sprach: Was ist es? Und er sprach 🗨️: Dies ist ein Epha, das hervorkommt; und er sprach 🗨️: Das ist ihr Aussehen im ganzen Land. 7 Und siehe, eine Scheibe aus Blei wurde aufgehoben; und da war eine Frau🧍‍♂️, die mitten in dem Epha saß. 8 Und er sprach 🗨️: Dies ist die Gottlosigkeit; und er warf sie mitten in das Epha hinein und warf das Bleigewicht auf dessen Öffnung. 9 Und ich erhob meine Augen 👀 und sah: Und siehe, da kamen zwei Frauen 🧍‍♂️ hervor, und Wind war in ihren Flügeln, und sie hatten Flügel wie die Flügel des Storches; und sie hoben das Epha empor zwischen Erde und Himmel. 10 Und ich sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Wohin bringen diese das Epha? 11 Und er sprach 🗨️ zu mir: Um ihm im Land Sinear ein Haus 🏠 zu bauen; und ist dies aufgerichtet, so wird es dort auf seine Stelle niedergesetzt werden.

Sacharja 6

1 Und ich erhob wiederum meine Augen 👀 und sah: Und siehe, vier Wagen kamen hervor zwischen zwei Bergen 🌄; und die Berge 🌄 waren Berge 🌄 aus Erz. 2 Am ersten Wagen waren rote Pferde 🏇 und am zweiten Wagen schwarze Pferde 🏇 3 und am dritten Wagen weiße Pferde 🏇 und am vierten Wagen scheckige, starke Pferde 🏇. 4 Und ich hob an und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: Mein Herr, was sind diese? 5 Und der Engel antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu mir: Diese sind die vier Winde 🍃 des Himmels, die ausgehen, nachdem sie sich vor den Herrn der ganzen Erde gestellt haben. 6 An welchem die schwarzen Pferde 🏇 sind, die ziehen aus zum Land des Nordens; und die weißen ziehen aus hinter ihnen her; und die scheckigen ziehen aus zum Land des Südens; 7 und die starken ziehen aus und trachten hinzugehen, die Erde zu durchziehen. Und er sprach: Geht, durchzieht die Erde! Und sie durchzogen die Erde. 8 Und er rief 🗨️ mich und redete 🗨️ zu mir und sprach 🗨️: Siehe, diejenigen, die zum Land des Nordens ausgezogen sind, lassen meinen Geist Ruhe finden im Land des Nordens.

9 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an mich, indem er sprach 🗨️: 10 Nimm von den Weggeführten, von Cheldai und von Tobija und von Jedaja – und geh du an diesem Tag 🕒, geh in das Haus 🏠 Josijas, des Sohnes Zephanjas, wohin sie aus Babel gekommen sind –, 11 ja, nimm Silber und Gold 🪙 und mache eine Krone. Und setze sie auf das Haupt Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und sprich zu ihm und sage: 12 So spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen und sagt 🗨️: Siehe, ein Mann🧍‍♂️, sein Name ist Spross; und er wird von seiner Stelle aufsprossen und den Tempel des HERRN bauen. 13 Ja, er wird den Tempel des HERRN bauen; und er wird Herrlichkeit tragen; und er wird auf seinem Thron sitzen und herrschen, und er wird Priester sein auf seinem Thron; und der Rat des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein. 14 Und die Krone soll Chelem und Tobija und Jedaja und der Güte des Sohnes Zephanjas zum Gedächtnis sein im Tempel des HERRN. 15 Und Entfernte werden kommen und am Tempel des HERRN bauen; und ihr werdet erkennen, dass der HERR der Heerscharen mich zu euch gesandt hat. Und dies wird geschehen, wenn ihr fleißig auf die Stimme 🗨️ des HERRN, eures Gottes, hören 🧏🏻 werdet.

Sacharja 7

1 Und es geschah im vierten Jahr 🕒​ des Königs Darius, da erging das Wort 🗨️ des HERRN an Sacharja, am Vierten des neunten Monats 🕒, im Monat Kislev, 2 als Bethel Sarezer und Regem-Melech und seine Männer sandte, um den HERRN anzuflehen 3 und um den Priestern des Hauses 🏠 des HERRN der Heerscharen und den Propheten zu sagen: Soll ich im fünften Monat 🕒​ weinen und mich enthalten, wie ich schon so viele Jahre 🕒​ getan habe?

4 Und das Wort 🗨️ des HERRN der Heerscharen erging an mich, indem er sprach 🗨️: 5 Rede zum ganzen Volk des Landes und zu den Priestern und sprich: Wenn ihr im fünften und im siebten Monat 🕒​ gefastet und gewehklagt habt, und zwar schon siebzig Jahre 🕒, habt ihr irgendwie mir gefastet? 6 Und wenn ihr esst und wenn ihr trinkt, seid nicht ihr die Essenden und ihr die Trinkenden? 7 Kennt ihr nicht die Worte, die der HERR durch die früheren Propheten ausrief, als Jerusalem bewohnt und ruhig war und seine Städte rings herum und der Süden und die Niederung bewohnt waren?

8 Und das Wort 🗨️ des HERRN erging an Sacharja, indem er sprach 🗨️: 9 So spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen und sagt 🗨️: Übt ein wahrhaftiges Gericht ⚖️ und erweist Güte 🎁 und Barmherzigkeit 🎁 einer dem anderen; 10 und bedrückt nicht die Witwe und die Waise, den Fremden und den Elenden; und sinnt keiner auf das Unglück seines Bruders in euren Herzen ❤️. 11 Aber sie weigerten sich zuzuhören, und zogen die Schulter widerspenstig zurück und machten ihre Ohren 👂 schwer, um nicht zu hören 🧏🏻. 12 Und sie machten ihr Herz ❤️ zu Diamant 💎, um das Gesetz 📖​ nicht zu hören noch die Worte 🗨️, die der HERR der Heerscharen durch seinen Geist 🕊️​ mittels der früheren Propheten sandte; und so kam ein großer Zorn 💪 von Seiten des HERRN der Heerscharen. 13 Und es geschah, wie er gerufen 🗨️ hatte und sie nicht gehört hatten, so riefen 🗨️ sie, und ich hörte 🧏🏻 nicht, spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen. 14 Und ich stürmte 🌪️ sie weg unter alle Nationen, die sie nicht kannten, und das Land wurde hinter ihnen verwüstet, so dass niemand hin- und herzieht; und sie machten das kostbare Land zu einer Wüste.


 


meine Antworten

Welche Bedeutung hat die Vision von der fliegenden Schriftrolle?

  • Dies ist der Fluch, der über die Fläche des ganzen Landes ausgeht; denn jeder, der stiehlt, wird entsprechend dem, was auf dieser Seite der Rolle 📜 geschrieben ist, weggefegt werden; und jeder, der falsch schwört, wird entsprechend dem, was auf jener Seite der Rolle 📜 geschrieben ist, weggefegt werden. 4 Ich habe ihn ausgehen lassen, spricht 🗨️ der HERR der Heerscharen; und er wird in das Haus 🏠 des Diebes kommen und in das Haus 🏠 dessen, der bei meinem Namen falsch schwört; und er wird in seinem Haus 🏠 herbergen und es vernichten, sowohl sein Gebälk als auch seine Steine. (Sach 5,3.4)

Wie wird die Aufgabe des Mannes beschrieben, der „Spross“ genannt wird?

  • wird den Tempel des Herrn aufbauen (Sach 6,12.13.15)
  • wird herrschen (Sach 6,13)
  • wird Priester sein (Sach 6,13)

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist