Tag 346

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Propheten Maleachi - M. Röseler 
  2. Informationen zum Propheten Maleachi- J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Maleachi - R. Liebi

Fragen

  • Gott wurde von seinem Volk nicht mehr so geachtet wie es sein sollte. Das zeigte sich auch in ihrem Opferdienst. Was brachten sie als Opfer dar?
  • Welche Zusage hat Gott denen gegeben, die den Zehnten in voller Höhe in sein Vorratshaus bringen?

Bibeltext

Maleachi 1-3

Maleachi 1

Ausspruch des Wortes des HERRN an Israel durch Maleachi.

Ich habe euch geliebt, spricht der HERR; aber ihr sprecht: „Worin hast du uns geliebt?“ – War nicht Esau der Bruder Jakobs?, spricht der HERR. Und ich habe Jakob geliebt, Esau aber habe ich gehasst, und ich habe seine Berge zur Wüste gemacht und sein Erbteil für die Schakale der Steppe. Wenn Edom spricht: Wir sind zerschmettert, werden aber die Trümmer wieder aufbauen, so spricht der HERR der Heerscharen: Sie werden bauen, ich aber werde niederreißen; und man wird sie nennen „Gebiet der Gottlosigkeit“ und „das Volk, dem der HERR in Ewigkeit zürnt“. Und eure Augen werden es sehen, und ihr werdet sprechen: Groß ist der HERR über das Gebiet Israels hinaus!

Ein Sohn soll den Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich denn Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht?, spricht der HERR der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet und doch sprecht: „Womit haben wir deinen Namen verachtet?“, die ihr unreines Brot auf meinem Altar darbringt und doch sprecht: „Womit haben wir dich verunreinigt?“ Damit, dass ihr sagt: „Der Tisch des HERRN ist verächtlich.“ Und wenn ihr Blindes darbringt, um es zu opfern, so ist es nichts Böses; und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringt, so ist es nichts Böses. Bring es doch deinem Statthalter dar: Wird er dich wohlgefällig annehmen oder Rücksicht auf dich nehmen?, spricht der HERR der Heerscharen. Und nun, fleht doch Gott an, dass er uns gnädig sei! Von eurer Hand ist das geschehen – wird er um euretwillen Rücksicht nehmen?, spricht der HERR der Heerscharen. Wäre doch nur einer unter euch, der die Türen verschlösse, damit ihr nicht vergeblich auf meinem Altar Feuer anzündetet! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR der Heerscharen, und eine Opfergabe nehme ich nicht wohlgefällig aus eurer Hand an.

Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang wird mein Name groß sein unter den Nationen; und an jedem Ort wird geräuchert, dargebracht werden meinem Namen, und zwar reine Opfergaben. Denn mein Name wird groß sein unter den Nationen, spricht der HERR der Heerscharen. Ihr aber entweiht ihn, indem ihr sprecht: „Der Tisch des Herrn ist verunreinigt, und sein Einkommen, seine Speise, ist verächtlich.“ Und ihr sprecht: „Siehe, welch eine Mühsal!“ Und ihr blast ihn an, spricht der HERR der Heerscharen, und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und das Kranke; und so bringt ihr die Opfergabe. Soll ich das wohlgefällig von eurer Hand annehmen?, spricht der HERR. Und verflucht sei, wer betrügt, während ein Männliches in seiner Herde ist; und wer gelobt und dem Herrn ein Verdorbenes opfert! Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR der Heerscharen, und mein Name ist furchtbar unter den Nationen.

Maleachi 2

Und nun, ihr Priester, an euch <ergeht> dieses Gebot!

Wenn ihr nicht hört und wenn ihr es nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der HERR der Heerscharen, so werde ich den Fluch unter euch senden und eure Segnungen verfluchen; ja, ich habe sie schon verflucht, weil ihr es nicht zu Herzen nehmt. Siehe, ich schelte euch die Saat und streue euch Mist in das Angesicht, den Mist eurer Feste, und man wird euch zu ihm hintragen. Und ihr werdet wissen, dass ich dieses Gebot an euch gesandt habe, damit mein Bund mit Levi sei, spricht der HERR der Heerscharen. Mein Bund mit ihm war das Leben und der Frieden; und ich gab sie ihm zur Furcht, und er fürchtete mich, und er zitterte vor meinem Namen. Das> Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und Unrecht fand sich nicht auf seinen Lippen; er wandelte mit mir in Frieden und Geradheit, und viele brachte er von <ihrer> Ungerechtigkeit zurück. Denn die Lippen des Priesters sollen Erkenntnis bewahren, und <das> Gesetz sucht man aus seinem Mund, denn er ist ein Bote des HERRN der Heerscharen. Ihr aber seid abgewichen vom Weg, habt viele straucheln gemacht im Gesetz, ihr habt den Bund Levis zerstört, spricht der HERR der Heerscharen. So habe auch ich euch beim ganzen Volk verächtlich und niedrig gemacht, in dem Maß, wie ihr meine Wege nicht bewahrt und die Person anseht beim Gesetz.

Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott uns geschaffen? Warum handeln wir treulos einer gegen den anderen, indem wir den Bund unserer Väter entweihen? Juda hat treulos gehandelt, und ein Gräuel ist verübt worden in Israel und in Jerusalem; denn Juda hat das Heiligtum des HERRN entweiht, das er liebte, und ist mit der Tochter eines fremden Gottes vermählt. Der HERR wird den Mann, der das tut, aus den Zelten Jakobs ausrotten, den wachenden und den, der einen Laut von sich gibt, und den, der dem HERRN der Heerscharen eine Opfergabe darbringt. Und zweitens tut ihr dieses: Ihr bedeckt den Altar des HERRN mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so dass er sich nicht mehr zu <eurer> Opfergabe wendet, noch Wohlgefälliges aus eurer Hand annimmt. Und ihr sprecht: „Warum?“ Weil der HERR Zeuge gewesen ist zwischen dir und der Frau deiner Jugend, an der du treulos gehandelt hast, da sie doch deine Gefährtin und die Frau deines Bundes ist. Und hat nicht einer <sie> gemacht? Und sein war der Überrest des Geistes. Und was <wollte> der eine? Er suchte einen Samen Gottes. So hütet euch in eurem Geist, und handle nicht treulos gegen die Frau deiner Jugend! Denn ich hasse Entlassung, spricht der HERR, der Gott Israels; und er bedeckt mit Gewalttat sein Gewand, spricht der HERR der Heerscharen. So hütet euch in eurem Geist, dass ihr nicht treulos handelt!

Ihr habt den HERRN mit euren Worten ermüdet; und ihr sprecht: „Womit haben wir ihn ermüdet?“ Damit, dass ihr sagt: „Jeder Übeltäter ist gut in den Augen des HERRN, und an ihnen hat er Gefallen“; oder: „Wo ist der Gott des Gerichts?“

Maleachi 3

Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir her bereite. Und plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt: Siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bei seinem Erscheinen bestehen? Denn er wird wie das Feuer des Schmelzers sein und wie die Lauge der Wäscher. Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen; und er wird die Kinder Levi reinigen und sie läutern wie das Gold und wie das Silber, so dass sie dem HERRN Opfergaben darbringen werden in Gerechtigkeit. Dann wird die Opfergabe Judas und Jerusalems dem HERRN angenehm sein wie in den Tagen vor alters und wie in den Jahren der Vorzeit. Und ich werde euch nahen zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Magier und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen die, die den Tagelöhner im Lohn, die Witwe und die Waise bedrücken und das Recht des Fremden beugen und mich nicht fürchten, spricht der HERR der Heerscharen. Denn ich, der HERR, ich verändere mich nicht; und ihr, Kinder Jakobs, ihr werdet nicht vernichtet werden.

Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Satzungen abgewichen und habt sie nicht bewahrt. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren, spricht der HERR der Heerscharen. Und ihr sprecht: „Worin sollen wir umkehren?“

Darf ein Mensch Gott berauben, dass ihr mich beraubt? Und ihr sprecht: „Worin haben wir dich beraubt?“ Im Zehnten und im Hebopfer. Mit dem Fluch seid ihr verflucht, und doch beraubt ihr mich, <ihr>, die ganze Nation! Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei; und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen bis zum Übermaß ausgießen werde. Und ich werde um euretwillen den Fresser schelten, dass er euch die Frucht des Bodens nicht verderbe; und der Weinstock auf dem Feld wird euch nicht mehr fehltragen, spricht der HERR der Heerscharen. Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der HERR der Heerscharen.

Eure Worte sind trotzig gegen mich gewesen, spricht der HERR. Und ihr sprecht: „Was haben wir miteinander gegen dich beredet?“ Ihr sprecht: „Vergeblich ist es, Gott zu dienen, und was für Gewinn, dass wir seinen Dienst versahen und dass wir vor dem HERRN der Heerscharen in Trauer umhergingen? Und so preisen wir nun die Übermütigen glücklich: Nicht nur sind die Täter der Gottlosigkeit aufgebaut worden, sondern sie haben auch Gott versucht und sind entkommen.“

Da unterredeten sich miteinander, die den HERRN fürchten, und der HERR merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, die den HERRN fürchten und die seinen Namen achten. Und sie werden mir, spricht der HERR der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tag, den ich machen werde; und ich werde sie verschonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient. Und ihr werdet wieder den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.

Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen; und alle Übermütigen und alle Täter der Gottlosigkeit werden zu Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der HERR der Heerscharen, so dass er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird. Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln. Und ihr werdet ausziehen und hüpfen wie Mastkälber; und ihr werdet die Gottlosen zertreten, denn sie werden Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tag, den ich machen werde, spricht der HERR der Heerscharen.

Gedenkt des Gesetzes Moses, meines Knechtes, das ich ihm auf dem Horeb an ganz Israel geboten habe – Satzungen und Rechte. Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare. Und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.


 


meine Antworten

Gott wurde von seinem Volk nicht mehr so geachtet wie es sein sollte. Das zeigte sich auch in ihrem Opferdienst. Was brachten sie als Opfer dar?

  • sie opferten:
    • blinde Tiere (Mal 1,8)
    • lahme Tiere (Mal 1,8)
    • kranke Tiere (Mal 1,8)

Welche Zusage hat Gott denen gegeben, die den Zehnten in voller Höhe in sein Vorratshaus bringen?

  • Gott segnet (Mal 3,10)
  • es wird reichlich Ernte geben (Mal 3,11)
  • alle Nationen werden Israel glücklich preisen (Mal 3,12)

Informationen

  • Maleachi

Tag 345

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Nehemia - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Nehemia - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Nehemia - R. Liebi

Fragen

  • Nenne die Personengruppen, die bei der Einweihung der Stadtmauer mitwirkten.

  • Welche Missstände fand Nehemia in Jerusalem vor, als er erneut aus Babel zurückkehrte? 


Bibeltext

Nehemia 12-13

Nehemia 12

Und dies sind die Priester und die Leviten, die mit Serubbabel, dem Sohn Schealtiels, und [[5]] hinaufzogen: Seraja, [[3]], [[1]], Amarja, Malluk, Hattusch, Schekanja, Rechum, Meremot, Iddo, Ginnetoi, Abija, Mijamin, Maadja, Bilga, [[2]], und Jojarib, Jedaja, Sallu, Amok, Hilkija, Jedaja. Das waren die Häupter der Priester und ihrer Brüder in den Tagen Jeschuas.

Und die Leviten: Jeschua, Binnui, Kadmiel, Scherebja, Juda, Mattanja; er und seine Brüder leiteten den Lobgesang; und Bakbukja und Unni, ihre Brüder, <standen> ihnen gegenüber, den Abteilungen gemäß.

Und Jeschua zeugte Jojakim, und Jojakim zeugte Eljaschib, und Eljaschib zeugte Jojada, und Jojada zeugte Jonathan, und Jonathan zeugte Jaddua.

Und in den Tagen Jojakims waren Priester, Häupter der Väter: von Seraja: Meraja; von Jeremia: Hananja; von Esra: Meschullam; von Amarja: Jochanan; von Meluki: Jonathan; von Schebanja: Joseph; von Harim: Adna; von Merajot: Helkai; von Iddo: Sacharja; von Ginneton: Meschullam; von Abija: Sikri; von Minjamin, von Moadja: Piltai; von Bilga: Schammua; von Schemaja: Jonathan; und von Jojarib: Mattenai; von Jedaja: Ussi; von Sallai: Kallai; von Amok: Heber; von Hilkija: Haschabja; von Jedaja: Nethaneel.

Von den Leviten wurden in den Tagen Eljaschibs, Jojadas und Jochanans und Jadduas die Häupter der Väter eingeschrieben, und von den Priestern, unter der Regierung Darius’, des Persers. Die Söhne Levis, die Häupter der Väter, sind im Buch der Chroniken eingeschrieben, und zwar bis auf die Tage Jochanans, des Sohnes Eljaschibs.

Und die Häupter der Leviten waren Haschabja, Scherebja und Jeschua, der Sohn Kadmiels, und ihre Brüder, <die> ihnen gegenüber <standen>, um zu loben <und> zu preisen, nach dem Gebot Davids, des Mannes Gottes, Abteilung gegenüber Abteilung. Mattanja und Bakbukja, Obadja, Meschullam, Talmon, Akkub hielten als Torhüter Wache bei den Vorratskammern der Tore.

Diese waren in den Tagen Jojakims, des Sohnes Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, und in den Tagen Nehemias, des Statthalters, und Esras, des Priesters, des Schriftgelehrten.

Und bei der Einweihung der Mauer Jerusalems suchte man die Leviten aus allen ihren Orten, um sie nach Jerusalem zu bringen, die Einweihung mit Freuden und mit Lobliedern und mit Gesang, <mit> Zimbeln, Harfen und Lauten zu feiern. Da versammelten sich die Söhne der Sänger, sowohl aus dem Kreis in der Umgebung von Jerusalem als auch aus den Dörfern der Netophatiter und aus Beth-Gilgal und aus den Gebieten von Geba und Asmawet; denn die Sänger hatten sich in der Umgebung von Jerusalem Dörfer gebaut. Und die Priester und die Leviten reinigten sich; und sie reinigten das Volk und die Tore und die Mauer.

Und ich ließ die Obersten von Juda oben auf die Mauer steigen; und ich stellte zwei große Dankchöre und Züge auf. <Der eine zog> nach rechts, oben auf der Mauer, zum Misttor hin. Und hinter ihnen her gingen Hoschaja und die Hälfte der Obersten von Juda, und <zwar> Asarja, Esra und Meschullam, Juda und Benjamin und Schemaja und Jeremia; und von den Söhnen der Priester mit Trompeten: Sekarja, der Sohn Jonathans, des Sohnes Schemajas, des Sohnes Mattanjas, des Sohnes Mikajas, des Sohnes Sakkurs, des Sohnes Asaphs; und seine Brüder: Schemaja und Asarel, Milalai, Gilalai, Maai, Nethaneel und Juda, Hanani, mit den Musikinstrumenten Davids, des Mannes Gottes; und Esra, der Schriftgelehrte, vor ihnen her. Und <sie zogen> zum Quellentor; und sie stiegen gerade vor sich hin auf den Stufen der Stadt Davids den Aufgang der Mauer hinauf, am Haus Davids vorüber und bis an das Wassertor im Osten.

Und der zweite Dankchor zog zur entgegengesetzten Seite, und ich und die Hälfte des Volkes <gingen> hinter ihm her, oben auf der Mauer, an dem Ofenturm vorüber und bis an die breite Mauer; und an dem Tor Ephraim und an dem Tor der alten <Mauer> und an dem Fischtor und dem Turm Hananeel und dem Turm Mea vorüber und bis an das Schaftor; und sie blieben beim Gefängnistor stehen.

Und beide Dankchöre stellten sich am Haus Gottes auf; und ich und die Hälfte der Vorsteher mit mir, und die Priester Eljakim, Maaseja, Minjamin, Mikaja, Eljoenai, Sekarja, Hananja, mit Trompeten; und Maaseja und Schemaja und Eleasar und Ussi und Jochanan und Malkija und Elam und Eser. Und die Sänger ließen <ihre Stimme> erschallen, und Jisrachja war <ihr> Vorsteher. Und sie opferten an jenem Tag große Schlachtopfer und freuten sich, denn Gott hatte ihnen große Freude gegeben; und auch die Frauen und die Kinder freuten sich. Und die Freude Jerusalems wurde bis in die Ferne gehört.

Und an jenem Tag wurden Männer bestellt über die Vorratskammern für die Hebopfer, für die Erstlinge und für die Zehnten, um von den Feldern der Städte die gesetzlichen Teile für die Priester und für die Leviten darin zu sammeln; denn Juda hatte Freude an den Priestern und an den Leviten, die <im Dienst> standen. Und sie versahen den Dienst ihres Gottes und den Dienst der Reinigung; und so auch die Sänger und die Torhüter, nach dem Gebot Davids und seines Sohnes Salomo. Denn vor alters, in den Tagen Davids und Asaphs, gab es Häupter der Sänger und Preis- und Lobgesänge für Gott. Und ganz Israel gab in den Tagen Serubbabels und in den Tagen Nehemias die Teile der Sänger und der Torhüter, den täglichen Bedarf; das Geheiligte aber gaben sie den Leviten, und die Leviten gaben das Geheiligte den Söhnen Aarons.

Nehemia 13

An jenem Tag wurde im Buch Moses vor den Ohren des Volkes gelesen; und man fand darin geschrieben, dass kein Ammoniter und Moabiter in die Versammlung Gottes kommen sollte in Ewigkeit, weil sie den Kindern Israel nicht mit Brot und mit Wasser entgegengekommen waren und Bileam gegen sie gedungen hatten, um sie zu verfluchen; aber unser Gott verwandelte den Fluch in Segen. Und es geschah, als sie das Gesetz hörten, da sonderten sie alles Mischvolk von Israel ab.

Und vorher hatte Eljaschib, der Priester, der über die Zellen des Hauses unseres Gottes gesetzt war, ein Verwandter des Tobija, diesem eine große Zelle gemacht, wohin man vorher die Speisopfer legte, den Weihrauch und die Geräte und den Zehnten vom Getreide, Most und Öl, das für die Leviten und die Sänger und die Torhüter Gebotene, und die Hebopfer der Priester. Während all diesem war ich aber nicht in Jerusalem; denn im zweiunddreißigsten Jahr Artasastas, des Königs von Babel, war ich zum König zurückgekommen. Und nach Verlauf einer Zeit erbat ich mir <Urlaub> vom König; und als ich nach Jerusalem kam, bemerkte ich das Böse, das Eljaschib zugunsten Tobijas getan hatte, indem er ihm eine Zelle in den Höfen des Hauses Gottes gemacht hatte. Und es missfiel mir sehr, und ich warf alle Hausgeräte Tobijas aus der Zelle hinaus; und ich befahl, dass man die Zellen reinigen sollte; und ich brachte die Geräte des Hauses Gottes, das Speisopfer und den Weihrauch wieder hinein.

Und ich erfuhr, dass die Teile der Leviten nicht gegeben worden waren und dass die Leviten und die Sänger, die das Werk taten, geflohen waren, jeder auf sein Feld. Da stritt ich mit den Vorstehern und sprach: Warum ist das Haus Gottes verlassen worden? Und ich versammelte sie und stellte sie an ihre Stelle. Und ganz Juda brachte den Zehnten vom Getreide und Most und Öl in die Vorratskammern. Und ich bestellte zu Schatzmeistern über die Vorräte: Schelemja, den Priester, und Zadok, den Schreiber, und Pedaja, von den Leviten, und ihnen zur Seite Hanan, den Sohn Sakkurs, des Sohnes Mattanjas; denn sie galten als treu, und ihnen oblag es, ihren Brüdern auszuteilen.

Gedenke meiner deshalb, mein Gott, und tilge meine guten Taten nicht aus, die ich am Haus meines Gottes und an dessen Dienst erwiesen habe!

In jenen Tagen sah ich einige in Juda, die am Sabbat die Keltern traten und Garben einbrachten und auf Esel luden, und auch Wein, Trauben und Feigen und allerlei Last, und es am Sabbattag nach Jerusalem hereinbrachten; und ich ermahnte sie an dem Tag, als sie die Lebensmittel verkauften. Auch Tyrer wohnten darin, die Fische und allerlei Ware hereinbrachten und sie am Sabbat den Kindern Juda und in Jerusalem verkauften. Da stritt ich mit den Edlen von Juda und sprach zu ihnen: Was ist das für eine böse Sache, die ihr tut, dass ihr den Sabbattag entheiligt? Haben nicht eure Väter ebenso getan, so dass unser Gott all dieses Unglück über uns und über diese Stadt brachte?

Und ihr mehrt die Zornglut über Israel, indem ihr den Sabbat entheiligt! Und es geschah, sobald es in den Toren Jerusalems vor dem Sabbat dunkel wurde, da befahl ich, dass die Türen geschlossen würden; und ich befahl, dass man sie nicht öffnen sollte bis nach dem Sabbat. Und ich bestellte <einige> von meinen Dienern über die Tore, damit keine Last am Sabbattag hereinkäme. Da übernachteten die Händler und die Verkäufer von allerlei Ware draußen vor Jerusalem einmal und zweimal. Und ich warnte sie und sprach zu ihnen: Warum übernachtet ihr vor der Mauer? Wenn ihr es wieder tut, werde ich Hand an euch legen! Von jener Zeit an kamen sie nicht mehr am Sabbat. Und ich befahl den Leviten, dass sie sich reinigen und kommen sollten, die Tore zu bewachen, um den Sabbattag zu heiligen.
Auch das gedenke mir, mein Gott, und verschone mich nach der Größe deiner Güte!

Auch besuchte ich in jenen Tagen die Juden, die asdoditische, ammonitische <und> moabitische Frauen heimgeführt hatten. Und die Hälfte ihrer Kinder redete asdoditisch und wusste nicht jüdisch zu reden, sondern <redete> in der Sprache des einen oder des anderen Volkes. Und ich stritt mit ihnen und fluchte ihnen und schlug einige Männer von ihnen und raufte sie. Und ich beschwor sie bei Gott: Wenn ihr eure Töchter ihren Söhnen geben werdet, und wenn ihr von ihren Töchtern für eure Söhne und für euch nehmen werdet! Hat nicht Salomo, der König von Israel, ihretwegen gesündigt? Und seinesgleichen ist unter den vielen Nationen kein König gewesen; und er war geliebt von seinem Gott, und Gott setzte ihn zum König über ganz Israel; doch ihn veranlassten die fremden Frauen zu sündigen. Und sollten wir auf euch hören, dass ihr all diese große Bosheit tut, treulos zu handeln gegen unseren Gott, indem ihr fremde Frauen heimführt?

Und einer von den Söhnen Jojadas, des Sohnes Eljaschibs, des Hohenpriesters, war ein Schwiegersohn Sanballats, des Horoniters; und ich jagte ihn von mir weg.

Gedenke es ihnen, mein Gott, wegen der Verunreinigungen des Priestertums und des Bundes des Priestertums und der Leviten!

Und so reinigte ich sie von allem Fremden, und ich stellte die Dienste der Priester und der Leviten fest, für jeden in seinem Werk, und für die Holzspende zu bestimmten Zeiten und für die Erstlinge.
Gedenke es mir, mein Gott, zum Guten!



meine Antworten

Nenne die Personengruppen, die bei der Einweihung der Stadtmauer mitwirkten.

  • Leviten (Neh 12,27)

Welche Missstände fand Nehemia in Jerusalem vor, als er erneut aus Babel zurückkehrte?

  • Tobbija wohne im Tempel (Neh 13,4-9)
  • die Leviten bekammen ihre Anteile nicht (Neh 13,10-14)
  • der Sabbat wurde nicht gehalten (Neh 13,15-22)
  • die Heirat mit den umliegenden Völkern (Neh 13,23-31)

Informationen


weiterführende Dokumente

Tag 344

Informationen zum Buch

  1. Informationen zum Buch Nehemia - M. Röseler 
  2. Informationen zum Buch Nehemia - J. MacArthur
  3. Einführung in das Buch Nehemia - R. Liebi

Fragen

  • Wozu haben sich die Fürsten, Leviten und Priester im Volk verpflichtet?
  • Auf welche Weise wurde geregelt, wer aus dem Volk in die heilige Stadt Jerusalem ziehen durfte, um dort zu wohnen?

Bibeltext 

Nehemia 10-11

Nehemia 10

Und auf all dieses hin schließen und schreiben wir einen festen Bund. Und auf der untersiegelten <Schrift stehen die Namen> unserer Obersten, unserer Leviten <und> unserer Priester.

Und auf der untersiegelten <Schrift standen die Namen>: Nehemia, der Tirsatha, der Sohn Hakaljas, und Zidkija.

Seraja, Asarja, [[[[6]]]], [[1]], Amarja, Malkija, Hattusch, Schebanja, Malluk, Harim, Meremot, Obadja, Daniel, Ginneton, Baruk, Meschullam, Abija, Mijamin, Maasja, Bilgai, [[2]]; das waren die Priester.

Und die Leviten: Jeschua, der Sohn Asanjas, Binnui, von den Söhnen Henadads, Kadmiel; und ihre Brüder: Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan, Micha, Rechob, Haschabja, Sakkur, Scherebja, Schebanja, Hodija, Bani, Beninu.

Die Häupter des Volkes: Parhosch, Pachat-Moab, Elam, Sattu, Bani, Bunni, Asgad, Bebai, Adonija, Bigwai, Adin, Ater, Hiskia, Asur, Hodija, Haschum, Bezai, Hariph, Anatot, Nobai, Magpiasch, Meschullam, Hesir, Meschesabeel, Zadok, Jaddua, Pelatja, Hanan, Anaja, Hoschea, Hananja, Haschub, Hallochesch, Pilcha, Schobek, Rechum, Haschabna, Maaseja, und Achija, Hanan, Anan, Malluk, Harim, Baana.

Und das übrige Volk, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Nethinim, und alle, die sich von den Völkern der Länder zum Gesetz Gottes abgesondert hatten, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter, alle, die Erkenntnis <und> Einsicht hatten, schlossen sich ihren Brüdern, den Vornehmen unter ihnen, an und traten in Eid und Schwur, nach dem Gesetz Gottes, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben worden ist, zu wandeln und alle Gebote des HERRN, unseres Herrn, und seine Rechte und seine Satzungen zu beachten und zu tun; und dass wir unsere Töchter den Völkern des Landes nicht geben und ihre Töchter nicht für unsere Söhne nehmen wollten; und dass, wenn die Völker des Landes am Sabbattag Waren und allerlei Getreide zum Verkauf brächten, wir es ihnen am Sabbat oder an einem <anderen> heiligen Tag nicht abnehmen wollten; und dass wir im siebten Jahr das Land brach liegen lassen und auf das Darlehen jeder Hand verzichten wollten.

Und wir verpflichteten uns dazu, uns den dritten Teil eines Sekels im Jahr für den Dienst des Hauses unseres Gottes aufzuerlegen: für das Schichtbrot und das beständige Speisopfer und für das beständige Brandopfer <und für das> der Sabbate <und> der Neumonde, für die Feste und für die heiligen Dinge und für die Sündopfer, um Sühnung zu tun für Israel, und für alles Werk des Hauses unseres Gottes. Und wir, die Priester, die Leviten und das Volk, warfen Lose über die Holzspende, um sie zum Haus unseres Gottes zu bringen, nach unseren Vaterhäusern, zu bestimmten Zeiten, Jahr für Jahr, zum Verbrennen auf dem Altar des HERRN, unseres Gottes, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist. Und <wir verpflichteten uns>, die Erstlinge unseres Landes und die Erstlinge aller Früchte von allen Bäumen Jahr für Jahr zum Haus des HERRN zu bringen und die Erstgeborenen unserer Söhne und unseres Viehs, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist; und die Erstgeborenen unserer Rinder und unseres Kleinviehs zum Haus unseres Gottes zu den Priestern zu bringen, die den Dienst verrichten im Haus unseres Gottes. Und den Erstling unseres Schrotmehls und unsere Hebopfer und die Früchte von allen Bäumen, Most und Öl wollen wir den Priestern bringen in die Zellen des Hauses unseres Gottes; und den Zehnten unseres Landes den Leviten. Denn sie, die Leviten, sind es, die den Zehnten erheben in allen Städten unseres Ackerbaus; und der Priester, der Sohn Aarons, soll bei den Leviten sein, wenn die Leviten den Zehnten erheben. Und die Leviten sollen den Zehnten vom Zehnten zum Haus unseres Gottes hinaufbringen, in die Zellen des Schatzhauses. Denn in die Zellen sollen die Kinder Israel und die Kinder Levi das Hebopfer vom Getreide, vom Most und Öl bringen; denn dort sind die heiligen Geräte und die Priester, die den Dienst verrichten, und die Torhüter und die Sänger. Und so wollen wir das Haus unseres Gottes nicht verlassen.

Nehemia 11

Und die Obersten des Volkes wohnten in Jerusalem. Und das übrige Volk warf Lose, um je einen von zehn kommen zu lassen, damit er in Jerusalem, der heiligen Stadt, wohne, die neun <anderen> Teile aber in den Städten <blieben>. Und das Volk segnete alle Männer, die sich freiwillig erboten, in Jerusalem zu wohnen.

Und dies sind die Häupter der Landschaft, die in Jerusalem wohnten; in den Städten Judas aber wohnten, jeder in seinem Besitztum, in ihren Städten: Israel, die Priester und die Leviten und die Nethinim und die Söhne der Knechte Salomos. Und zwar wohnten in Jerusalem von den Söhnen Judas und von den Söhnen Benjamins: von den Söhnen Judas: Ataja, der Sohn Ussijas, des Sohnes Sekarjas, des Sohnes Amarjas, des Sohnes Schephatjas, des Sohnes Mahalalels, von den Söhnen des Perez; und Maaseja, der Sohn Baruks, des Sohnes Kol-Hoses, des Sohnes Hasajas, des Sohnes Adajas, des Sohnes Jojaribs, des Sohnes Sekarjas, von den Schilonitern. Alle Söhne des Perez, die in Jerusalem wohnten, waren 468 tapfere Männer.

Und dies sind die Söhne Benjamins: Sallu, der Sohn Meschullams, des Sohnes Joeds, des Sohnes Pedajas, des Sohnes Kolajas, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Ithiels, des Sohnes Jesajas; und nach ihm Gabbai-Sallai, 928. Und Joel, der Sohn Sikris, war Aufseher über sie; und Juda, der Sohn Hassenuas, war über die Stadt als Zweiter.

Von den Priestern: Jedaja, der Sohn des Jojarib, Jakin, Seraja, der Sohn Hilkijas, des Sohnes Meschullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajots, des Sohnes Ahitubs, Oberaufseher des Hauses Gottes, und ihre Brüder, die die Arbeit im Haus verrichteten: 822; und Adaja, der Sohn Jerochams, des Sohnes Pelaljas, des Sohnes Amzis, des Sohnes Sekarjas, des Sohnes Paschchurs, des Sohnes Malkijas, und seine Brüder, Häupter von Vaterhäusern: 242; und Amaschsai, der Sohn Asarels, des Sohnes Achsais, des Sohnes Meschillemots, des Sohnes Immers, und ihre Brüder, tüchtige Männer: 128. Und Aufseher über sie war Sabdiel, der Sohn Haggedolims.

Und von den Leviten: Schemaja, der Sohn Haschubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Bunnis; und Schabbetai und Josabad, von den Häuptern der Leviten, <die> über die äußere Arbeit des Hauses Gottes gesetzt <waren>; und Mattanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Asaphs, das Haupt; er stimmte den Lobgesang an beim Gebet; und Bakbukja, der Zweite, von seinen Brüdern; und Abda, der Sohn Schammuas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jeduthuns. Alle Leviten in der heiligen Stadt waren 284.

Und die Torhüter: Akkub, Talmon und ihre Brüder, die in den Toren Wache hielten, 172.

Und das übrige Israel, die Priester, die Leviten, waren in allen Städten Judas, jeder in seinem Erbteil. Und die Nethinim wohnten auf dem Ophel; und Zicha und Gischpa waren über die Nethinim.

Und Aufseher der Leviten in Jerusalem war Ussi, der Sohn Banis, des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Mattanjas, des Sohnes Michas, von den Söhnen Asaphs, den Sängern, bei der Arbeit im Haus Gottes. Denn <es gab> ein Gebot des Königs über sie und eine Verpflichtung über die Sänger bezüglich der täglichen Gebühr. Und Petachja, der Sohn Meschesabeels, von den Söhnen Serachs, des Sohnes Judas, war zur Hand des Königs für alle Angelegenheiten des Volkes.

Und was die Dörfer auf ihren Feldern betrifft, so wohnten von den Kindern Juda in Kirjat-Arba und seinen Tochterstädten und in Dibon und seinen Tochterstädten und in Jekabzeel und seinen Dörfern und in Jeschua und in Molada und in Beth-Pelet und in Hazar-Schual und in Beerseba und seinen Tochterstädten und in Ziklag und in Mekona und in seinen Tochterstädten und in En-Rimmon und in Zora und in Jarmut, Sanoach, Adullam und seinen Dörfern, Lachis und seinen Feldern, Aseka und seinen Tochterstädten. Und sie ließen sich nieder von Beerseba bis zum Tal Hinnom. Und die Kinder Benjamin <wohnten> von Geba an in Mikmas und Aija und Bethel und seinen Tochterstädten, in Anatot, Nob, Ananja, Hazor, Rama, Gittaim, Hadid, Zeboim, Neballat, Lod und Ono, dem Tal der Handwerker. Und von den Leviten gehörten Abteilungen Judas zu Benjamin.


 


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Wozu haben sich die Fürsten, Leviten und Priester im Volk verpflichtet?

  • nach dem Gesetz Gottes zu leben (Neh 10,30)
  • sie wollen ihre Töchter und Söhne nicht den Völkern des Landes geben (Neh 10,31)
  • sie wollen den Sabbat heiligen (Neh 10,32)
  • ein drittel Schekel soll für den Dienst im Haus des Herrn gebeben werden (Neh 10,33.34)
  • die Erstlinge sollen Gott gehören (Neh 10,36-38)

Auf welche Weise wurde geregelt, wer aus dem Volk in die heilige Stadt Jerusalem ziehen durfte, um dort zu wohnen?

  • über das Los (Neh 11,1)

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Tag 357

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Matthäusevangelium
Markusevangelium
Lukasevangelium

Fragen


Bibeltext 

Matthäus 4,17; Markus 1,14.15; Lukas 4,14.15; Johannes 4,43-54; Lukas 4,16-30

Matthäus 4,17; 

17 Von da an begann Jesus zu predigen 🗨️ und zu sagen 🗨️: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe 🕒 gekommen.

Markus 1,14.15; 

14 Nachdem aber Johannes überliefert worden war, kam Jesus nach Galiläa, predigte 🗨️ das Evangelium des Reiches Gottes und 🗨️ sprach: 15 Die Zeit 🕒 ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe 🕒 gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.

Lukas 4,14.15; 

14 Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes 🕊️​ nach Galiläa zurück, und die Kunde über ihn ging aus durch die ganze Gegend. 15 Und er lehrte 🗨️ in ihren Synagogen, geehrt von allen. 

Johannes 4,43-54

43 Nach den zwei Tagen 🕒 aber zog er von dort weg nach Galiläa; 44 denn Jesus selbst bezeugte 🗨️, dass ein Prophet in dem eigenen Vaterland keine Ehre hat. 45 Als er nun nach Galiläa kam, nahmen die Galiläer ihn auf, da sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem auf dem Fest getan hatte; denn auch sie waren zu dem Fest gekommen. 
46 Er kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser 💧zu Wein 🍷 gemacht hatte. Und es war ein gewisser königlicher Beamter, dessen Sohn krank war, in Kapernaum. 47 Als dieser gehört hatte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn heile; denn er lag im Sterben.48 Jesus sprach 🗨️ nun zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. 49 Der königliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus spricht 🗨️ zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt!
50 Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. 51 Aber schon während er hinabging, kamen ihm seine Knechte entgegen und sagten, dass sein Knabe lebe. 52 Er erfragte nun von ihnen die Stunde 🕒, in der es besser mit ihm geworden war; da sagten sie zu ihm: Gestern zur siebten Stunde 🕒​ verließ ihn das Fieber. 53 Da erkannte der Vater, dass es in jener Stunde 🕒​ war, in der Jesus zu ihm sagte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes Haus. 54 Dies aber tat Jesus wiederum als zweites Zeichen, als er aus Judäa nach Galiläa gekommen war.

Lukas 4,16-30 

16 Und er kam nach Nazareth, wo er auferzogen worden war; und er ging nach seiner Gewohnheit am Tag des Sabbats in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. 17 Und es wurde ihm das Buch 📖 des Propheten Jesaja gereicht; und als er das Buch 📖 aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen 🗨️; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Augenlicht, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, 19 auszurufen 🗨️ das angenehme Jahr des Herrn.“ 20 Und als er das Buch 📖 zugerollt hatte, gab er es dem Diener zurück und setzte sich; und die Augen 👀 aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. 21 Er fing aber an, zu ihnen zu sagen 🗨️: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren 👂 erfüllt. 22 Und alle gaben ihm Zeugnis und verwunderten sich über die Worte 🗨️ der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen; und sie sprachen: Ist dieser nicht der Sohn Josephs? 23 Und er sprach 🗨️ zu ihnen: Ihr werdet allerdings dieses Sprichwort zu mir sagen 🗨️: Arzt, heile dich selbst; alles, was wir gehört haben, dass es in Kapernaum geschehen sei, tu auch hier in deiner Vaterstadt. 24 Er sprach 🗨️ aber: Wahrlich, ich sage euch, dass kein Prophet in seiner Vaterstadt willkommen ist. 25 In Wahrheit aber sage 🗨️ ich euch: Viele Witwen waren in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate verschlossen war, so dass eine große Hungersnot über das ganze Land kam; 26 und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt als nur nach Sarepta im Gebiet von Sidon zu einer Frau, einer Witwe. 27 Und viele Aussätzige waren zur Zeit des Propheten Elisa in Israel, und keiner von ihnen wurde gereinigt als nur Naaman, der Syrer. 28 Und alle in der Synagoge wurden von Wut erfüllt, als sie dies hörten. 29 Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen. 30 Er aber ging durch ihre Mitte hindurch und ging weg. 

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Tag 356

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Fragen

  • Was können wir aus dem Gespräch, das Jesus mit der Samariterin führte, für unsere persönliche Evangelisation lernen?

Bibeltext

Matthäus 4,12; Markus 1,14; Lukas 4,14; Johannes 4,1-42

Matthäus 4,12

12 Als er aber gehört 🧏🏻 hatte, dass Johannes überliefert worden war, zog er sich nach Galiläa zurück;

Markus 1,14

14Nachdem aber Johannes überliefert worden war, kam Jesus nach Galiläa, predigte 🗨️ das Evangelium des Reiches Gottes

Lukas 4,14; 

14 Und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes 🕊️​ nach Galiläa zurück, und die Kunde über ihn ging aus durch die ganze Gegend.

Johannes 4,1-42

1 Als nun der Herr erkannte 💭, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr Jünger mache und taufe als Johannes 2 (obwohl Jesus selbst nicht taufte, sondern seine Jünger), 3 verließ er Judäa und zog wieder nach Galiläa. 4 Er musste aber durch Samaria ziehen. 5 Er kommt nun in eine Stadt Samarias, genannt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. 6 Es war aber dort eine Quelle 💧 Jakobs. Jesus nun, ermüdet von der Reise, setzte sich so an der Quelle 💧 nieder. Es war um die sechste Stunde 🕒. 7Da kommt eine Frau 🧍‍♀️ aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken 💧! 8 (Denn seine Jünger waren weggegangen in die Stadt, um Speise zu kaufen.) 9 Die samaritische Frau 🧍‍♀️ spricht nun zu ihm: Wie bittest du, der du ein Jude bist, von mir zu trinken, die ich eine samaritische Frau 🧍‍♀️ bin? (Denn die Juden verkehren nicht mit den Samaritern.) 
10 Jesus antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kenntest und wüsstest, wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken 💧, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser 💧​ gegeben. 11 Die Frau spricht zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn das lebendige Wasser 💧12 Du bist doch nicht größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gab, und er selbst trank daraus und seine Söhne und sein Vieh? 13 Jesus antwortete 🗨️ und sprach 🗨️ zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser 💧 trinkt, wird wieder dürsten; 14 wer irgend aber von dem Wasser 💧 trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser 💧, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers 💧 werden, das ins ewige Leben quillt. 
15 Die Frau 🧍‍♀️spricht zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser 💧, damit mich nicht dürste und ich nicht mehr hierherkomme, um zu schöpfen. 16 Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Geh hin, rufe deinen Mann 🧍‍♂️ und komm hierher! 17 Die Frau 🧍‍♀️ antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann 🧍‍♂️. Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Du hast recht gesagt: Ich habe keinen Mann 🧍‍♂️; 18 denn fünf Männer 🧍‍♂️ hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann 🧍‍♂️; hierin hast du die Wahrheit gesagt. 19 Die Frau 🧍‍♀️spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20 Unsere Väter haben auf diesem Berg 🌄 angebetet 🙏, und ihr sagt, dass in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten 🙏 müsse. 21 Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Frau🧍‍♀️, glaube mir, es kommt die Stunde 🕒, da ihr weder auf diesem Berg 🌄 noch in Jerusalem den Vater anbeten 🙏 werdet. 22 Ihr betet 🙏 an und wisst nicht, was; wir beten 🙏 an und wissen, was; denn das Heil ist aus den Juden. 23 Es kommt aber die Stunde 🕒 und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter 🙏 den Vater in Geist und Wahrheit anbeten 🙏 werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter 🙏. 24 Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten 🙏, müssen in Geist und Wahrheit anbeten 🙏. 25 Die Frau 🧍‍♀️ spricht zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus genannt wird; wenn er kommt, wird er uns alles verkündigen. 26 Jesus spricht 🗨️ zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet. 
27 Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, dass er mit einer Frau🧍‍♀️ redete 🗨️. Dennoch sagte niemand: Was suchst du?, oder: Was redest du mit ihr? 28 Die Frau 🧍‍♀️nun ließ ihren Wasserkrug 🏺 stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten: 29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Dieser ist doch nicht etwa der Christus? 30 Sie gingen aus der Stadt hinaus und kamen zu ihm. 
31 In der Zwischenzeit 🕒 baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! 32 Er aber sprach 🗨️ zu ihnen: Ich habe eine Speise 🫓​ zu essen, die ihr nicht kennt. 33 Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essen gebracht? 34 Jesus spricht 🗨️ zu ihnen: Meine Speise 🫓​ ist, dass ich den Willen 💭 dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. 35 Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate 🕒, und die Ernte kommt? Siehe, ich sage euch: Erhebt eure Augen 👀 und schaut 👀 die Felder an, denn sie sind schon weiß zur Ernte. 36 Der erntet, empfängt Lohn 🪙​ und sammelt Frucht 🍇 zum ewigen Leben, damit beide, der sät und der erntet 🍇, zugleich sich freuen 😁. 37 Denn hierin ist der Spruch wahr: Einer ist es, der sät, und ein anderer, der erntet 🍇. 38 Ich habe euch gesandt, zu ernten 🍇, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten. 
39 Aus jener Stadt aber glaubten viele von den Samaritern an ihn um des Wortes der Frau 🧍‍♀️willen, die bezeugte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. 40 Als nun die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage 🕒. 41 Und noch viele mehr glaubten um seines Wortes 🗨️ willen; 42 und sie sagten zu der Frau🧍‍♀️: Wir glauben nicht mehr um deines Redens willen, denn wir selbst haben gehört und wissen, dass dieser wahrhaftig der Heiland der Welt ist.

 


meine Antworten

Was können wir aus dem Gespräch, das Jesus mit der Samariterin führte, für unsere persönliche Evangelisation lernen?

  • mit jedem reden (Joh 4,7-9)
  • dann über das Alltägliche reden (Joh 4,7-15)
  • dann über die Problem reden (Joh 4,16-18)
  • dann über geistliches reden (Joh 4,19-26)

Informationen


weiterführende Dokumente

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Erklärung der Farben

im Bibeltext

Blau Handeln Gottes
Blau Rede Gottes
Rot Betrift mein Leben
Grün

Verheißung / Versprechen

Grün Verheißung / Versprechen
Braun wichtig
Beige wichtig
Türkis Jesus
Gelb Heiliger Geist