Tag 354

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Die Juden forderten ein Zeichen von Jesus, das nach ihrer Meinung ihn berechtigen würde, den Tempel zu reinigen. Worauf wies er hin?
     
  • Was antwortete Jesus Nikodemus auf die Frage, wie die Wiedergeburt geschieht? 

Bibeltext 

Johannes 2,13-25; 3,1-21

Johannes 2,13-25

Und das Passah der Juden war nahe, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel die Rinder- und Schafe- und Taubenverkäufer und die Wechsler dasitzen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb <sie> alle zum Tempel hinaus, sowohl die Schafe als auch die Rinder; und das Geld der Wechsler schüttete er aus, und die Tische warf er um; und zu den Taubenverkäufern sprach er: Nehmt dies weg von hier, macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus! Seine Jünger <aber> erinnerten sich daran, dass geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.“ Die Juden nun antworteten und sprachen zu ihm: Was für ein Zeichen zeigst du uns, dass du diese <Dinge> tust? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: Sechsundvierzig Jahre ist an diesem Tempel gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. Als er nun aus <den> Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Als er aber in Jerusalem war, am Passah, auf dem Fest, glaubten viele an seinen Namen, als sie seine Zeichen sahen, die er tat. Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte und nicht nötig hatte, dass jemand Zeugnis gebe von dem Menschen; denn er selbst wusste, was in dem Menschen war.

Johannes 3,1-21

Es war aber ein Mensch von den Pharisäern, sein Name Nikodemus, ein Oberster der Juden. Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, wenn Gott nicht mit ihm ist. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, <so> kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, <so> kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Verwundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und unser Zeugnis nehmt ihr nicht an. Wenn ich euch das Irdische gesagt habe, und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage? Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen, [der im Himmel ist]. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, [nicht verloren gehe, sondern] ewiges Leben habe. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind.

 


meine Antworten

Die Juden forderten ein Zeichen von Jesus, das nach ihrer Meinung ihn berechtigen würde, den Tempel zu reinigen. Worauf wies er hin?

  • auf sein Sterben (Joh 2,21)

Was antwortete Jesus Nikodemus auf die Frage, wie die Wiedergeburt geschieht?

  • Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: {Ihr} müsst von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist. (Joh 3,5-8)

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TAG 353

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Wer gehörte zu den ersten Jüngern Jesu?

Bibeltext

Johannes 1,19-51; 2,1-11; Matthäus 4,13-16; Johannes 2,12

Johannes 1,19-51

Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden aus Jerusalem Priester und Leviten zu ihm sandten, damit sie ihn fragen sollten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Und er sagt: Ich bin es nicht. – Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein. Sie sprachen nun zu ihm: Wer bist du? – damit wir denen Antwort geben, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst? Er sprach: Ich bin <die> „Stimme eines Rufenden in der Wüste: Macht gerade den Weg <des> Herrn“, wie Jesaja, der Prophet, gesagt hat. Und sie waren abgesandt von den Pharisäern. Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist noch Elia, noch der Prophet? Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; mitten unter euch steht <einer>, den ihr nicht kennt, der nach mir Kommende, dessen ich nicht würdig bin, <ihm> den Riemen seiner Sandale zu lösen. Dies geschah in Bethanien, jenseits des Jordan, wo Johannes taufte.
Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt! Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der den Vorrang vor mir hat, denn er war vor mir. Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar werde, deswegen bin ich gekommen, mit Wasser taufend. Und Johannes zeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus <dem> Himmel herniederfahren, und er blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf wen du den Geist herniederfahren und auf ihm bleiben siehst, dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft. Und ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.
Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von seinen Jüngern, und hinblickend auf Jesus, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi (was übersetzt heißt: Lehrer), wo hältst du dich auf? Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war um <die> zehnte Stunde. Andreas, der Bruder <des> Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren. Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (was übersetzt ist: Christus). Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn Jonas; du wirst Kephas heißen (was übersetzt wird: Stein). Am folgenden Tag wollte er aufbrechen nach Galiläa, und er findet Philippus; und Jesus spricht zu ihm: Folge mir nach! Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt <des> Andreas und Petrus. Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem Gesetz geschrieben hat und die Propheten, Jesus, <den> Sohn des Joseph, den von Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh! Jesus sah Nathanael zu sich kommen und spricht von ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem kein Trug ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Ehe Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist <der> König Israels. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Weil ich dir sagte: Ich sah dich unter dem Feigenbaum, glaubst du? Du wirst Größeres als dieses sehen. Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.

Johannes 2,1-11

Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war dort. Es war aber auch Jesus mit seinen Jüngern zu der Hochzeit geladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein. Und Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was irgend er euch sagen mag, tut! Es waren aber sechs steinerne Wasserkrüge dort aufgestellt, nach der Reinigung<ssitte> der Juden, wovon jeder zwei oder drei Maß fasste. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Sie aber brachten es. Als aber der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, das Wein geworden war (und er wusste nicht, woher er war, die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es), ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie betrunken geworden sind, den geringeren; du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus in Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.

Matthäus 4,13-16

und er verließ Nazareth und kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naphtali, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: „Land Sebulon und Land Naphtali, gegen <den> See hin, jenseits des Jordan, Galiläa der Nationen: Das Volk, das in Finsternis sitzt, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land und im Schatten <des> Todes sitzen – Licht ist ihnen aufgegangen.“

Johannes 2,12

Danach ging er hinab nach Kapernaum, er und seine Mutter und seine Brüder und seine Jünger; und dort blieben sie nicht viele Tage.

 


meine Antworten

Wer gehörte zu den ersten Jüngern Jesu?

  • zwei Jünger von Johannes des Täufers (Joh 1,37)
  • Johannes (Joh 1,40)
  • Simon Petrus (Joh 1,41.42)
  • Philippus (Joh 1,43)
  • Nathanael (Joh 1,45-51)

Informationen

 

Tag 352

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Was lernen wir aus den Versuchungen, die Jesus erlebte, für unseren Umgang mit Anfechtungen?
  • Wie widerstand Jesus den Versuchungen Satans in der Wüste?

Bibeltext

Matthäus 4,1-11; Markus 1,12.13; Lukas 4,1-13

Matthäus 4,1-11

Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, <so> sprich, dass diese Steine zu Broten werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch <den> Mund Gottes ausgeht.“ Dann nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, <so> wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln deinetwegen befehlen, und sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest.“ Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: „Du sollst <den> Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „<Den> Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“ Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herzu und dienten ihm.

Markus 1,12.13

Und sogleich treibt der Geist ihn hinaus in die Wüste. Und er war vierzig Tage in der Wüste und wurde von dem Satan versucht; und er war unter den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.

Lukas 4,1-13

Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde durch den Geist in der Wüste vierzig Tage <umher>geführt und wurde von dem Teufel versucht. Und er aß in jenen Tagen nichts; und als sie vollendet waren, hungerte ihn. Der Teufel aber sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, <so> sprich zu diesem Stein, dass er zu Brot werde. Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, [sondern von jedem Wort Gottes].“ Und er führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem irgend ich will, gebe ich sie. Wenn du nun vor mir anbetest, soll sie ganz dein sein. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: „<Den> Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“ Er führte ihn aber nach Jerusalem und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, <so> wirf dich von hier hinab; denn es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln deinetwegen befehlen, dass sie dich bewahren“; und: „Sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest.“ Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: „Du sollst <den> Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Und als der Teufel jede Versuchung vollendet hatte, wich er für eine Zeit von ihm.

meine Antworten

Was lernen wir aus den Versuchungen, die Jesus erlebte, für unseren Umgang mit Anfechtungen?

  • wir müssen uns vom Heiligen Geist leiten lassen (Mt 4,1; Mk 1,12; Lk 4,1)
  • wir müssen uns nicht in die Gefahr begeben, das wir Versucht werden (Mt 4,1-3; Mk 1,13; Lk 4,2)
  • wir müssen unsere Bibel kennen (Mt 4,4-10; Lk 4,4-12)
  • wir müssen Nachdenken bevor wir antworten (Mt 4,4-10; ; Lk 4,4-12)

Wie widerstand Jesus den Versuchungen Satans in der Wüste?

  • Jesus war voll Heiligem Geist (Mt 4,1; Mk 1,12; Lk 4,1)
  • Jesus kannte seine Bibel - Alte Testament (Mt 4,4-10; Lk 4,4-12)
  • Jesus hatte die rechte Verbindung zu seinem Vater (Mt 4,1-11; Lk 4,4-12)

Informationen

Tag 351

Informationen zum Buch

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen

  • Wie begründete Jesus seinen Wunsch, von Johannes getauft zu werden?
  • Wie alt war Jesus, als er in die Öffentlichkeit trat und anfing zu wirken?

Bibeltext  

Matthäus [[2]],13-17; Markus 1,9-11; Lukas 3,21-23

Matthäus 3,13-17

Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um von ihm getauft zu werden. Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass <es> jetzt <geschehen>; denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Dann lässt er es ihm zu. Als Jesus aber getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herniederfahren und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme <ergeht> aus den Himmeln, die spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Markus 1,9-11

Und es geschah in jenen Tagen: Jesus von Nazareth in Galiläa kam und wurde von Johannes im Jordan getauft. Und sogleich, als er aus dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herniederfahren. Und eine Stimme erging aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.

Lukas 3,21-23

Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel aufgetan wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herniederfuhr und eine Stimme aus <dem> Himmel erging: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Und er, Jesus, begann <seinen Dienst>, ungefähr dreißig Jahre alt, und war, wie man meinte, ein Sohn Josephs, des Eli,

meine Antworten

Wie begründete Jesus seinen Wunsch, von Johannes getauft zu werden?

  • damit die Gerechtigkeit erfüllt würde (Mt 3,17)

Wie alt war Jesus, als er in die Öffentlichkeit trat und anfing zu wirken?

  • ungefähr 30 Jahre (Lk 3,23)

Informationen

 

TAG 364

INFORMATIONEN ZUM BUCH

Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

FRAGEN

  • Wen bezeichnete Jesus als seine Mutter und wen als seine Brüder?
  • Welchen Zweck sollten die Gleichnisse Jesu erfüllen?
  • Woran liegt es, wenn der Same (Gottes Wort) nicht aufgeht und keine Frucht bringt?
  • Welche Hindernisse werden im Gleichnis vom Sämann angesprochen?

BIBELTEXT 

Matthäus 12,46-50

46 Während er noch zu den Volksmengen redete 🗨️, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen. 47 Es sprach aber jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen. 48 Er aber antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu dem, der es ihm sagte 🗨️: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte seine Hand 🫴 aus über seine Jünger und sprach 🗨️: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder; 50 denn wer irgend den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Markus 3,31-35

31 Und es kommen seine Mutter und seine Brüder; und draußen stehend, sandten sie zu ihm und riefen ihn. 32 Und eine Volksmenge saß um ihn herum; und sie sagen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen suchen dich. 33 Und er antwortete 🗨️ ihnen und spricht 🗨️: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? 34 Und er blickte 👀 umher auf die im Kreis um ihn her Sitzenden und spricht 🗨️: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder; 35 denn wer irgend den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Lk 8,19-21

19 Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm; und sie konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen. 20 Es wurde ihm aber berichtet: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen. 21 Er aber antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die das Wort Gottes hören und tun.

Matthäus 13,1-23 

1 An jenem Tag ging Jesus aus dem Haus hinaus und setzte sich an den See. 2 Und es versammelten sich große Volksmengen bei ihm, so dass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer. 3 Und er redete 🗨️ vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach 🗨️: Siehe, der Sämann 👨‍🌾 ging aus, um zu säen; 4 und als er 👨‍🌾 säte, fiel einiges an den Weg 🛣️, und die Vögel 🐦 kamen und fraßen es auf. 5 Anderes aber fiel auf das Steinige 🪨, wo es nicht viel Erde hatte; und sogleich ging es auf, weil es keine tiefe Erde hatte. 6 Als aber die Sonne ☀️​ aufgegangen war, wurde es verbrannt 🔥, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Anderes aber fiel in die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es. 8 Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach. Wer Ohren 👂 hat, zu hören 🧏🏻, der höre 🧏🏻!
 
10 Und die Jünger traten herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen? 11 Er aber antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu erkennen, ihnen aber ist es nicht gegeben; 12 denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, von dem wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 13 Darum rede 🗨️ ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehend 👀 nicht sehen 🕶️ und hörend 🧏🏻 nicht hören 🧏🏻 noch verstehen 💭; 14 und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die sagt: „Mit Gehör 👂 werdet ihr hören 🧏🏻 und doch nicht verstehen 💭, und sehend werdet ihr sehen 👀 und doch nicht wahrnehmen 💭; 15 denn das Herz ❤️ dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren 👂 haben sie schwer gehört 🧏🏻, und ihre Augen 👀 haben sie geschlossen 🕶️, damit sie nicht etwa mit den Augen 👀 wahrnehmen 💭 und mit den Ohren 👂 hören 🧏🏻 und mit dem Herzen ❤️ verstehen 💭 und sich bekehren ↩️ und ich sie heile 🫶.“ 16 Glückselig aber eure Augen 👀, dass sie sehen 👀, und eure Ohren 👂, dass sie hören 🧏🏻; 17 denn wahrlich❗, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr anschaut 👀, und haben es nicht gesehen 👀, und zu hören 🧏🏻, was ihr hört 🧏🏻, und haben es nicht gehört 🧏🏻.
 
18 Hört ihr nun das Gleichnis vom Sämann. 19 Sooft jemand das Wort 🗨️ vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz ❤️ gesät war; dieser ist es, der an den Weg 🛣️ gesät ist. 20 Der aber auf das Steinige 🪨 gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt; 21 er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur für eine Zeit 🕒; wenn nun Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes 🗨️ willen, nimmt er sogleich Anstoß. 22 Der aber in die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort 🗨️ hört 🧏🏻; und die Sorge der Welt und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort 🗨️, und er bringt keine Frucht 🍇. 23 Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort 🗨️ hört 🧏🏻 und versteht 💭, der wirklich Frucht 🍇 trägt; und der eine bringt hervor hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.

Markus 4,1-20 

1 Und wieder fing er an, am See zu lehren 🗨️. Und eine sehr große Volksmenge versammelt sich bei ihm, so dass er in ein Schiff stieg und auf dem See saß; und die ganze Volksmenge war am See auf dem Land. 2 Und er lehrte 🗨️ sie vieles in Gleichnissen; und er sprach 🗨️ zu ihnen in seiner Lehre: 3Hört! Siehe, der Sämann 👨‍🌾 ging aus, um zu säen. 4Und es geschah, als er 👨‍🌾 säte, fiel einiges an den Weg 🛣️, und die Vögel 🐦 kamen und fraßen es auf. 5  Und anderes fiel auf das Steinige 🪨, wo es nicht viel Erde hatte; und sogleich ging es auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Und als die Sonne ☀️ aufging, wurde es verbrannt 🔥, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. 7 Und anderes fiel in die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es, und es gab keine Frucht 🍇. 8 Und anderes fiel in die gute Erde und gab Frucht 🍇, indem es aufschoss und wuchs; und eins trug dreißig- und eins sechzig- und eins hundertfach. 9 Und er sprach: Wer Ohren 👂 hat, zu hören 🧏🏻, der höre 🧏🏻!

10 Und als er allein war, fragten ihn die, die um ihn waren, mit den Zwölfen über die Gleichnisse. 11 Und er sprach 🗨️ zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen 💭; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil, 12 „damit sie sehend sehen 👀 und nicht wahrnehmen 💭, und hörend hören 🧏🏻 und nicht verstehen 💭, damit sie sich nicht etwa bekehren ↩️ und ihnen vergeben 🫶 werde.“ 13 Und er spricht 🗨️ zu ihnen: Begreift 💭 ihr dieses Gleichnis nicht? Und wie werdet ihr dann all die Gleichnisse verstehen 💭?

14 Der Sämann sät das Wort 🗨️. 15 Diese aber sind die an dem Weg 🛣️: wo das Wort 🗨️ gesät wird und, wenn sie es hören 🧏🏻, sogleich der Satan kommt und das Wort 🗨️ wegnimmt, das in sie gesät war. 16 Und diese sind es ebenso, die auf das Steinige 🪨 gesät werden, die, wenn sie das Wort 🗨️ hören, es sogleich mit Freuden 😁 aufnehmen, 17 und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind nur für eine Zeit 🕒; dann, wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes 🗨️ willen, nehmen sie sogleich Anstoß. 18 Und andere sind es, die in die Dornen gesät werden: Das sind solche, die das Wort 🗨️ gehört haben, 19 und die Sorgen der Welt und der Betrug des Reichtums 🪙​ und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort 🗨️, und es bringt keine Frucht. 20 Und diese sind es, die auf die gute Erde gesät sind, die das Wort hören und aufnehmen und Frucht 🍇 bringen: eins dreißig- und eins sechzig- und eins hundertfach.

Lukas 8,4-15

4 Als sich aber eine große Volksmenge versammelte und sie aus jeder Stadt zu ihm hinkamen, sprach 🗨️ er durch ein Gleichnis: 5 Der Sämann 👨‍🌾 ging aus, um seinen Samen zu säen; und als er 👨‍🌾 säte, fiel einiges an den Weg 🛣️, und es wurde zertreten, und die Vögel 🐦 des Himmels fraßen es auf. 6 Und anderes fiel auf den Felsen; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7 Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und als die Dornen mit aufwuchsen, erstickten sie es. 8 Und anderes fiel in die gute Erde und sprosste auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren 👂 hat, zu hören 🧏🏻, der höre 🧏🏻!
9 Seine Jünger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute. 10 Er aber sprach 🗨️: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen 💭, den Übrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend 👀 nicht sehen 🕶️ und hörend 🧏🏻 nicht verstehen 💭.
11 Dies aber ist das Gleichnis: Der Same ist das Wort 🗨️ Gottes. 12 Die aber an dem Weg 🛣️ sind solche, die hören 🧏🏻; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort 🗨️ von ihren Herzen ❤️ weg, damit sie nicht glauben und errettet 🫶 werden. 13 Die aber auf dem Felsen 🪨 sind die, welche, wenn sie es hören 🧏🏻, das Wort 🗨️ mit Freuden 😁​ aufnehmen – und diese haben keine Wurzel –, die für eine Zeit 🕒​ glauben und in der Zeit 🕒​ der Versuchung abfallen. 14 Was aber in die Dornen fiel, das sind solche, die gehört 🧏🏻 haben und hingehen und durch Sorgen und Reichtum 🪙 und Vergnügungen des Lebens erstickt werden und nichts zur Reife bringen. 15 Das in der guten Erde aber sind diese, die in einem redlichen und guten Herzen ❤️ das Wort 🗨️ bewahren 💭, nachdem sie es gehört 🧏🏻 haben, und Frucht 🍇 bringen mit Ausharren.

MEINE ANTWORTEN

Wen bezeichnete Jesus als seine Mutter und wen als seine Brüder?
  • seine Jünger (Mt 12,49; Mk 3,34)
  • dem, der Willen Gottes tut (Mk 3,35)
  • die, welche das Wort Gottes hören und tun (Lk 8,21)
Welchen Zweck sollten die Gleichnisse Jesu erfüllen?
  • es ist nicht allen das Geheimnis des Reiches Gottes gegeben (Mt 13,11; Mk 4,11; Lk 8,10)
  • weil die Leute sehen, und doch nicht sehen (Mt 13,13; Mk 4,11; Lk 8,10)
  • weil die Leute hören, und doch nicht hören noch verstehen (Mt 13,13; Mk 4,11; Lk 8,10)
  • damit die Prophetie Jesajas erfüllt würde (Mt 13,14 Mk 4,12)
  • damit die Leute nicht umkehren, und ihnen vergeben würde (Mt 13,15; Mk 4,12)
Woran liegt es, wenn der Same (Gottes Wort) nicht aufgeht und keine Frucht bringt?
  • daran, wenn es auf den Weg fällt (Mt 13,19; Mk 4,15; Lk 8,12)
  • wenn jemand das Wort des Reiches hört, kommt der Böse (Satan - Teufel) und reißt es weg (Mt 13,19; Mk 4,15; Lk 8,12)
  • daran, wenn es auf steinigen Boden fällt (Mt 13,20; Mk 4,16; Lk 8,13)
  • wenn jemand das Wort des Reiches hört, glaubt, aber weil kein Tiefgang da ist wieder abfällt (Mt 13,21; Mk 4,16.17; Lk 8,13)
  • daran, das unter die Dornen gesät ist (Mt 13,22; Mk 4,18; Lk 8,14)
  • wenn jemand das Wort des Reiches hört, glaubt, aber die Sorgen der Zeit ersticken den Glauben (Mt 13,22; Mk 4,18.19; Lk 8,14)
Welche Hindernisse werden im Gleichnis vom Sämann angesprochen?
  • auf den Weg - der Böse (Satan / Teufel) (Mt 13,19)
  • auf das Steinige - kein Tiefgang (Mt 13,20.21; Mk 4,16.17; Lk 8,13)
  • unter die Dornen - Sorgen der Zeit ersticken das Aufgehen (Mt 13,22; Mk 4,18.19; Lk 8,14)

INFORMATIONEN


WEITERFÜHRENDE DOKUMENTE

Datei:Landkarte der Orte des Wirkens Jesu Christi.svg – Wikipedia

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist